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Auswertung
Intelligenztest
100 % * Super! Frage, ob
du ein Schuljahr überspringen darfst! Du kannst bei wellermanns jedenfalls
nichts mehr dazulernen!
90 % * Das ist klasse! Warum stehst du nicht überall auf 2+?
80 % * Das geht auch noch!
70 % * Jetzt wird es langsam kritisch! Du solltest etwas genauer überlegen!
60 % * Du bist vielleicht nicht so gut drauf heute?
50 % * Das ist die Grenze! Du musst unbedingt überlegen, was mit dir los
sein könnte!
40 % * Wende dich an einen Neurologen und lass die Schaltungen deines
Gehirns checken!
30 % * Bist du sicher, dass du lesen kannst?
20 % und weniger * Beantrage Sonderurlaub und erhole dich auf einer sonnigen
Insel! Nimm dein Laptop mit und pauke mit wellermanns täglich 25 Stunden!
Schlechtere Schulleistungen durch TV-Geräte und Spielekonsolen in
Kinderzimmern
Nach einer vom Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen (KNF)
durchgeführten Studie[1] hängen schlechte Schulleistungen mit
extensiver Mediennutzung zusammen. Für die Studie, die Christian
Pfeiffer und sein Team durchgeführt haben, wurden im Jahr 2005 17.000
Neuntklässler und 4.000 Viertklässler zu ihrer Mediennutzung befragt.
Einer der Kernpunkte der Studie war das in der PISA-Untersuchung
festgestellte Auseinanderklaffen der Leistungen zwischen Mädchen und
Jungen. Hatten 1990 noch etwa gleich viele junge Frauen und Männer das
Abitur gemacht, so ergab sich 2004 bereits ein Verhältnis von 57 zu 43
zugunsten der jungen Frauen. Mädchen der vierten Klasse haben, lautet
ein Ergebnis der Studie, sehr viel weniger Bildschirmgeräte in ihren
Zimmer als Jungen. Besonders bei Spielekonsolen wird dies deutlich.
Während 38,1 Prozent der Jungen Spielekonsolen in ihren Zimmern haben,
sind es nur 15,6 Prozent der Mädchen.
Wenn man die Ergebnisse so wie Christian Pfeiffer interpretieren will,
zeigt sich an der Ausstattung mit Geräten auch das in der
PISA-Untersuchung festgestellte Gefälle zwischen südlichen und
nördlichen Bundesländern. Viertklässler aus München, Schwäbisch-Gmünd
und Stuttgart haben im Unterschied zu denjenigen aus Kassel, Oldenburg
und Dortmund weniger Fernsehgeräte und Spielekonsolen in ihren Zimmern.
Die Ausstattung ist überdies abhängig vom Bildungsniveau der Eltern. Je
schlechter ausgebildet diese sind, desto eher haben die Kinder
Bildschirmgeräte in ihren Zimmern, besonders auffällig ist dies bei
Fernsehgeräten und Spielekonsolen.
Kinder ohne eigenen Fernseher schauen durchschnittlich an einem
Wochentag 70 Minuten in die Glotze. Wer dagegen einen Fernseher im
eigenen Zimmer hat, sitzt schon mehr als zwei Stunden davor; zudem
sehen diese Kinder doppelt so oft Filme, die erst ab 16 Jahren
freigegeben sind. Viertklässler mit eigener Spielkonsole spielen
täglich durchschnittlich 50 Minuten, 20 Minuten mehr als die anderen
Kinder. An Wochenenden treten diese Phänomene noch deutlicher zu Tage.
Zudem spielen Kinder mit eigener Konsole viermal so häufig Spiele, die
ab 16 oder ab 18 Jahren freigegeben sind.
Gegenüber der Süddeutschen Zeitung erklärte[2] Pfeiffer das Ergebnis
der Studie: "Je mehr Zeit Kinder mit Computerspielen verbringen und je
brutaler die Inhalte sind, desto schlechter sind die Schulnoten. Dies
betrifft vor allem die Jungen, weil sie doppelt bis dreimal so viel
spielen und brutalere Inhalte bevorzugen. Besonders Jungen aus sozialen
Randlagen sind gefährdet."
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Wichtige Grundregeln für das Recherchieren im Internet und das Zitieren
aus Büchern, Zeitschriften usw.
Alle Texte und Bilder, die du im Internet findest, darfst du nicht einfach
so kopieren und weiterverwenden. Sehr streng genommen müsstest du jedes Mal
den "Besitzer" einer Homepage fragen, ob du seine Texte und Bilder verwenden
darfst. Das geht aber nicht immer, deswegen musst du folgende Regeln auf
jeden Fall einhalten:
1. Nur wenn es gar nicht anders geht, kurze Texte kopieren, abschreiben und
verwenden.
2. Besser ist in jedem Fall, du gibst dir ein bisschen Mühe und formulierst
das Gelesene mit deinen eigenen Worten.
3. Die kopierten oder abgeschriebenen Texte müssen in Anführungszeichen
stehen.
4. Du musst darunter die Quelle angeben, woher du den Text kopiert oder
abgeschrieben hast. Dazu kopierst du - oder schreibst auf - die
Internetadresse (URL) aus der Eingabezeile deines Browsers
(Internet-Explorer z. B.) und fügst sie nach dem Wort "Quelle:" unter deinem
Text ein. Dahinter schreibst du das aktuelle Datum. Das ist deswegen
wichtig, weil Internetseiten - im Gegensatz zu einem gedruckten Buch- sich
häufig verändern und manche Inhalte auch schnell veralten. Versuche auch
herauszubekommen, von wann die Informationen stammen, die du verwertest!
Notiere das auch in deiner Quellenangabe! Leider ist das meistens nicht
herauszukriegen.
5. Genauso musst du mit Bildern, die du kopierst, verfahren!
6. Inhalte von Internetseiten, die du für deine Recherche verwenden
möchtest, musst du also in der Regel mit eigenen Worten zusammenfassen oder
wiedergeben. Auch dann muss unter deinem eigenen Text stehen, woher du die
Informationen hast - siehe 4. Regel!
Regel 4 gilt auch für das Abschreiben aus Büchern, „Zitieren“ genannt.
Streng genommen muss jeder abgeschriebene Text - jeder Satz oder Teilsatz,
der wörtlich übernommen wird - auch in Anführungszeichen stehen – und
darunter muss mindestens der Titel des Buches und die Seitenzahl angegeben
werden. Im Quellenverzeichnis muss dann das Buch oder die Zeitschrift mit
Autor(en), Erscheinungsort und –jahr aufgeführt werden.
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«Wir brauchen keine
Computer in der Schule»
Fernseher und Computer schaden dem Gehirn, sagt der deutsche Psychiater
Manfred Spitzer. Und erklärt, warum sie unsere Kinder dick, dumm und
gewalttätig machen.
Kürzlich hat sich Bill Gates aus der Computerbranche verabschiedet.
Sind Sie erleichtert?
Bill Gates ist ein ganz cleverer Mensch, der sehr viel Geld mit
Computersoftware verdient hat. Ob diese gut ist oder schlecht, bleibe
dahingestellt. Auf jeden Fall hat er keine Ballerspiele entwickelt. Sehr gut
ist, dass er jetzt einen Grossteil seines Vermögens an die Menschheit
zurückgibt für teure Projekte, die sonst niemand betreibt - etwa die
Verminderung der Säuglingssterblichkeit in Afrika.
Immerhin hat Bill Gates dafür gesorgt, dass Computer die Schulen
erobert haben. Liest man Ihre Bücher, gewinnt man den Eindruck, dort seien
Computer des Teufels.
Des Teufels ist weder der Computer noch der Fernseher. Das hängt immer von
dem ab, was man damit macht. Wenn Sie einmal pro Woche eine gute Sendung
sehen, ist Fernsehen sicher nicht schädlich. Und wenn Sie den Computer als
Werkzeug benutzen, ist das überhaupt nicht schlecht. Wenn Sie aber ein
kleines Kind zu oft an den Computer heranlassen, wirkt das wie eine
Einstiegsdroge: Sie fixen es geradezu an. So ein Kind wird mit dem Computer
irgendwann auch ganz andere Dinge tun. Zumindest bei uns in Deutschland ist
es ein grosses Problem, dass sich die wenigsten Eltern bewusst sind, was
ihre achtjährigen Kinder am Computer tun: Die Buben ballern und laden sich
vom Internet verbotene Sachen runter, die Mädchen chatten, wer weiss mit
wem.
Sie sagen sogar, dass der Computer das Lernen beeinträchtigt.
Auf jeden Fall. Früher haben die Buben wenigstens ein bisschen gelesen. Wenn
man denen gesagt hat, sie sollten ein Referat halten, dann mussten sie ihre
Nase in ein Buch stecken. Heute gehen sie in das Online-Lexikon Wikipedia
und betätigen nur die Befehle «Kopieren» und «Einfügen» auf der Tastatur
ihres Computers. Würden sie ein Buch nutzen, müssten sie den Inhalt ja von
Hand eintippen. Das Schlimme aber ist: Sie lesen nicht einmal mehr, sondern
halten Referate über Dinge, die sie nicht wirklich begriffen haben.
Ausgerechnet in der Schule haben wir ihnen also das Lesen abgewöhnt.
Das hat doch nichts mit dem Computer zu tun, sondern vielmehr mit der
Art und Weise, wie ein Lehrer seinen Unterricht gestaltet.
Man kann nicht immer alles auf die Lehrer abschieben - die haben genug zu
tun. Wenn schon, müsste die Frage lauten: Wollen wir als Gesellschaft so
viele Ressourcen in Computer stecken, die wir auch für mehr Stellen von
Lehrern und Kindergärtnerinnen oder höhere Gehälter einsetzen könnten? Wir
brauchen keine Computer, weder im Kindergarten noch in der Grundschule oder
in der Sekundarschule. Meine Empfehlung
lautet: Computer erst ab Oberstufe.
Aber Computer fördern die Motivation zum Lernen.
Nein, das haben viele Studien gezeigt: Kinder werden nicht besser, sie
werden nicht schlauer, sondern eher verdorben. Das erzählen mir auch viele
Lehrer. Amerikanische Schulen schaffen derzeit flächendeckend den Computer
wieder ab. Nach sieben Jahren haben sie festgestellt, dass Computer gar
nichts gebracht haben.
Und was empfehlen Sie für den Fernsehkonsum?
Ab Schulalter, aber nur ein- bis zweimal pro Woche. Auf keinen Fall
routinemässig, denn das verbraucht Zeit, die man für Dinge nutzen sollte,
die für die Kinder besser sind.
Sie behaupten, Gewalt am Fernsehen erhöhe die Bereitschaft zur
Aggression. Andere Forscher bestreiten das aber.
Sie finden immer einen Professor für Medienpädagogik, der einen solchen
Zusammenhang in Frage stellt. Dabei gibt es Hunderte von Studien, die
beweisen: Gewalt im Fernsehen führt zu mehr Gewalt. Das kann man inzwischen
nicht mehr bezweifeln.
Sie werden nicht müde, zu verkünden, Fernsehen mache nicht nur
aggressiv, sondern auch dick.
Auch das ist bewiesen. 2005 hat das renommierte Fachblatt «Lancet» eine
bemerkenswerte neuseeländische Langzeitstudie veröffentlicht. Darin wurden
Kinder von ihrer Geburt in den Jahren 1972/1973 bis heute verfolgt.
Ergebnis: Der Fernsehkonsum im Kindergarten- und im Jugendalter sagt voraus,
ob die Kinder später - im Alter von 35 - dickleibig sind. Jeder sechste
Dicke geht auf das Konto des Fernsehers. Rechnet man diese Daten für
Deutschland hoch und berücksichtigt die Tatsache, dass Dickleibigkeit ein
Risikofaktor für Herzinfarkte und andere Krankheiten ist, so lässt sich
sagen: Der heutige Fernsehkonsum in Deutschland verursacht in 20 bis 30
Jahren 20 000 zusätzliche und vermeidbare Todesfälle - jährlich.
Wie kann denn Fernsehen dick machen?
Beim Fernsehen wird der Metabolismus so weit runtergeregelt, dass Sie
weniger Energie verbrauchen, als wenn Sie gar nichts tun. Das hat damit zu
tun, dass der Muskeltonus noch schlaffer ist, als wenn Sie nur sitzen. Wenn
Kinder ihren Energieverbrauch also über Stunden drosseln und dann
gleichzeitig essen - meist auch noch das Falsche - werden sie dick.
Und wie schadet das Fernsehen dem Gehirn?
Wenn ich einen Löffel gegen eine Tasse schlage, dann wackelt die Tasse, und
es tönt entsprechend. Nur durch solche Erfahrungen lernen Kinder überhaupt,
was ein Löffel ist und welche Eigenschaften Porzellan hat. Beim Fernsehen,
und zwar unabhängig von der Qualität des Programms, wackelt eine Tasse am
Bildschirm, und von woanders kommt irgendeine Klangsauce. Das Gehirn von
ganz kleinen Kindern kann diese Informationen nicht zusammenbringen. Wenn
das Akustische und das Visuelle nicht auf Millisekunden zusammenpassen,
werden diese Eindrücke nicht richtig verarbeitet.
Aber das Gehirn kann doch unglaublich viel leisten.
Natürlich kann es das. Aber damit das Gehirn leistungsfähig wird, muss es
sich erst einmal optimal entwickeln, und dafür braucht es den richtigen
Input. Im ganz jungen Alter informieren sich die Sinne gegenseitig. Ein Baby
erkundet die Welt mit allen Sinnen: Es sieht, hört, schmeckt, tastet
gleichzeitig. Und wenn dem nicht so ist, dann werden in den Arealen des
Gehirns, die sich zuerst entwickeln, weniger und unschärfere
Repräsentationen der Welt abgelagert. Darauf aufbauend entstehen dann die
komplexeren Hirnregionen. Wenn also die Informationen schon in den ersten
Arealen unscharf sind, ist die ganze spätere Entwicklung des Gehirns
beeinträchtigt.
Mit anderen Worten: Fernsehen macht dumm?
Fernsehen im frühen Alter. Und nicht einmal wegen der Inhalte, sondern weil
die Form dem Hirn nicht gerecht wird.
Bei welchem Mass von Fernsehkonsum kommen diese Effekte zum Tragen?
Bei Babys kann bereits eine Stunde pro Tag die Sprachentwicklung verzögern.
Je mehr, desto schlimmer. Aber auch später wirkt sich Fernsehen negativ aus.
Im Kindergarten ist der TV-Konsum der stärkste Indikator für die
intellektuelle Entwicklung eines Menschen. Er entscheidet darüber, ob jemand
später einen Universitätsabschluss machen wird oder nicht - und zwar
unabhängig vom sozioökonomischen Status der Eltern oder von der Intelligenz
der Kinder.
Womit sollen sich die Kinder denn beschäftigen?
Sie sollen rausgehen, sie sollen ein Instrument lernen, sie sollen Fussball
spielen. Manche Medienpädagogen sagen, es sei doch besser, die Kinder
ballerten vor dem Computer, als dass sie auf die Strasse gingen und dort
Zoff machten. Da muss man sich doch an den Kopf langen! Das ist die
Bankrotterklärung unserer Gesellschaft.
Nur eine Minderheit argumentiert dermassen naiv.
Ja, aber seltsamerweise sind gerade die rot-grünen Politiker am wenigsten
dafür zu motivieren, sich in die Diskussion einzubringen. Sie sagen: «Alles
bestens.» Das mag von einer falsch verstandenen Freiheitsliebe der Alt-68er
herrühren. Dabei gibt es nichts Unsozialeres als Medienkonsum. Die Reichen
können sich immer noch Reitstunden und Klavierstunden für ihre Kleinen
leisten, die Armen hingegen nicht. Worüber wir hier reden, das betrifft vor
allem die Unterschicht. Deswegen macht der Medienkonsum die Kluft zwischen
oben und unten grösser. Aber nicht die Linken stehen auf meiner Seite,
sondern die CDU. Das ist nicht zu verstehen.
Aber irgendwie müssen die Kinder doch den verantwortungsbewussten
Umgang mit den Medien lernen.
Wie bringen wir Dreijährigen bei, verantwortungsvoll mit Zucker umzugehen?
Wir verbieten ihnen den Zucker. Warum? Weil ihnen die Hardware im Gehirn
fehlt, vernünftig zu handeln. Bei Ihnen und bei mir leuchtet die Lampe auf,
wenn wir zu viel Zucker essen. Dreijährige haben diese Hardware nicht. Oder
nehmen Sie vierzehnjährige Jugendliche. Bei Sex und Crime gucken die hin.
Das liegt in deren Natur, genauso wie die Liebe der Dreijährigen für Zucker.
Aber folgt daraus, dass Vierzehnjährige ohne Ende fernsehen dürfen? Nein.
Wir dürfen dem Dreijährigen keinen Zucker geben und dem Vierzehnjährigen
keine Bildschirme.
Ist es heute möglich, ein ganzes Leben lang ohne Computer auszukommen?
Ich glaube nicht, dass das sinnvoll ist - ich sitze ja auch den ganzen Tag
vor dem Computer. Es genügt aber, wenn Menschen ab sechzehn Jahren damit
arbeiten. Wir müssen die Kinder nicht an den Computer heranführen. In meinen
Augen ist es wahnwitzig, welche absurden Argumente wir uns ständig aus den
Fingern saugen, um die mediale Praxis zu rechtfertigen, die wir heute haben.
Der Kinderkanal zum Beispiel hat die grösste Gewaltdichte aller Sendungen.
Die grösste! Nach den Kindersendungen kommen die Nachrichten, Westernfilme
sind dagegen ziemlich harmlos.
In den USA ist der Fernsehkonsum besonders ausgeprägt. Trotzdem sind
sie die Wissens-Nation Nummer eins.
Das ist nur deshalb so, weil die Amerikaner sehr viele gute Leute
importieren. Nur mit seinen eigenen Leuten wäre das Land längst nicht mehr
Nummer eins. Als nach 9/11 strengere Vorschriften für ausländische
Akademiker eingeführt wurden, ging ein Aufschrei durch die Unis. Denn ohne
sie läuft dort gar nichts.
Fernsehen ist schlecht, Computer sind schädlich, beides verringert die
Lernfähigkeit. Wollen Sie unsere Kinder zu Lernmaschinen degradieren?
Kinder sind von Natur aus optimale Lernmaschinen, da muss man gar nichts
machen. Aber: Wir verderben sie; wir machen die Kinder kaputt.
Jetzt übertreiben Sie.
Nehmen wir das Fach Biologie. Eigentlich ist jedes Kind begeistert von
Tieren und Pflanzen. Wenn Sie aber die Begeisterung der Kinder für den
Biologieunterricht messen, dann stellen Sie fest, dass diese von der vierten
Klasse an dramatisch abnimmt. Das heisst: Wir treiben den Kindern in der
Schule das Interesse an der Biologie systematisch aus. Lernen hängt
unmittelbar mit positiven Emotionen zusammen, wir sind nur glücklich, weil
wir lernende Wesen sind. Unser Glückszentrum ist eigentlich ein Lernzentrum.
Glück und Lernen hängen eng zusammen. Und wie nennen wir die Schule? Den
Ernst des Lebens. Falscher geht es gar nicht.
Interview: Patrick Imhasly / Theres Lüthi
Diesen Artikel finden Sie auf NZZ Online unter:

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