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Zur Einführung: Zielen und klicken mit der
Maus
Aufbau eines Computers (Eingabe-Verarbeitung-Ausgabe)
Lesetraining am PC
Texte verstehen am PC
Bevor
es am PC richtig losgeht, musst du noch einige Kenntnisse
über die PC-Tastatur erwerben. Das meiste wirst du schon kennen,
manches ist aber sicher auch für dich neu. Klicke auf das kleine Bild
und informiere dich!
Das Passwort, das
du bekommen hast oder das, welches du dir selbst gegeben hast, musst du
strengstens geheim halten:
PISA 2003 -
BEISPIELAUFGABEN UND LÖSUNGEN AUS DEM NATIONALEN WISSENSTEST
ZU COMPUTERBEZOGENEN KENNTNISSEN
Kostenloses
Online-10-Finger-Schreibtraining
Bevor du ins Internet gehst..(obwohl du jetzt
schon "drin" bist,
lies das bitte sehr genau durch!!!)
Aufgepasst! Sicherheit im Internet
In diesem
Internet ABC findest alle wichtigen Informationen
rund ums Internet, da lohnt sich das Surfen wirklich!. Du kannst hier auch einen
Internet-Führerschein erwerben!
Und hier lernst du Regeln, die du beachten musst, wenn du im Internet
Informationen suchst (recherchierst) und diese in einem eigenen Text, einem
Referat oder einer Präsentation verwenden möchtest.
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PC-Grundbildung Jahrgang 5 und 6
Übersicht über die Themen
PC-Grundwissen
Hardware/Betriebssystem
Textverarbeitung
Gefahren im Netz
Digitale Bilder
Digitale Lexika
Internet
Recherchieren - präsentieren
Umgang mit Suchmaschinen
Eigene Lernübungen erstellen (Hot Potatoes)
Multimedia-Anwendungen (Mediator)
Präsenz im Internet (Frontpage /NVU oder andere)
Themenbereich I
Hardware und Betriebssystem
-
Bezeichnung und Funktion der wichtigsten Elemente eines PC-Arbeitsplatzes:
-
Monitor, Tastatur, Maus, Drucker, Laufwerke (Diskette, CD-ROM und CD-RAM,
Festplatte), Sound- und Grafikkarte
-
Betriebssystem (z. Zt. Windows XP mit Daten Airbags)
-
Desktop (Icons, Programme aufrufen, Programme installieren und
deinstallieren) Explorer (Ordner anlegen, Speichern, Löschen, Verschieben)
Siehe hierzu:
Umgang mit Ordnern
PC-Arbeitsplatz
Themenbereich
II
Textverarbeitung (MS WORD)
-
Kleine Texte schreiben
-
Fehlerkorrektur
-
Silbentrennung, Blocksatz
-
Absätze
-
Einfache Formatierung
-
Kopieren, Ausschneiden, Einfügen
-
Bilder einfügen und positionieren
-
Autoformen, Autotext – Symbolleiste „Zeichnen“
-
Arbeiten mit Tabellen
Grundlagen der
Textgestaltung (PDF, Gabi Böhne, Digitale Schule Bayern)
Arbeiten mit
Tabellen in Word (PDF, Gabi Böhne, Digitale Schule Bayern)
Themenbereich
III
Mit Bildern spielen (MS PhotoDraw)
-
Digitale Fotographie
-
Bilder manipulieren, kombinieren, duplizieren
Siehe hierzu:
Umgang mit Bildern
Themenbereich
IV
Nutzen digitaler Lexika (MS Encarta und
Wikipedia)
-
Nach Stichwörtern Informationen suchen
-
Inhalt auf Verständlichkeit überprüfen
-
Zusammenstellungen von Themenblättern in WORD (Bilder, Textausschnitte,
Tabelle, Diagramme etc. sinnvoll und ansprechend zusammenstellen)
-
Kurzreferate
Themenbereich
V
Internet
-
Aufbau und Funktionsweise des Internets
-
Gefahren und Verbote
-
Internetexplorer kennen lernen
-
Internetrecherche mit geeigneten Suchmaschinen (Blinde Kuh, Google)
-
Informationen zusammenstellen (WORD)
-
Kennen lernen geeigneter Lern-, Informations- und Spieleseiten im Netz
-
Einrichten einer E-Mail-Adresse (wer noch nicht hat)
-
Problem: Chat (Verhaltensregeln – Gefahren)
Themenbereich
VI
Recherchieren –
Präsentieren (MS PowerPoint)
- Zu
einem überschaubaren Thema Bilder und Informationen sammeln (Lexika,
Internet, Scanner)
-
Eine kleine Präsentation erstellen, vorführen und kommentieren
Merkmale einer
gelungenen Präsentation
Super-Anleitung für PowerPoint
Recherche im Internet
Folienübergänge mit
Links (Tipp)
Aufbau und
Gliederung einer guten Präsentation
-
Heißer Tipp:
Das gezielte Markieren von Text auf Internetseiten gelingt oft nciht, weil
man rings herum Dinge mitmarkiert, die man nicht haben will:
Tabellenteile, Bilder... Hier ein paar gute Tipps:
Wort markieren: Doppelklick auf das Wort Absatz markieren: Dreifachklick
auf das Wort oder STRG-Taste gedrückt halten und Absatz einfach anklicken
Bereich markieren: Einfach mit der Maus den Anfang des Textbereichs
anklicken (Achtung: Der Browser zeigt nicht an, dass er sich das gemerkt
hat!). Dann Umschalttaste gedrückt halten und das Ende des gewünschten
Textabschnitts anklicken!
Themenbereich
VII
Eigene Übungsaufgaben erstellen –
-
Kennen lernen des Autorenprogramms Hot Potatoes
-
Einen Lückentext erstellen
-
Ein Kreuzworträtsel erstellen
-
Einen Quiz erstellen
Siehe hierzu:
Hot Potatoes
Themenbereich VIII
Multimedia-Anwendungen
Arbeiten mit Mediator
Themenbereich IX
Präsenz im Internet (Intranet)
Eine eigenen Homepage basteln
Siehe hierzu:
Erste Schritte
mit Frontpage
Ausgewählte Anleitungen
(wird fortlaufend ergänzt)
Unsere Themen:
Der PC-Arbeitsplatz
WORD - Grundregeln
Anlegen von Ordnern
Ordnen von Ordnern und Dateien
Arbeiten mit Tabellen
Bilder-Suche mit der Suchmaschine
Bilder speichern und in WORD einfügen
Allgemeine Internet-Recherche
Kopieren und einfügen von Texten aus dem Internet
in WORD
Präsentationen erstellen mit MS PowerPoint
Zu Bildern erzählen
|
|
Das Super-Lexikon rund ums Internet |
| |
| Wir haben
die Bestandteile eines PC-Arbeitsplatzes
kennen gelernt und
unterschieden nach Software (Programme, Daten, Dateien) und
Hardware (Motherboard, Tastatur, Maus, Monitor, Prozessor und so
weiter). Bei der Hardware haben wir unterschieden zwischen Eingabe- und
Ausgabegeräten. Eingabegeräte nennen wir alle Teile, mit denen man dem
PC Befehle erteilt: Tastatur, Maus, Joystick. Als Ausgabegeräte bezeichnet
man solche, die das Rechenergebnis des PCs für uns darstellen, also zum
Beispiel der Monitor (Bildschirm), die Boxen (sofern man eine Soundkarte
hat) oder ein Drucker. |
| |
| Wir haben
gelernt, wie man sich im System der AFS mit Benutzernamen und Passwort an-
und abmeldet. Und wir haben den Ort gefunden, an dem jeder seine Ergebnisse
speichern kann. An diese Ergebnisse kommt man von jedem vernetzten PC der
Schule dran. |
| |
Unser
erstes "richtiges" Thema ist das Kennenlernen eines
Textverarbeitungsprogramms (WORD). Für das Schreiben von Texten mit
diesem Programm haben wir einige Grundregeln aufgestellt:
1. Ein Text wird immer zuerst mit der voreingestellten Schriftart und
Schriftgröße fertig geschrieben (Times New Roman 12 pt) und
anschließend gestaltet.
2. Das Programm beginnt von alleine eine neue Zeile - man nennt das
Fließtext - wenn die vorherige zu Ende geht. Die Enter- oder
Eingabetaste darf man nur benutzen, wenn man auch wirklich eine Zeile neu
links beginnen will oder eine Leerzeile haben möchte (Absatz).
3. Wir schreiben immer in der Seitenlayoutansicht (ganz unten links
am Bildschirm kann man das einstellen). |
4.
Wir schreiben mit gedrückter Taste für die Hilfszeichen:¶
Das hilft uns, die richtigen
Abstände zwischen den Wörtern und die Absätze zu erkennen.
|
Ein ganz
wichtiges Zeichen beim Schreiben ist der senkrechte Strich (|), der
immer dort blinkt, wo man mit der Maus hinklickt oder mit den vier
Pfeiltasten hinwandert. Man nennt ihn den Cursor. Nur dort, wo dieser
Cursor blinkt, kann ich zum Beispiel einen Buchstaben verbessern oder etwas
einfügen. Wenn ich einen Buchstaben löschen will, stelle ich den Cursor
dahinter und benutze die große Löschtaste über der Enter-Taste.
|
| Hier
sollst du probieren, ob du vom Gelernten auch etwas behalten hast. Löse
dieses Kreuzworträtsel! |
Um Ordnung auf der Festplatte zu halten, muss man
die einzelnen gespeicherten DATEIEN in verschiedenen ORDNERN unterbringen.
Hier kannst du nachlesen, wie man neue Ordner anlegen kann:
Anlegen von Ordnern
Programme haben einzelne Ordner (Verzeichnisse). In diesen Ordnern
befinden sich Dateien.
Möchte man seine eigenen Dateien übersichtlich ordnen, legt man sich selbst
Ordner an und speichert die thematisch zusammengehörenden Dateien in diesen
Ordnern. Bei der Namensgebung ist wichtig, Bezeichnungen mit hohem
Wiedererkennungswert auszuwählen.
Neue
ORDNER im Programm WORD legt man an, indem man den Befehl „Speichern“ oder
„Speichern unter“ gibt und das Symbol „Neuen Ordner erstellen“ (der dritte
Knopf neben dem schmalen Fensterchen „Speichern in“) anklickt. In das nun
erscheinende blau unterlegte Feld schreibt man direkt den Namen des Ordners
hinein und klickt auf OK. Wichtig ist, dass der „Überordner“, unter dem ich
einen neuen „Unterordner“ einrichten will, auch in der Zeile „Speichern in“
steht.( siehe unten unter TIPPs!)
Neue
Ordner kann man ebenso im Explorer von Windows anlegen. Hier hat man
eine bessere Gesamtübersicht über die bisherigen Ordner!. Den Explorer
erreicht man über die Schaltfläche Start, dann: Programme - Windows
Explorer. Oder er ist als Bild auf dem Desktop zu sehen mit der Unterschrift
„Arbeitsplatz“.
Die Schritte im Einzelnen:
1.
Der Ordner oder das Programm, in dem ich einen neuen Ordner einrichten will,
muss geöffnet (blau unterlegt) sein (anklicken – das gelbe Köfferchen
öffnet sich). Für uns ist der entscheidende Ordner immer Eigene Dateien..
Nun wähle ich die Befehlsfolge DATEI/Neu/Ordner (links
klicken). Am Ende der Liste der bereits vorhandenen Unterordner erscheint
ein neues gelbes Köfferchen, in dem immer blau unterlegt „Neuer Ordner“
steht. Ich schreibe direkt hinein, wie der neue Ordner heißen soll (das blau
unterlegte „Neuer Ordner“ verschwindet bei der ersten Buchstabeneingabe) und
bestätige meinen Eintrag mit der Enter- oder OK-Taste. Noch schneller geht
es, wenn ich den Ordner, für den ich einen Unterordner anlegen möchte,
geöffnet habe, dann muss ich nur mit der rechten Maustaste irgendwo in den
weißen Bereich in der rechten Explorerhälfte klicken – und dann auf Neu
– Ordner mit linken Maustaste klicken und den gewünschten Namen in
das blau unterlegte Feld hineinschreiben.
Wenn
ich den neuen Ordner öffne, kann ich eine weitere Gliederung durch Anlegen
von auf dem gleichen Wege vornehmen.
Unnötige Ordner und Dateien kann man im Explorer mühelos wieder löschen,
indem man mit der rechten Maustaste einmal darauf klickt und dann den Befehl
„Löschen“ wählt (mit linker Maustaste!). Zunächst wandern die gelöschten
Daten in den Papierkorb und verbleiben dort, bis der Papierkorb geleert
wird.
Häufig fällt die Entscheidung, bestimmte Dinge zu ordnen erst, nachdem
zahlreiche Dateien irgendwo gespeichert wurden. Kein Problem!
Man
geht mit dem Mauszeiger auf die Datei, die nun in einen anderen Ordner
„wandern“ soll, hält die linke Maustaste gedrückt und schiebt (oder zieht)
die Datei auf den gewünschten Ordner-Namen und lässt los – nun ist die Datei
im neuen Ordner gespeichert. Beim Ziehen bleibt der Name der Datei am
Mauszeiger hängen.
TIPP
1.
Wenn beim Wandern mit der Maus auf dem Mousepad der Platz
plötzlich fehlt, weil die Tastatur oder sonst etwas im Wege ist, dann heben
wir die Maus einfach hoch (dabei nicht die Taste loslassen!) und setzten sie
weiter weg wieder auf!
2.
Die Schreibweise eines Pfades (Path), also einer Anweisung,
auf welchem Weg man eine bestimmte Datei findet, sieht z.B. so aus:
Eigene
Dateien\Bundeslaender\NRW\Staedte.doc
Der
Schrägstrich (Backslash: \) bedeutet in der Praxis immer einen Doppelklick
auf den entsprechenden Ordner bzw. das Öffnen eines Unter-Ordners.
Anlegen von Ordnern in WORD selbst
In dem Fenster, das sich
im Textverarbeitungsprogramm selbst mit dem Befehl DATEI/Speichern
unter... öffnet, finden wir dieses Symbol:
Es
öffnet sich nach Anklicken eine Zeile, in den ich den Namen eines neuen
Ordners eingeben kann. Der neue Ordner wird ein Unterordner des
Ordners, der oben in dem Kasten „Speichern in“ angezeigt ist. Mit der
rechten Maustaste kann ich hier auch Ordner oder Dateien löschen. Sie dürfen
nur nicht „geöffnet“ sein.
|
| Ein
wichtiges Hilfsmittel in vielen Situationen ist die
Tabelle. Hier kannst du noch einmal nachlesen, wie du mit Tabellen
arbeiten kannst:
Anlegen
von Tabellen - arbeiten mit Tabellen
|
|
Tabellen haben
unterschiedliche Funktionen. In der einfachen Textverarbeitung dienen sie
der Anordnung von Texten in mehreren Spalten und dem Erstellen aller
möglichen Listen. Vor dem Einfügen einer Tabelle sollten immer zwei
Absatzmarken sichtbar sein! Bei der zweiten oder dritten Absatzmarke fügen
wir die Tabelle ein. So kann man immer noch eine Überschrift oder etwas
anderes darüber schreiben!
Dies
ist der Symbolknopf für Tabellen. Beim Anklicken erscheint ein Raster. Ich
fahre von der linken Spalte des Rasters mit gedrückter linker Maustaste über
so viele Spalten, wie meine Tabelle Spalten - und so weit runter, wie meine
Tabelle Zeilen haben soll. Da man die Anzahl der Spalten und Zeilen später
leicht ändern kann, muss man sich nicht so viele Gedanken bei dieser ersten
Auswahl machen. Wichtig: Beim Loslassen der linken Maustaste wird die
Tabelle dort eingefügt, wo der Cursor steht!
Die Elemente der
Tabelle heißen SPALTE, ZEILE und ZELLE:
|
Spalte 1 ß |
Spalte 2 ß |
Spalte 3 ß |
Spalte 4 ß |
|
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|
|
|
|
Zeile 1 à |
Zelle |
Zelle |
Zelle |
|
Zeile 2 à |
Zelle |
Zelle |
Zelle |
Ohne weitere
Angaben sind die Spalten immer gleich breit. Die Spaltenbreite kann ich
beliebig variieren, indem ich mit dem Mauszeiger auf die Trennlinie zwischen
den Spalten gehe und nach Verwandlung des Zeigers in einen Doppelpfeil mit
gedrückter linker Maustaste die Linie verschiebe. Das funktioniert sowohl
bei den horizontalen (horizontaler Doppelpfeil als Mauszeiger) als auch bei
den vertikalen (vertikaler Doppelpfeil als Mauszeiger) Linien!
In der Tabelle
bewegen wir uns nur mit den Pfeiltasten und der Tab-Taste!
Aussehen der
Tabelle
Auf dem Bildschirm
sind die Linien der Tabelle als durchgezogene Linien sichtbar, das bedeutet,
dass sie mit gedruckt werden. Häufig benutzt man Tabellen jedoch, um in
Spalten zu schreiben, ohne die Linie im Druck sehen zu wollen. Um die Linien
nicht mit zu drucken, gehen wir folgendermaßen vor:
Der Cursor muss in
der Tabelle blinken!
FORMAT/Rahmen
und Schattierungen...
Hier klicken wir
oben links unter „Einstellungen“ das Kästchen „ohne“ an. Rechts in der
„Vorschau“ können wir den Vorgang verfolgen. Nun klicken wir auf OK – die
Linien erscheinen auf dem Bildschirm als gepunktete Linien – das bedeutet:
sie werden nicht mit gedruckt.
In dem Dialog-Fenster „Rahmen und
Schattierung“ können eine ganze Reihe weiterer Veränderungen an der Tabelle
vorgenommen werden. Linienfarbe und –stärke zum Beispiel. Rechts unten
können wir wählen, ob die Befehle für die ganze Tabelle oder nur für die
Zelle gelten soll, in der der Cursor gerade steht. Klicken wir die
Karteikarte „Schattierung“ an, können wir die Tabelle oder einzelne Zellen
farbig unterlegen oder mit Grautönen schattieren. Soll so etwas nur mit
einer Spalte geschehen, muss vorher der entsprechende Bereich markiert
werden („Zelle“ oder „Tabelle“ kann hier unten rechts ebenfalls ausgewählt
werden). Blinkt der Cursor nur irgendwo in der Tabelle und treffe ich unter
„Anwenden auf:“ keine Auswahl und markiere auch keinen speziellen Bereich,
beziehen sich diese Befehle auf die gesamte Tabelle.
Das Fenster „Rahmen
und Schattierung“ bekommen wir am schnellsten, wenn wir uns mit dem
Mauszeiger in der Tabelle befinden und die rechte Maustaste
betätigen. Die Auswahl aus dem dann erscheinenden „Kontextmenü“ geschieht
dann – wie üblich – mit der linken Maustaste.
Weiteres Verändern der
Tabelle
Das Ändern der
Spaltenbreite und Zeilenhöhe kennen wir schon. Mit der rechten Maustaste
können wir einige Befehle aufrufen, die eine Bearbeitung der Tabelle
erleichtern – also jenes Kontextmenü, in dem wir auch „Rahmen und
Schattierung“ entdeckt haben.
1. Markierte Zeilen
(links neben der entsprechenden Zeile klicken und den Mauszeiger ggf.
weiterziehen) können mit dem Befehl „Zeilen löschen“ entfernt werden.
2. Mit gleicher
Markierung kann ich jeweils über der markierten Zeile eine weitere
einfügen: „Zeilen einfügen“ (geht auch ohne Markierung, der Cursor
muss nur in der Zeile blinken, über der wir eine neue einfügen wollen).
3. Markierte
Spalten (Mauszeiger wird zu schwarzem, senkrecht nach unten zeigenden Pfeil
über der Spalte - dann klicken) können entfernt werden: „Spalten löschen“
4. Mit gleicher
Markierung können links neben der markierten Spalte neue Spalten eingefügt
werden: „Spalten einfügen“. .... Nach dem Markieren müssen wir mit
der rechten Maustaste in die Markierung hineinklicken, um das
Kontextmenü aufzurufen.
5. Die Textrichtung in einer Zelle kann hier
auch verändert werden.
Reichen am Ende der
Tabelle die Zeilen nicht mehr aus, kann ich, wenn der Cursor in der letzten
Zelle steht, mit der Tab-Taste beliebig viele Zeilen hinzufügen.
Texte aus Zellen
entfernt man, indem man die entsprechenden Zellen oder Spalten markiert und
dann mit der Taste „Entf“ den Text löscht. Auch die ganze Tabelle kann
markiert werden, um den ganzen Text-Inhalt zu entfernen! Dann kann man das
Gerüst der Tabelle nutzen und mit anderem Inhalt füllen. Vorsicht: Nicht mit
Strg+A alles markieren, dann verschwindet die ganze Tabelle!
Die Umrahmungen
jeder Zelle kann ich mit den Befehlen der Rahmensymbolleiste schrittweise
entfernen. Die Zeilenhöhe kann ich verdoppelten, verdreifachen usw., indem
ich in irgendeiner Zelle der Zeile nach dem Texteintrag die Absatztaste (Enter)
betätige. Ich kann auch einzelne Zellen, Spalten oder Zeilen markieren und
ihnen zusätzliche Rahmen zuweisen.
Das Menü TABELLE
bietet weitere Befehle zum Gestalten der Tabelle. Die Zeilenhöhe kann ich
verändern mit TABELLE/Zeilenhöhe- und Breite.../„Auto“durch
„Genau“ ersetzen und Maße eingeben. Die Spaltenbreite kann hier auch
exakt festgelegt werden. WORD bietet unter „Tabelle Autoformat“
vorformatierte Tabellen an usf.....
Markierten
Tabellenbereichen kann man eine andere Schriftfarbe zuweisen über FORMAT/Zeichen/Farbe.
Ebenso können bunte Hintergründe für Spalten oder Zellen kreiert werden –
s.o.!
Das Kontextmenü
(rechte Maustaste, wenn Cursor in Tabelle steht) erlaubt weitere Aktionen –
einfach ausprobieren. Das Menü „Tabelle“ enthält weitergehende Befehle, wie
z.B. das Teilen und Verbinden von (markierten) Zellen. Mit dem ersten Befehl
dieses Menüs (auch als Symbolknopf vorhanden) kann man freihand Tabellen
zeichnen – ausprobieren! Ein „Radiergummi“ als Symbolknopf entfernt in der
Tabelle unerwünschte Linien!

Symbolknöpfe
„Tabelle zeichnen“ und „Radiergummi“

Symbolknopf zum
Ein- und Ausschalten der Symbolleiste „Tabellen und Rahmen“
Um eine Tabelle
insgesamt zu entfernen, markieren wir die gesamte Tabelle und wählen
TABELLE/Spalten löschen. Oder wir markieren mit Strg+A und
benutzen die Entf-Taste.
Zur Erinnerung:
Jeder Schritt, der nicht gefällt, wird mit Alt + Löschtaste rückgängig
gemacht!
Um sich weiter mit Tabellen zu beschäftigen,
kann man in der überaus gut sortierten und ausführlichen „Hilfe“ von WORD 97
schmökern und experimentieren. Man klickt das Fragezeichen in der Menüleiste
an – wählt dann „Inhalt und Index“ aus und gibt dort „Tabelle“ ein. Das
gewünschte Thema doppelklicken....Viel Spaß!
Bilder mit der Suchmaschine finden |
|
Wir verwenden die
Suchmaschine Google, es kann aber auch mit jeder anderen auf Bildersuche
gegangen werden. Über dem Suchfenster klicken wir auf das Wort "Bilder" und
geben das Gesuchte ein. Jetzt erscheinen kleine Bilder auf einer Seite, die
man doppelt anklicken muss, dann erscheint das Bild alleine und man kann
sehen, von welcher Internet-Seite es stammt. Daneben steht eine Zeile "Bild
in Originalgröße anzeigen". Darauf klicken. Jetzt erscheint das Bild größer.
Nun klicke ich mit der rechten Maustaste auf dieses Bild und wähle den
Befehl "Bild speichern unter...". Normalerweise öffnet sich jetzt der
Unterordner von "Eigene Dateien" - nämlich "Eigene Bilder". Wenn das nicht
so ist, muss ich den Ordner "Eigene Bilder" suchen und öffnen. Falls ich
noch keinen besonderen Ordner für meine Bilder habe, kann ich ihn jetzt mit
dem Symbol "Neuer Ordner" anlegen. Hier hinein speichere ich jetzt meine
Bilder.
Einfügen der gespeicherten Bilder in ein
WORD-Dokument
Vorhandene Grafiken werden über
EINFÜGEN/Grafik/Aus Datei in ein WORD-Dokument eingefügt. Es öffnet sich
automatisch der Ordner Eigene Bilder, es sei denn man hat gerade
vorher ein Bild aus einem anderen Ordner eingefügt. Auswahl des Bildes
(Vorschau möglich), Schaltfläche „Einfügen“ (=Doppelklick auf Bild). Das
gewünschte Bild erscheint auf der Seite. Ganz wichtig: das Bild erscheint
in der Regel dort, wo auf der WORD-Seite der Cursor blinkt - z.B. in
einer bestimmten Zelle einer Tabelle. In der Regel gibt es zwei
Erscheinungsformen:
1. Grafiken mit schwarzen Quadraten an den Ecken und Seiten. Diese Bilder
sind ohne weiteres nicht auf der Seite zu bewegen. Die Quadrate dienen der
Veränderung der Größe. Sollen die Seitenverhältnisse gleich bleiben, dürfen
zum Vergrößern oder Verkleinern nur die Eckpunkte mit gedrückter
linker Maustaste bewegt werden.
Da in der Regel Bilder auf einer Seite
angeordnet werden wollen, meist im Text oder in einer Tabelle, geht man so
vor: Bild einmal anklicken, dann werden die Quadrate sichtbar (=Bild ist
markiert!), mit der rechten Maustaste auf das Bild klicken und aus dem
Kontextmenü den Befehl „Grafik formatieren“ wählen. In dem nun
erscheinenden Fenster den Reiter „Layout“ auswählen, das Hündchen
„Passend“ anklicken und entscheiden, ob die Grafik links, rechts...
erscheinen soll. Mit OK abschließen. Jetzt sind aus den schwarzen Quadraten
weiße Kringel geworden, man kann die Grafik mit gedrückter Maustaste
beliebig verschieben, der Text legt sich um die Grafik herum.
2. Bei Graphiken, die gleich mit weißen
Kringeln eingefügt werden, erübrigt sich das. Falls sich der Text nicht dem
Bild anpasst, den Vorgang wie oben durchführen: Grafik formatieren, Layout
etc.
Eine weitere Möglichkeit, Grafiken und
Zeichnungen beweglich zu machen: Textfeld (in der Symbolleiste Zeichnen)
aufziehen, Cursor muss in diesem Rahmen blinken, dann dort das Bild
einfügen. Das Bild hat dann einen schwarzen Rahmen, den man über die rechte
Maustaste auf schraffierten Textrahmen, Textfeld formatieren, Reiter Farben
und Linien – Linien: keine „ausschalten“ kann. Grafiken löscht man, indem
man sie markiert und die Entfernen-Taste drückt.
Recherche im Internet
Das Internet ist eine
riesige Quelle, aus der man gezielt Wissen und Informationen schöpfen kann,
aber auch unendlich viel Nutzloses findet. Das gezielte Suchen will aber
gelernt sein. Entscheidend ist, was man in die Suchmaske der Suchmaschine
eingibt. Nehmen wir ein Beispiel. Ihr wollt wissen, wie lange am Kölner Dom
gebaut wurde. Du gibst in die Suchmaske die beiden Wörter Kölner Dom
und Bauzeit ein und klickst auf "Seiten auf Deutsch". Jetzt
sucht die Suchmaschine blitzschnell für dich alle Seiten dieser Welt heraus,
auf denen diese beiden Wörter zu finden sind. Probiere die ersten zwei oder
drei Links aus und schau nach, ob du eine Antwort findest. Du kannst
die Suche verfeinern, wenn du die Wörter Kölner Dom in Anführungszeichen
setzt ("Kölner Dom"), denn jetzt sucht die Suchmaschine nur nach
Seiten, auf denen die beiden Wörter zusammen erscheinen. Lässt du die
Anführungszeichen weg, findet die Suchmaschine alle Seiten, auf denen Köln
und alle Seiten, auf denen Dom steht. Du wirst bei den ersten zwei
oder drei Links bereits eine Antwort auf deine Frage finden. Ich weiß, dass
es so ist (ich habe es ausprobiert). Notiere dein Ergebnis auf einem Zettel.
Manchmal suchst du nach umfangreicheren Informationen und möchtest eine
ganze Textstelle gerne auf deine Seite bringen. Das geht so:
Kopieren und einfügen von Internet-Text in
ein WORD-Dokument
Die gewünschte
Textstelle der geöffneten Internetseite markierst du mit gedrückter
Maustaste, klickst mit der rechten Maustaste in die Markierung und wählst
den Befehl "Kopieren". Jetzt rufst du dein WORD-Dokument auf (wenn
WORD geöffnet ist, dann geht das am schnellsten über die Taskleiste am
unteren Bildschirmrand) schaust, dass der Cursor auch dort blinkt, wo der
Text hin soll und wählst, indem du mit der rechten Maustaste auf den Cursor
klickst, den Befehl "Einfügen". Dann erscheint der Text genau dort.
Wichtige Grundregeln für das Recherchieren
Alle Texte und Bilder, die
du im Internet findest, darfst du nicht einfach so kopieren und
weiterverwenden. Sehr streng genommen müsstest du jedes Mal den "Besitzer"
einer Homepage fragen, ob du seine Texte und Bilder verwenden darfst. Das
geht aber nicht immer, deswegen musst du folgende Regeln einhalten:
1. Nur wenn es gar nicht anders geht, kurze Texte kopieren,
abschreiben und verwenden.
2. Diese kopierten oder abgeschriebenen Texte müssen in
Anführungszeichen stehen.
3. Du musst darunter die Quelle angeben, woher du den Text kopiert
oder abgeschrieben hast. Dazu kopierst du - oder schreibst auf - die
Internetadresse (URL) aus der Eingabezeile deines Browsers
(Internet-Explorer z. B.) und fügst sie nach dem Wort "Quelle:" unter deinem
Text ein. Dahinter schreibst du das aktuelle Datum. Das ist deswegen
wichtig, weil Internetseiten - im Gegensatz zu einem gedruckten Buch- sich
häufig verändern und manche Inhalte auch schnell veralten. Versuche auch
herauszubekommen, von wann die Informationen stammen, die du verwertest!
Notiere das auch in deiner Quellenangabe!
4. Genauso musst du mit Bildern, die du kopierst verfahren!
5. Inhalte von Internetseiten, die du für deine Recherche verwenden
möchtest, musst du also in der Regel mit eigenen Worten zusammenfassen oder
wiedergeben. Auch dann muss unter deinem eigenen Text stehen, woher du die
Informationen hast - siehe 3. Regel!
Regel 3 gilt auch für das Abschreiben aus Büchern. Streng genommen muss
jeder abgeschriebene Text auch in Anführungszeichen stehen – und darunter
müssen der Titel des Buches, der Autor, das Erscheinungsjahr und der
Erscheinungsort und die Seitenzahl angegeben werden.
Informiere
dich hier über "Autoren und Datendiebe"
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Präsentationen
erstellen mit MS PowerPoint oder einem anderen
Programm |
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Programm öffnen - "Leere
Präsentation" wählen - mehrere Folien anlegen über "Neue Folie" (Layout
"leer") - Textrahmen aufziehen - hineinschreiben (gestrichelter Rand!),
Schriftart, -größe, -farbe usw. verändern, wenn Rand gepunktet. Bilder über
Einfügen/Grafik/aus Datei (müssen vorher gespeichert sein). |
Diese
streng gegliederte Planung gerät in der Regel etwas durcheinander, weil
Teilbereiche der unterschiedlichen Themenbereiche an unterschiedlichen
Stellen gebraucht werden oder aktuell sein können. Je nach Interessenlage
der Lerngruppe können einzelne Bereiche ausgebaut, andere dagegen verkürzt
behandelt werden. Die Themenbereiche III, VII und VIII sind nicht
verbindlich.
zum Anfang |
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Bevor du ins Internet gehst mach dir klar, ...
1.
... dass dein
Chat-»Freund« nie dein richtiger Freund sein kann, weil du seine Stimme
nicht hören und seine Gesten nicht deuten kannst wie bei dem echten Freund
im richtigen Leben. du kannst nichts, was der Chat-»Freund« erzählt,
überprüfen.
2.
... dass
Geheimnisse, die du mit einem Chat-»Freund« im Netz hast, ziemlich
gefährliche Geheimnisse sein können. Geheimnisse kann man nur mit echten
Freunden aus dem richtigen Leben teilen, weil man die »echt« kennt.
3.
... dass du
dich im Internet nicht ganz sicher fühlen kannst, auch wenn du in deinem
Zimmer sitzt und glaubst, dass dir so keiner »was kann«. Denk' lieber mal
nach: Würdest du einem Fremden am Telefon alles erzählen, auch wenn es ihn
nichts angeht? Würdest du jemanden, der an der Haustür klingelt, einfach
reinlassen, auch wenn du alleine in der Wohnung bist?
4.
... dass du
auch im Internet immer auf »deinen Bauch« hören und diesem Gefühl folgen
solltest. Oft sagt uns das »Bauchgefühl«, dass etwas nicht stimmt oder wir
haben Angst, ohne zu wissen, warum. Also schick den Chat-»Freund« in die
Wüste, wenn der »Bauch« Alarm meldet.
5.
... dass du
über schlechte oder unheimliche Erfahrungen im Internet sprechen musst -
auch wenn es dir lieber wäre, dass deine Eltern von verbotenen Abenteuern
nichts wissen. Oft fühlt man Ekel oder Scham und redet nicht darüber. Auch
wenn es schwer fällt: Hilfe holen! Eltern, Lehrer oder andere Erwachsene.
Reden erleichtert!
6.
... dass du
Handy-Nummer, Festnetzanschluss, Adresse, Name der Schule, Name deines
Vereins etc. keinem im Chat verraten darfst. Auch über Familie, Freunde oder
Bekannte darf man da nichts erzählen. Diese Regeln gelten ebenso, wenn du im
Netz Anmeldeformulare, Tests oder andere Fragebögen ausfüllst.
7.
...
dass du auch auf deiner persönlichen Homepage nichts Privates über dich,
deine Familie und Freunde preisgibst. Jedenfalls dann nicht, wenn jeder
Fremde diese Homepage besuchen kann.
8.
... dass
jeder eine Straftat begeht, wenn er andere im Internet mit Worten dazu
nötigt, sexuelle Gespräche zu führen. Oder mit der Web-Cam zwingt, bei Sex
zuzugucken. Das gilt auch für Jugendliche!
9.
... dass man
einem »Chat-Freund« kein Strandfoto oder eines mit der besten Freundin
darauf zusendet. Allerhöchstens ein Portraitbild - wenn überhaupt.
10.
... dass du dich bitte niemals mit einem »Chat-Freund« alleine
treffen solltest, ohne dass deine Eltern davon wissen und damit
einverstanden sind. Klingt blöde und kindisch? Ist es aber nicht: Letztlich
weißt du nie, wer bei einem Treffen wirklich vor dir steht. Deshalb gilt
auch: Es reicht nicht, die beste Freundin mitzunehmen. Die kann dich nicht
wirklich schützen!
11.
... dass du dich wehren sollst, wenn dir im Netz einer blöde
kommt! Also ruhig mal hart sagen, was Sache ist, um dem anderen zu zeigen:
»Mit mir nicht!«. Außerdem kannst du dir im Chatraum Verbündete suchen, und
ihr könnt euch gegenseitig vor Idioten warnen. Check mal, ob es möglich
ist, den anderen zu »ignorieren«, damit er dich nicht mehr ansprechen kann.
Wenn nichts mehr geht: Chat verlassen. Oder auch Hilfe holen - ganz wichtig!
Also mit den Eltern oder Lehrern sprechen und auch dem Anbieter melden, was
sich ereignet hat. Oder auch die Polizei einschalten.
12.
... dass du dich im Internet auch anderen gegenüber gut benehmen
solltest, damit sich andere nicht wegen dir schlecht fühlen.
Wenn du aufmerksam gelesen hast, dann führe diesen
Test durch!
zurück
Sicherheitstipps
Im Internet der Erwachsenen haben jüngere Leute nicht immer Vorfahrt. Viele
Anbieter nehmen auf Kinder keine Rücksicht. Besser ist, du passt selbst ein
wenig auf dich auf im Internet.
Datenschutz
Gib möglichst niemals irgend wo an, wo du genau wohnst, welche Telefonnummer
du hast oder wo man dich leicht findet. Nebst dem Bibabutzemann gibt es auch
Gangster, die dann vielleicht schnell herausbekommen, wann man bei euch zu
Hause klauen kann. Wenn du nämlich in der Schule bist, deine Eltern bei der
Arbeit, oder wenn ihr verreist seid, dann ist ja sturmfreie Bude für
Einbrecher.
Täuschung
Jeder kann alles und irgendwas im Internet machen. Das ist natürlich nicht
so ganz fair. Wer sagt, er ist um die 12 Jahre, hat hübsche blonde Haare,
und ist ein Mädchen, kann in Wahrheit auch um die 30 Jahre alt sein, und
will kleine einsame Mädchen im Internet piesacken.
Auch Aufrufe können unangenehm enden. Meist ist man seine Zeit und sein Geld
für nix los. Spendenaufrufe immer schön mit Eltern durchsprechen, denn es
gibt Tierschutzvereine und Kinderhilfsvereine, die sich weder für Tiere noch
für arme kleine Kinder interessieren, aber über jeden Dummen freuen, der
ihnen Geld schenken möchte.
Selbst auf "Kinderseiten" erzählen die Leute viel. Auch da nicht alles
glauben und davon ausgehen, dass du denen völlig egal bist. Es sind und
bleiben meist auch immer fremde Leute.
Mädchen
Ja, es ist nun mal so, manche 15 jährigen Jungs finden das total cool,
versaute Dinge in Chats von sich zu geben, sobald sie merken, dass da
Mädchen sind. Das ist so ein Männlichkeitsding in der Pubertät. Echt albern
und nervig. Von Bibabutzemännern wollen wir hier gar nicht reden, die gibt
es natürlich auch. Verrate nicht zu viel von dir, und rechne einfach damit,
dass dich Einige ganz schön ärgern werden. Sollte dich jemand gezielt
verfolgen im Chat, dann verlasse den lieber und schalte deine Eltern ein. In
unmoderierten Chats gelten Mädchen als Freiwild. Oft macht es auch Sinn,
sich mit den anderen Mädchen zu verschwestern und gemeinsam dagegen
anzugehen. Dann gewöhnen sich das die kleinen Bubis schon ab. Die müssen ja
nur einmal richtig erzogen werden.
Du brauchst dir das also gar nicht gefallen zu lassen.
Dating
Das lässt du mal schön sein. Klar, so um die 12 Jahre will man süße Boys und
coole Mädels kennen lernen. Wie aufregend ;o) Auch klar ist, was sollen da
Eltern bei? Die stören dann doch nur.
Denke daran, im echten Leben ist nicht mehr Barbie und Ken angesagt, sondern
alles erlaubt und das nicht immer zu deinem Vorteil. (Guckst du denn keine
Talkshows?) Niemals, wenn du unbedingt auf volles Risiko gehen willst,
allein treffen. Wenn schon denn schon da, wo Öffentlichkeit ist, etwa im
Café. Mädchen sollten sicherheitshalber 10-15 Freundinnen mit richtig großen
Oberarmmuskeln zur Verstärkung mitnehmen. Besser ist, denn nicht alle süßen
Boys wollen langweilige Blümchenromanzen, und wissen was ein Nein bedeutet.
Verbraucherschutz
Nicht immer alles glauben. Es gibt auch massig Betrüger im Internet. Gerade
das Thema Handy dürfte ja nun bekannt sein. Prinzipiell ist es nicht
unbedingt billig, wenn jemand sagt, er verkauft ganz billige Sachen, und
prinzipiell ist es auch nicht immer rechtlich zu deinem Vorteil, auch wenn
es vom Gesetz her erlaubt ist, kleine Kinder und deren Eltern, die das ja
alles bezahlen sollen, zu veräppeln. Also, da du ja kaum Jura studiert hast,
niemals ohne guten Rechtsanwalt irgendwas im Internet ausfüllen.
Kaufverträge mit Leuten unter 18 Jahre haben eh keine Gültigkeit und dürfen
gar nicht abgeschlossen werden. Werbung, die dich direkt anspricht ist keine
Werbung für Kinder.
Betrügereien
Manchmal gibt es Clubs im Internet, die kann man nur besuchen, wenn man Geld
für das ABO hingelegt oder überwiesen hat. Im echten Internet ist das
Unsinn, denn das Internet soll ja eigentlich kostenlos sein.
Es fallen immer wieder welche drauf herein. Du musst keine Clubgebühren für
Dinge bezahlen, die eh umsonst im Internet sind. Du brauchst auch keine
spezielle Einwahlsoftware (Dialer), um die Sachen hier alle zu erreichen.
Alles was Geld kosten soll, immer mir den Eltern durchtexten. In
Ausnahmefällen kann es sich auch um eine sinnvolle Sache handeln. Deine
Eltern sollten aber die AGBs und das Kleingedruckte vorher gut durchlesen.
Denn am Ende bezahlen immer die Dummen.
Hast du was Cooles Neues zu verschenken? Nein? Dann frage dich immer, warum
fremde Leute so blöd sein sollten, dir einfach was zu verschenken. Etwa, um
dir einen schicken Virus gleich mit zu verschenken, wenn du dann den
Download auf deinen Computer startest?
Powerpoint 97 bis XP: Navigation nur per
Hyperlinks
Hyperlinks zu anderen Folien in einer Powerpoint-Präsentation erzeugst
du einfach über den Menüpunkt "Einfügen, Hyperlink". Im folgenden
Dialog kannst du bestimmen, auf welche Folie der neue Hyperlink
verweisen soll.
Damit die Navigation künftig ausschließlich über die Links geschieht
und nicht etwa ein versehentlicher Klick außerhalb eines Links zur
nächsten Folie wechselt, gehst du auf "Bildschirmpräsentation,
Folienübergang" und deaktivierst im Dialog die Klickbox "Bei
Mausklick". |
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