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Seite Über Wetter und Klima:
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Seite mit Fakten zum Klimawandel
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Polargebiete Tropischer Regenwald Wüstengebiete
ÜBERSICHT
Polargebiete
Nordpol (Arktis)
Grönland
Nutzung
und Gefährdung der Arktis
Daten zur Entdeckung und Erforschung der Arktis
Tiere und Pflanzen der Arktis
Bevölkerung der Arktis (Eskimos,
Wikinger)
Zusatzseite Arktis / Antarktis:
Arktis-Eis schmilzt dramatisch schneller als befürchtet
Die Arktis schmilzt.
Der Klimawandel lässt Kulturen untergehen und macht neue Rohstofflager
zugänglich
Vor 55 Millionen war der
Arktische Ozean an die 20 Grad Celsius warm und eisfrei
2007-2009 ist
internationales Polarjahr - Linktipps vom WDR
Gute
Informationen und Links zum Thema "Klimawandel"
Weitere sehr informative Seiten:
Eis der
Arktis schmilzt in dramatischem Tempo (Spiegel-online)
Faszination
Polarforschung (Spannender Bericht und tolle Fotos!)
Kindernetz - gute
Informationen z den Polen (SWR)
Die Zukunft der Arktis-
Veränderung eines Lebensraumes (espere)
Erderwärmung und die
Folgen (ARD)
Klimawandel in Alaska -
Ein Teufelskreis nimmt seinen Lauf (ARD)
Hier findest du
gute andere Seiten zu den Polargebieten.
Südpol (Antarktis)
Die Vereisung der Antarktis
Nutzung
und Gefährdung der Antarktis
Daten zur Entdeckung und Erforschung der Antarktis
Tiere der Antarktis
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Das „ewige" Eis schmilzt weiter
Das „ewige" Eis rund um den Nordpol schmitzt trotz eines überdurchschnittlich kalten Winters in einigen arktischen Regionen weiter. Das haben Wissenschaftler anhand von neuen NASA- Satellitendaten herausgefunden. Danach schrumpft sogar das dickste, älteste und härteste Eis in der Arktis, hier am Scoresbysund in einem alarmierenden Ausmaß, wie die Weltraumbehörde mitteilte. Zwar sei das jahreszeitlich bedingte Meereis, das im Sommer auf ein Minimum schmilzt und im Winter auf ein Maximum wächst, wegen kälterer Temperaturen gewachsen. Zeitgleich sei aber der Umfang des Dauereises zurückgegangen - der NASA zufolge ein Spiegelbild der globalen Erwärmung. Danach sank der Anteil des Dauereises an der gesamten Eisdecke von 40 Prozent im vergangenen Jahr auf nur 30 Prozent in diesem Winter. (dpa) Archivfoto: dpa |
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Die
Polargebiete der Erde Die Polargebiete umfassen die um die Pole der Erde liegenden Festlandsgebiete, Inseln und Meeresregionen. Sie reichen bis zu den Polarkreisen, die auf 66½° nördlicher bzw. südlicher Breite liegen. Zwischen den Polen und den Wendekreisen treffen die Sonnenstrahlen ganzjährig mit sehr flachem Winkel auf die Erdoberfläche. Deshalb gibt es in den Polargebieten nie in unserem Sinne Sommer. Die „Jahreszeiten“ werden vielmehr danach unterschieden, ob es überhaupt Licht gibt: Am Polartag steht die Sonne als Mitternachtssonne ganztägig flach über dem Horizont. In der Polarnacht verschwindet die Sonne rund um die Uhr unter dem Horizont und taucht die Welt auch in der Mittagszeit nur in ein fahles Dämmerlicht. Die Länge von Polartag und -nacht nimmt von den Polarkreisen (1 Tag Dauer) zu den Polen hin zu. Dort dauern sie jeweils ein halbes Jahr.
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| Der
niedrige Sonnenstand bedingt zum anderen, dass die Erwärmung der
Erdoberfläche in Polnähe stets geringer ist als in niedrigeren Breiten. Die
schwächere Erwärmung im Sommer und die starke Abkühlung der Polargebiete im
Winter sind für die eisigen Temperaturen im Polarklima verantwortlich:
Die Arktis, das
Nordpolargebiet |
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Grönland
Von den großen ins Meer reichenden Gletschern Grönlands brechen vor allem an der Westküste riesige Eisberge ab. Die Gletscher „kalben“: Durch
Meeresströmungen, insbesondere den kalten Labradorstrom, driften die
Eisberge an der nordamerikanischen Küste z. T. weit nach Süden. Dort stellen
sie dann eine erhebliche Gefahr für die Schifffahrt dar. |
| Auch die
übrigen Nordpolargebiete sind vom ganzjährigen kalten Klima geprägt. Rings um das Nordpolarmeer liegen Dauerfrostgebiete mit nahezu vegetationslosen Felsschuttflächen. Im Norden von Alaska, Kanada, Skandinavien und Russland schließen sich südwärts die baumlosen Tundren an. Neben Flechten und Moosen finden in den Tundren nur niedrige Kriechweiden, Krüppelbirken, Wacholderbüsche und Rhododendren ein karges Auskommen. Nutzung und Gefährdung der Arktis So unwirtlich die Polargebiete auch sein mögen, von großer Bedeutung sind sie für die Existenz der menschlichen Gesellschaft: Erstens sind die Polargebiete durch ihre extrem niedrigen Temperaturen und den dadurch hervorgerufenen globalen Austausch von Luftmassen und Meerwasser (Meeresströmungen) ein Motor klimatischer Prozesse. So hängen die klimatischen Verhältnisse in Europa bzw. die Entwicklung des Wetters sehr wesentlich vom atmosphärischen Zustand in der europäischen Wetterküche Arktis ab. Zweitens gibt es in der Arktis bedeutende Rohstoffvorkommen: Allerdings
werden mit wenigen Ausnahmen, u. a. die Kohlevorkommen auf Spitzbergen, die
Kohle- und Erzlagerstätten der Arktis bislang kaum genutzt. |
| Die
polaren Lebensräume fordern aufgrund ihrer extremen Lebensbedingungen ein
Höchstmaß an Anpassung von Mensch und Tier.
Auch Menschen konnten sich
an die extremen Lebensbedingungen im Nordpolargebiet anpassen.
Daten zur Entdeckung
und Erforschung der Arktis
Tiere und
Pflanzen (Fauna und Flora) der Arktis
Mehr als 400 Arten von Blütenpflanzen gedeihen in der Arktis. Die Tundra, die sich weitläufig über Ebenen und Küstenregionen ausdehnt, ist durch Kriechsträucher, Kräuter, und Gräser sowie durch dichte Flechten- und Moosbestände charakterisiert. Ein Sattelrobbenbaby hat in den ersten drei Lebenswochen ein seidiges weißes Fell, das später dichter und dunkler wird. Das weiße Fell ist ein guter Schutz gegen Feinde wie Polarfuchs, Eisbär und räuberische Vögel. Zudem weisen die unpigmentierten Haare eine besonders gute Isolationswirkung auf. Junge Sattelrobben sind das vorrangige Ziel von Robbenjägern. Zu den Säugetieren der Arktis zählen Eisbären, Polarfüchse, Wölfe, Vielfraße, Walrosse, Seehunde, Rentiere sowie die zur selben Spezies gehörenden amerikanischen Karibus, Moschusochsen, Lemminge, Schneehasen und mehrere Arten von Walen.
Die Arktis bietet Lebensraum für eine
artenreiche Vogelwelt. Lummen,
Papageitaucher und Krabbentaucher nisten zu Tausenden entlang der
Felsküsten. Kolkraben, Schneeammern, Strandläufer,
Schnee-Eulen und Schneehühner leben auch in den entlegensten Gebieten des
Nordens, ebenso verschiedene Möwen- und Raubmöwenarten. Weitere typische
Arktisvögel sind Eiderenten, Seetaucher und Sturmvögel. Insekten wie Bienen,
Wespen, Fliegen, Schmetterlinge, Käfer und Heuschrecken treten in allen
vegetationsbedeckten Teilen der Arktis auf. Die Meerestiere der Arktis sind
besser an Temperaturschwankungen des Wassers angepasst als die Tiere der
antarktischen Region. Die küstennahen Gewässer sind relativ fischreich, vor
allem an Kabeljaus, Heilbutts und anderen Plattfischen sowie Lachsen. In
arktischen Gewässern gibt es einen großen Artenreichtum an Wirbellosen wie
Krebstieren.
Die Inuit in Grönland, Nordamerika und im
Nordosten von Sibirien leben vom Walross- und Robbenfang, um sich mit
Kleidung und Nahrung zu versorgen. Haut und Fell werden zu Stiefeln, Hosen
und Jacken verarbeitet. Diese Inuitfrau stammt aus Alaska.
In den arktischen Regionen Alaskas, Kanadas und Grönlands gibt es nur wenige größere Siedlungen. In den Arktisregionen Skandinaviens und Russlands hingegen findet man einige größere Städte, wie z. B. Murmansk und Norilsk in Russland und Tromsø in Norwegen. Auch Reykjavík, die Hauptstadt Islands, ist ein bedeutendes städtisches Zentrum. Kreuzworträtsel zur Arktis |
SÜDPOL oder ANTARKTIS |
| Die
Antarktis umfasst die Land- und Meeresgebiete um den Südpol. Mit einer
Fläche von mehr als 21 Mio. km² besitzt das Südpolargebiet etwa die gleiche
Größe wie das Nordpolargebiet und die doppelte Größe von Europa.
Während
aber um den Nordpol das eisbedeckte Nordpolarmeer liegt, befindet sich der
Südpol im Zentrum der großen Landmasse Antarktika.
Stimmt es, dass Rohstoffe in der
Antarktis lagern?
Daten zur Entdeckung und Erforschung der Antarktis
• 1772–1775: J. COOK umsegelt die Antarktis und überquert dabei den
südlichen Polarkreis. |
Pinguine |
Robben
BuckelwaleNordpazifische Buckelwale verbringen den Sommer an den Küsten zwischen den Aleuten und der Baja California. Im Winter dagegen ziehen sie zu den Küsten Hawaiis, wo sie sich paaren, ihre Kälber gebären, säugen und aufziehen. Besonders gute Beobachtungsmöglichkeiten gibt es vor Maui, vor allem in dem Kanal zwischen Maui und Lanai. Den Menschen gegenüber zeigt der Buckelwal keine Scheu. Das Männchen wird 11-17,5 m lang, das Weibchen sogar bis 19 m. Buckelwale haben einen schwarzen Körper mit weißen Flecken am Kinn, am Hals, an den Brustflossen und an der Schwanzflosse (man nennt die Schwanzflosse auch "Fluke"). Buckelwale wiegen bis zu 48 Tonnen. Sie werden meist etwa 30 Jahre alt, selten bis 48 Jahre. Die Tragezeit dauert 11-12 Monate. Die neugeborenen Buckelwale sind schon 4,6 m lang und 1000 kg, sie werden meist im Winter geboren. Das Weibchen kann alle zwei Jahre immer nur ein Junges bekommen. Wie alle Bartenwale fressen die Buckelwale kleine Tiere, z.B. Krill (kleine Krebse), kleine Fische, Tintenfische und Quallen. Buckelwale wandern zweimal im Jahre mehrere tausend Kilometer (sie leben z.B. vor Alaska und ziehen jedes Jahr nach Hawaii, um dort ihre Jungen zu bekommen aufzuziehen). Bevor sie tief tauchen, heben sie meistens die Fluke aus dem Wasser. Sie können 8 km/h schnell schwimmen. Buckelwale leben meistens in kleinen Gruppen von 2 bis 10 Tieren. Der Buckelwal gehört zur Ordnung der Furchenwale, wie alle Furchenwale ist sein Kopf spitz. Er springt häufiger aus dem Wasser als die anderen Bartenwale. Sein "Blas" (das Spritzwasser, wenn der Wal ausatmet) ist fast 3 m hoch. Früher wurden die Wale von Menschen gejagt, um aus ihnen Tran (Fett) und Fleisch zu gewinnen. Heute ist die Jagd auf Buckelwale strengstens verboten. Quelle: http://www.kinder-tierlexikon.de/ ![]() Küstenseeschwalbe
Es gibt keinen
Vogel auf der Welt, der im Jahr weitere Zugstrecken zurücklegt als die
Küstenseeschwalbe. Die gesamte Zugstrecke beträgt im Jahr etwa 35.000 bis
40.000 km. Natürlich ist ein Flug ohne Haltmachen bei so weiten Zugstrecken
unmöglich; die Vögel müssen Rastpausen einlegen, sie sind aber durchaus in
der Lage, den Atlantik zu überqueren. Auf dem Zuge und im Winterquartier
lebt die Küstenseeschwalbe auf der hohen See. Sie überwintert in der
Antarktis, wo sie zwei Monate verweilt. Während dieser Zeit sehen die Vögel
keinen einzigen Sonnenuntergang und erleben vierundzwanzig Stunden
Helligkeit. Da es auch im Brutgebiet zumeist hell bleibt, erleben
Küstenseeschwalbe mindestens 8 Monate im Jahr Helligkeit und insgesamt
beträchtlich mehr Licht als jedes andere Lebewesen. Kreuzworträtsel zur Antarktis - Quiz zu beiden Polregionen |
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Der tropische Regenwald Was ist Regenwald?
Eine Einführung von
der Kinder-Universität Heidelberg:
Regenwald Regenwald ist ein naturbelassener Wald in einem sehr feuchtheißen Klima. Ein solches Klima nennt man auch tropisch. Im Regenwald wachsen das ganze Jahr über die Pflanzen und die Bäume. Es gibt eine Regenzeit und eine drei bis fünf Monate andauernde Trockenzeit. Im Jahr können im Regenwald 2000-2400 mm Niederschlag auf den Boden fallen. Wo liegt der Regenwald?Regenwälder finden sich auf allen Kontinenten am Äquator im sogenannten Tageszeitenklima. Die größte Fläche Regenwald findet man am Amazonasbecken. Gemäßigter Regenwald kommt in den Ländern an der Westküste Nordamerikas, in Chile sowie auf Tasmanien und Neuseeland vor. Wodurch ist Regenwald gefährdet und warum?
Ist zerstörter Regenwald wieder neu zu erschaffen?Nein, zwar kann man viele Regenwaldbäume wieder neu einpflanzen, doch es dauert sehr, sehr lange bis wieder Regenwald entsteht. Und wahrscheinlich wird diese Fläche vorher schon wieder abgeholzt. Welche Lebensbedingungen braucht der Regenwald ?
1. Bodenschicht 2. Strauchschicht 3. Mittlere Schicht 4. Kronenschicht 5. Höhenschicht Die Pflanzen und Bäume produzieren ein Menge Nährstoffe, aber weil alles schnell wieder aufgenommen wird, bleibt nur eine ganz dünne Schicht übrig. Im Regenwald sind 30 Millionen Tiere und Pflanzen gut aufgehoben. Allgemeine Informationen Einfluss des Menschen Störung des ökologischen Gleichgewichts Artensterben Fragen zum Text Nachhaltige Holzwirtschaft in Malaysia ausgewählte Links zum Thema Regenwald, überwiegend immergrüner Wald der tropischen Zone der Erde; Abwandlungen des Regenwaldes finden sich auch in den Subtropen und in den gemäßigten Klimazonen. Der tropische Regenwald zeichnet sich durch eine ganzjährige oder nur durch Laubfall während kurzer Trockenperioden unterbrochene dichte, immergrüne Waldvegetation1 aus. Er verfügt über ein meist geschlossenes Kronendach in 40 bis 50 Metern Höhe über dem Boden. Einzelne Baumriesen ragen teilweise noch über das obere Kronendach hinaus. Dies sind oft beeindruckende Bäume wie der Kapokbaum Südamerikas, dessen waagerechte Äste 30 bis 40 Meter in die Breite reichen. Tropische Regenwälder sind gewöhnlich aus drei bis fünf Schichten (Baumstockwerken) aufgebaut. Das obere Stockwerk wird von den bis zum Kronendach reichenden Bäumen einschließlich der darüber hinausragenden Baumriesen gebildet. Darunter befindet sich ein mittleres Stockwerk (mittlere Baumschicht) aus kleineren Bäumen mit etwa 20 bis 30 Metern Höhe. Das unterste Stockwerk (untere Baumschicht) liegt in zehn bis 15 Metern Höhe und umfasst neben Sträuchern vorwiegend junge Exemplare (Schösslinge) der umstehenden Baumarten, die im Altersstadium den höheren Schichten angehören. Zwischen diesen drei Hauptschichten können jeweils noch Zwischenschichten existieren. Eine bodennahe Krautschicht, wie sie für die Wälder der gemäßigten Zone typisch ist, ist in den tropischen Regenwäldern nur spärlich ausgebildet, da aufgrund des Lichtmangels am Boden kaum Pflanzenwuchs möglich ist.
Das Licht wird in den darüber liegenden Baumschichten fast völlig absorbiert2, am Boden beträgt die Lichtmenge nur noch etwa ein Prozent oder noch weniger der an der Oberfläche eingestrahlten Menge. Typisch sind außerdem das häufige Auftreten bestimmter Wuchsformen, wie z.B. der Lianen – kräftiger Schlingpflanzen, die zwar im Boden wurzeln, deren Kronen sich jedoch häufig im oberen Stockwerk befinden – und der Epiphyten oder „Aufsitzerpflanzen“. Darunter versteht man Pflanzen, die zum Zwecke der besseren Lichtausnutzung auf eigenes Wurzelwerk im Boden großenteils verzichten und stattdessen mit Hilfe spezieller Haftorgane auf Stämmen, Ästen und Zweigen der oberen Stockwerke aufsitzen; ein Großteil der tropischen Orchideen und Bromelien (Ananasgewächse) gehört beispielsweise dazu. Zu diesem Basis-Text der entsprechende Lückentext Der vorwiegende Teil der tropischen Regenwälder der Erde liegt in einem Gebiet zwischen etwa 10 Grad nördlicher und südlicher Breite. Die größten noch intakten Bestände befinden sich im Amazonasbecken, in Südostasien und im Kongobecken in Afrika. Die tropischen Regenwälder umfassen den Großteil der Artenvielfalt unseres Planeten, obwohl ihr Flächenanteil nur etwa sechs Prozent der Erdoberfläche beträgt. Dort leben neben vielen höheren Tierarten und Pflanzen wahrscheinlich Millionen von Insektenarten sowie zahllose andere Kleintiere, Pilze oder sonstige Lebewesen, die häufig noch nicht einmal wissenschaftlich dokumentiert, aufgrund der fortschreitenden Abholzung (Rodungsrate) jedoch schon vom Aussterben bedroht sind
Weitere Informationen Regenwald, ergänzende Informationen üppige Vegetation (Urwald) immerfeuchter, besonders der heißen Tropenklimate, wie im Amazonasbecken, in Zentralafrika und Hinterindien. Vorherrschend sind im tropischen Regenwald immergrüne, durchschnittlich bis 60 m hohe Bäume der verschiedensten Familien, meist mit hoch aufstrebenden, durch Brettwurzeln befestigten Stämmen, wenig verzweigten Kronen und ledrigen, glänzenden Blättern. Der tropische Regenwald ist durch große Artenvielfalt und einen meist dreistöckigen Aufbau gekennzeichnet. Im Waldinnern ist die Luft fast feuchtigkeitsgesättigt, das bedeutet eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit. Das Laub der Kräuter, die den Unterwuchs bilden, ist dementsprechend großblättrig, zart und von samtartiger Oberfläche. Zahlreiche Kletterpflanzen (hauptsächlich Lianen) können in ihrem Streben nach Licht ganze Baumkronen umspinnen (klimmende Palmen, wurzelkletternde Aronstabgewächse und Würgefeigen). Neben epiphytischen Moosen und Flechten, die meist auf Blättern leben, gibt es zahlreiche höher organisierte Epiphyten , die auf Ästen und Stämmen siedeln und besondere Einrichtungen zum Sammeln von Wasser und Humus besitzen, z. B. Orchideen. Das organische Material zersetzt sich rasch. Eine Humusschicht vermag sich daher nicht zu bilden. Der Boden ist daher - verglichen mit unserem - nährstoffarm. Der Regenwald beeinflusst den Kohlenstoff-, Sauerstoff- und Stickstoffkreislauf der Erde und ist somit ein wichtiger Klimaregulator. Seine fortschreitende Abholzung kann schwer wiegende Folgen für das Weltklima haben. Eine Vielzahl natürlicher und vom Menschen ausgelöster Geschehnisse beeinflusst die Regenwälder. Dabei haben natürliche Einflüsse wie Wirbelstürme, Waldbrände, Krankheiten, Erdrutsche gegenüber der vom Menschen betriebenen Abholzung durch Holzfällen, Straßenbau, Bergbau und groß angelegte Rodungen zur Gewinnung von Weideland und Plantagen für landwirtschaftliche Nutzpflanzen einen eher geringen Einfluss. Brandrodung Die im (und vom) Regenwald lebenden Völker praktizieren einen Brandrodungsfeldbau, bei dem jeweils nur relativ kleine Flächen gerodet werden, die zudem von einigen größeren Bäumen ständig beschattet bleiben und damit vor Bodenerosion geschützt sind. Wenn die Nährstoffe des Bodens nach zwei bis drei Jahren Anbau ausgelaugt sind, wird das Feld aufgegeben und ein neues in der Umgebung gerodet. Da die Felder immer klein sind, werden sie schnell wieder vom umstehenden Wald überwuchert und teilweise selbst von Wissenschaftlern nach wenigen Jahren nicht mehr als ehemalige Anbauflächen wiedererkannt. Erst nach durchschnittlich fünf bis zehn Jahren schließt sich der Kreis, und die Bewohner roden erneut das Feld – oder ein dicht daneben gelegenes – des ersten Jahres. Das Gegenteil einer solchen nachhaltigen Nutzung sind die heutigen Rodungen im großen Maßstab, die man seit längerer Zeit in fast allen Regenwaldgebieten betreibt. Sie haben ein solches Ausmaß erreicht, dass wahrscheinlich einige Jahrhunderte notwendig wären, damit sich die ursprüngliche natürliche Vegetation einigermaßen erholen könnte.
Andere Einflüsse Seit den siebziger Jahren dieses Jahrhunderts beschleunigte sich in verschiedenen Regionen der Welt die großflächige Abholzung von Regenwaldflächen rasant. Das Amazonasgebiet etwa wurde zum Brennpunkt des Interesses der Weltöffentlichkeit. Dort wurde der Regenwald größtenteils für riesige Rinderfarmen und ehrgeizige Regierungsprogramme wie die Ansiedlung von Menschen entlang der Transamazonica (bekannte Straße vom Norden zum Süden Südamerikas, lange Strecken dieser Straße führen durch den Regenwald) gerodet. In Südostasien, z.B. in Neuguinea, wird von japanischen Firmen die Abholzung ähnlich radikal betrieben. Die Verwendung des geschlagenen Holzes zu einfachen Verpackungs- und ähnlichen Zwecken steht allerdings im krassen Gegensatz zum tatsächlichen Wert dieser unberührten Waldgebiete und ist symbolisch für die ganze Regenwaldproblematik: Die kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen reicher ausländischer Firmen entscheiden über den Erhalt von Regenwaldbeständen, die in sehr langen Zeiträumen entstanden sind, deren Wert für die Menschheit noch nicht einmal abschätzbar ist und die überhaupt nicht oder nur in sehr langen Zeiträumen wiederherstellbar sind.
Die Gesamtfläche der Abholzung tropischer Wälder lässt sich schwer
beziffern, wahrscheinlich liegt sie bei rund 100.000
Quadratkilometern jährlich, die zerstört oder ernsthaft geschädigt
werden. Einige einzigartige Regenwälder wurden bereits fast vollständig
zerstört. Beispielsweise sind heute nur noch weniger als zwei Prozent des
ursprünglichen subtropischen Regenwaldes an der Atlantikküste
Südostbrasiliens erhalten. Viele Gebiete im tropischen Westafrika
unterliegen bereits seit langer Zeit einer solch intensiven Nutzung ihrer
Edelhölzer, dass von ihnen nur noch wenige intakte Reste existieren. Das ökologische Gleichgewicht ist auf den entwaldeten Flächen nachhaltig geschädigt. Um den dramatischen Rückgang der von tropischem Regenwald bedeckten Fläche zu bremsen, startete der WWF in Verbindung mit der Holzindustrie eine Initiative zur Einführung eines Zertifikats für Tropenholz, das in nachhaltiger Waldbewirtschaftung1 gewonnen wurde. Das so genannte FSC-Label (Forest Stuartship Council) soll an Tropenwaldnutzer vergeben werden, welche die Strategie der nachhaltigen Waldbewirtschaftung berücksichtigen. Regelmäßige Kontrollen auch durch Auswertung von Satellitenbildern sollen die Einhaltung der Vorgaben gewährleisten. Das Wissen über die Vielfalt des Regenwaldes und seiner Ökologie ist jedoch noch zu gering, um das notwendige politische und gesellschaftliche Bewusstsein zu schaffen, das notwendig ist, um die fortgesetzte Ausrottung der Arten zu verhindern. Seit den siebziger Jahren wurden eine Reihe nationaler und internationaler Organisationen gegründet, die sich mit dem Schutz der Regenwälder beschäftigen. Darüber hinaus wird intensiv nach wirtschaftlichen Alternativen gesucht, um die weitere massive Abholzung zu verhindern, zugleich aber eine nachhaltige Nutzung der Regenwälder zu ermöglichen. Von der Lösung dieser Frage wird der Erhalt der noch verbleibenden Regenwälder entscheidend abhängen.
Gegenwärtig erleidet die
Artenvielfalt drastische
Verluste. Die wesentliche Ursache für das
Artensterben ist der Mensch, der die Landschaften und Ökosysteme der
Erde durch Raubbau an Wäldern, Flächenverbrauch für die
Landwirtschaft, Städtebau usw. verändert. Die natürliche Artensterberate
beträgt schätzungsweise 1 bis 3 Arten pro Jahr. Dieser natürliche
Aussterbeprozess dürfte durch menschliche Eingriffe inzwischen auf das 1000
bis 10.000fache gesteigert worden sein, denn die Schätzungen für das vom
Menschen verursachte Artensterben reichen von 1 bis 130 Arten pro Tag.
Es ist deshalb gerechtfertigt, von einem
Massenaussterben in der Geschichte der Erde zu sprechen. An diesem
Massenaussterben hat die Abholzung der Regenwälder einen sehr großen Anteil.
1 nachhaltige
Bewirtschaftung bedeutet, dass man den Regenwald nutzt, ohne ihn zu
zerstören - siehe auch das Video über Malaysia! Fragen - versucht sie nach dem Lesen für euch zu beantworten:
1. Wie ist der
Regenwald aufgebaut - wie sehen die einzelnen Stockwerke aus? Kleines Kreuzworträtsel mit euren Begriffen aus dem Text.
Naturschonende Forstwirtschaft im tropischen Regenwald Malaysias
Bild vom "Schrecklichen Giftfrosch" (Phyllobates
terribilis) Und nach gründlichem Studium: Der Lückentext dazu! Wer in unseren kühlen Breiten etwas Wirkliches vom Regenwald erleben möchte, der muss in das Regenwaldhaus in Hannover gehen. Toll aufbereitete Informationen, gut vorbereitete Rallyes, kompetente Führungen - alles stimmt dort! Auch die Preise. Das Angebot ist übersichtlich strukturiert, Schülerinnen können auch ganz auf eigene Faust die Anlage erkunden. Dazu kommt ein hervorragender Internet-Auftritt, der eine tief greifende Vorbereitung auf den Besuch erlaubt:
Gute Regenwald-Links:
Wüste Gebiete auf der Erdoberfläche, die sich
durch so hohe Trockenheit oder große
Kälte auszeichnen, dass sich keine oder
nur eine geringe Vegetation entfalten
kann. Sahara,größte und bekannteste Wüste der Erde in Nordafrika zwischen 15° und 31° nördlicher Breite, etwa 9 Millionen km². Die Wüste ist durch den trockenen Nordost-Passat entstanden. Sind die Ränder noch zum Teil als Wüstensteppe von Nomaden durchzogen, so ist der Kernbereich der Hitzewüste menschenleer. Hier befinden sich auch mehrere Gebirge wie Ahaggar (auch Hoggar, bis 3003 m im Tahaf), Tibesti (bis 3415 m im Emi Koussi), Aïr (bis 1900 m), Adrar der Iforas (bis 890 m) und Tassili (bis 2158 m). Die Erosion hat große Abtragung bewirkt und zu unterschiedlichen Wüstenformen geführt (Sand-, Geröll-, Fels-, Salz-, Kieselwüste). Im Osten tangiert der Nil die Wüste, im Südwesten der Niger. Außer in Oasen gibt es keine Vegetation, wogegen es eine spärliche, aber artenreiche Fauna gibt. In den Hochgebirgen Tibesti und Tassili hat man Fels- und Höhlenzeichnungen gefunden, die von großem Tierreichtum berichten. Vor 6000 bis 10000 Jahren standen hier Wälder und es müssen reichlich Niederschläge gefallen sein. Heute gibt es Gebiete, in denen schon seit 10 Jahren kein Regen gefallen ist. In Algerien und in Libyen werden große Erdöl- und Erdgaslagerstätten ausgebeutet. Auch hat man große Mengen fossilen Wassers in größerer Tiefe gefunden. Mit dem Auto in die Sahara (Auszug aus einem Reisebericht) Unsere Reisegruppe hat sich etwas
Besonderes vorgenommen: Wir wollen in die Sahara fahren. Wir wollen die
Wüste einmal richtig erleben. Ausgewählt ist die
Strecke
von den Diofra-Oasen bis zu den Kufra-Oasen. Diese Piste ist nur
wenig befahren. Auf den meisten Karten ist sie gar nicht verzeichnet. Oasen Nur wer tagelang in der Wüste unterwegs
war, weiß, wie schön die Ankunft in einer Oase ist. Eben noch die Wüste, die
gleißende Helligkeit, die Gluthitze, die Einsamkeit, die Angst um das
Wasser, die Angst um das Auto. Und nun die Oase, der kühle Schatten unter
den Palmen, das Wasser in Brunnen und
Gräben, die blühenden Gärten, die Häuser, die Menschen.
Die wichtigste Pflanze in den
Oasen ist die Dattelpalme. Man sagt:
Die Dattelpalme will mit den Füßen im Wasser stehen
und mit dem Kopf im Feuer. Ihre Wurzeln können das Grundwasser
noch in 30 m Tiefe erreichen. Je heißer die
Sonne brennt und je trockener die Luft ist, desto höher werden die Stämme
und desto süßer die Früchte. In der Sahara, in Ägypten, in Arabien, in
Jordanien und im Irak stehen Millionen von Dattelpalmen.
Wüstentiere, an das Leben in heißen bzw. wechselwarmen
Zonen angepasste Tierarten (Schlangen, Schildkröten, Ratten, Ameisen u.Ä.).
Diese Tiere sind zumeist nachtaktiv und verbringen die Zeit der größten
Tageshitze in Erdlöchern und Höhlen. Manche Tierarten können ihren
Wasserbedarf aus Pflanzen oder Beutetieren decken, Einige Ameisenarten
können sogar ausschließlich durch das beim Stoffwechsel anfallende Wasser
ihren Bedarf decken. Wüstenpflanzenan Trockenheit, hohe Temperaturen und/oder extreme Temperaturschwankungen in Wüsten angepasste Pflanzen. (Sukkulenten und Xerophyten)
Wüsten-Links
Flora und Fauna Beduinen (Encarta 2002) Quellen dieser Seite: MS Encarta 2000/2002, CD Schülerwissen, Duden Geografie, Eigene Materialien, Schülerreferate
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