Deutsch 10
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Deutsch in der 10. Klasse

Buchvorstellungen
Schiller, Kabale und Liebe
Erörterung
Hinweise zur Buchpräsentation Frühsommer 2010
Textanalysen Lehrkräfte
Links zum Thema "Satire"
Zur "Welle"
Précis und Inhaltsangabe

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Buchpräsentationen

 
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Friedrich Schiller, Kabale und Liebe, Ein bürgerliches Trauerspiel
Dramentheorie - Arbeit mit und am Text
Klassenarbeit - Eine Szene (Ausschnitt) im Gesamtkontext interpretieren
   
 
   
Erörterung  
 
Vorbereitung zur Buchpräsentation (Mai/Juni 2010)
Beispiele für die Gestaltung eines Plakats zur Buchpräsentation im Frühsommer 2010 - Paar- oder Gruppenpräsentationen ausgeschlossen!
Hinweise zur Präsentation  
   
Liste der vorzustellenden Bücher:
Lea Hüther: "Ein Tag in meinem Leben" von Felix Gottwald
Kristin Friederich: "Behalt das Leben lieb" von Jaap ter Haar
Dominik Hoffesommer: "Sebastian Deisler - Zurück ins Leben" von Michael Rosentritt
Lisa Waduschat: "Du fehlst mir, du fehlst mir!" von Peter Pohl
Laura Waduschat: "Mein wunderbares Leben mit Paul" von Lindsey Hunter
Binca Rösing: " Wüstenblume " von Waris Dirie
 
Literarisches Weihnachtsfrühstück
Kleine Suchhilfe zum Thema "Literatur zwischen 1919 und 1933":
Tucholsky

Kritisch lesen - Textanalysen - Konjunktiv

 

Texte verstehen und kritisch lesen, verstehn, wiedergeben, interpretieren

Um einen Text genau zu verstehen, musst du nicht nur die einzelnen Wörter lesen und verstehen, sondern auch Zusammenhänge herstellen können. Es ist daher gut, wenn du beim Lesen eines Textes planmäßig vorgehst. Dafür bekommst du hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die acht Punkte umfasst:

Die acht Schritte zum Leseverstehen
1. Das Thema des Textes bestimmen
2. Die Absicht des Verfassers erkennen
3. Die Kernaussage verstehen
4. Den Text in Sinnabschnitte untergliedern
5. Unklarheiten ausräumen
6. Schlüsselwörter finden
7. Allgemeine Aussagen und Beispiele unterscheiden
8. Den Bezug zur Überschrift herstellen

Tipp: Lies einen Text mindestens zweimal. Nach dem ersten, zügigen Lesen führst du die Schritte 1 bis 3 aus; danach liest du den Text noch einmal genauer und erledigst die Schritte 4 bis 8.

   

Hinweis
Man sollte den Konjunktiv nur nutzen, wenn es gar keine andere Möglichkeit gibt und es zum Verständnis absolut nötig ist. Wenn allerdings der Grundtext von jemandem geschrieben ist, der seine Meinung wiedergibt und man infolgedessen in der Inhaltsangabe dessen  Meinung wiedergibt, benutzt man den Konjunktiv, weil es eine indirekte Rede ist. Das heißt nicht, dass man eine Inhaltsangabe grundsätzlich im Konjunktiv schreibt! Man benutzt den Konjunktiv in der Inhaltsangabe nur, wenn man die Meinung/Recherche/Äußerung des Erzählers/Autors wiedergibt! Ich denke, wenn der ganze Text ausdrücklich die Meinung der Autorin, wie in „Medizin und Menschlichkeit“, wiedergibt, dann müsste die gesamte Inhaltsangabe auch im Konjunktiv geschrieben werden. Gedacht müsste es ja wirklich immer heißen: Die Autorin behauptet, meint, gibt zu Bedenken….

   
Onlineübungen zur indirekten Rede! Konjunktiv I und II
   
  Texte und Aufgaben
Ulla Hahn, Das verborgene Wort, Ausschnitt | Aufgabenstellung
Hotel Mama (Brigitte) | Aufgabenstellung
Medizin und Menschlichkeit (Apotheken-Umschau) | Aufgabenstellung
Leserbriefe | Aufgabenstellung
Tucholsky - Was darf die Satire?
Definition der Textsorte Satire
"Bist du ein kleiner Pisser?" ZEIT vom 14.1.2010 | Aufgabe dazu
Wähle ein Format, speichere und bearbeite! Kennzeichne die vorgenommenen Änderungen farbig! Sende das Ergebnis als E-Mail-Anhang im Laufe der kommenden Woche (bis Freitag, 5.2.2010) an deinen Deutschlehrer! Falls WORD verwendet wird, bitte kein*.docx! Danke.
  "Satiren, die der Zensor versteht, werden mit Recht verboten." - Karl Kraus, Fackel 309/310 40; Pro domo et mundo
   
  Links zum Thema "Satire"
Wikipedia - Hier Abschnitt "Satirische Schreibweise"
"Was ist eine Satire"?
Die Internet-Satire-Zeitung: Zum Schmökern....
Satiregipfel (Riechling) - 1. Volle Länge - 2. Youtube-Ausschnitt
Ein Satire-Blog
Satiregipfel (Rether)
Edmund Stoiber - das Sprachgenie
Edmund Stoiber - Flughafen München
Zudeick vom 18.1.2010
Harald Martenstein (ZEIT) - wunderbare Texte!
Die moderne politische Satire in der Literatur
Weitere Wochenrückblicke von Zudeick
Unbedingt bei Youtube unter "Loriot" amüsieren!
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Für die Wiedergabe eines Textes bieten sich zwei Möglichkeiten an: die Inhaltsangabe und der Précis.

Beide intendieren, eine Textvorlage objektiv zu kürzen, sachliche Information über einen Text zu liefern. Dennoch gibt es, abgesehen von sekundären Festlegungen, einen grundsätzlichen Unterschied zwischen beiden Schreibmustern. Er besteht in der jeweils anderen Position, aus der heraus der Schreiber einer Inhaltsangabe oder eines Précis darstellt. Zwei Skizzen sollen das erläutern:

Merkmale des Précis
Der Précis referiert alle wesentlichen Gedanken der Vorlage, ohne deren Bedeutung zu verändern und ohne zu interpretieren.
Die Raffung muß einen selbständigen, zusammenhängenden und lesbaren Text ergeben.
Rhetorische Figuren sind sprachlich umzuformen, Vergleiche und Bilder, die zum Textverständnis nicht notwendig erscheinen, müssen ausgeschieden werden, die direkte Rede ist in indirekter Form wiederzugeben.
Der Bearbeiter kürzt die Vorlage auf ein Drittel. Diese Vorschrift ist bindend. Je nach dem Schwierigkeitsgrad des Textes ist ein gewisser Spielraum möglich (etwa ±5, ±10, ±15 Wörter).
Der Stil der verschiedenen Prosaarten muß beibehalten werden, d. h. rationale Abstraktion bietet sich nur an bei Texten rein gedanklichen Inhalts.

Merkmale der Inhaltsangabe
Sie informiert ihrer Tendenz nach objektiv über eine Textvorlage.
Der Text muss selbstständig, zusammenhängend und lesbar sein.
Die rhetorische Form des Textes ist weitgehend umzugestalten.
Die Länge der Inhaltsangabe kann nicht festgelegt werden.
Der Stil der Vorlage wird nicht aufgenommen.
Die Übernahme interpretierender und wertender Elemente ist umstritten, aber in den meisten Fäl- len nicht ganz vermeidbar, vor allem dann, wenn es sich um die Wiedergabe umfangreicher Vorlagen auf engem Raum handelt.

Verwendung:

Aus der Gegenüberstellung der Charakteristika von Précis und Inhaltsangabe werden deren Verwendungsmöglichkeiten deutlich. Handelt es sich darum, über umfängliche Texte knapp zu informieren, so ist die Inhaltsangabe die angemessene Form. Dabei wird ihr Ergebnis meist um so mehr deutende Elemente enthalten, je stärker die Wortzahl der Vorlage und die der Wiedergabe auseinanderklafft. Dies unterstreicht aber auch die Tatsache, daß der Schreiber der Inhaltsangabe sich in seinem Standort nicht mit dem Verfasser der Textvorlage identifiziert.

Für die möglichst textnahe Darbietung einer im Umfang knapperen Passage bietet sich der Précis an. Die objektive Reduktion eines Textes auf seine "rhetorische Nullstufe" (d. h. Aufhebung der Redundanz, weitgehender Fortfall der konnotativen Dimension) durch Kürzung auf ein Drittel schafft eine wesentliche Voraussetzung für eine sinnvolle Textanalyse. Insofern kommt dem Précis eine über sich hinausweisende Funktion zu. Quelle: http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/PRAESENTATION/precis.shtml

Précis (Definition)
(frz. le précis = kurze Zusammenfassung, Übersicht, Abriss); kurze, aber sehr präzise Form Inhaltsangabe/Inhaltswiedergabe; im Gegensatz zur schulischen Schreibform Inhaltsangabe gilt:
a) Stil und Standort des Originalverfassers muss beibehalten werden,
b) Originaltext muss auf ein Drittel des Ausgangstextes bei Beibehaltung der Stilmerkmale gekürzt werden (+-10%)
c) keine Veränderung der Gedanken des Ausgangstextes, keine Interpretation und kein willkürliches Weglassen wesentlicher Gedanken
d) andere, aber den inhaltlichen Kern der Textvorlage treffende Überschrift
e) Wiedergabe des Ausgangstextes mit eigenen Worten in Form eines zusammenhängenden Texts


 

Hintergrundmaterial zum Film "Die Welle" (1.3.2010)
Trailer "Krabat"