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Deutsch in der 10. Klasse
Buchvorstellungen
Schiller, Kabale und Liebe
Erörterung
Hinweise zur Buchpräsentation Frühsommer 2010
Textanalysen
Lehrkräfte
Links zum Thema
"Satire"
Zur "Welle"
Précis und Inhaltsangabe
Wiederholung:
Literarische Gattungen
Literarische
Darstellungsformen (Textgattungen, Textsorten)
Kritisch lesen -
Textanalysen - Konjunktiv
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Texte verstehen und
kritisch lesen, verstehn, wiedergeben, interpretieren
Um einen Text genau zu
verstehen, musst du nicht nur die einzelnen Wörter lesen und verstehen,
sondern auch Zusammenhänge herstellen können. Es ist daher gut, wenn du beim
Lesen eines Textes planmäßig vorgehst. Dafür bekommst du hier eine
Schritt-für-Schritt-Anleitung, die acht Punkte umfasst:
Die acht Schritte zum Leseverstehen
1. Das Thema des Textes bestimmen
2. Die Absicht des Verfassers erkennen
3. Die Kernaussage verstehen
4. Den Text in Sinnabschnitte untergliedern
5. Unklarheiten ausräumen
6. Schlüsselwörter finden
7. Allgemeine Aussagen und Beispiele unterscheiden
8. Den Bezug zur Überschrift herstellen
Tipp: Lies einen Text
mindestens zweimal. Nach dem ersten, zügigen Lesen führst du die Schritte 1
bis 3 aus; danach liest du den Text noch einmal genauer und erledigst die
Schritte 4 bis 8. |
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Hinweis zum Gebrauch des
Konjunktivs bei der Wiedergabe von Sachtexten
Wir verständigen uns auf folgende Vorgehensweise: Wir der Autor / die
Autorin genannt - mit Namen oder Personalpronomen, stehen diese Sätze im
Indikativ. Wird er / sie nicht im Satz erwähnt, wird Konjunktiv verwendet.
Beispiel
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In dem Artikel
„Erzwungene Anerkennung“ erklärt Wilhelm Heitmayer, wodurch
Gewalttaten wie das Erfurter Attentat entstehen können. |
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Heitmayer zufolge darf man solche Amokläufe nicht als
abnormale Vorgänge abtun. Vielmehr sei Gewalt zunächst ein für
jedermann verfügbares Mittel der Machtdemonstration und man müsse
sich fragen, wie jemand dazu komme, dieses Mittel ohne jede
Rücksichtnahme einzusetzen. |
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Den viel
gescholtenen Einfluss der Massenmedien lässt Heitmayer
allenfalls als Begleitumstand, aber nicht als Hauptursache gelten.
Für ihn liegt extremen Gewalttaten als Motiv stets
fehlende Anerkennung zu Grunde. Der Täter fühle sich nicht
akzeptiert, gering geschätzt oder glaube ungerecht behandelt zu
werden. |
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Onlineübungen zur
indirekten Rede! Konjunktiv I und II |
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Texte und Aufgaben |
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Ulla Hahn, Das
verborgene Wort, Ausschnitt | Aufgabenstellung |
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Hotel Mama (Brigitte)
| Aufgabenstellung |
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Medizin und
Menschlichkeit (Apotheken-Umschau) | Aufgabenstellung |
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Leserbriefe |
Aufgabenstellung |
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Tucholsky - Was darf
die Satire? |
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Definition der Textsorte Satire |
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"Bist du ein kleiner Pisser?" ZEIT
vom 14.1.2010 | Aufgabe dazu |
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Wähle ein Format,
speichere und bearbeite! Kennzeichne die vorgenommenen Änderungen farbig! Sende das Ergebnis als E-Mail-Anhang im Laufe der
kommenden Woche (bis Freitag, 5.2.2010) an deinen Deutschlehrer! Falls WORD
verwendet wird, bitte kein*.docx! Danke. |
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"Satiren,
die der Zensor versteht, werden mit Recht verboten." - Karl
Kraus, Fackel 309/310 40; Pro domo et mundo |
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Links zum Thema "Satire" |
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Wikipedia - Hier Abschnitt
"Satirische Schreibweise" |
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"Was ist eine Satire"? |
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Die Internet-Satire-Zeitung: Zum
Schmökern.... |
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Satiregipfel (Riechling) - 1.
Volle Länge - 2. Youtube-Ausschnitt |
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Ein Satire-Blog |
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Satiregipfel (Rether) |
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Edmund Stoiber - das Sprachgenie |
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Edmund Stoiber -
Flughafen München |
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Zudeick vom 18.1.2010 |
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Harald Martenstein (ZEIT) -
wunderbare Texte! |
 |
Die moderne politische Satire in
der Literatur |
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Weitere Wochenrückblicke von
Zudeick |
| Unbedingt bei Youtube unter
"Loriot" amüsieren! |
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werden! |
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Für die Wiedergabe eines Textes bieten sich zwei Möglichkeiten an: die
Inhaltsangabe und der Précis.
Beide intendieren, eine Textvorlage objektiv zu kürzen,
sachliche Information über einen Text zu liefern. Dennoch gibt es, abgesehen
von sekundären Festlegungen, einen grundsätzlichen Unterschied zwischen
beiden Schreibmustern. Er besteht in der jeweils anderen Position, aus der
heraus der Schreiber einer Inhaltsangabe oder eines Précis darstellt. Zwei
Skizzen sollen das erläutern:
Merkmale des Précis
Der Précis referiert alle wesentlichen Gedanken der Vorlage, ohne deren
Bedeutung zu verändern und ohne zu interpretieren.
Die Raffung muß einen selbständigen, zusammenhängenden und lesbaren Text
ergeben.
Rhetorische Figuren sind sprachlich umzuformen, Vergleiche und Bilder, die
zum Textverständnis nicht notwendig erscheinen, müssen ausgeschieden werden,
die direkte Rede ist in indirekter Form wiederzugeben.
Der Bearbeiter kürzt die Vorlage auf ein Drittel. Diese Vorschrift ist
bindend. Je nach dem Schwierigkeitsgrad des Textes ist ein gewisser
Spielraum möglich (etwa ±5, ±10, ±15 Wörter).
Der Stil der verschiedenen Prosaarten muß beibehalten werden, d. h.
rationale Abstraktion bietet sich nur an bei Texten rein gedanklichen
Inhalts.
Merkmale der Inhaltsangabe
Sie informiert ihrer Tendenz nach objektiv über eine Textvorlage.
Der Text muss selbstständig, zusammenhängend und lesbar sein.
Die rhetorische Form des Textes ist weitgehend umzugestalten.
Die Länge der Inhaltsangabe kann nicht festgelegt werden.
Der Stil der Vorlage wird nicht aufgenommen.
Die Übernahme interpretierender und wertender Elemente ist umstritten, aber
in den meisten Fäl- len nicht ganz vermeidbar, vor allem dann, wenn es sich
um die Wiedergabe umfangreicher Vorlagen auf engem Raum handelt.
Verwendung:Aus der
Gegenüberstellung der Charakteristika von Précis und Inhaltsangabe werden
deren Verwendungsmöglichkeiten deutlich. Handelt es sich darum, über
umfängliche Texte knapp zu informieren, so ist die Inhaltsangabe die
angemessene Form. Dabei wird ihr Ergebnis meist um so mehr deutende Elemente
enthalten, je stärker die Wortzahl der Vorlage und die der Wiedergabe
auseinanderklafft. Dies unterstreicht aber auch die Tatsache, daß der
Schreiber der Inhaltsangabe sich in seinem Standort nicht mit dem Verfasser
der Textvorlage identifiziert.
Für die möglichst textnahe Darbietung einer im
Umfang knapperen Passage bietet sich der Précis an. Die objektive Reduktion
eines Textes auf seine "rhetorische Nullstufe" (d. h. Aufhebung der
Redundanz, weitgehender Fortfall der konnotativen Dimension) durch Kürzung
auf ein Drittel schafft eine wesentliche Voraussetzung für eine sinnvolle
Textanalyse. Insofern kommt dem Précis eine über sich hinausweisende
Funktion zu. Quelle:
http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/PRAESENTATION/precis.shtml
Précis (Definition)
(frz. le précis = kurze Zusammenfassung, Übersicht, Abriss); kurze, aber
sehr präzise Form Inhaltsangabe/Inhaltswiedergabe; im Gegensatz zur
schulischen Schreibform Inhaltsangabe gilt:
a) Stil und Standort des Originalverfassers muss beibehalten werden,
b) Originaltext muss auf ein Drittel des Ausgangstextes bei Beibehaltung der
Stilmerkmale gekürzt werden (+-10%)
c) keine Veränderung der Gedanken des Ausgangstextes, keine Interpretation
und kein willkürliches Weglassen wesentlicher Gedanken
d) andere, aber den inhaltlichen Kern der Textvorlage treffende Überschrift
e) Wiedergabe des Ausgangstextes mit eigenen Worten in Form eines
zusammenhängenden Texts
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Hintergrundmaterial zum Film "Die Welle" (1.3.2010) |
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Wochen ZEIT-Lektüre |

Journalistische Darstellungsformen (Text)
Journalistische Darstellungsformen (Link)
Vertiefende Informationen zum Verfassen verschiedener Texte (Link) |
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