Die Europäische Union (EU)
Das
Internetportal der Europäischen Union
Übersicht:
Karte der Mitgliedsländer und der Kandidaten
Die Europaflagge
Allgemeine Informationen (Grundsätze) der EU
Der Euro
Lerntext (Zusammenfassung)
Die Organe (Institutionen) der EU
Das Europäische Parlament
Der Europäische Rat
Der Ministerrat
Die Europäische Kommission
Lerntext (Zusammenfassung)
Weitere Organe der EU
Unsere Europa-Abgeordneten
Eine "Europäische Verfassung"?
Der EU-Reformvertrag
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Mit welchen europäischen Staaten werden Beitrittsverhandlungen geführt? Welche europäischen Staaten gehören nicht zur EU? |
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| Die
Europaflagge besteht aus einem Kranz aus zwölf goldenen fünfzackigen
Sternen, die sich nicht berühren, auf azurblauem Hintergrund. Die Europaflagge wurde 1955 vom Europarat als dessen Flagge eingeführt und erst 1986 von der Europäischen Gemeinschaft übernommen. Im Europäischen Verfassungsvertrag ist die Europaflagge als offizielles Symbol der Union festgelegt. Die Zahl der Sterne, zwölf, ist traditionell das Symbol der Vollkommenheit, Vollständigkeit und Einheit. Nur rein zufällig stimmte die Zahl der Sterne zwischen ihrer Adoption durch die EG 1986 bis zur Erweiterung der EU 1995 mit der Zahl der Mitgliedstaaten der EG/EU überein. Daher blieb das Emblem auch nach den Erweiterung 1995 und 2004 (25 Beitrittsländer) der EU unverändert bestehen. |
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| Das Portal der Europäischen
Union: http://europa.eu.int/index_de.htm |
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| Die Europäische
Union (EU)
erstreckt sich über einen großen Teil des europäischen Kontinents - vom
Polarkreis bis zum Mittelmeer und vom Atlantik bis zur Ägäis. Trotz ihrer Vielfalt sind alle zur EU gehörigen Länder (ihre „Mitgliedstaaten") denselben Grundwerten verpflichtet: dem Frieden, der Demokratie, dem Rechtsstaat und der Achtung der Menschenrechte. Sie trachten danach, diese Werte zu fördern, Wohlstand zu schaffen und gerecht zu verteilen sowie durch gemeinsames Auftreten auf der Weltbühne ihren Einfluss zusammen geltend zu machen. In mehr als 50 Jahren hat die Union den Lebensstandard ihrer Bürger auf ein bisher unübertroffenes Niveau angehoben. Sie schuf einen Binnenmarkt ohne Grenzen und eine einheitliche Währung, den Euro. Sie ist eine bedeutende Wirtschaftsmacht und weltweit in der Entwicklungshilfe führend. Die Zahl ihrer Mitglieder ist von sechs auf 25 Nationen angewachsen. Zwei Staaten hoffen auf einen Beitritt im Jahr 2007 (Rumänien und Bulgarien). Die erweiterte EU wird mit insgesamt 27 Staaten die Heimat von beinahe einer halben Milliarde Menschen sein. Die EU steht heute vor neuen Herausforderungen, zu denen nicht zuletzt die Globalisierung zählt. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und gleichzeitig aber eine gerechte und solidarische Gesellschaft zu erhalten, muss die EU mehr Bürgern neue und bessere Arbeitsplätze bieten und neue Qualifikationen vermitteln. Die Europäische Union - ein unvollendetes Werk Die EU begann in den 50er-Jahren als die „Europäischen Gemeinschaften", die aus sechs Mitgliedstaaten bestanden - aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und den Niederlanden. Diesen schlossen sich 1973 Dänemark, Irland und das Vereinigte Königreich, 1981 Griechenland sowie 1986 Spanien und Portugal an. Durch die Wiedervereinigung Deutschlands kamen 1990 die ostdeutschen Bundesländer hinzu. Mit einem neuen Vertrag wurden 1992 neue Befugnisse und Zuständigkeiten an die Organe der Gemeinschaft übertragen und neue Formen der Zusammenarbeit unter den Regierungen der Mitgliedstaaten eingeführt, wodurch die Europäische Union geschaffen wurde. 1995 traten Österreich, Finnland und Schweden der EU bei. Durch die Erweiterung von 2004 stießen Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, die Tschechische Republik, Ungarn und Zypern hinzu. Der Beitritt Bulgariens und Rumäniens wird für 2007 erwartet. Ferner zählt die Türkei zu den Kandidatenländern. Zusammenfassender Lerntext:
Schon seit Hunderten
von Jahren gibt es in Europa viele kleine und große, ärmere und reichere
Länder. Immer wieder kam es zwischen einigen dieser Länder zu Streit und zu
Kriegen. Aus diesem Grund hatten nach dem Zweiten Weltkrieg Politiker
verschiedener europäischer Länder die Idee, sich zusammenzutun. Sie wollten
durch diese enge Verbindung verhindern, dass je wieder ein Krieg zwischen
ihnen entsteht. Aber auch die gemeinsame Wirtschaft war von Anfang an sehr
wichtig. So wurde im Jahre 1957 von sechs Ländern die Europäische
Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) gegründet. (Belgien, Deutschland,
Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande). Zu diesem Zusammenschluss sind nach
und nach immer mehr Länder dazugekommen. Danach wurde das Ganze Europäische
Gemeinschaft (EG) genannt, später dann Europäische Union (EU). In der EU
haben sich inzwischen 25 Staaten mit rund 460 Millionen Menschen vertraglich
verpflichtet, eng zusammenzuarbeiten. Alle Mitgliedsländer behalten ihre
eigene Regierung, ihre Verwaltung, ihre Gesetze und Gerichte. Allerdings
beschreiben zahlreiche Verträge die Regeln der Zusammenarbeit, die Rechte
und Pflichten der Mitgliedsländer und die Funktionen der europäischen
Behörden. Mit den Verträgen wird erreicht, dass die Geschäfte in allen
EU-Ländern nach vergleichbaren Regeln gemacht werden, dass die Länder
ähnliche Gesetze besitzen und sich bei wichtigen politischen Entscheidungen
gemeinsam beraten. Zwischen den Mitgliedsstaaten können Waren,
Dienstleistungen und Geld ungehindert fließen. Es gibt keine Zollabgaben
mehr und Passkontrollen wurden abgeschafft. Der Euro ist die gemeinsame Währung der EU - aber nicht alle Mitgliedsstaaten haben ihn eingeführt. Das hat unterschiedliche Gründe. |
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Alles über den Euro und seine Einführung Wenn dir die Informationen bei wellermanns über den Euro nicht ausreichen, findest du ebenfalls unter dieser Adresse wichtige Informationen zum Euro! Die Organe der Europäischen Union
Die beiden informativsten
Seiten, die ich für euch gefunden habe, sind diese:
Im Jahr 1967 wurde
mit der Bildung der damaligen "Europäischen Gemeinschaften" (EG) auch das
Europäische Parlament eingerichtet. Dieses Parlament wird heute - zum
Beispiel in den Nachrichten - auch "Europaparlament" oder
"EU-Parlament" genannt. Seine offizielle Abkürzung lautet "EP".
Das Parlament ist auf drei Standorte verteilt. Die Tagungen aller
Abgeordneten (= Plenarsitzungen) finden in aller Regel in Straßburg
(Frankreich) statt. Die Ausschüsse des Parlaments und die politischen
Gruppen im Parlament (= Fraktionen) tagen meistens in Brüssel
(Belgien). Die Verwaltung des Parlaments (= das Generalsekretariat) hat
seinen Sitz in Luxemburg.
Die Staats-
und Regierungschefs aller Mitgliedsländer der Europäischen Union
(EU) treffen sich mehrmals im Jahr, um über die Politik der EU zu
beraten. Diese Tagungen nennt man auch "EU-Gipfel". An
diesen Tagungen nehmen auch der Präsident der Europäischen Kommission
und der Präsident des Europäischen Parlaments teil. Offiziell werden
diese Tagungen als der "Europäische Rat" bezeichnet.
Der Ministerrat
ist eine wichtige Einrichtung (= Organ) der Europäischen Union. Der
Ministerrat wird offiziell als "Rat der Europäischen Union"
bezeichnet, oft auch nur "der Rat" genannt.
Die Europäische
Kommission (auch "EU-Kommission" genannt) in Brüssel ist die
wichtigste Behörde der Europäischen Union.
Und hier das Ganze
in kürzest denkbarer Form =
Zusammenfassender Lerntext: Die Institutionen der EU
Die
Staaten der EU wollen gemeinsam dafür sorgen, dass der Wohlstand in Europa
gesichert wird und die Menschen in Frieden leben können. Eine solche
gemeinsame Politik ist manchmal ziemlich kompliziert. So müssen sich viele
Politiker aus allen EU-Ländern regelmäßig treffen und mühsam versuchen,
Gesetze zu entwickeln, mit denen alle einverstanden sind. Es gibt mehrere
Institutionen, die zusammengenommen eine Regierung der EU darstellen: Der Europäische Rat besteht aus den Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsstaaten und dem Präsidenten der EU-Kommission. Sie treffen sich zweimal im Jahr, um die allgemeinen Ziele der europäischen Politik festzulegen. Rat der Europäischen Union (Minister-Rat)
Im Rat
der Europäischen Union sitzen die Fachminister der Mitgliedsstaaten. Je nach
Thema treffen sich zum Beispiel die Finanzminister, die Außenminister oder
die Verkehrsminister. Neue Gesetze werden zusammen mit dem Europäischen
Parlament gemacht.
Die Europäische Kommission
Sie ist
der „Motor" und die „Hüterin" der EU. Von allen EU-Ländern werden Kommissare
entsandt. Sie entwickeln Gesetzestexte und sorgen dafür, dass die Gesetze
eingehalten werden. Die Europäische Kommission hat ihren Sitz ebenfalls in
Brüssel:
Im Europäischen Parlament sitzen die Vertreter der EU-Länder. Die Abgeordneten werden in den einzelnen Ländern direkt vom Volk gewählt. Das Europäische Parlament wirkt an der Gesetzgebung mit und ist zusammen mit dem Minister-Rat für die Verteilung von Geldern zuständig. Dass Europäische Parlament hat seinen Sitz in Straßburg (Frankreich):
Ende der Kurzzusammenfassung (Lerntext) Das sind die Gebäude des Europäischen Gerichtshofs in Luxemburg:
Weitere Organe (Institutionen) Europas:
Über diese
weiteren Institutionen erhältst du hinreichend Auskunft unter:
Hier kannst du
dich schnell und übersichtlich über die Länder der EU informieren:
Leseecke für Jugendliche (Postkarten, Broschüren, Karten, Plakate...)
Europawahl ist im Juni 2009
Von der
Mitentscheidung bis zur beratenden Rolle
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Im Mai 2005 - von da stammt der folgende Text -
machte man sich in Europa noch Hoffnung, eine
Verfassung beschließen zu können. Dieser Versuch wurde aber - unter anderen
von den Niederlanden und Frankreich - boykottiert. Am 19. Oktober 2007
konnte allerdings der stern vermelden:
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© gerhard wellmann, Mai 2008 |
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