Damit wir Menschen etwas riechen können, wie zum Beispiel den Duft einer Blüte, muss sich der Geruch erst einmal in der Luft . Von der Oberfläche der Blüte dampfen ständig winzige Geruchsteilchen ab. Ebenso von frischem Brot, leckerer Schokolade oder auch vom Misthaufen auf einem Bauernhof.
Über unsere Nase nehmen wir nicht nur den lebenswichtigen Sauerstoff auf, hier werden auch ständig Krankheitserreger und Staub aus der Atemluft . Dazu arbeiten viele kleine im Inneren der wie unzählige Kehrbesen. Die Nase sorgt dafür, dass im Winter die Luft leicht in unsere Lungen kommt.
Aber die Nase ist nicht nur zum da, sondern liefert uns viele nützliche Informationen. Den lieblichen einer Blume, den Auspuffgestank der Autos oder den Geruch von leckerem Essen können wir riechen. Bananen und Äpfel müssen wir nicht sehen, um sie auseinander halten zu können. Unsere Nase hilft uns dabei, den Unterschied auch bei geschlossenen Augen zu erkennen.
All das zieht durch die Nase zu einer etwa Briefmarken großen am oberen Ende der Nase. Hier warten etwa drei Millionen Rezeptorzellen auf die einzelnen Geruchsmoleküle. Über geht es dann per Eilpost weiter. Der jeweilige Geruch wird als verschlüsseltes Signal zum gesendet. Über mehrere Schaltzentralen landet dieses Signal schließlich in der Riechrinde des Gehirns. Erst jetzt weiß der Mensch, wovon er die voll hat.
Riechen und Schmecken ist übrigens überlebenswichtig. Denn diese Sinne uns vor verdorbenen Lebensmitteln oder lassen uns einen Brand rechtzeitig .
Wissenschaftliche Studien beweisen die Superleistung der menschlichen Nase: Sie kann bis zu 10 000 wahrnehmen. Auf unserer Zunge dagegen können wir gerade einmal verschiedene Geschmacksrichtungen wahrnehmen: süß, sauer, salzig und . Alle anderen, besonderen Aromen unserer Speisen schmecken wir nicht – wir sie. Besondere Feinschmecker haben trainierte Riechzellen. Sie können bis zu 30 000 unterscheiden.