Vom ersten Menschen bis zum Ackerbau
Einen besseren Einblick in die Probleme erhältst du, wenn du auch immer mal
nach nebenan auf die Biologie-Seiten zum Thema
EVOLUTION (Zusatz)
schaust!

Wandgemälde aus einer 5. Klasse der AFS - 2007
Steinige Zeiten - Übersicht
Die Entstehung des Lebens
Text I
Die Entstehung des Lebens
Text II
Lückentext zum Text II
Kalender des Lebens
Erdzeituhr und Lucy
Wissenschaftliches zur Entstehung des ersten Lebens
(sehr ausführlich - für Alleswissenwoller!)
Fragen zur Entwicklung des Lebens
(und Antworten dazu)
Menschheitsgeschichte (Stammbaum mit
Erläuterungen)
Im Blitztempo durch die Entwicklung
Die Entwicklung dreidimensional
Zusammenfassung mit Lückentext und Kreuzworträtsel
Was verstehen wir unter "Steinzeit"?
Altsteinzeit (Paläolithikum)
Mittelsteinzeit (Mesolithikum)
Jungsteinzeit (Neolithikum)
Eiszeit
Höhlenmalerei
Kreuzworträtsel Steinzeit
Steinzeit-Projekt einer anderen Schule
Evolution (Entwicklung des Lebens - dort
weitere Link für Spezialisten...)
Tipps (gute Links)
Steinzeit-Quiz (Fragen und
Antworten)
Menschen und Tiere der Eiszeit (Naturkundemuseum
Kassel)
Hessisches Landesmuseum Kassel (Steinzeit)
Lernplan
Hier findest du eine
Liste von Büchern, die sich mit geschichtlichen Themen von der Steinzeit bis zum
Mittelalter befassen, man nennt das eine "Kommentierte Bibliographie". Es ist
eine Auswahl empfehlenswerter Erzählungen und Sachbücher für Kinder und
Jugendliche zur Ur- und Frühgeschichte und
Archäologie.
Zusatzseite mit vertiefenden und ergänzenden
Informationen (die meisten sind mit dieser
Seite hier verlinkt)
Evolution Mensch
Glossar

Wandgemälde aus einer 5. Klasse der AFS - 2007
Forscher haben herausgefunden,
dass alle Lebewesen, egal ob Einzeller oder Mensch, die gleichen Grundlagen
haben. Bei ihnen allen werden aus den chemischen Elementen Stickstoff,
Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff - zusammen mit Phosphor und Schwefel
Zucker, Fett und Eiweiße (Proteine) gebildet. Das ist die Grundlage des
Lebens.
Hierzu schaut euch als Einführung das Brockhaus-Video Nr. 2 (VAAL BRO) aus
unserer Schulbibliothek an!
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Die
Entstehung der Erde und des Lebens I Erster Lerntext |
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| Kaum ein
Mensch auf der Welt kann sich vorstellen, wie der
Anfang des
Universums war, aber man kann ihn berechnen und umschreiben. Diesen
Anfang nennen die Menschen häufig
„Urknall". In der kurzen Zeit von 1043 sec wurden Raum und Zeit geschaffen und Materie und Energie. Alles flog mit einer unvorstellbaren Geschwindigkeit auseinander und kühlte dabei ab. Durch die Ausdehnung kühlte alles noch mehr ab, die Kräfte (die man nicht sieht) wurden voneinander getrennt und so konnten nach 300.000 Jahren die ersten Atome entstehen und damit die unvorstellbar großen Mengen Materie, die es in unserem Universum gibt. Nach 2 Milliarden Jahren zogen sich die Materieteilchen gegenseitig an und es bildeten sich große Sternensysteme aus vielen Milliarden kleiner Sterne, die sich manchmal so stark anzogen, dass sie zu groß wurden und starben. Und daraus wurden dann wieder Sternensysteme. Mit der Geburt der Sterne leuchtete der Weltraum. Eines dieser Sternensysteme ist die Milchstraße. Dann entstand in der Milchstraße durch die Zusammenballung von Materie eines Gaswirbels ein Stern, der sich selbst verbrannte, aber sehr langsam, und Wärme in den Weltraum strahlte. Die Menschen gaben ihm später den Namen Sonne. Er war aber auch so groß, dass er andere Materie auf eine Bahn rund um sich herum zwang, aus der wieder Himmelskörper wurden, die aber nicht verbrannten, die Planeten. Das war etwa 10 Milliarden Jahre nach dem Urknall. Und es entstand ein Planet, der in einem Abstand von 150 Millionen km um die Sonne kreiste und gerade so heiß und kalt war, dass es Wasser, Eis -und Dampf gab. Seine Bewohner nannten ihn später Erde. Seine Oberfläche wurde bald fest und es bildeten sich festes Land und große Wasserflächen. Die Oberfläche der Erde veränderte sich im Laufe der Jahrmillionen weiter, ja sogar große Landflächen brachen auseinander. Nach weiteren 2 Milliarden Jahren begannen sich auf der Erde Moleküle zu verbinden zu einfachen Formen des Lebens, mit der Eigenschaft, sich zu vermehren und immer neue Formen des Lebens entstehen zu lassen, von denen einige auch wieder ausstarben. Vor 2 Millionen Jahren trat dann ein Wesen auf, das ein Vorfahre des heutigen Menschen ist, aber sich noch in vielem von ihm unterschied. Mit den anderen Lebewesen veränderte sich auch der Mensch in den zwei Millionen Jahren bis heute, bis er zu dem wurde, was er heute ist. Und erst vor wenigen tausend Jahren erfanden die Menschen die Schrift, entdeckten, wie man Metalle herstellt, und vor 400 Jahren, wie man Ferngläser baut, um die Planeten zu beobachten und die Sterne. Vor 40 Jahren lernten die Menschen mit Antennen unsichtbare Sterne zu beobachten. Aber je mehr die Menschen entdecken, desto mehr neue Fragen tauchen auf. Rudolf Hartmann Informiere dich hier über unser Sonnensystem! Die Erde, ein unruhiger Planet - Zur Entstehung der Erde |
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Die
Entstehung der Erde und des Lebens II Zweiter Lerntext Die Erde ist ungefähr 4600 Millionen (4,6 Milliarden) Jahre alt. Wissenschaftler nehmen an, dass die Erde sich aus einer wirbelnden Gaswolke entwickelt hat. Diese Wolke wurde sehr heiß und verwandelte sich in einen Ball aus flüssigem Gestein. Dieser Ball kühlte langsam ab, seine Oberfläche erstarrte zu einer dünnen Gesteinskruste. An vielen Stellen brach heißes, flüssiges Gestein aus dem Inneren durch diese Kruste. |
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| Ungeheure Dampf- und Gaswolken sammelten sich um die Erde. Heftige Stürme tobten, und aus den Wolken strömten Regengüsse. So entstanden die Meere. Von der Entstehung der Erde bis zu dem Zeit-punkt, als in diesen Meeren die ersten Pflanzen zu wachsen begannen, waren etwa 2000 Millionen (2 Milliarden Jahre) vergangen. Die Pflanzen produzierten Sauerstoff. Bis die ersten Tiere im Wasser le-ben konnten, vergingen noch einmal etwa 2000 Millionen Jahre. Erst vor etwa 550 Millionen Jahren lebten also die ersten Tiere in den großen Meeren der Erde. Die ältesten Spuren von Leben sind allerdings viel älter. Sie reichen zurück bis in die Mitte des Präkambriums (ca. 3,5 Milliarden Jahre ist das her)... | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Die
ersten Tiere entstanden also im Meer. Aus ganz kleinen, primitiven Tieren
entwickelten sich größere Tiere, die aufs Land krochen. Sie konnten zunächst
im Wasser und auf dem Land leben. Es waren
Amphibien. Um auf der Erde leben zu können, mussten diese Tiere Nahrung finden. Auch die ersten Landpflanzen entwickelten sich aus Meerespflanzen (z.B. Tang). Doch bald entwickelten sich riesige Farne, Schachtelhalme und Zapfen tragende Pflanzen, das Land wurde grün. Aus den Schildkröten, Eidechsen, Krokodilen und Fröschen, die im Wasser und an Land leben konnten, entwickelten sich riesige Landtiere, die Dinosaurier. Keiner weiß so genau, warum die Dinosaurier ziemlich plötzlich von der Erde wieder verschwanden. Als sie ausstarben, breitete sich eine andere Tierart auf der Erde aus: Tiere, die lebende Junge zur Welt brachten und sie mit Milch säugten. Sie zogen ihre Jungen groß und beschützten sie vor Gefahren. Erdgeschichtlich befinden wir uns jetzt schon in der Erdneuzeit. Solche Tiere - Säugetiere - waren z.B. das Mammut und das Wollnashorn. Vor erst etwa 3 Millionen Jahren beginnt die Entwicklung des Menschen. Gemessen am Alter der Erde leben Menschen auf ihr erst seit „gerade eben“! Diese Fragen zum Text hat die Klasse 5F der Anne-Frank-Schule zusammengestellt: 1. Wie alt etwa ist die Erde? 2. Aus was hat sich die Erde entwickelt - so wie die Wissenschaftler das glauben? 3. Wann etwa begann die Entwicklung des Menschen? 4. Aus welchen Tieren entwickelten sich die Dinosaurier? 5. Nenne drei der ersten Landpflanzen auf der Erde! 6. Wo entwickelten sich die ersten Tiere? 7. Vor wie viel Millionen Jahren lebten die ersten Tiere im Urozean? 8. Was sind eigentlich Amphibien? 9. Welche Tierart beherrschte nach den Dinosauriern langsam die Erde? 10. Nenne zwei Amphibien? 11. Was benötigen Tiere, die auf dem Land leben können? 12. Was sammelte sich um die Erde - als Voraussetzung für endlose Regengüsse? 13. Was produzierten die Pflanzen im Wasser (Voraussetzung für tierisches Leben)? 14. Aus was entwickelten sich die ersten Landpflanzen? 15. Wie viel Millionen Jahre waren schon vergangen, bis sich die ersten Pflanzen im Meer entwickelten? Du findest hier zwar die Antworten, aber wenn du genau gelesen hast, brauchst du sie eigentlich gar nicht! Jetzt kannst du locker diesen zweiten Lerntext als Lückentext bearbeiten! Der folgende Kalender des Lebens veranschaulicht die Entwicklung! Beachte, welch geringen Zeitraum die Menschheitsgeschichte im Vergleich zum Erdalter einnimmt! Das verdeutlicht auch die Erdzeituhr unter der Tabelle!: Kalender des Lebens
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| Das Leben kam aus dem Meer - aber wie entstanden die Meere? | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Und warum ist es salzig? | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Die Bedeutung des kambrischen Zeitalters für die Entwicklung des Lebens | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Genaueres zur Entstehung des Lebens auf der Erde | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Wann traten die ersten Fische auf? | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Wie kamen die Tiere aufs Land? | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Woher wissen wir, wie die Tiere der Urzeit aussahen? | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Was ist ein Fossil? Grundtext (mit Lückentext-Übung) Zusatzwissen | ||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ganz genau: Was sind Ammoniten? (mit Lückentext-Übung) |
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Menschheitsgeschichte
Das ist der Stammbaum des heutigen Menschen, des Homo sapiens: Unser Urahn ist der Ramapithecus, von dem bisher nur ein Teil eines Oberkiefers gefunden wurde. Aus ihm entwickelten sich die Primaten (Herrentiere) und der 1978 entdeckte Afar-Mensch. Dieser wiederum ist Stammvater zweier Entwicklungslinien: Die eine mündet in die verschiedenen Formen des Australopithecus, der vor etwa 500 OOO Jahren ausstarb. Die andere Linie führt geradewegs über den Homo habilis (der fähige, geschickte Mensch) und den Homo erectus (der aufrecht gehende Mensch) zum Homo sapiens - das sind wir. Der Neandertaler konnte sich nicht durchsetzen und starb aus. (Hinter den Links stecken mehr Informationen!!!)
Ein Bild zeigt das Ganze noch einmal anschaulich im Überblick: Ein zusammenfassender Text mit anschließendem Lückentext:
Auszug aus dem Paradies –
Wie der Mensch die Welt erobert Als sich das Klima in den tropischen Regenwäldern änderte, die Gegend trockener wurde und es weniger Bäume gab, begannen die frühen Vorfahren ihr Baumleben aufzugeben und sich einem Leben in der offenen Savanne anzupassen. Dazu entwickelten sie den aufrechten Gang. Unser frühester Vorfahre hieß Australopithecus, was so viel wie Südaffe heißt. Bisher wurde nur ein komplettes Skelett gefunden, das man eben Lucy (siehe oben!) nannte. Neben den Südaffen entstanden mehrere Typen aufrecht gehender Menschen, die man unter dem Sammelbegriff Homo erectus zusammenfasst. Auf dem Weg zum Menschen wurde das Gehirn immer größer, unsere Ahnen lernten Werkzeuge herzustellen, entwickelte eine Sprache und soziale Fähigkeiten. Vereinfacht dargestellt kann man unsere Entwicklung in drei Stockwerken/Stufen darstellen: Das unterste Stockwerk bilden die Australopthecinen, darauf kommt Homo erectus und darauf schließlich der Homo sapiens. Die ersten Frühmenschen waren wahrscheinlich Vegetarier, ernährten sich aber auch von Aas; das Jagen mussten sie erst mühsam erlernen. Warum sie schließlich ihre Heimat verließen ist umstritten, mögliche Gründe könnten sein: Krankheiten wie Malaria oder Schlafkrankheit, Wassermangel oder Nahrungsmangel. In Deutschland wurden die ersten Knochen von Frühmenschen im so genannten Neandertal bei Düsseldorf gefunden. Daher nennt man diesen Menschentyp Neandertaler, der zur Gruppe des Homo sapiens zählte und vor etwa 30.000 Jahren ausstarb. Die heutigen Menschen zählt man zur Gruppe Homo sapiens sapiens.
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Die Steinzeiten umfassen die früheste Epoche der menschlichen
Geschichte. Sie sind durch Herstellung und Gebrauch von Steinwerkzeugen
gekennzeichnet und machen über 99,8% der Menschheitsgeschichte aus. Dabei
unterscheiden wir Altsteinzeit (Paläolithikum), die Mittelsteinzeit (Mesolithikum)
und die Jungsteinzeit (Neolithikum). Sie umfasst auch das Pleistozän,
das Eiszeitalter. Der Neandertaler trat vor 150.000 Jahren auf. Neben
Jagdwaffen stellte er Tonfiguren her und erzeugte bereits Feuer. Sein
Nachfahre war der Cromagnon-Mensch, der vor 4.0000 Jahren lebte. Von ihm sind
bereits Höhlenmalereien überliefert. Vor 30000 bis 15000 Jahren wurden in
Frankreich und Spanien Wände und Decken von 120 Höhlen mit einer Vielzahl
von Tieren, Jagdmotive und religiösen Motiven bemalt. Die Jäger und Sammler
gaben seit etwa 10000 Jahren zunehmend das Nomadenleben auf und siedelten
sich in Dörfern an. Die Bewirtschaftung des Landes warf bereits so hohe
Erträge ab, dass diese in Vorratshäusern gesammelt wurden. Damit der
Nahrungsreichtum und das Vieh nicht einfach rivalisierenden Nachbarn oder
Nomadenkriegern zufielen, wurde damit begonnen, die Siedlungen und Speicher
zu befestigen und gegebenenfalls zu verteidigen. In Anlehnung an das Digi-Lexikon SCHÜLERWISSEN |
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Altsteinzeit, Paläolithikum
2,5 Millionen bis 125.000 Die ältere Altsteinzeit (Altpaläolithikum) begann mit den ersten Steinwerkzeugen und dauerte bis zum Ende des mittleren Eiszeitalters (Mittelpleistozän) vor etwa 125.000 Jahren. Die mittlere Altsteinzeit (Mittelpaläolithikum) begann mit der Eem-Warmzeit vor 125000 Jahren und endete vor etwa 35.000 Jahren. Die jüngere Altsteinzeit (Jungpaläolithikum) begann vor etwa 35000 Jahren und endete vor etwa 10.000 Jahren. Grundlage für die Erforschung der Altsteinzeit ist der archäologische Fundstoff; mengenmäßig treten dabei die Steingeräte besonders hervor. Sie wurden hergestellt durch Behauen (Kernstein- und Abschlagtechnik) und Retuschieren (Überarbeiten). Bei der Kernsteintechnik wurden von einem Rohstück so lange Späne entfernt, bis als Kern das beabsichtigte Gerät übrig blieb; bei der Abschlagtechnik wurden von dem Rohstück Späne abgesprengt und diese mit und ohne Überarbeitung als Geräte verwendet. Bei der Überarbeitung (Retuschieren) wurden Teile der Späne mittels eines Schlagsteins abgeschlagen oder durch einen Druckstock aus Holz oder Knochen abgesprengt. Sonderausprägungen. Wirtschaftsweise Das die älteste Stufe der Altsteinzeit ist durch roh behauene, meist dicke Faustkeile gekennzeichnet. In der 2. Stufe, sind die Faustkeile regelmäßig geformt und durch Verwendung eines Schlagholzes feiner bearbeitet. Später tauchen kleine rundliche und lange, spitz ausgearbeitete Faustkeile auf. In dieser Zeit ist der Neandertaler in Europa recht verbreitet, der seine Toten erstmalig bestattete. In der gesamten Altsteinzeit bildeten die Jagd und das Sammeln pflanzlicher Nahrung die Grundlage der Ernährung. Doch erst der Gebrauch des Feuers erlaubte eine bessere Nutzung der Nahrung, gewährte Schutz vor Kälte und Sicherheit vor Raubtieren. Man jagte das Großwild (u. a. Mammut) mit dem Stoßspeer oder erlegte es in Fallgruben. Diese Wirtschaftsweise zwang zum öfteren Wechsel der Siedlungsplätze. Freilandlagerplätze schützte man mit einfachen Windschirmen oder Laubdächern, als Behausung diente sonst zunächst nur die Höhle. In der späteren Altsteinzeit wird man die Wohnmöglichkeiten von Felsschutzdächern mit Windschirmen oder Zelteinbauten verbessert haben; kleine ovale und kreisförmige Grundrisse von Wohnstellen im Freien lassen sich als Hütten und Zelte rekonstruieren. In Osteuropa fand man Grundrisse von Langhütten mit mehreren Herdstellen, wahrscheinlich Gemeinschaftshäuser. Kunst und Kultur Bestattungen mit Beigaben und Rotfärbung durch Ocker, Teilbestattungen (Schädelbestattungen), Menschen- und Tieropfer charakterisieren in Verbindung mit der Kunst die Religion der Altsteinzeit. Sie zeigt eine enge Bindung an das Jagdtier. Die altsteinzeitliche Kunst erstreckt sich auf Wand- und Felsbilder, Statuetten, verzierte Geräte und Knochen . Menschliche Darstellungen sind in der Wandkunst selten, an ihre Stelle treten oft menschengestaltige Mischwesen. In der Kleinkunst gibt es besonders viele Frauenfiguren und Tierplastiken. Später tauchen imposante Felsreliefs auf, z. T. mit szenischen Darstellungen, gekennzeichnet . Die Wandkunst, deren Mittelpunkt das Jagdtier war, gipfelt in der Malerei der Höhlen von Altamira (Spanien), Font-de-Gaume und Lascaux (beide Frankreich) . ![]() |
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Mittelsteinzeit, Mesolithikum In der Mittelsteinzeit (Mesolithikum), die in Afrika und Südeuropa etwa um 12500 v.Chr., in Nordeuropa etwas später begann, änderte sich das Klima abrupt. Es wurde in großen Gebieten zunehmend wärmer, teilweise auch feuchter. Aus den Alpen zogen sich die Gletscher zurück und das skandinavische Festland hob sich unter abtauenden Eisblöcken an. Vor 8000 Jahren begannen sich in Nord- und Mitteleuropa Kiefern und Birken anzusiedeln, ehe bei weiterer Erwärmung gegen Ende des Mesolithikums Laubmischwälder mit reichem Tierbestand entstanden. Die Menschen fuhren mit Einbäumen über die Gewässer und fingen Fische mit allen erdenklichen Mitteln. Netze und Haken, Paddel zum Rudern waren bekannt. Fischerei wurde wahrscheinlich schon von Spezialisten betrieben, genauso wie die Behandlung von Krankheiten. Zahlreiche Funde belegen, dass z.B. Medizinmänner verschiedene Krankheiten mit Schädel-Trepanationen zu heilen versuchten. Zu den wichtigsten Erfindungen der Mittelsteinzeit gehörte das Feuersteinbeil. Mit ihm konnte man den Wald roden, Bauholz für Hütten oder Zelte zurechthauen. Die Menschen bildeten zeitweilig ziemlich große Siedlungen, in denen sie oft monatelang wohnten. Doch mussten Jäger und Sammler in Dürrezeiten ihre Jagdgründe immer wieder verlassen – oder auch um den Wanderungen der Tiere zu folgen. Die kleinen, kaum mehr als 1,70 m großen Menschen stellten massenhaft auffallend kleine, oft nur daumennagelgroße Feuersteingeräte (Mikrolithe) her, die sie als Pfeilspitzen für Kleingetier verwendeten oder meist mit mehreren Klingen kombinierten. Nach Skelettresten zu schließen, litten diese Menschen nicht selten unter Kiefer-, Gebiss- und Zahnkrankheiten. Anthropologen haben auch Geschwülste an Kiefern, Arthrose der Kiefergelenke und einen extremen Abschliff der Schneide- und Backenzähne durch harte Nahrung oder Benutzung als Werkzeug, Karies und Zahnausfall diagnostiziert. Es ließen sich so ganze Lebens- und Leidensgeschichten rekonstruieren, die mit dem Tod endeten. |
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Jungsteinzeit, Neolithikum Die zunehmende Beherrschung von Ackerbau und Viehzucht führte ab 7000 v. Chr. zu einer reichen kulturellen Entfaltung im Vorderen Orient. Durch die gesicherte Nahrungsgrundlage - die Menschen waren nicht mehr vom Jagdglück abhängig - stieg die Bevölkerungszahl merklich an. Der daraus resultierende Bevölkerungsdruck löste Wanderungen und Gründungen von Siedlungen aus. Immer mehr Siedlungen wuchsen in den Randbereichen des "Fruchtbaren Halbmondes" heran. Einige Bauern zogen bald weiter nach Süden und gelangten entlang der Ströme Tigris und Euphrat nach Mesopotamien. Außerdem streiften sie den Rand des Zentralpersischen Beckens und gelangten im Norden bis nach Südanatolien. Gegen Ende des 7. Jahrtausends v. Chr. fuhren Familien auf Schiffen mit ihren Nahrungsvorräten, ihrem Saatgut und ihren Haustieren über die Ägäis. Resultat war die Gründung von Bauerndörfern entlang der griechischen Ostküste ebenso wie die Besiedlung der Mittelmeerinseln Kreta und Zypern. Bald stießen bäuerliche Kolonisten in andere Balkanländer wie Bulgarien, Rumänien und Jugoslawien vor. Von Südosteuropa drangen die Ackerbauern und Viehzüchter ins übrige Europa vor. An der Mittelmeerküste entlang wanderten Gruppen bis nach Spanien. Andere Gruppen wanderten vom unteren Donaugebiet aus zu den fruchtbaren Lößböden der Ukraine, Tschechiens, der Slowakei, Österreichs, Deutschlands, der Nordschweiz, der Niederlande und des Pariser Beckens. Die ersten Bauern Mitteleuropas mussten die Eichenmischwälder mit ihren Steinbeilen roden oder mit Feuer Brandrodungen durchführen. Das Vieh, welches das Jungholz abweidete, trug dazu bei, dass sich die Wälder innerhalb kurzer Zeit zu lichten begannen. Da für die Bodenbearbeitung nur Grabstöcke zur Verfügung standen, muss diese Arbeit sehr mühsam und äußerst zeitaufwendig gewesen sein. Der von Rindern gezogene Hakenpflug, mit dem man die Erde aufreißen konnte, wurde vermutlich erst 3000 v. Chr. erfunden. Zu dieser Zeit tauchte unter den sumerischen Schriftzeichen in Uruk auch ein Symbol auf, das für den Pflug stand. Die Jungsteinzeit endet, als die Menschen in der Lage waren, aus Erzen Metalle heraus zu schmelzen. Das war an verschiedenen Stellen der Erde zu sehr unterschiedlichen Zeitpunkten. Eine genaues Ende der Jungsteinzeit kann man daher gar nicht allgemein bestimmen. In unserer mitteleuropäischen Region geht die Jungsteinzeit etwa 2.000 v. Chr. zu Ende. |
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| Eine interessante Jungsteinzeit-Seite (links auf die Schaltfläche "Jungsteinzeit" klicken!) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Die Ausbreitung der Landwirtschaft in der Jungsteinzeit (Neolithikum)
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| Schau dich hier in der Ausstellung "Tiere der Eiszeit" im Kasseler Naturkundemuseum um! Hier findest du eine Karte, die die Vereisung zeigt und ganz viele spannende Informationen zu allen wichtigen Dingen rund um die Eiszeit! Dort findest du auch einige ausgesuchte Links zum Thema Eiszeit! | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Höhlen
von
Lascaux in Frankreich - hier kannst du sie tatsächlich "besuchen"! Hier erfährst du Genaueres zur Eiszeitkunst und Höhlenmalerei |
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Schau dich auf der
Lernseite der Claus-Rixen-Schule in
Schleswig-Holstein um, die haben ein schönes Steinzeitprojekt gebastelt:
Steinzeitprojekt Den Steinzeit-Quiz dort kannst du auch schon
mitmachen! |
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| Steinzeit-Kreuzworträtsel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Diesen Lernplan solltest du dir kopieren und ausdrucken, teile deine Zeit sinnvoll ein und hake Erledigtes ab! Es handelt sich bei diesem Plan um das unbedingte Grundwissen zu unserem Thema...
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| Evolution des Menschen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Wer sich zum absoluten Fachmann der ersten Schritte der Entwicklung des Menschen machen will, der kann hier nachlesen und alles über Evolution des Menschen noch sehr viel genauer und ausführlicher erfahren. Dann wird man so schlau, dass man seinen Lehrerinnen und Lehrern manches wird erzählen können, was die gar nicht so genau wissen.... Ausprobieren!!!" | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| TIPPS | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Spannende Internetseiten zum Thema: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Tolle
Seite zur Evolution des Menschen Ausführliche Zeittafel der Menschheitsgeschichte Gute Übersichtsseite zur Steinzeit Neandertal Museum Basiswissen Steinzeit Leben in der Steinzeit (Quarks&Co) Auf dieser Internet-Seite findest du spannende Informationen zu diesen Themen (klicke darauf!) http://www.swr.de/steinzeit/html/DAS_EXPERIMENT.html Die Seite zur Serie
Weitere interessante
Links zum Thema: Schau auch hier nach: Menschheitsentwicklung (Evolution, Bio-Links) Gute Videos (Hessen)
In diesem
Museum waren wir am 22.3.2005: Auf Anregungen, Ergänzungen, Verbesserungen - Erfahrungen mit diesen Materialien im Unterricht -bin ich angewiesen. Nur damit kann die Sache immer besser werden. Also: Eintrag ins Gästebuch - oder eine E-Mail schreiben! Aufgaben zur Internetrecherche und weitere gute Links hier! |
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