Voraussetzungen für die Lawinen-Entstehung sind
- Flachland.
- steil geneigte Berghänge und größere Schneemengen.
- Flachland und viel Schnee.
- ein Skigebiet.
Es gibt mehrere Arten von Lawinen. Die wichtigsten sind
- Skilawinen und Hanglawinen.
- Schneebrettlawinen und Staublawinen.
- Staublawinen und Bretterlawinen.
- Staubsaugerlawinen.
Schneebrettlawinen
- bestehen aus einem festen Schneeverband, der an einer deutlichen Abrisskante abbricht.
- sind ungefährlich.
- bestehen aus losem Schnee, der sich bei 500 km/h in Staub auflöst.
- können nach dem Abgang noch zum Bau von Zäunen oder Berghütten benutzt werden.
Schneebrettlawinen
- sind so hart, dass sie nicht zerbrechen können.
- zerbrechen beim Abrutschen in viele einzelne Schollen.
- können bis zu 650 km/h schnell werden!
- haben keine zerstörerische Wirkung.
Die Lawinengefahr verstärkt sich bei
- steigender Hangneigung bei gleichzeitg anwachsender Schneedecke.
- sehr starker Sonneneinstrahlung.
- einsetzendem Regen.
- besonders niedrigen Temperaturen.
Die Lawinengefahr verstärkt sich noch, wenn
- Schwimmschneeschichten zwischen Alt- und Neuschnee liegen.
- der alte Schnee auf dem neuen neuen Schnee schwimmt.
- Gemsen oder Skifahrer in den Bergen unterwegs sind.
- die Gemsen beim Skifahren die Höchgeschwindigkeit übertreten.
Lawinen, die aus lockerem Schnee bestehen, nennt man
- Schneebretter.
- Gemsenlawinen.
- Staubsauger-Lawinen
- Staublawinen.
Staublawinen folgende Geschwindigkeit erreichen:
- 9050 km/h
- 560 km/h
- 30 km/h
- 350 km/h
Staublawinen
- können nur von Muskelmännern gestoppt werden.
- sind sehr gefährlich und können Häuser, Straßen, Bäume u.s.w. zerstören.
- sind ungefährlich, weil sie nur aus Staub bestehen.
- gibt es nur im Fernsehen.
Lawinen sind
- für Menschen nicht so gefährlich.
- sind extrem gefährlich. Sie können Menschen verschütten oder ihnen eine Luft-Schnee-Gemisch in die Lungen pressen.
- nur für Gemsen gefährlich, weil es im Hochgebirge keine Menschen gibt.
- schlimmer als man glaubt.
Staublawinen entstehen besonders oft, wenn
- Schneebretter an einer deutlichen Abrisskante abbrechen.
- es gerade frisch und viel geschneit hat.
- die Bergbauern zu laut staubsaugen.
- es in Hamburg besonders starke Schneefälle gegeben hat.
Eine große Zerstörungskraft
- hat auch die Luftdruckwelle, die der Staublawine vorauseilt.
- haben auch die Gemsen, die vor der Lawine hin und her springen.
- geht von den Snowboardern aus, die auf der Staublawine Slalom üben.
- haben Staublawinen nicht.
Die Sonneneinstrahlung - besonders im Frühling -
- beendet die Lawinengefahr, weil der Schnee schmilzt.
- taut den Schnee zunächst leicht auf, sodass er nass und schwer wird. Dadurch vergrößert sich die Gefahr des Abrutschens von Schneemassen.
- wird vollkommen durch die Reflektion des weißen Schnees (Albedo) zurückgeworfen.
- kann bei der gemeinen Hausgemse oft zu Hautkrebs führen.
Ein schreckliches Lawinen-Unglück ereignete sich
- zum Glück noch nie.
- 1962 in Hamburg. Damals kamen über 200 Menschen ums Leben.
- 1965 in Berchtesgaden, als 22 Menschen starben.
- in Garmisch-Partenkirchen im Jahre 1965. Dort starben 100 Menschen.
Eine furchtbare Lawinen-Katastrophe jüngeren Datums fand
- 2001 bei einem Tsunami in Lübeck statt.
- 1999 in Galtür mit 34 Toten statt.
- 2009 in der Antarktis statt. Damals starben 3 Eskimos, Lars, der kleine Eisbär und eine Gemse.
- 2014 in Berlin-Charlottenburg statt. Eine Staublawine vom Kreuzberg zermalmte die Innenstadt.
Einem Lawinenabgang lassen sich folgende Teilgebiet zuordnen:
- Abrissgebiet - Sturzbahn - Ablagerungsgebiet
- Berghang - Skipiste - Hang
- Skiipiste - Skilift - Skilehrer
- Hochgebirge - Berghang - Ablagerungsgebiet
Um sich vor Lawinen zu schützen errichtet man
- Lawinenverbauungen, Bannwälder, Leitdämme und Lawinengalerien.
- Lawinendämme, Lawinenhütten, Lawinenstraßen und Lawinenauslöser.
- Lawinenauslöser, Gemsen-Verbote, Lawinensprengungen und Lawinenbeschwörer.
- Lawinenhundehütten.