Eis schmilzt dramatisch schnell
Eisfläche der Arktis auf Rekordtief geschrumpft - Nordwestpassage am Nordpol für Schiffe frei
HAMBURG. Die Nordwestpassage vor der Küste Kanadas ist nach Angaben der Weltraumbehörde Esa komplett eisfrei und für Schiffe passierbar. Damit öffnet sich ein wesentlich kürzerer Seeweg zwischen dem Atlantik und dem Pazifik für die Schifffahrt Seit Beginn der satellitenunterstützten Beobachtung des arktischen Meeres um den Nordpol vor fast 30 Jahren war noch niemals zuvor so wenig Fläche von Meereis bedeckt wie heute, berichtete die europäische Weltraumbehörde am Wochenende auf ihrer Internetseite (www.esa.int).

Esa beruft sich auf eine Satellitenauswertung, die Anfang September aus 200 Einzelaufnahmen zusammengefügt wurde. Das Mosaik zeige, dass sich das Meereis nur noch auf einer Fläche von rund drei Millionen Quadratkilometern ausbreitet. Das sei gut eine Million Quadratkilometer weniger als im Vergleich zu den Tiefstständen in den Jahren 2005 und 2006.

Experten machen die globale Erwärmung für das Ab- schmelzen des Eises verantwortlich. Der Verlust einer Eisfläche in dieser Größenordnung sei „extrem", sagte Leif Toudal Pedersen vom dänischen Raumfahrtzentrum. Es handele sich um eine dramatische Beschleunigung. Im Durchschnitt sei in den vergangenen zehn Jahren lediglich ein Rückgang von rund 100 000 Quadratkilometern gemessen worden.

Dramatisch sei auch das Verschwinden des Meereises in der Nordostpassage entlang der sibirischen Küste. Sie sei zwar noch nicht befahrbar wie die Nordwestpassage. Aber auch hier sei die Route nur noch teilweise von Eis versperrt.
Die Wissenschaftler befürchten nun, dass die Eisdecke zum arktischen Sommer hin nicht nur immer weiter sondern auch früher zurückweichen könnte. Nun müsse untersucht werden, welche, Auswirkungen dieser Schwund auf das lokale Ökosystem und den Klimawandel haben könnte.

Bereits am Donnerstag hatte das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in. Bremerhaven darauf hingewiesen, dass die arktische Eisdecke nahe des geografischen Nordpols stellenweise deutlich dünner als noch vor sechs Jahren ist.

Das Zentrum für Marine- und Atmosphärische Wissenschaften (ZMAW) der Universität Hamburg hatte ebenfalls gemeldet, die Eisfläche kurz vor Ende des arktischen Sommers sei so klein wie noch nie. In den 1980er Jahren  seien noch 5,5 Millionen Quadratkilometer mit Meereis bedeckt gewesen.

Modellrechnungen gehen nach Angaben des AWI davon aus, dass der arktische Ozean bereits in weniger als 50 Jahren während der Sommermonate vollständig eisfrei sein könnte. Eine weit gehend eisfreie Arktis würde das Gebiet auch wirtschaftlich interessanter machen. Eine US-Studie kam jüngst zu dem Ergebnis, dass 25 Prozent aller bislang unentdeckten Öl- und Gasvorkommen in der Arktis liegen könnten. Russland hat in jüngster Zeit schon verstärkt territoriale Ansprüche geltend gemacht, die aber von Anrainern wie den USA und Norwegen zurückgewiesen worden waren. (dpa/ap) Werra Rundschau, 17.9.2007
 
   

Tauwetter am Nordpol

Die Arktis schmilzt. Der Klimawandel lässt Kulturen untergehen und macht neue Rohstofflager zugänglich

Hätte es damals schon Menschen gegeben, die Arktis wäre der ideale Ort für ihren Badeurlaub gewesen. Viel frische Luft und 20 Grad warmes Wasser hatte das Nordpolarmeer vor 55 Millionen Jahren zu bieten. Eis gab es nicht. Mit diesem überraschenden Befund warten Wissenschaftler des Integrierten Ozeanbohr-Programms (IODP) auf, die im Sommer mit Eisbrechern Ablagerungen aus dem Grund des Ozeans erbohrten. In den Sedimentschichten des Lomonossow-Rückens, 250 Kilometer vom Nordpol entfernt, hatten sie die Überreste winziger Algen zutage gefördert, die sich nur in subtropischen Gewässern wohlfühlten. Zwar beginnt die Auswertung der insgesamt 339 Meter langen Bohrkerne in dieser Woche gerade erst , doch schon jetzt ist klar: Stabil war das arktische Klima in den vergangenen 80 Millionen Jahren nie.

Ausgerechnet die letzten paar Jahrtausende, in denen sich die menschliche Zivilisation entwickelt hat, sind eine Ausnahme von dieser Regel. Während die arktischen Durchschnittstemperaturen ansonsten innerhalb von 100 Jahren um bis zu 20 Grad schwankten, blieben sie in den vergangenen 10000 Jahren relativ stabil. Doch mit der Ruhe scheint es jetzt vorbei zu sein. Um vier bis sieben Grad, und damit deutlich schneller als der Rest der Erde, könnte sich die Arktis bis zum Ende des Jahrhunderts erwärmen. Um 15 bis 20 Prozent ist die Eisdecke in den vergangenen 30 Jahren bereits zurückgegangen, am Ende des Jahrhunderts wäre ein komplett eisfreier Nordpol in den Sommermonaten wieder vorstellbar. Auch Grönlands Gletscher schrumpfen. Das dabei abfließende Schmelzwasser könnte den Meeresspiegel in den nächsten Jahrzehnten um bis zu 90 Zentimeter ansteigen lassen. All dies hätte globale Folgen für Klima, Flora, Fauna, Wirtschaft und Gesellschaft. Der Abschlussbericht des Arctic Climate Impact Assessments (ACIA), der diese Woche in Islands Hauptstadt Reykjavík vorgestellt und diskutiert wurde, listet sie auf.

Ein internationales Team von 300 Wissenschaftlern hat dafür in den vergangenen vier Jahren weltweit Forschungsergebnisse ausgewertet und in zehn Thesen zusammengefasst, die spätestens am 24. November politische Wirkung entfachen sollen. Dann wird der Bericht an den Arktischen Rat übergeben, in dem die acht Anrainerstaaten Kanada, Russland, Dänemark, Norwegen, Finnland, Island, Schweden und die USA zusammengeschlossen sind. Gemeinsam produzieren diese Länder über 30 Prozent des weltweiten Kohlendioxid-Ausstoßes – und Kohlendioxid ist der »dominante Faktor« für die Erwärmung der Arktis, davon sind die Autoren des ACIA-Berichts überzeugt.

Topaktuell sind ihre Zahlen und Erkenntnisse nicht. Jüngste Forschungsergebnisse – wie etwa die im Sommer mitgebrachte IODP-Klimageschichte – konnten nicht mehr berücksichtigt werden. Dafür ist der ACIA-Bericht vor seiner Veröffentlichung besonders gründlich begutachtet worden, um wissenschaftlich ungesicherte Aussagen zu vermeiden. Entsprechend vorsichtig, fast diplomatisch, sind die Formulierungen. Ausdrücklich verweisen die Forscher darauf, dass die Prognosen auf einem weiteren Anstieg der von Menschen erzeugten Treibhausgas-Emissionen beruhen und die klimatischen Folgen vor allem durch Fortschreibung bereits heute zu beobachtender Trends vorhergesagt wurden. »Aufgrund der Komplexität des irdischen Ökosystems ist es aber auch möglich, dass der Klimawandel sich ganz anders entwickelt«, heißt es unter der Überschrift Potenzielle Überraschungen. Etwa dann, wenn Meeresströmungen sich nicht stetig, sondern sprunghaft verändern. Statt wärmer könnte es dann in der Arktis durchaus auch wieder kälter werden – so wie es in den vergangenen Jahrzehnten gegen den allgemeinen Trend in Teilen Grönlands und Nordnorwegens beobachtet wurde.

Andere Effekte können sich aufschaukeln. Sobald zum Beispiel durch das Abschmelzen der Gletscher in Grönland zunehmend dunklere Erde zum Vorschein kommt, wird die Hitze des Sonnenlichts besser aufgenommen, so dass sich die Erde weiter erwärmt. Aber es gibt auch Gegenbewegungen. Wenn sich durch die Erwärmung Sibiriens Wälder nach Norden ausbreiten, werden sie größere Mengen CO2 binden und damit für eine Abschwächung des Treibhauseffekts sorgen. Jedenfalls dann, wenn nicht gleichzeitig die Waldbrände weiter zunehmen.

Ziemlich widersprüchlich sind auch die wirtschaftlichen Auswirkungen der Arktis-Erwärmung. Einerseits gefährdet der steigende Meeresspiegel und das Auftauen von Permafrostböden die bisherige Lebensgrundlage der arktischen Bevölkerung. Straßen, Pipelines, Industrieanlagen und ganze Städte drohen im Morast zu versinken. Andererseits nimmt die landwirtschaftlich nutzbare Fläche zu. Das Nordpolarmeer wird für Fischerei, Rohstoffabbau und Schifffahrt zugänglich. In Alaska, vor allem aber in der russischen Arktis lagern große Vorräte an Erdgas, Erdöl, Kupfer, Nickel und anderen Bodenschätzen. Zieht sich das Eis zurück, liegen sie zur Erschließung frei. Noch sind die Hoheitsrechte an weiten Teilen des Polarmeeres ungeklärt. »Streit ist deshalb wahrscheinlich«, heißt es im ACIA-Bericht. Der Seeweg zwischen Nordeuropa und Japan, Nordchina oder Korea ist durch das Nordmeer um 40 Prozent kürzer als durch den Suezkanal. Bisher ist die Nordostpassage nur an wenigen Tagen passierbar – geräumt von russischen Eisbrechern. Würde es wärmer, stünde Ende des Jahrhunderts die Abkürzung bis zu 150 Tage lang offen.

Dass es so kommen wird, behauptet der ACIA-Bericht nicht. Klima entsteht aus dem komplexen Zusammenspiel vieler verschiedener Faktoren, von denen die meisten noch nicht einmal in ihrem Istzustand hinreichend bekannt sind. »Messtechnisch ist die Arktis bisher völlig unterbelichtet«, sagt die Ozeanografin Ursula Schauer, die am Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut die Erforschung der arktischen Einflüsse auf das europäische Klima koordiniert und Teile des ACIA-Berichts begutachtet hat. Zwar stehen immer mehr Daten aus der Satellitenbeobachtung zur Verfügung, noch sind aber die Fehlerraten hoch. Messungen der Eisdicke sind zum Beispiel nur brauchbar, wenn sie punktuell mit Hubschraubern kontrolliert werden – und das ist teuer. Das Netz klassischer Wetterstationen ist von Kanada und Russland in den vergangenen Jahren nicht aus-, sondern abgebaut worden. »Uns fehlt ein Beobachtungssystem, das die Daten mit modernster Technik jederzeit online verfügbar macht«, sagt Schauer.

Um die entscheidenden Vergleichswerte aus der Vergangenheit steht es noch schlechter. Die wurden in der Arktis vor allem von sowjetischen Atom-U-Booten gesammelt und unterliegen militärischer Geheimhaltung. »In den ersten Jahren nach der Wende gab es Daten«, sagt Schauer, »inzwischen sind sie wieder unter Verschluss.« Auch Forschungsgenehmigungen seien für das russische Hoheitsgebiet kaum noch zu bekommen.

Klimatisch herrscht Tauwetter, politisch Eiszeit. Und das gilt nicht nur für Russland. Ursprünglich war die Veröffentlichung des ACIA-Berichts für Ende Oktober geplant – kurz vor der Präsidentschaftswahl in den USA. Doch dann wurde sie auf Mitte November verschoben, aus rein organisatorischen Gründen, wie die isländischen Gastgeber versichern. Unter den beteiligten Wissenschaftlern glaubt das aber kaum jemand. Hartnäckig hält sich bei ihnen das Gerücht, dem amerikanischen State Department habe die schlechte Nachricht vom drohenden Aussterben der Eisbären nicht ins Wahlkampfkonzept gepasst.

© DIE ZEIT 11.11.2004 Nr.47
Quelle (21.3.2007)

Hitzeschock am Nordpol

06.09.2004

Vor 55 Millionen war der Arktische Ozean an die 20 Grad Celsius warm und eisfrei! Diese Entdeckung machten jetzt Wissenschaftler der internationalen ACEX-Expedition (Arctic Coring Expedition = Arktische Bohrexpedition). Wissenschaftler mehrerer Disziplinen erbohren derzeit unter Einsatz von drei Eisbrechern in der Nähe des Nordpols Ablagerungen am Grund des Arktischen Ozeans. In etwa 390 Metern unter dem Meeresboden fand das internationale Forscherteam aus acht Nationen Überreste winziger Meeresalgen, die an solch subtropische Temperaturen angepasst waren. Andere Mikroorganismen im Sediment zeugen von heftigen biologischen Umwälzungen im arktischen Ozean und vom plötzlichen Aussterben vieler Meeresorganismen. ACEX wird von britischen, schwedischen und deutschen Forschungseinrichtungen im Rahmen des Integrierten Ozeanbohr-Programms (IODP) durchgeführt. Die Arbeiten am Nordpol werden am heutigen Montag abgeschlossen.

Seit Mitte August sind drei Eisbrecher etwa 250 Kilometer vom Nordpol entfernt im Einsatz, um die 410 Meter mächtigen Ablagerungen am Meeresboden zu durchbohren. Immer wieder behinderten meterdicke Treibeisschollen die Arbeiten. In den letzten Tagen zeigten sich Wind und Wetter jedoch gnädig. Das Team konnte die Sedimente komplett durchbohren und erreichte das darunter liegende, rund 80 Millionen Jahre alte Gestein des Lomonossow-Rückens. Dieser 1.500 Kilometer lange untermeerische Gebirgsrücken war einst Teil des eurasischen Kontinents; heute erstreckt er sich von Grönland bis Sibirien mitten durch das arktische Becken.

"Vor 55 Millionen Jahren, an der erdgeschichtlichen Grenze von Paläozan und Eozän, herrschten auf der Erde extreme Treibhausbedingungen - auch in der Arktis, wie wir jetzt wissen," sagt Expeditionsleiter Prof. Jan Backmann von der Universität Stockholm mit Blick auf die jetzt gefundenen subtropischen Meeresalgen. "Auf der Basis unserer vorläufigen Befunde müssen wir die frühe Geschichte des Arktischen Beckens ganz neu bewerten. Offensichtlich war das Klima damals wechselhafter als wir bislang angenommen haben."

An Bord der Eisbrecher konnte das Wissenschaftlerteam nur wenige Sedimentproben untersuchen. Anfang November treffen sich daher etwa 35 ACEX-Wissenschaftler in Bremen, um das arktische Klimapuzzle vollständig zu entschlüssen. Im Bohrkernlager der Universität werden die Sedimentkerne geöffnet und analysiert. Mit weiteren spannenden Ergebnissen ist zu rechnen: "In unseren Proben finden wir nämlich auch Anzeichen für ein Massensterben im Meer, das sich vor 55 Millionen Jahren ereignete", erklärt Dr. Michael Kaminski vom University College, London. "Die mehr als 55 Millionen Jahre alten Ablagerungen aus der Epoche des Paläozäns deuten auf ein reiches Ökosystem am Meeresboden hin. Kurz darauf, im Eozän, sind viele Arten verschwunden. Nur einige robuste Organismen überstanden den Wärmeschock am Nordpol."

Die knapp 10 Millionen Euro teure arktische Bohrexpedition wird im Rahmen des prestigeträchtigen Integrierten Ozeanbohr-Programms (IODP = Integrated Ocean Drilling Program) durchgeführt, an dem die USA, Japan und 14 europäische Nationen beteiligt sind. Damit werden durch Bohrungen im Weltozean u.a. die Klima- und Umweltgeschichte unseres Planeten erforscht. Ob deutsche Wissenschaftler indes auch zukünftig an seiner Erfolgsgeschichte mitschreiben werden, ist derzeit ungewiss: "Das Bundesforschungsministerium zögert, den zugesagten IODP-Bundesanteil in Höhe von 1,75 Millionen Euro für 2005 zur Verfügung zu stellen", sagt Dr. Hermann-Rudolf Kudrass, der an der Bundesanstalt für Geowissenschaften Hannover den deutschen IODP-Beitrag koordiniert. "Damit wird der europäische Beitrag zum Integrierten Ozeanbohr-Programm insgesamt gefährdet."

Quelle
Integriertes Ozeanbohr-Programm, Bohrexpedition 2004 Nordpolregion
 
2007 - 2009 ist INTERNATIONALES  POLARJAHR

Im März 2007 beginnt das "Internationale Polarjahr" - und feiert damit zugleich ein Jubiläum. So wird seit nunmehr 125 Jahren zum vierten Mal international weltweit Forschungskapazität und Logistik gebündelt, um fächerübergreifend die Polargebiete zu erforschen.

Die Schirmherrschaft für dieses groß angelegte Forschungsprojekt tragen dabei der International Council für Science sowie die World Meteorological Organisation. Neben den Forschungsergebnissen liegt für die Initiatoren ein besonderes Augenmerk auf eine erweiterte öffentliche Wahrnehmung der globalen Klima-Zusammenhänge in Verzahnung mit den Polargebieten. Schließlich beeinflusst das Schmelzen der Polkappen in einem der Öffentlichkeit oft nicht bewussten Ausmaß das weltweite Klima. Diese komplexen Wechselwirkungen auch für Laien verständlich zu machen, liegt besonders im Fokus dieser zwei Jahre.

Über 50.000 Forscher aus 60 Nationen wollen bis März 2009 die Polarregionen erforschen. Die deutschen Forscher widmen sich dabei besonders den vier Themenkomplexen "Die Polargebiete im Wandel des Weltklimas", "Wandernde Kontinente und Evolutionsprozesse in den Polargebieten", "Vorstoß in unbekannte Regionen" und "Entwicklung und Einsatz innovativer Technologien".
 

Linktipps vom WDR:

Polarjahr 2007
Website der Stiftung Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung mit Informationen zum deutschen Beitrag zum Internationalen Polarjahr mit einer Vorstellung der Forschungsprojekte, der Geschichte, Online-Spielen rund um das Thema sowie diversen Downloads.

Planet Wissen: Polarkreis
Ein wenig nördlicher des 66. Breitengrades "Nord" sowie etwas südlicher des 66. Breitengrades "Süd" auf der Erde liegt eine schon fast magische Grenze: der nördliche beziehungsweise südliche Polarkreis. Jenseits davon: die Arktis im Norden und die Antarktis im Süden.

Planet Wissen: Gefahren im Eis
Der Nordpol war schon erreicht, als 1910 der Wettlauf in die Antarktis beginnt: Wochenlang liefern sich der Norweger Roald Amundsen und der Engländer Robert Scott ein spannendes Rennen - mit tragischem Ausgang.

Planet Wissen: Arktische Tierwelt
Obwohl die Arktis durch ihre Meereis-Verbindung zu zwei Kontinenten kein hermetisch abgeschlossenes Ökosystem darstellt, hat auch dieser riesige Lebensraum aufgrund seiner klimatischen Bedingungen eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt ausgebildet.

Eisbären, Pinguine und Polarsterne - Leonardo live am Nord- und Südpol
Per Satellit schaltete WDR 5 Leonardo an die deutschen Forschungsstationen am Nordpol, auf dem Südpol und zum Forschungsschiff "Polarstern im antarktischen Meer. Der Beitrag zum Nachhören im MP3-Format.

Quarks & Co: Expedition zum Nordpol
Quarks & Co erklärt in einem Dossier u. a., wie Polarlichter entstehen und warum der magnetische Nordpol wandert.

Quarks & Co: Die weißen Riesen - Eisberge
Diese Gletscher bilden sich auf dem Festland am Südpol, aber auch im nördlichen Polarkreis, etwa in Grönland und Alaska. Quarks & Co. beschreibt die Entstehung, Gefahren und die Wanderschaft der Eisberge.

Klimawandel

Leonardo: Immer kältere Nordpolarwinter, immer stärkere Ozonverluste
Erst zum Jahreswechsel haben sie sich diesmal eingestellt: ungemütliche Minusgrade und der erste Schnee auch in tieferen Lagen. Andernorts ist der Winter schon von Beginn an frostig und streng: im hohen Norden und in großer Höhe; dort wo sich die Ozonschicht um die Erde spannt: im Bereich der Stratosphäre. Das Manuskript zum Beitrag im pdf-Format.

Leonardo: Warnsignale aus den Polarregionen - Eisschmelze kann unser Klima weiter anheizen
In den Polarregionen lagern mehr als 99 Prozent des Eisvolumens der Erde. Diese Eismassen sind extrem wichtig für das Weltklima. Wenn es auf der Erde weiterhin wärmer wird, könnte das schlimme Folgen haben. Das Manuskript zum Beitrag im pdf-Format.

Leonardo: Welche Folgen hat der derzeitige Klimawandel?
Weltweit werden immer mehr und immer stärkere Wetter-Phänomene registriert. Dies gilt für ausbleibende tropische Regenfälle, verschobene Monsun-Regen, besonders häufige Warmwasser-Phänomene wie El Niño oder immer stärkere Huricanes.

Quarks & Co: Kippt das Klima?
Quarks & Co zeigt in einem Dossier die Folgen des allmählichen Klimawandels, stellt Prognosen für die Zukunft vor, erklärt wie man sie berechnet und wie zuverlässig sie sind.

http://www.klimawandel.com
Gute Seite mit viel Informationen zum Thema, auch geschichtliche Veränderungen...

 
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