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Immer, wenn du dieses Schild siehst, gibt es für
dich etwas zu tun (außer einfach nur konzentriert zu lesen)!
Unsere Sinnesorgane
Auge Ohr Die Stimme Geruchssinn Haut Geschmackssinn
Zusatzseite mit Aufgaben und
Erweiterungstexten zu den Sinnesorganen
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Sehen; hören, tasten, riechen und schmecken gelten als die Sinnesausstattung des Menschen. Doch neuere Forschungsergebnisse zeigen, dass wir genau genommen über mehr als 20 verschiedene Wahrnehmungskanäle verfügen. Allein in der Haut stecken sieben Rezeptortypen (Reize aufnehmende Zellen): zum Spüren von Schmerz sowie von Kälte und Wärme, zum Empfinden von Luftbewegungen, Vibrationen, leichten Berührungen und Druck. Auch die speziellen Sensoren, die Signale aus dem Inneren des Körpers, etwa von Muskeln, Blutgefäßen und Organen, an das Gehirn melden, werden von den meisten Wissenschaftlern inzwischen als eigenständige Sinneskanäle betrachtet. (Quelle: Stern 3/2007)
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Unsere fünf Sinne - wir bleiben erst einmal bei denen - sind Sehen, Hören, Riechen, Fühlen und Schmecken. Für jeden dieser Sinne haben wir ein eigenes Organ: die Augen zum Sehen, die Ohren zum Hören, die Nase zum Riechen, die Haut zum Fühlen und die Zunge zum Schmecken. Die jeweiligen Empfindungen werden über die Sinnesorgane empfangen und über die Nerven ans Gehirn weitergeleitet, wo sie entschlüsselt werden. Das Gehirn »sieht« Bilder, »hört« Geräusche und unterscheidet Farbe, Geruch und Geschmack von Lebensmitteln. Dank deiner fünf Sinne und deines Gehirns kannst du die Welt um dich herum entdecken. So kannst du zum Beispiel die Wunder der Natur sehen, den Duft der Blumen riechen, die Vögel singen hören, aber auch den Wind, den Regen, den Schnee, Kälte und Wärme fühlen.
DAS AUGE - sehen
Mit unseren Sinnen können wir verschiedene Dinge gleichzeitig um uns herum wahrnehmen. Mit der Nase riechen wir leckere oder fiese Sachen, mit den Ohren nehmen wir Musik oder Krach wahr und auf der Haut fühlen wir Berührungen. Die Augen sind dabei sozusagen unsere Hauptwerkzeuge. Sie arbeiten wie eine kleine Kamera: Das Licht fällt durch die Pupille in unser Auge. Im Auge bündelt eine Linse die Lichtstrahlen und dadurch entsteht ein winziges Bild auf der Rückwand des Augapfels. Was wir sehen, wird seitenverkehrt und auf dem Kopf abgebildet. Unser Gehirn hat sich daran gewöhnt, dass alles auf dem Kopf steht, und dreht das Bild automatisch wieder um. Damit wir gut sehen, muss auf der Netzhaut ein scharfes Bild entstehen. Die Linse sorgt dafür, dass das Bild auf der Netzhaut immer die richtige Größe hat. Guckst du auf etwas in deiner Nähe, wird die Linse dick und sorgt so dafür, dass ein scharfes Bild auf der Netzhaut erscheint. Von dort wird das Bild zum Gehirn weitergeleitet. Durch das Auge landen nun Farben und Muster im Kopf. Das Gehirn deutet sie als Straßen, Bäume, oder Autos. Manche Bilder kann das Gehirn nicht so richtig zuordnen. Es arbeitet dann aber so lange an dem Problem, bis es einen Sinn in das Gesehene bringen kann. Nicht immer stimmt das Ergebnis dann mit der Wirklichkeit überein, und manchmal bietet es auch zwei Bilder an. Das passiert bei optischen Täuschungen. Das Gehirn trickst uns sozusagen aus. (Quelle WR 2004)
Das Auge sieht aus wie ein kleiner, runder Apfel. Deshalb wird er auch
Augapfel genannt. Wenn du dir dein Auge genau ansiehst, erkennst du die
Iris, den farbigen Muskelring, und in ihrem Innern die schwarze Pupille. Sie
ist das Loch, durch das Licht in unser Auge fällt. Die Pupille kann sich in
der Größe verändern. Wenn es sehr hell ist, zieht sich die Iris zusammen und
das kleine Loch in ihrer Mitte wird kleiner. So wird verhindert, dass zu
viel Licht in das Auge fällt. Ist es dunkler, wird die Pupille auch wieder
größer, damit mehr Licht ins Auge fallen kann. So können wir auch in der
Dämmerung noch sehen. Genau lesen!
Die Zahlen in Klammern beziehen
sich auf die Abbildung unter diesem Text.
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Warum haben wir zwei Augen? Sieht man einen Gegenstand mit beiden Augen, erscheint er auf der Netzhaut der Augen verkehrt herum. Aber das Gehirn dreht beide Bilder richtig herum und vereinigt sie zu einem Bild. Das Gehirn kann noch mehr: Wenn du etwas anschaust, wird der betrachtete Gegenstand in jedem der beiden Augen auf der Netzhaut abgebildet. Das eine Auge sieht ihn aber etwas mehr von rechts, das andere etwas mehr von links. Das Gehirn setzt die beiden Abbildungen zu einem einheitlichen Bild zusammen: Auf diese Weise kannst du räumlich sehen!
Mit zwei Augen ist dein Blickfeld größer als nur mit einem. Mach ein Auge
zu und du wirst den Unterschied sehen. Wenn du weinst oder mit den Augen
zwinkerst, halten Tränen oder Tränenflüssigkeit die Augen feucht und
beseitigen Staub. Mehr als 5000‑mal am Tag öffnest und schließt du deine
Lider! Welche Teile des Auges haben welche Aufgabe - Wir fassen zusammen:
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Schütze deine Augen! Reibe nicht, wenn du einen Fremdkörper aus deinem Auge entfernen willst. Du kannst ihn vorsichtig mit der Ecke eines sauberen Tuchs entfernen. Sitzt er jedoch zu fest, suche unbedingt einen Arzt auf! Vorsicht beim Umgang mit spitzen Dingen, mit Wurf- und Gummigeschossen! Ätzende Flüssigkeiten spüle sofort mit reichlich klarem Wasser aus! Schaue nie direkt in die Sonne, schütze deine Augen vor starkem Licht mit einer guten Sonnenbrille! Richte niemals eine sehr helle Lichtquelle auf das Auge eines anderen, z.B. einen Laser-Pointer! Das kann wirklich "ins Auge" gehen!!
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Was passiert bei optischen Täuschungen?
Additum I
(Details zum Auge und zum Sehen) |
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Und hier hat Nastja mit ganz
viel Liebe gezeichnet: |
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Angepasstes Sehen: Beispiele aus der Fauna: ![]() Sinneswahrnehmungen beim Feldhasen |
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Recherche-Aufgabe: Informiere dich darüber, wie andere Tiere sehen (drei
Beispiele)! |
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Links zu Informationen über das Auge
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DAS OHR - hören |
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Wie wir
Geräusche wahrnehmen
Grobaufbau des Ohres: |
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Der Hörvorgang etwas
detaillierter:
Hören. Durch die Ohrmuschel
und den Gehörgang gelangen Schallwellen zum
Trommelfell. Sie versetzen das Trommelfell in Schwingungen.
Die Gehörknöchelchen werden mitbewegt und übertragen die Schwingungen auf
das ovale Fenster.
Zwei Lückentexte zum Hörvorgang
Das Gleichgewicht Schall, Schwingungen der Materie, die mit dem Ohr gehört oder mit physikalischen Geräten nachgewiesen werden können. Der Schall pflanzt sich im Medium (Schallträger, meist Luft) als periodische Schwankungen der Dichte in Wellen fort. Beim hörbaren Schall unterscheidet man die aus Schwingungen bestehenden Töne, die aus mehreren Tönen zusammengesetzten Klänge und die als Geräusch empfundenen unregelmäßigen Schwingungen. Hörbar sind die Schallwellen von 16 bis rund 20 000 Hertz ( = Schwingungen pro Sekunde). Je größer die Schwingungszahl (Frequenz) ist, um so höher ist der Ton. Der für den Menschen nicht mehr hörbare Schall heißt Infraschall (unter 16) bzw. Ultraschall (über 20 000 Hertz). Manche Tiere (z. B. Hunde, Fledermäuse ) können auch Ultraschall noch hören. Ultraschall wird in der Medizin z. B. zur Untersuchung der inneren Organe und für Schwangerschaftsuntersuchungen verwendet; energiereicher, hochfrequenter Ultraschall auch zur Zerstörung von Nierensteinen und Geschwülsten auf der Haut oder zur Rheumabehandlung, in der Technik z. B. zu Materialprüfungen verwendet. Die Schallgeschwindigkeit ist umso größer, je weniger elastisch eine Substanz ist. Aus Messungen der Schallgeschwindigkeit in einem Körper kann auf dessen Beschaffenheit geschlossen werden. Darauf beruhen Untersuchungen über den Aufbau der Erdrinde, Erzvorkommen u. Ä.
Schallgeschwindigkeit, Ausbreitungsgeschwindigkeit der Schallwellen. Die
Schallgeschwindigkeit ist in allen Medien verschieden groß. Für gasförmige
Stoffe ergeben sich Schallgeschwindigkeiten von einigen hundert m/s. Der
Schall in unserer Atmosphäre legt 331 m/sec zurück. In Flüssigkeiten
ist die Schallgeschwindigkeit wesentlich höher, bis zu 2000 m/s (Wasser:
1407 m/s). Die größten Werte werden in festen Stoffen erreicht, z. B. ist
die Schallgeschwindigkeit in Eisen 5100 m/s.
Weiterleitung der Schallwellen:
Der Hörvorgang zusammengefasst:
Dauerlärm schadet Herz und
Kreislauf Wie funktioniert unsere Stimme?Für die menschliche Stimmbildung ist der Kehlkopf verantwortlich. Er liegt auf der vorderen Halsseite am oberen Ende der Luftröhre. Bei Männern kann man ihn mehr oder weniger deutlich von außen als Adamsapfel erkennen. Im Inneren des Kehlkopfs sind die zwei Stimmlippen gespannt. Die freien inneren Ränder der Stimmlippen nennt man Stimmbänder. Die Stimmlippen können durch Muskeln, Knorpel und Gelenke bewegt werden, so dass sie die Luftröhre bis auf einen kleinen Spalt verschließen. Diese engste Stelle der Luftröhre nennt man Stimmritze oder Glottis. Beim Atmen sind die Stimmlippen entspannt, damit die Luft ungehindert in die Lunge hinein und wieder heraus strömen kann. Um einen Ton zu erzeugen, spannen wir die Stimmlippen an. Die Luft, die aus der Lunge strömt, versetzt die Stimmbänder in Schwingungen. Nach einem ähnlichen Prinzip funktionieren übrigens auch die Holzblasinstrumente Fagott und Oboe. Je entspannter die Stimmlippen sind, desto langsamer schwingen sie und der Ton ist tiefer. Sind sie angespannt, schwingen sie schneller und der Ton wird höher. Aus diesem Grundton bilden wir nun mit Hilfe
von Rachen, Mund und Nase Worte und Sätze, wir sprechen oder singen,
schreien laut oder flüstern leise. Suche die folgende Seite im
Internet und höre dir den Podcast (oben rechts) an, dann weißt du sehr viel
mehr über die Stimme, wie sie funktioniert:
Weitere Informationen im
Internet:
DIE HAUT - Der Tastsinn / fühlen
Mit der Haut kannst du Berührungen wahrnehmen. Außerdem schützt sie deinen Körper vor Krankheitskeimen und ermöglicht es uns auch, uns kaltem oder warmem Klima anzupassen. Wenn es heiß ist, schwitzt man. Durch den verdampfenden Schweiß, kühlt sich der Körper ab. Wenn es kalt ist, verengen sich die Gefäße der Haut, damit der Körper nicht auskühlt. Unsere Haut ist etwa 3 mm dick und besteht aus zwei Zellschichten, der Oberhaut und der Lederhaut. Alle drei bis vier Wochen erneuert sich die Oberfläche der Haut. In der Lederhaut befinden sich Muskeln, Schweißdrüsen, kleine Blutgefäße, die die Haut mit Nährstoffen versorgen, und unzählige Nervenenden, die Gegenstände »fühlen«. Die
Haut ist das größte Sinnesorgan des menschlichen Körpers. Sie besitzt
zahlreiche spezielle Rezeptoren und Nervenendungen. Mit diesen nimmt sie
Berührungs- Druck-, Schmerz- und Temperaturreize auf.
Mit deinen Fingern und der Haut kannst du fühlen, was für eine Form Gegenstände haben, ob sie heiß oder kalt sind, weich oder hart. Die Haut hat auch ein Stoß- und Schmerzempfinden. Tausende von feinen Nervenenden in der Haut übertragen diese Empfindungen ans Gehirn. An manchen Stellen ist unser Körper empfindlicher; das ist abhängig von der Anzahl der Nervenzellen, die sich an dieser Stelle befinden, Augen, Lippen, Gesicht und Finger sind sehr empfindlich. Hautpflege Gründliches und regelmäßiges Waschen mit Seife verhindert ein Verstopfen der Hautporen, die Ausbreitung von Krankheitserregern sowie Körpergeruch. Spätestens innerhalb einer Woche sind deine Haare fettig und Schuppen sichtbar. Krankheitserreger können sich nun verstärkt vermehren. Ihr Wachstum wird auch durch eng anliegende und durchgeschwitzte Kleidung gefördert. Gut durchblutete Haut macht deinen Körper widerstandsfähig gegenüber Krankheiten. Diese "Abhärtung" erreichst du durch heißes und anschließend kaltes Duschen oder Waschen, durch Frottieren und Bürsten, viel Bewegung an frischer Luft sowie beim sinnvollen Sonnenbaden. Sonnenbrand entsteht nämlich durch ungewohnt langes Liegen in praller Sonne. Dadurch wird die Haut spröde. Haut, wie sie im Jugend-Brockhaus steht: Haut bedeckt bei Mensch und Tier
die Oberfläche des Körpers und schützt ihn vor Kälte, Hitze, Austrocknung
oder Krankheitserregern. Die Haut des Menschen ist ein Sinnesorgan; sie ist
dicht durchsetzt mit Empfindungsnerven für Druck-, Berührungs-, Schmerz- und
Temperaturreize. Durch ihre Zahlreiche Blutgefäße und durch
Schweißabsonderung hilft sie, die Körpertemperatur zu regulieren. Die Haut
ist außerdem ein Atmungs-, und Stoffwechselorgan; so werden durch den
Schweiß verschiedene Stoffe abgesondert, in der Unterhaut wird Fett
gespeichert, und unter der Einwicklung von Sonnenlicht wird Vitamin D
gebildet. Die Haut ist aus 3 Schichten Aufgebaut: Die Oberhaut besteht an
ihrer Oberfläche abgestorbenen, verhornten Zellen, die sich ständig
abschuppen und von der tiefer liegenden Keimschicht erneuert werden. Hier
werden auch die Pigmente gebildet, die die Hautfarbe bestimmen. Bei
Sonnenbestrahlung schiebt sie sich nach oben und bewirken die Sonnenbräune.
Unter der Oberhaut liegt die Lederhaut; ihre Bindegewebsbündel bestimmen die
äußerlich sichtbaren Rillen und Federungen der Haut. In die Lederhaut
eingebettet sind zahlreiche Blut- und Lymphgefäße, Nerven, Talg- und
Schweißdrüsen und Haare. Die Talgdrüsen fetten die Haut ein. Als dritte
Schicht folgt die Unterhaut. Sie ist von lockerer, weicher Beschaffenheit
und enthält vor allem Fettzellen. Als Hautanhangsgebilde bezeichnet man
Haare sowie Finger- und Zehennägel. Und hier zeigt sich, dass
wir begnadete Zeichnerinnen und Zeichner haben, die
Tastsinn, wie er im Jugend-Brockhaus erklärt ist: Tastsinn, Fähigkeit eines
Organismus, durch Reizempfänger (Rezeptoren) in der Haut mechanische Reize
aufzunehmen und zu verarbeiten. Die Rezeptoren für diese Wahrnehmungen sind
nicht in einem Organ zusammengefasst wie z.B. beim Auge oder beim Ohr,
sondern über die ganze Körperfläche verstreut. In einigen Hautregionen
liegen sie besonders dicht zusammen (Lippen, Fingerkuppen), in anderen
dagegen sehr weit auseinander (Oberschenkel, Rücken). Zum Tastsinn gehören
viele Rezeptorenarten, die unterschiedlich aufgebaut sind. Dadurch ist es
möglich, bei Tastwahrnehmungen zwischen Berührungs-, Druck-, Vibrations- und
Kitzelreizen zu unterscheiden. Außerdem können formen und Eigenschaften von
Gegenständen durch den Tastsinn erkannt werden. Dazu muss jedoch z.B. die
Hand aktiv bewegt werden, das heißt, sie muss den Gegenstand >abtasten <.
Dabei werden verschiedene Hautrezeptoren gleichzeitig erregt, und es kann
dadurch z.B. zwischen klebrig, trocken, nass, rund, eckig, weich, hart,
glatt, rau unterschieden werden. Im weiteren Sinn können auch die Empfindung
für Schmerz und Temperatur dazugezählt werden. Im Tierreich findet man einen
Tastsinn schon bei den einfachsten Formen, z.B. den Schwämmen, die zur
Aufnahme von Berührungsreizen spezialisierte Zellen besitzen. Im
Pflanzenreich kann man z.B. die „Fühlborsten“ der Mimosen als eine Art
Tastsinn bezeichnen. Die Teile der Haut und ihre Aufgabe - wir fassen zusammen!
SCHMECKEN - Kluge Knospen
Auf der Zunge, auf dem weichen
Gaumen und dem Kehldeckel in der Mundhöhle befinden sich so genannte
Geschmacksknospen. Wenn wir unsere Zunge im
Spiegel betrachten, können wir sehen, dass sie mit kleinen, warzenähnlichen
Erhöhungen bedeckt ist, die Papillen genannt
werden; zwischen den Papillen befinden sich winzige Wallgräben: in sie sind
die Geschmacksknospen eingebettet.
Laut Scientific American (18. März 2001) ist der Plan mit den
Geschmacksfeldern auf der Zunge falsch. "The Taste Map: All Wrong" lautet
ein Artikel dort. Dieser Plan der Geschmacksfelder kam zu Beginn des 20.
Jahrhunderts auf und ist eine Fehlinterpretation von Forschungsergebnissen
vom Ende des 19.Jahrhunderts. In Wirklichkeit kann jede Geschmacksrichtung
von jeder Geschmacksknospe wahrgenommen werden. Mehr als die
Hälfte dessen, was wir als Geschmack empfinden, ist in Wirklichkeit Geruch.
Darum "schmecken" wir auch so wenig, wenn wir verschnupft sind. Hält man
sich Augen und Nase zu und lässt sich abwechselnd ein Apfel und ein
Zwiebelstück in den Mund stecken, wird man kaum angeben können, was man
gerade zerkaut.
Auf die Nase gebunden!
Sicher fallen dir noch mehr Redewendungen ein! Beginnen wir ausnahmsweise mal in der Tierwelt:
Verglichen mit den Supernasen aus dem Tierreich zieht das menschliche Riechorgan den Kürzeren: Hunde zum Beispiel erschnüffeln sogar eine Million verschiedene Düfte! Bei den Insekten sind Gerüche zur Verständigung weit verbreitet. Sie finden auch ihre Partner mit der Nase. Weltrekordler sind wohl die Schmetterlinge. Die Männchen tragen auf ihren Köpfen regelrechte Antennenbäume, die nur zum Riechen da sind. So erkennen die männlichen Insekten die Lockstoffe der duftenden Damenwelt über mehrere Kilometer. Bienen und andere Staaten bildende Insekten können sich über Duftstoffe sogar unterhalten. Manche Lebewesen setzen Gerüche wiederum als Kampfmittel ein. Das Stinktier zum Beispiel schlägt seine Feinde durch körpereigene Duftstoffe in die Flucht. (Bild und Text: Werra-Rundschau v. 3.8.2003) |
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So sehen Nase, Mund und Rachen im Querschnitt aus. |
Damit wir Menschen etwas
riechen können, wie zum Beispiel den Duft einer Blüte, muss sich der Geruch
erst einmal in der Luft ausbreiten. Von der Oberfläche der Blüte dampfen
ständig winzige Geruchsteilchen ab. Ebenso von frischem Brot, leckerer
Schokolade oder auch vom Misthaufen auf einem Bauernhof.
Quelle: Bild und Text: WR
vom 03.08.2003 |
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| Geruch Geruch, Duft, der von einem Gegenstand, Stoff oder Lebewesen ausgeht und mit Hilfe der Nase durch den Geruchssinn wahrgenommen werden kann. Dabei lösen die meisten Gerüche Mischempfindungen aus, an denen auch der Geschmackssinn beteiligt ist. Bei den einzelnen Lebewesen ist die Empfindlichkeit des Geruchssinns unterschiedlich ausgeprägt. Während der Hund, mit sehr vielen Riechzellen ausgestattet, Gerüche sehr gut unterscheiden kann, hat der Mensch ein nur wenig ausgebildetes Geruchsvermögen. Auch zeigen die Riechzellen starke Gewöhnungen. Wenn man einem bestimmten Geruch längere Zeit ausgesetzt ist, lässt die Empfindung für diesen deutlich nach. Gerüche unterstützen den Geschmackseindruck beim Essen und dienen der Orientierung. Auch haben sie Einfluss auf das Paarungsverhalten der Tiere. Quelle: Jugend-Brockhaus, Wiesbaden 1985
Aufgaben zu allen Sinnesorganen:
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| Weiterführendes: | ||
| Aufbau
und Funktion des menschlichen Gehirns:
http://www.biokurs.de/skripten/12/bs12-41.htm © gerhard wellmann, 2007
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