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Dieses Bildmaterial soll dir eine bessere Orientierung ermöglichen

Bau des gesamten menschlichen Skeletts

Wirbelsäule mit Beckenknochen

 

Aufbau des Rückenmarks

Aufbau der Wirbelsäule (hier musst du natürlich nicht alle Begriffe behalten!)

Einteilung der Wirbelsäule (das musst du wissen!)

Sitz und Funktion einzelner Muskelpartien

Diese Muskelpartien musst du kennen!

Diese und die nächste Abbildung sollen dir nur die Vielfalt der bei einer Bewegung beteiligten Muskeln verdeutlichen, behalten kannst und musst du die Einzelheiten nicht, vielleicht später, wenn du einen Beruf erlernen willst, der dieses Wissen erfordert...

Links zum Thema:
www.seilnacht.com

    Bewegung, Bewegung, Bewegung, Bewegung, Bewegung, Bewegung....

Tipps für einen dauerhaft gesunden Rücken

 Auch Kinder und Jugendliche sollten schon sehr früh auf bestimmte Dinge achten, um später keine Rückenprobleme zu bekommen...

1.      Bewegung hält fit und schützt vor frühzeitigem Verschleiß. Der häufige Wechsel zwischen Bewegung und Ruhe trägt zur ausreichenden Ernährung des Gewebes bei und fördert die Ausscheidung von Schlackestoffen. Besonders Bandscheiben und Gelenkknorpel sind auf den ständigen Wechsel von Be- und Entlastung angewiesen. Durch eine häufige Veränderung der Körperhaltung, z. B. Aufstehen während der Schularbeiten, beugst du der vorzeitigen Alterung deiner Wirbelsäule vor und förderst den Aufbau von Muskel- und Knochenmasse.

2.      Unser Rücken fühlt sich am wohlsten, wenn er gerade gehalten wird. Dies gilt besonders unter Belastungen. Eine gut ausgebildete Rumpf-, speziell Bauchmuskulatur erleichtert die richtige Rückenhaltung. Auch bei unvermeidlichen Arbeiten am Boden solltest du dich bemühen, die physiologische Krümmung der Wirbelsäule beizubehalten. Schlechte Haltung bewirkt eine Verstärkung des Hohl-Rundrückens. Dadurch verkürzt sich die Wirbelsäule und es kann schon frühzeitig zur Ausbildung eines Buckels kommen.

3.      Das Bücken mit gekrümmtem Rücken nimmt uns die Wirbelsäule auf die Dauer sehr übel. Besser ist ein Bücken, bei dem du durch "leichtes In-die-Hocke-Gehen" eine gerade und damit schonende Rückenhaltung bewahrst. Du wirst feststellen, dass beim richtigen Bücken die Hauptbelastung auf den Beinen liegt.

4.      Bereits das Heben leichterer Gegenstände führt zu einer Belastung der Bandscheiben im unteren Wirbelsäulenbereich. Wer bereits einen Bandscheibenschaden hat oder an dauernden Rückenbeschwerden leidet, sollte daher überhaupt keine schweren Lasten tragen. Ist das Heben von Lasten unvermeidlich, sollte das Gewicht so körpernah wie möglich angehoben werden. Schon die richtige Ausgangsposition - mit breit gegrätschten Beinen unmittelbar vor dem zu hebenden Gegenstand - ist entscheidend für Rücken schonende Bewegung in jeder Situation.

5.      Verteile Lasten möglichst gleichmäßig. Nimm lieber zwei kleine Koffer als einen großen, benutze zum Einkaufen lieber zwei Taschen und trage diese beidseits. Du erreichst dadurch eine gerade Haltung im Schulterbereich und schonst deine Wirbelsäule und Bandscheiben. Auch ein Rucksack ist eine gute Möglichkeit, Lasten möglichst schonend für die Wirbelsäule zu tragen.

6.      Die meiste Zeit des Tages verbringen wir überwiegend im Sitzen, sei es in der Schule, im Auto, vor dem PC oder dem Fernseher. Achte darum auf Rücken schonendes und entspanntes Sitzen. Das erzielst du bei Beachtung folgender 3 Punkte:
1. Den Rücken anlehnen,
2. Knie möglichst höher als die Hüfte halten,
3. Arme zum Abstützen benutzen.

7.      Gestreckte Beine sind während langen Stehens Gift für die Wirbelsäule, weil man dadurch in eine Hohlkreuzhaltung fällt. Steh deshalb möglichst locker. Nutze jede Möglichkeit, dich anzulehnen, denn dadurch nimmst du das Gewicht des Oberkörpers weg und entlastest die Lendenwirbelsäule. Günstig ist der so genannte Thekenstand (dort solltest du das allerdings noch nicht üben!), bei dem ein Fuß auf eine leicht erhöhte Unterlage gestellt wird. Das ermöglicht entspanntes Stehen bei gleichzeitiger Entlastung der Wirbelsäule. Auch richtiges Schuhwerk mit flachen Absätzen entlastet die Wirbelsäule.

8.      Die günstigste Liegeposition ist diejenige, die die natürlichen Krümmungen der Wirbelsäule unterstützt und gleichzeitig den Rücken möglichst gerade hält. In der Rückenlage erreichst du diese entspannte Stellung am ehesten, wenn du dir eine zusammengerollte Decke oder ein Kissen unter die Knie legst. In der Seitenlage begünstigt ein zwischen die Beine genommenes Kissen oder eine Decke die Geradehaltung der Wirbelsäule. Die Bauchlage ist für den Rücken ungünstig.

9.      Sinnvolle sportliche Betätigung ist gerade für Menschen mit und ohne Rückenbeschwerden sehr empfehlenswert. Denn jede Art von Bewegung fördert die Ernährung der Bandscheiben und kräftigt Muskeln, Sehnen und Bänder. Speziell die Rücken- und Bauchmuskulatur geben der Wirbelsäule Halt und balancieren sie in optimaler Stellung aus. Beispielsweise beim Kraul- oder Rückenschwimmen wird der ganze Rücken gestreckt und abwechselnd be- und entlastet. Auch Joggen, Walken, Radfahren und Skilanglauf sind ein gutes Training für die Muskulatur und stärken Herz und Kreislauf. Aber Sport und Gymnastik sollten wirbelsäulengerecht und unter Beachtung der Regeln der Rückenschule betrieben werden.

Alles kein Problem, wenn du deinen Körper durch Sport, Spiel, Tanz, Wandern oder auf andere Weise in Schwung hältst - so oder so:

  Viel Spaß!

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