Schule
Home Schule Hot Potatoes schön komisch Weisheiten Impressum Sitemap

Home
Jahrgang 5
Jahrgang 6
Jahrgang 7
Jahrgang 8
Jahrgang 9
Jahrgang 10
Deutsch
Biologie
Gesellschaftslehre
Kunst
Mathe
PC-Kurse
Neue Medien
Religion
WPU Kunst
Vertretung

Die Lern- und Informationsseiten



Wir suchen mit der grünen Suchmaschine!


© Cornerstone, PIXELIO


Das  ABC der guten Schule von Otto Herz:


Im Foyer der Anne-Frank-Schule -
zum Lesen anklicken!

Inhaltsverzeichnis der Lern- und Informationsseiten
Lösungen aller Aufgaben
Bevor du dich hier umsiehst und dann anfängst, mit wellermanns zu lernen, solltest du diesen Intelligenztest machen! Wie schlau bist du? (Nimm es vielleicht nicht so furchtbar ernst...)

Am 6. Juli 2000 verabschiedete der Deutsche Bundestag die folgende Änderung des Paragrafen 1631 des Bürgerlichen Gesetzbuches:
„Kinder sind gewaltfrei zu erziehen. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig."




Materialseite für Kolleginnen und Kollegen (PC-Fortbildung, Formulare usw.)
Nachrichten für die 8 2009/2010 (Deutsch-E-Kurs)
Nachrichten für die 5C 2009/2010

Lernlinks (Gute Seiten zum Lernen in den verschiedensten Gebieten)
Entspannungstipp: Die KinderZEIT - Lernen, Spiele, Politik, Lesen uvm. für
Groß und Klein!
Whiteboard
Ferien in Hessen
Gerhard Wellmann Eschwege Wanfried lehrer Anne Frank unterrichtsmaterialien deutsch gesellschaftslehre Biologie Sek I Kunst onlineübungen selbstständiges lernen  interaktiv  Unterrichtshilfen

An dieser Schule arbeite ich:
Anne-Frank-Schule
Integrierte Europa-Gesamtschule
Fliederweg 3
37269 Eschwege



www.anne-frank-schule-eschwege.de
afs@anne-frank-schule-eschwege.de
Telefon: 05651-9587-0
Fax: 05651-9587-33

Stadtplan von Eschwege
...und genau hier liegt die Anne-Frank-Schule

Was weißt du schon über Anne Frank? Probiere es doch mal!
Kurzer Lebenslauf von Anne Frank
Hier findest du am schnellsten die besten Informationen über Anne Frank:  
Der Anne-Frank-Guide

Interview mit dem Fürsprecher des Gehirns und führenden Hirnforscher, Prof. Manfred Spitzer: !

Linklisten:

Deutsch
Biologie
Gesellschaftslehre
Lernen allgemein

Das gilt für diese Lernseiten
Online-Lexika
Lerntagebuch
Was die Forschung über lernwirksamen Unterricht weiß. In 10 Punkten!
Wichtige Grundregeln für das Recherchieren im Internet
Aufgaben der PISA-Studien 2000 und 2003
Unterrichtsmedien im Eschweger Medienzentrum online bestellen
Newsletter und andere Informationen für Lehrkräfte
 

Legakids, das Internetprojekt rund um LRS, Legasthenie oder Lese-Rechtschreibschwächen
für Kids, Eltern und Lehrer
Hilfe, ich werde gemobbt! Seite über Schüler-Mobbing mit Hilfen, Tipps, Erfahrungsaustausch...
Schüler-Mobbing Weblog
Spielen im Unterricht (Zur Vorbereitung der Morgenkreise!)
Schulwissen von A-Z bei wissen.de
Die GEO-Wissenstests
Unterhaltung mit wissen.de- Quiz-Fragen aus vielen Wissensgebieten!
Massenhaft Tests aus allen Gebieten
Kinder brauchen Quatsch (Rossipotti)
 

Weitere Projekte:

Projekt Eselsbrücken

Großes Bilderraten!!
Lesetraining!
Materialsammlung Ethik
Glossar
Ferientermine bis 2011


 

Aktuelle Informationen für Eltern und Schüler
Brauchen wir Computer in der Schule? Manfred Spitzer antwortet!

Schlechtere Schulleistungen durch TV-Geräte und Spielekonsolen in Kinderzimmern
Vorsicht bei Hausaufgabenhilfen aus dem Internet! Informationen für
Eltern und Schüler/Schülerinnen
Lernen: Hilfe bei Recherchen, Referaten, Gestaltung für Schüler und Schülerinnen
Bei allen fremden Hilfen musst du unbedingt diese Regeln beachten


Nur so geht's - jedenfalls in der Schule...


Beschaffenheit der Seiten bei wellermanns

Die Projekte, die hier für Schülerinnen und Schüler zusammengestellt werden, sind "wachsende" Einheiten, die immer wieder verändert, ergänzt, korrigiert und umgearbeitet werden. Für jede Korrektur und Anregung bin ich dankbar. Jeder weiß, dass sich nicht jedes Thema anbietet, von der Arbeit mit dem PC ergänzt oder unterstützt zu werden. Deshalb geht es hier nicht um  irgendeine Vollständigkeit - etwa aller relevanten Themen eines Jahrgangs in einem Fachgebiet. Die Materialien dienen zur Differenzierung und Ergänzung des Unterrichts und sollen das selbstständige Lernen mit einem durchaus spielerischen Akzent fördern. Bedenkenlos können sie auch im Vertretungsunterricht verwendet werden - wenn die Zeit für eine sinnvollere Vorbereitung einmal nicht reichen sollte. Sinnvoll ist die Ergänzung des Lernens mit dem PC nur, wenn sie dosiert geschieht und an gewisse Regeln gebunden ist - z. B. das strikte Verbot, Text zu kopieren und in eigene Arbeiten lediglich einzufügen. Das darf nur die ganz seltene Ausnahme sein, so wie in eigenen Texten auch Buchzitate hin und wieder sinnvoll sind.

Die Inhalte erscheinen in der Regel nur vorübergehend zu Übungszwecken auf dieser Website. Sollten dabei einmal versehentlich Copyright-Rechte verletzt werden, bitte ich um sofortige Meldung, dann wird das entsprechende Element umgehend von der Seite entfernt.

Und jetzt viel Spaß beim Lernen!

zum Seitenanfang

Frei zugängliche Nachschlagewerke, Wörterbücher im Internet (Lexika, Glossare)

Fix finden! - Die geniale Übersichtsseite zum Finden von Nachschlagewerken

 

 

Abkürzungen, Lexikon der

Anatomie, Lexikon der

Astronomie-Lexikon

Berechnungstools - alles Mögliche online berechnen

Biologie-Lexikon

Bio- und Gentechnologie, Lexikon zur

Biologie:Mensch

Biotechnology, InfoService - Glossar (engl.)

Chemie-Lexikon (Seilnacht)

CIA - World FactBook - umfassende und aktuellste Infos zu allen Ländern und Regionen der Erde (engl.)

definero vereint verschiedene Nachschlagewerke. Die Recherche erfolgt parallel im Wikipedia Lexikon und im Wörterbuch der deutschen Sprache der Universität Leipzig.
Darüber hinaus bietet definero ein allgemeines Abkürzungsverzeichnis, ein Wörterbuch zur Übersetzung in beide Sprachrichtungen deutsch - englisch und definero unterstützt Ihre Internet-Suche. Und das ganze als Toolbar für IE odere firefox!

Deutsche Internetbibliothek: Hervorragend kommentierte Links zu ganz, ganz vielen Themen

Deutsch-Englisch / Englisch-Deutsch Beolingus - das sprechende Wörterbuch

Deutsch-Latein Onlinewörterbuch

Dictionary (The only online )and search engine you need for computer and Internet technology definitions (engl).

Duden Online-Rechtschreibung

Duden-Schülerlexikon

Elektronik-Lexikon
Encarta online (msn encarta)
Englisch online lernen I!

Englisch online lernen II

Englisch: Kostenloses englischsprachiges Tool für alternative Umschreibungen plus Thesaurus

Englisch-Deutsch / Deutsch-Englisch Leo - Onlinewörterbuch

Englisch-Deutsch, Online-Wörterbuch

Englisch online Nachhilfe (umsonst!)
Englisch online trainieren mit Kid's Corner

Englische Grammatik online

Englisch-Grammatik als PDF-Download

Erdkunde  Meyer's Universallexikon - Kategorie Geographie
Erdkunde-Daten: World Factbook der CIA - immer aktuell

Filmbegriffe, Lexikon der

Französisch online lernen

Französisch-Deutsch / Deutsch-Französisch Leo - Onlinewörterbuch

Fremdsprachen-Lexika - Wahnsinn: Online-Übersetzungen Deutsch <-> Englisch, Deutsch <-> Französisch, Deutsch <-> Spanisch, Deutsch <-> Italienisch

Fremdwörter, Rechtschreibung, Sprachen...Wörterbücher bei wissen.de -

Fremdwörterlexikon Langenscheidt

Fußballlexikon - Alles rund um den Fußball - immer aktuell!

Geschichtsthemen 1871 bis heute

Geschichtslexikon (ausgewählte Themen)
Geschichte: Schülerduden
Geschichte bei wissen.de

Gesundheitslexikon

Insektenlexikon (engl.)

Internet - Lexikon- Rund ums Internet

Internet-Lexikon

Internetlexikon (Süddeutsche Zeitung)

Italienisch online lernen

Kunst-Lexikon, das große - von P. W. Hartmann

Lexika-Sammlung - Hinweise auf weitere L.
Lexika der Bundeszentrale für politische Bildung (SUPER!)

Latein-Deutsch Onlinewörterbuch

Literaturprojekt Gutenberg (Biografien, Texte...)

Mathe online lernen - Mathe am PC - Matheübungsseiten

Mathematik-Lexikon

Musikalisches Fachwortlexikon

Musiklexikon - Musikrichtungen, Gattungen, Trends

Mythologie - Lexikon
Nationalhymnen (Melodien)

Naturlexikon

Naturspektrum

Pflanzenarten - Flora-Web Suchfunktion

Philosophie, Lexikon der  (keine Personen)

Philosophie - Lexikon Eine Mischung aus Philosophie-Lexikon und
Kleiner Weltgeschichte der Philosophie
Philosophen von der Antike bis zur Gegenwart

Physik - bei wissen.de

Politiklexikon der Bundeszentrale für politische Bildung - Informationen über Begriffe, Personen, Länder und Institutionen aus Politik, Wirtschaft und Kultur

Pop & Rock Lexikon

Rätsellexikon (Hilfe bei Kreuzworträtseln usw.)
Rechtschreibung Wörterbuch Langenscheidt bei wissen.de

Rechtswörterbuch

Redensarten, Redewendungen,  idiomatische Ausdrücke und  feste Wortverbindungen

Religionslexikon

Sexualität, Lexikon der

Spanisch online lernen

Spanisch-Deutsch / Deutsch-Spanisch Leo - Onlinewörterbuch

SPIEGEL- Wissen (Lexikon)

Spielanleitungen

Sprachenlexika  Online Lexikon - Wörterbuch - Übersetzung in 9 Sprachen; Synonymwörterbuch

Synonym-Wörterbuch (Synonyme stehen für sinnverwandte Wörter, welche meist eine ähnliche Bedeutung haben.)

Texte kostenlos im Internet übersetzen lassen - Vorsicht! Auf nix verlassen!

Tiere online - Die Suchmaschine für Tiere

Tier-Ezyklopädie - arche online

Tierlexikon (vieles - aber nicht vollständig)

Übersetzung in viele Sprachen - auch aus Fremdsprachen ins Deutsche!

Universallexikon - Internet Lexikon -

Universal-online-Datenbank SPIEGEL- "Das Lexikon der nächsten Generation"

Universallexikon, wachsendes - Wikipedia

Wirtschaftslexikon
Wirtschafts- und Politiklexikon (Hanisauland)
Wirtschaft, Politik etc. - Lexika der Bundeszentrale für plo. Bildung

Wikipedia Englisch

Wissenslexikon (bayer. Rundfunk - Kinderfunk)

Wissen-Lexikon beim Spiegel
Wortschatz Uni Leipzig (auch Wörter des Tages)
Wörterbuch der deutschen Spreche (digitales)

Wortsuche, Grammatische Fachbegriffe, neue Rechtschr......(Duden)

Zeno.org - alte Lexika, Kunstwerke, Literatur....
 

zum Seitenanfang

Auswertung Intelligenztest

100 % * Super! Frage, ob du ein Schuljahr überspringen darfst! Du kannst bei wellermanns jedenfalls nichts mehr dazulernen!
90 % * Das ist klasse! Warum stehst du nicht überall auf 2+?
80 % * Das geht auch noch!
70 % * Jetzt wird es langsam kritisch! Du solltest etwas genauer überlegen!
60 % * Du bist vielleicht nicht so gut drauf heute?
50 % * Das ist die Grenze! Du musst unbedingt überlegen, was mit dir los sein könnte!
40 % * Wende dich an einen Neurologen und lass die Schaltungen deines Gehirns checken!
30 % * Bist du sicher, dass du lesen kannst?
20 % und weniger * Beantrage Sonderurlaub und erhole dich auf einer sonnigen Insel! Nimm dein Laptop mit und pauke mit wellermanns täglich 25 Stunden!

Schlechtere Schulleistungen durch TV-Geräte und Spielekonsolen in Kinderzimmern

Nach einer vom Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen (KNF)
durchgeführten Studie[1] hängen schlechte Schulleistungen mit
extensiver Mediennutzung zusammen. Für die Studie, die Christian
Pfeiffer und sein Team durchgeführt haben, wurden im Jahr 2005 17.000
Neuntklässler und 4.000 Viertklässler zu ihrer Mediennutzung befragt.

Einer der Kernpunkte der Studie war das in der PISA-Untersuchung
festgestellte Auseinanderklaffen der Leistungen zwischen Mädchen und
Jungen. Hatten 1990 noch etwa gleich viele junge Frauen und Männer das
Abitur gemacht, so ergab sich 2004 bereits ein Verhältnis von 57 zu 43
zugunsten der jungen Frauen. Mädchen der vierten Klasse haben, lautet
ein Ergebnis der Studie, sehr viel weniger Bildschirmgeräte in ihren
Zimmer als Jungen. Besonders bei Spielekonsolen wird dies deutlich.
Während 38,1 Prozent der Jungen Spielekonsolen in ihren Zimmern haben,
sind es nur 15,6 Prozent der Mädchen.

Wenn man die Ergebnisse so wie Christian Pfeiffer interpretieren will,
zeigt sich an der Ausstattung mit Geräten auch das in der
PISA-Untersuchung festgestellte Gefälle zwischen südlichen und
nördlichen Bundesländern. Viertklässler aus München, Schwäbisch-Gmünd
und Stuttgart haben im Unterschied zu denjenigen aus Kassel, Oldenburg
und Dortmund weniger Fernsehgeräte und Spielekonsolen in ihren Zimmern.
Die Ausstattung ist überdies abhängig vom Bildungsniveau der Eltern. Je
schlechter ausgebildet diese sind, desto eher haben die Kinder
Bildschirmgeräte in ihren Zimmern, besonders auffällig ist dies bei
Fernsehgeräten und Spielekonsolen.

Kinder ohne eigenen Fernseher schauen durchschnittlich an einem
Wochentag 70 Minuten in die Glotze. Wer dagegen einen Fernseher im
eigenen Zimmer hat, sitzt schon mehr als zwei Stunden davor; zudem
sehen diese Kinder doppelt so oft Filme, die erst ab 16 Jahren
freigegeben sind. Viertklässler mit eigener Spielkonsole spielen
täglich durchschnittlich 50 Minuten, 20 Minuten mehr als die anderen
Kinder. An Wochenenden treten diese Phänomene noch deutlicher zu Tage.
Zudem spielen Kinder mit eigener Konsole viermal so häufig Spiele, die
ab 16 oder ab 18 Jahren freigegeben sind.

Gegenüber der Süddeutschen Zeitung erklärte[2] Pfeiffer das Ergebnis
der Studie: "Je mehr Zeit Kinder mit Computerspielen verbringen und je
brutaler die Inhalte sind, desto schlechter sind die Schulnoten. Dies
betrifft vor allem die Jungen, weil sie doppelt bis dreimal so viel
spielen und brutalere Inhalte bevorzugen. Besonders Jungen aus sozialen
Randlagen sind gefährdet."

zum Seitenanfang

Wichtige Grundregeln für das Recherchieren im Internet und das Zitieren aus Büchern, Zeitschriften usw.

Alle Texte und Bilder, die du im Internet findest, darfst du nicht einfach so kopieren und weiterverwenden. Sehr streng genommen müsstest du jedes Mal den "Besitzer" einer Homepage fragen, ob du seine Texte und Bilder verwenden darfst. Das geht aber nicht immer, deswegen musst du folgende Regeln auf jeden Fall einhalten:
1. Nur wenn es gar nicht anders geht, kurze Texte kopieren, abschreiben und verwenden.
2. Besser ist in jedem Fall, du gibst dir ein bisschen Mühe und formulierst das Gelesene mit deinen eigenen Worten.
3. Die kopierten oder abgeschriebenen Texte müssen in Anführungszeichen stehen.
4. Du musst darunter die Quelle angeben, woher du den Text kopiert oder abgeschrieben hast. Dazu kopierst du - oder schreibst auf - die Internetadresse (URL) aus der Eingabezeile deines Browsers (Internet-Explorer z. B.) und fügst sie nach dem Wort "Quelle:" unter deinem Text ein. Dahinter schreibst du das aktuelle Datum. Das ist deswegen wichtig, weil Internetseiten - im Gegensatz zu einem gedruckten Buch- sich häufig verändern und manche Inhalte auch schnell veralten. Versuche auch herauszubekommen, von wann die Informationen stammen, die du verwertest! Notiere das auch in deiner Quellenangabe! Leider ist das meistens nicht herauszukriegen.
5. Genauso musst du mit Bildern, die du kopierst, verfahren!
6. Inhalte von Internetseiten, die du für deine Recherche verwenden möchtest, musst du also in der Regel mit eigenen Worten zusammenfassen oder wiedergeben. Auch dann muss unter deinem eigenen Text stehen, woher du die Informationen hast - siehe 4. Regel!
Regel 4 gilt auch für das Abschreiben aus Büchern, „Zitieren“ genannt. Streng genommen muss jeder abgeschriebene Text - jeder Satz oder Teilsatz, der wörtlich übernommen wird - auch in Anführungszeichen stehen – und darunter muss mindestens der Titel des Buches und die Seitenzahl angegeben werden. Im Quellenverzeichnis muss dann das Buch oder die Zeitschrift mit Autor(en), Erscheinungsort und –jahr aufgeführt werden.
 

zum Seitenanfang

«Wir brauchen keine Computer in der Schule»

Fernseher und Computer schaden dem Gehirn, sagt der deutsche Psychiater Manfred Spitzer. Und erklärt, warum sie unsere Kinder dick, dumm und gewalttätig machen.

Kürzlich hat sich Bill Gates aus der Computerbranche verabschiedet. Sind Sie erleichtert?

Bill Gates ist ein ganz cleverer Mensch, der sehr viel Geld mit Computersoftware verdient hat. Ob diese gut ist oder schlecht, bleibe dahingestellt. Auf jeden Fall hat er keine Ballerspiele entwickelt. Sehr gut ist, dass er jetzt einen Grossteil seines Vermögens an die Menschheit zurückgibt für teure Projekte, die sonst niemand betreibt - etwa die Verminderung der Säuglingssterblichkeit in Afrika.

Immerhin hat Bill Gates dafür gesorgt, dass Computer die Schulen erobert haben. Liest man Ihre Bücher, gewinnt man den Eindruck, dort seien Computer des Teufels.

Des Teufels ist weder der Computer noch der Fernseher. Das hängt immer von dem ab, was man damit macht. Wenn Sie einmal pro Woche eine gute Sendung sehen, ist Fernsehen sicher nicht schädlich. Und wenn Sie den Computer als Werkzeug benutzen, ist das überhaupt nicht schlecht. Wenn Sie aber ein kleines Kind zu oft an den Computer heranlassen, wirkt das wie eine Einstiegsdroge: Sie fixen es geradezu an. So ein Kind wird mit dem Computer irgendwann auch ganz andere Dinge tun. Zumindest bei uns in Deutschland ist es ein grosses Problem, dass sich die wenigsten Eltern bewusst sind, was ihre achtjährigen Kinder am Computer tun: Die Buben ballern und laden sich vom Internet verbotene Sachen runter, die Mädchen chatten, wer weiss mit wem.

Sie sagen sogar, dass der Computer das Lernen beeinträchtigt.

Auf jeden Fall. Früher haben die Buben wenigstens ein bisschen gelesen. Wenn man denen gesagt hat, sie sollten ein Referat halten, dann mussten sie ihre Nase in ein Buch stecken. Heute gehen sie in das Online-Lexikon Wikipedia und betätigen nur die Befehle «Kopieren» und «Einfügen» auf der Tastatur ihres Computers. Würden sie ein Buch nutzen, müssten sie den Inhalt ja von Hand eintippen. Das Schlimme aber ist: Sie lesen nicht einmal mehr, sondern halten Referate über Dinge, die sie nicht wirklich begriffen haben. Ausgerechnet in der Schule haben wir ihnen also das Lesen abgewöhnt.

Das hat doch nichts mit dem Computer zu tun, sondern vielmehr mit der Art und Weise, wie ein Lehrer seinen Unterricht gestaltet.

Man kann nicht immer alles auf die Lehrer abschieben - die haben genug zu tun. Wenn schon, müsste die Frage lauten: Wollen wir als Gesellschaft so viele Ressourcen in Computer stecken, die wir auch für mehr Stellen von Lehrern und Kindergärtnerinnen oder höhere Gehälter einsetzen könnten? Wir brauchen keine Computer, weder im Kindergarten noch in der Grundschule oder in der Sekundarschule. Meine Empfehlung
lautet: Computer erst ab Oberstufe.

Aber Computer fördern die Motivation zum Lernen.

Nein, das haben viele Studien gezeigt: Kinder werden nicht besser, sie werden nicht schlauer, sondern eher verdorben. Das erzählen mir auch viele Lehrer. Amerikanische Schulen schaffen derzeit flächendeckend den Computer wieder ab. Nach sieben Jahren haben sie festgestellt, dass Computer gar nichts gebracht haben.

Und was empfehlen Sie für den Fernsehkonsum?

Ab Schulalter, aber nur ein- bis zweimal pro Woche. Auf keinen Fall routinemässig, denn das verbraucht Zeit, die man für Dinge nutzen sollte, die für die Kinder besser sind.

Sie behaupten, Gewalt am Fernsehen erhöhe die Bereitschaft zur Aggression. Andere Forscher bestreiten das aber.

Sie finden immer einen Professor für Medienpädagogik, der einen solchen Zusammenhang in Frage stellt. Dabei gibt es Hunderte von Studien, die beweisen: Gewalt im Fernsehen führt zu mehr Gewalt. Das kann man inzwischen nicht mehr bezweifeln.

Sie werden nicht müde, zu verkünden, Fernsehen mache nicht nur aggressiv, sondern auch dick.

Auch das ist bewiesen. 2005 hat das renommierte Fachblatt «Lancet» eine bemerkenswerte neuseeländische Langzeitstudie veröffentlicht. Darin wurden Kinder von ihrer Geburt in den Jahren 1972/1973 bis heute verfolgt. Ergebnis: Der Fernsehkonsum im Kindergarten- und im Jugendalter sagt voraus, ob die Kinder später - im Alter von 35 - dickleibig sind. Jeder sechste Dicke geht auf das Konto des Fernsehers. Rechnet man diese Daten für Deutschland hoch und berücksichtigt die Tatsache, dass Dickleibigkeit ein Risikofaktor für Herzinfarkte und andere Krankheiten ist, so lässt sich sagen: Der heutige Fernsehkonsum in Deutschland verursacht in 20 bis 30 Jahren 20 000 zusätzliche und vermeidbare Todesfälle - jährlich.

Wie kann denn Fernsehen dick machen?

Beim Fernsehen wird der Metabolismus so weit runtergeregelt, dass Sie weniger Energie verbrauchen, als wenn Sie gar nichts tun. Das hat damit zu tun, dass der Muskeltonus noch schlaffer ist, als wenn Sie nur sitzen. Wenn Kinder ihren Energieverbrauch also über Stunden drosseln und dann gleichzeitig essen - meist auch noch das Falsche - werden sie dick.

Und wie schadet das Fernsehen dem Gehirn?

Wenn ich einen Löffel gegen eine Tasse schlage, dann wackelt die Tasse, und es tönt entsprechend. Nur durch solche Erfahrungen lernen Kinder überhaupt, was ein Löffel ist und welche Eigenschaften Porzellan hat. Beim Fernsehen, und zwar unabhängig von der Qualität des Programms, wackelt eine Tasse am Bildschirm, und von woanders kommt irgendeine Klangsauce. Das Gehirn von ganz kleinen Kindern kann diese Informationen nicht zusammenbringen. Wenn das Akustische und das Visuelle nicht auf Millisekunden zusammenpassen, werden diese Eindrücke nicht richtig verarbeitet.

Aber das Gehirn kann doch unglaublich viel leisten.

Natürlich kann es das. Aber damit das Gehirn leistungsfähig wird, muss es sich erst einmal optimal entwickeln, und dafür braucht es den richtigen Input. Im ganz jungen Alter informieren sich die Sinne gegenseitig. Ein Baby erkundet die Welt mit allen Sinnen: Es sieht, hört, schmeckt, tastet gleichzeitig. Und wenn dem nicht so ist, dann werden in den Arealen des Gehirns, die sich zuerst entwickeln, weniger und unschärfere Repräsentationen der Welt abgelagert. Darauf aufbauend entstehen dann die komplexeren Hirnregionen. Wenn also die Informationen schon in den ersten Arealen unscharf sind, ist die ganze spätere Entwicklung des Gehirns beeinträchtigt.

Mit anderen Worten: Fernsehen macht dumm?

Fernsehen im frühen Alter. Und nicht einmal wegen der Inhalte, sondern weil die Form dem Hirn nicht gerecht wird.

Bei welchem Mass von Fernsehkonsum kommen diese Effekte zum Tragen?

Bei Babys kann bereits eine Stunde pro Tag die Sprachentwicklung verzögern. Je mehr, desto schlimmer. Aber auch später wirkt sich Fernsehen negativ aus. Im Kindergarten ist der TV-Konsum der stärkste Indikator für die intellektuelle Entwicklung eines Menschen. Er entscheidet darüber, ob jemand später einen Universitätsabschluss machen wird oder nicht - und zwar unabhängig vom sozioökonomischen Status der Eltern oder von der Intelligenz der Kinder.

Womit sollen sich die Kinder denn beschäftigen?

Sie sollen rausgehen, sie sollen ein Instrument lernen, sie sollen Fussball spielen. Manche Medienpädagogen sagen, es sei doch besser, die Kinder ballerten vor dem Computer, als dass sie auf die Strasse gingen und dort Zoff machten. Da muss man sich doch an den Kopf langen! Das ist die Bankrotterklärung unserer Gesellschaft.

Nur eine Minderheit argumentiert dermassen naiv.

Ja, aber seltsamerweise sind gerade die rot-grünen Politiker am wenigsten dafür zu motivieren, sich in die Diskussion einzubringen. Sie sagen: «Alles bestens.» Das mag von einer falsch verstandenen Freiheitsliebe der Alt-68er herrühren. Dabei gibt es nichts Unsozialeres als Medienkonsum. Die Reichen können sich immer noch Reitstunden und Klavierstunden für ihre Kleinen leisten, die Armen hingegen nicht. Worüber wir hier reden, das betrifft vor allem die Unterschicht. Deswegen macht der Medienkonsum die Kluft zwischen oben und unten grösser. Aber nicht die Linken stehen auf meiner Seite, sondern die CDU. Das ist nicht zu verstehen.

Aber irgendwie müssen die Kinder doch den verantwortungsbewussten Umgang mit den Medien lernen.

Wie bringen wir Dreijährigen bei, verantwortungsvoll mit Zucker umzugehen? Wir verbieten ihnen den Zucker. Warum? Weil ihnen die Hardware im Gehirn fehlt, vernünftig zu handeln. Bei Ihnen und bei mir leuchtet die Lampe auf, wenn wir zu viel Zucker essen. Dreijährige haben diese Hardware nicht. Oder nehmen Sie vierzehnjährige Jugendliche. Bei Sex und Crime gucken die hin. Das liegt in deren Natur, genauso wie die Liebe der Dreijährigen für Zucker. Aber folgt daraus, dass Vierzehnjährige ohne Ende fernsehen dürfen? Nein. Wir dürfen dem Dreijährigen keinen Zucker geben und dem Vierzehnjährigen keine Bildschirme.

Ist es heute möglich, ein ganzes Leben lang ohne Computer auszukommen?

Ich glaube nicht, dass das sinnvoll ist - ich sitze ja auch den ganzen Tag vor dem Computer. Es genügt aber, wenn Menschen ab sechzehn Jahren damit arbeiten. Wir müssen die Kinder nicht an den Computer heranführen. In meinen Augen ist es wahnwitzig, welche absurden Argumente wir uns ständig aus den Fingern saugen, um die mediale Praxis zu rechtfertigen, die wir heute haben. Der Kinderkanal zum Beispiel hat die grösste Gewaltdichte aller Sendungen. Die grösste! Nach den Kindersendungen kommen die Nachrichten, Westernfilme sind dagegen ziemlich harmlos.

In den USA ist der Fernsehkonsum besonders ausgeprägt. Trotzdem sind sie die Wissens-Nation Nummer eins.

Das ist nur deshalb so, weil die Amerikaner sehr viele gute Leute importieren. Nur mit seinen eigenen Leuten wäre das Land längst nicht mehr Nummer eins. Als nach 9/11 strengere Vorschriften für ausländische Akademiker eingeführt wurden, ging ein Aufschrei durch die Unis. Denn ohne sie läuft dort gar nichts.

Fernsehen ist schlecht, Computer sind schädlich, beides verringert die Lernfähigkeit. Wollen Sie unsere Kinder zu Lernmaschinen degradieren?

Kinder sind von Natur aus optimale Lernmaschinen, da muss man gar nichts machen. Aber: Wir verderben sie; wir machen die Kinder kaputt.

Jetzt übertreiben Sie.

Nehmen wir das Fach Biologie. Eigentlich ist jedes Kind begeistert von Tieren und Pflanzen. Wenn Sie aber die Begeisterung der Kinder für den Biologieunterricht messen, dann stellen Sie fest, dass diese von der vierten Klasse an dramatisch abnimmt. Das heisst: Wir treiben den Kindern in der Schule das Interesse an der Biologie systematisch aus. Lernen hängt unmittelbar mit positiven Emotionen zusammen, wir sind nur glücklich, weil wir lernende Wesen sind. Unser Glückszentrum ist eigentlich ein Lernzentrum. Glück und Lernen hängen eng zusammen. Und wie nennen wir die Schule? Den Ernst des Lebens. Falscher geht es gar nicht.

Interview: Patrick Imhasly / Theres Lüthi

Diesen Artikel finden Sie auf NZZ Online unter:

Copyright © Neue Zürcher Zeitung AG (daher  auch das fehlende ß!)

zum Seitenanfang


Bei
Anregungen, Ergänzungen, Verbesserungen Gästebuch - oder E-Mail

Home
Sitemap (Inhaltsverzeichnis)

 

© gerhard wellmann, 2008