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Ägypten liegt im Afrikas. Wasser und Fruchtbarkeit spendet der , der längste Fluss der Erde. Weil nur an den Ufern des Nils der Anbau von Obst, Gemüse und Getreide möglich ist, nennt man Ägypten auch eine Fluss. Vor vielen tausend Jahren siedelten sich am Nil viele Menschen an. Sie kamen zum größten Teil aus dem Westen. Im Verlauf der letzten Warmzeit hatte sich die immer mehr ausgebreitet. Die Herden der fanden nicht mehr genug Nahrung. An den fruchtbaren Ufern des Nil gingen die Menschen nach und nach von ihrem Nomadenleben zum über. Aber der Nil stellte die Menschen vor vielfältige Aufgaben. Sie mussten ihre Dörfer vor den des Nils schützen und daher bauen. Sie mussten die Überschwemmungen können und erfanden so den Kalender. Die Anbauflächen trockneten nach der Zeit der Überschwemmungen aus und mussten werden. Dazu mussten und gebaut und instand gehalten werden. Diese Aufgaben konnten von einzelnen Familien allein nicht mehr geschafft werden. So schlossen sich mehrere Familien zusammen, entstanden. Diese schlossen sich später zu größeren zusammen, an deren Spitze ein stand. Starke Häuptlinge unterwarfen schwächere Gemeinschaften. So entstanden am Lauf des Nil zwei Reiche: im Niltal und im Nildelta. Der oberägyptische Häuptling oder König unterwarf die Gemeinschaften im Nildelta und vereinigte so Ägypten. Er schuf den ersten, zentral geleiteten Staat mit der Hauptstadt . Die Kronen beider Könige wurden als Ausdruck der Vereinigung „zusammengefügt“. So entstand die , welche zwei Tiere zeigte: die Uräusschlange (Kobra) und den Geier. Der Pharao war nun uneingeschränkter Herrscher des vereinigten Reiches. Er war der oberste erhob und war Stellvertreter der auf Erden - ein Gottkönig. Er hatte unter sich ein Heer von die seine Befehle weitergaben und ihm regelmäßig erstatteten.