Donau
Donau, zweitlängster
Fluss Europas und einer der wichtigsten Schifffahrtswege des Kontinents.
Die Donau ist der einzige größere europäische Fluss, der von Westen
nach Osten fließt. Sie entspringt mit den Quellflüssen Breg und
Brigach im südlichen Schwarzwald und mündet nach 2 850 Kilometern
an der rumänischen Küste in das Schwarze Meer. Die Donau ist bis
Braila in Rumänien mit Seeschiffen befahrbar; Flussschifffahrt ist auf
einer Länge von knapp 2 600 Kilometern vom Mündungsdelta bis Kelheim
möglich. Von den 300 Zuflüssen der Donau sind ungefähr 60 schiffbar. Die
wichtigsten Zuflüsse sind, nach der Reihenfolge ihrer Einmündung, Lech,
Isar, Inn, Morava, Váh, Raab (Rába), Drau, Theiß, Save, Siret und Pruth.
Das etwa 817 000 Quadratkilometer große Einzugsgebiet umfasst Teile von
Deutschland, Österreich, der Slowakei, Ungarn,
der Föderativen Republik Jugoslawien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina,
Slowenien, Bulgarien, Rumänien und der Ukraine. Bedeutende Städte an
der Donau sind u. a. Ulm, Regensburg und Passau (Deutschland), Linz
und Wien (Österreich), Bratislava (Slowakei), Budapest (Ungarn), Belgrad
(Serbien) sowie Galaþi und Brãila (Rumänien). Über den
Main-Donau-Kanal ist das Flusssystem der Donau mit dem Rhein
verbunden.
Im Oberlauf der Donau, im Bereich der Schwäbischen Alb, kommt es zur
Donauversickerung; das Flusswasser versickert im kalkhaltigen Untergrund
und fließt unterirdisch dem Rhein zu. Bis Regensburg bildet die Donau
die Grenze zwischen dem Alpenvorland im Süden und der Schwäbischen und
Fränkischen Alb im Norden. Danach fließt sie südlich des Bayerischen
Waldes und des Mühl- bzw. Waldviertels Richtung Südosten und durchbricht
bei Klosterneuburg die östlichsten Ausläufer der Alpen. Nach
Durchfließen des Wiener Beckens spaltet sich der Strom westlich der
Ungarischen Pforte in mehrere Arme auf, die sich circa 90 Kilometer
flussabwärts, bei Komárno, wieder vereinen. Bei Vác ändert sich die
Laufrichtung der Donau um 90 Grad nach Süden (Donauknie). Der Strom
durchfließt nun das Ungarische Tiefland, durchbricht im Eisernen Tor das
karpatische Gebirgssystem und tritt danach in die Walachei ein. Östlich
von Galaþi mündet er schließlich in einem 4 300 Quadratkilometer
großen, versumpften Flussdelta in das Schwarze Meer.
In Österreich wurde 1996 ein Staatsvertrag zur Errichtung eines
Nationalparks Donau-Auen geschlossen. Damit wird Europas größte
Flussauenlandschaft zwischen Wien und der slowakischen Grenze unter
Schutz gestellt. Den im Juli 1999 veröffentlichten Ergebnissen einer
ökologischen Studie zufolge ist die Auenlandschaft an der Donau in den
vergangenen Jahren stark zurückgegangen. Ab Januar 2000 kam es im
Mittel- und Unterlauf der Donau zu einem drastischen Rückgang der
Fischbestände. Aus dem Auffangbecken einer Goldmine im Nordwesten
Rumäniens waren große Mengen mit an Cyaniden reichen Laugen ausgetreten
und direkt in die Theiß gelangt; ein wesentlicher Teil dieser tödlichen
Fracht wurde in die Donau eingetragen.
Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2001.
Ich bin die Donau!!!
Michaela Müller
Ich habe eine Länge von etwa 2850 km und bin somit der zweitgrößte Fluss
Europas (nach der Wolga). Ich bin ein wirtschaftlich wichtiger
Verbindungsweg zwischen Mittel- und Südosteuropa, davon bin ich 2580 km
schiffbar.
Entstehen tue ich aus den Schwarzwaldbächen Brigach und Breg.
Bei Donaueschingen vereinigen sich die beiden mit einer weiteren Quelle
und bilden mich, die Donau. In Deutschland fließe ich durch
folgende große Städte, z.B. Ulm, Ingolstadt, Passau.
Auch zahlreiche Flüsse münden in Deutschland in mich sowie die Riß, die
Lauter, der Inn und die Ilz. Ich durchquere in der Reihenfolge von
Quelle bis zur Mündung folgende 10 Länder: Deutschland, Österreich,
Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien, Bulgarien, Moldawien und
die Ukraine.
Nach 2852 km fließe ich in Rumänien und der Ukraine ins Donaudelta,
welches in das Schwarze Meer mündet. Ich habe einen Einzugsbereich von
817.000 km². Bekannt ist auch der Main- Donau- Kanal bei Regensburg, der
eine durchgehende Wasserstraße von der Nordsee bis zum Schwarzen Meer
bietet. In mir schwimmen auch zahlreiche Fische wie der Aal, Hecht,
Zander und der Karpfen.
“ICH“, die Donau
Maike Börner
Hallo, ich bin die Donau!
Mein Ursprung liegt nicht in der eher symbolisch zu verstehenden
Donauquelle in Donaueschingen, sondern etwas weiter östlich in meinem
Zusammenfluss mit den Bächen Brigach und Breg am Rande des
Schwarzwaldes. Gemäß dem Merksatz “ Brigach und Breg bringen die Donau
zu Weg”.
Ich bin 2.857 km lang, davon sind 2.415 km für die Binnenschifffahrt
befahrbar. Vervollständigt werde ich auf deutschem Boden in der
“Drei-Flüsse-Stadt” Passau, wo Inn, Ilz und Ich zusammenfließen.
Ich durchquere bzw. streife folgende Länder: Deutschland, Österreich,
Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien, Bulgarien, Moldawien und
die Ukraine. Hiernach münde ich ins Schwarze Meer.
Ich bin der einzige große Fluss, der von Westen nach Osten fließt. Nach
der Wolga bin ich der zweitgrößte Fluss in Europa.
Der Rhein-Main-Donau-Kanal, der 1992 eröffnet wurde, schuf mit seinen
insgesamt 16 Schleusen erstmals eine Verbindung von der Nordsee bis zum
Schwarzen Meer und sicherte so meine Bedeutung als einer der wichtigsten
Handelswege auch für die Zukunft.

Die Karte hat Maike Börner beigesteuert
Ich bin die Donau!!
Lisa Waduschat
Ich bin die Donau und entspringe im Schwarzwald. Ich bin 2.890 km
lang.
Außerdem fließe ich noch durch die Nachbarstaaten Österreich, Ungarn,
Kroatien, Serbien, Slowakei, Bulgarien, Rumänien und die Ukraine. Auf
meinem Weg sammele ich die Flüsse Inn, March, Drau, Save, Morava, Alt,
Sereth, und Enns ein.
Ich weiß nicht, ob ihr es schon gewusst habt, aber ich - also die Donau
- bin der zweitlängste Fluss in Europa; der längste Fluss ist nämlich
die Wolga. Aber wie gesagt, ich bin immerhin der zweitgrößte Fluss
Europas. Und es gibt noch eine Besonderheit, die nur ich habe; ich bin
nämlich der einzige große europäische Fluss, der von Westen nach Osten
fließt. Mein Wasser wird als Trinkwasser genutzt. Außerdem fahren auf
mir Schiffe, von denen aus manchmal geangelt wird. An meinem Ufer kann
ich an manchen Tagen Menschen beobachten, die Wein anbauen.
Durch diese Naturparks fließe ich auch noch auf meiner Reise: Naturpark
Obere Donau, Naturschutzgebiet Donauleiten, Nationalpark Donauauen und
das Biosphärenreservat Donaudelta. Nach einer Reise durch Berg und Tal
und durch acht andere Nachbarstaaten münde ich schließlich erschöpft ins
Schwarze Meer.
Quelle : Wikipedia und Wellermanns
Rhein
Seine beiden Hauptquellflüsse Vorderrhein und Hinterrhein entspringen
im Westen des Kantons Graubünden in den zentralen Schweizer Alpen,
der Vorderrhein beim Oberalppass (Surselva), der Hinterrhein am
Rheinwaldhorn. Insgesamt tragen 13 Quellflüsse den Namen Rhein im Namen.
Nach der Vereinigung bei Reichenau fließt er als Alpenrhein nordwärts
und mündet westlich von Hard in den Bodensee. Von dort aus als Hochrhein
Richtung Westen bis Basel und weiter als Oberrhein, Mittelrhein und
Niederrhein grob nach Nord-Nordwesten bis zur Mündung. Der Rhein
mündet bei Hoek van Holland in der Nähe von Rotterdam in den
Niederlanden in die Nordsee; allerdings gabelt er sich zuvor - ca.
30 km nach der bundesdeutschen Grenze auf niederländischem Gebiet - in
die Waal und in einen Wasserweg der zunächst Pannerdens Kanaal heißt.
Beide Arme wechseln im weiteren Verlauf noch mehrmals ihre Namen: der
südliche Arm, die Waal (der Haupt-Schifffahrtsweg), wird zunächst zur
Merwede, dann zur Beneden-Merwede, Noord, Nieuwe Maas (durch Rotterdam
fließend) und mündet schließlich bei Hoek van Holland als Nieuwe
Waterweg in die Nordsee. Der nördliche Arm, der Pannerdens Kanaal, wird
zum Neder-Rijn (Nieder-Rhein) und schließlich zum Lek. Ein dritter Arm,
die IJssel fließt nach Norden über Deventer ins IJsselmeer. Genaugenommen
existiert also gar kein Fluss namens "Rhein", der in die Nordsee mündet.

Ich, der Rhein...
von Maximilian Kößler
Ich, der Rhein, entspringe in den Schweizer Alpen, fließe dann durch den
großen Bodensee und fahre an der Schweizer und französischen Grenze
entlang. Ich habe viele Binnenhäfen. Ich sehe auch einige Flughäfen. Auf
mir ist sehr hoher Güterverkehr, dadurch versorge ich viele Menschen mit
Lebensmitteln und anderen Sachen. Ich sehe viele große Städte, zum
Beispiel Mannheim, Mainz, Wiesbaden, Köln usw. Schließlich fließe ich in
die Nordsee und mein Wasser kommt in alle Ozeane der Welt.
Der Rhein
von Gesine Lux
Ich bin Vater Rhein .Ich komme aus der Schweiz. Auf dem Weg nach
Deutschland durchquere ich den Bodensee. Man trägt mir die Ehre zu, eine
Zeit als deutscher Grenzfluss zu verbringen. Mal werde ich als Ober-,
Mittel- oder Unterrhein bezeichnet. Je nach dem Gebiet, durch das ich
fließe, (Oberrheinisches Tiefland, Rheinisches Schiefergebirge ). In
dieser Tiefebene speisen mich mehrere Flüsse (der Neckar, die Nahe, der
Main, die Lahn und die Mosel). Nahe von Bonn komme ich am Drachenfelsen
vorbei. Dort, wo die Loreley, der Sage nach saß und die Seeleute
verführte und ins Verderben lockte. An meinen Ufern entstand, auf Grund
der Güter, die auf mir transportiert werden, eine ausgedehnte
Industrielandschaft mit modernen Häfen. (Kohle, Sand, Erz, Baustoffe,
und chemische Erzeugnisse). Dann verlasse ich Deutschland und fließe
durch die Niederlande. Anschließend ende ich in der Nordsee. Vermenge
mein Wasser mit ihrem, lasse mich vom Seewind streicheln. Ich bin 1320
km lang.
Ich bin der Rhein
von Aileen Kürschner
Ich bin der Rhein. Mit 1320 km bin ich der längste Fluss in Deutschland.
Meine Quelle liegt in der Nähe des Bodensees, hoch in den Schweizer
Alpen. Von dort an begebe ich
mich nun auf die weite Reise zur Nordsee. Schweiz, Deutschland,
Frankreich und die Niederlande sind meine Anliegerstaaten.
Ich bin so ein großer Fluss, in mir münden sogar noch andere Flüsse,
z.B. Neckar, Main, Lahn und die Mosel.
Ich bin für einige Sehenswürdigkeiten berühmt, z.B. für meinen
Wasserfall bei Schaffhausen und für die Loreley auf einem Felsen hoch
über mir. Das Rheinland in Nordrhein-Westfalen ist nach mir benannt.
Dort bin ich neben dem Kölner Dom eine der bekanntesten Attraktionen.
Jährlich werden auf mir 510 Mio. Tonnen Güter befördert.
Früher war ich so verschmutzt, da war in mir noch nicht mal mehr Leben.
An manchen Stellen konnte man in meinem Wasser sogar Fotos entwickeln.
In den 90er Jahren wurden wieder Fische in mir entdeckt. Nun ist es
endlich soweit. Ich fließe mit einem niederländischen Fluss zusammen,
der Maas. Mit ihr zusammen fließe ich in das große Meer - die Nordsee.
P. S.: Ich finde es sehr schön, dass die Deutschen mich liebevoll „VATER
RHEIN“ nennen.
Der Verlauf des Rheines
von Larissa Krones
Hallo, ich möchte mich euch vorstellen:
Ich bin der größte und wasserreichste Fluss in Deutschland, bin 1320 km
lang und entstehe im Schweizer Kanton Graubünden aus Vorder- und
Hinterrhein. Nun heiße ich Rhein. Ich bin noch ganz sauber, da das
Wasser aus den Bergen kommt. Man kann mein Wasser sogar trinken, es ist
nur ganz schön kalt.
Jetzt mache ich mich auf den Weg zum Bodensee, bei Reineck fließe ich in
den Bodensee hinein, nun durchquere ich ihn in westliche Richtung und
verlasse ihn wieder in Konstanz. Ich begebe mich nach Schaffhausen und
werde dort zum Rheinfall von Schaffhausen, wie ihr auf dem Bild erkennen
könnt.

Ein Rheinfall ist ein
Wasserfall, der um Felsen herum einen Abhang herunterfällt, das ist ganz
schön gefährlich, weil ich dort sehr viel Kraft habe. Nachdem ich unten
angekommen bin, such ich mir einen neuen Weg, der mich wieder ein
kleines Stück durch die landschaftlich schöne Schweiz führt.
Unterwegs haben ganz viele Leute ihre Abwässer bei mir abgelassen, darum
wurde ich sehr dreckig und man kann mich nicht mehr trinken.
Auf dem schnellsten Weg fließe ich nach Basel und dort an der
französischen Grenze entlang. Man nennt mich deshalb auch Grenzfluss und
die Franzosen nennen mich übrigens Rhin.
An der Grenze entlang fließe ich durch Neuenburg am Rhein, Bad Krozingen,
Neuried und dort mache ich mich eine kurze Strecke etwas breiter. Nun
fließe ich an Straßburg (französisch: Strasbourg) vorbei bis nach
Lauterbourg und dort verlasse ich die Grenze.
Plötzlich zweige ich nach Osten ab durch Rheinstetten weiter nördlich
nach Speyer durch Ludwigshafen und Mannheim. Bei Worms werde ich wieder
etwas breiter. Weiter geht’s an Groß-Gerau vorbei, durch Mainz,
Rüdesheim und Bingen. Auf einmal wende ich mich ab und fließe weiter
durch das Rheinische Schiefergebirge. Als ich in Koblenz ankomme, mündet
die Mosel von Westen in mich hinein. Gemeinsam mit der Mosel fließe ich
durch Bonn, Köln und Düsseldorf. Zwischen Wesel und Rees habe ich sehr
viele Arme und Nebenflüsse. An Emmerich vorbei fließe ich bei Millingen
durch die holländische Grenze, wo ich auf einmal Rijn heiße.
Meine Reise ist fast zu Ende, nun geht’s ab nach Rotterdam, wo ich in
die Nordsee münde. Unterwege lernte ich andere Flüsse und Ortschaften
kennen und erlebte viele spannende Abenteuer. Vielleicht kommt ihr mich
ja mal irgendwo besuchen, also Tschüss bis irgendwann einmal.
Der Rhein in der Ich-Form
Nicola Schellhorn
Ich entspringe als Vorderrhein am Oberalppass in der Schweiz.
Ich fließe dann nach Osten. In Reichenau treffe ich mich dann mit dem
Hinterrhein,
zusammen fließen wir Richtung Norden. Ich fließe vorbei an Liechtenstein
und bin der Grenzfluss zwischen der Schweiz und Österreich. Später
fließe ich in den Bodensee. Am Stein am Rhein verlasse ich den Bodensee
Richtung Westen.
Hinter Schaffhausen stürze ich mich in die Tiefe und bilde den
Rheinfall. Jetzt bin ich zwischen Deutschland und der Schweiz der
Grenzfluss. In Basel ändere ich meine Richtung und fließe nach Norden.
Nun verlasse ich die Schweiz, auf meiner linken Seite liegt jetzt
Frankreich und rechts Deutschland. Ich fließe durch ein riesiges Tal
vorbei an Straßburg, Karlsruhe, Ludwigshafen und Mannheim. Links von mir
ist jetzt nicht mehr Frankreich sondern Rheinland-Pfalz und rechts
Hessen. In Mainz fließt der Main in mich. Nun fließe ich nach Westen,
nach ein paar Kilometern aber fließe ich wieder nach Norden. Jetzt
fließen in mich noch die Mosel und die Lahn. Davor habe ich mich durch
eine enge Schlucht gekämpft. Nun fließe ich durch Bonn und Köln, hinter
Köln ist es dann wieder flach. Ich fließe weiter durch Düsseldorf und
Hamborn in Nordrhein-Westfalen. Ich schlängele mich jetzt wieder nach
Westen über die Grenze nach Holland. In Zevenaar trenne ich mich in Waal
und Lek. Als Waal fließe ich vorbei an Nimwegen und dann münde ich in
die Nordsee und als Lek fließe ich durch Arnheim und münde endlich auch
in die Nordsee.
Ich, der Rhein
Sebastian Spannknebel
Meine beiden Hauptquellflüsse sind der Vorderrhein und der Hinterrhein,
sie entspringen im Westen des Kantons Graubünden in den zentralen
Schweizer Alpen. Von der Quelle fließe ich Richtung Bodensee, von da aus
fließe ich bis Basel. Dann fließe ich von Basel an dem wunderschönen
Feldberg vorbei, der rechts von mir liegt, dann fließe ich an der großen
Stadt Freiburg vorbei. Von Freiburg geht für mich die Reise weiter bis
nach Straßburg, wo ich schon in Frankreich bin, aber schnell bin ich
wieder in Deutschland, zum Glück auch, denn in Frankreich war es sehr
kalt. Aber was sehe ich da, da ist schon der Pfälzerwald, dann können
Ludwigshafen und Mannheim nicht mehr weit sein. Da sind sie, vor den
beiden großen Städten bekomme ich Angst, schnell weg hier. Jetzt kommen
Mainz und die Hauptstadt von Hessen, die war doch gleich, aha - es ist
natürlich Wiesbaden. „Blub“ machten der Main und die Nahe, weil die
beiden Flüsse in mich geflossen sind, wie schön, dann werde ich immer
breiter. Am Taunus kommen wieder zwei Flüsse herbei, einmal die Lahn von
rechts und die Mosel kommt mit einer Fähre von links gedudelt. Dann geht
es weiter nach Koblenz und Bonn. Da kommt die Sieg, dass kleine Ding.
Dann geht die Reise weiter nach Köln, bald kommen Düsseldorf und
Duisburg, beide Städte haben sehr große Häuser. Da ist schon die Grenze
zwischen Deutschland und Holland. Dort ist der Zoll, der kontrolliert
die Autofahrer, die in die Niederlande wollen, mich kontrollieren sie
nicht - „Ätsch“. Hier in den Niederlanden ist es so schön, ich würde
immer hier bleiben, geht aber nicht, denn ich münde bei Hoek van Holland
in der Nähe von Rotterdam in die wunderschöne Nordsee.
Meine Reise zur Nordsee
Dominik Hoffesommer
Ich, der Rhein, bin schöner als der Main! Ich entspringe aus zwei
Quellflüssen, dem Vorderrhein und dem Hinterrhein in den schönen
Schweizer Alpen. Insgesamt tragen 13 Quellflüsse den Namen in ihrem
Namen. Vereinigt werden wir bei Reichenau und nennen uns dann Alpenrhein
um dann ein schönes Bad im Bodensee zu nehmen. Jetzt ist das Bad zu Ende
und ich fließe weiter - bald bin ich in Basel. Ich freue mich: Was für
eine große Stadt und was für schöne Häuser. Als nächstes überschreite
ich die Landesgrenze nach Frankreich - oh ja da, ich kann Straßburg
schon sehen – uiii! - hier sprechen die Menschen aber komisch, aber
egal, gleich bin ich ja auch schon in meinem Lieblingsland Deutschland,
hier verstehe ich die Menschen wieder, denn sie reden genau so wie in
der Schweiz. Ah, da hinten kann ich auch schon Karlsruhe sehen. Bald bin
ich in Hessen, nur noch durch Mannheim, wo ich mich mit dem Neckar
zusammenschließe. Da sehe ich auch schon den Main, der ist auch schon
ganz schön groß, aber gegen mich hat er keine Chance, ich bin größer und
stärker und ihm bleibt nichts anderes übrig, als in mir zu münden.
Weiter geht’s Richtung Hessen, wo ich durch die Landeshauptstadt
Weisbaden fließe. Und weiter durch die nächste Landeshauptstadt, es ist
Mainz in Rheinland-Pfalz. Dort treffe ich auch zwei Kumpel von mir, die
Mosel und die Lahn, beide münden in mich ein. Vorne sehe ich auch schon
Bonn, Bonn war früher einmal die Hauptstadt Deutschlands. Kurz nach Bonn
fließt die Sieg in mich. Weiter geht’s durch Köln und Düsseldorf. In
Köln steht auch eine berühmte Kirche, die der Kölner Dom genannt wird.
Düsseldorf ist die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen. Nach
Düsseldorf fließe ich durch Duisburg, wo anschließend die Ruhr und die
Lippe in mir münden. Oh jammerjammer, schade - bald wird meine Reise
enden, ich verlasse Deutschland und befinde mich nun in den
Niederlanden, wo ich mich in zwei Hauptarme teile. Im Norden heiße ich
jetzt, nachdem die Ijsell in mich geflossen ist, Lek und im Süden nennt
man mich nun Waal. Kurz vor Rotterdam treffen wir wieder zusammen und
gemeinsam durchfließen wir mit dem Namen Nieuwe Maas (hmm - ist schon
ein komischer Name) den Hafen von Rotterdam - das ist dann meine letzte
große Station bevor ich bei Hoek van Holland in die Nordsee münde.
Der Rhein
Patrick Schmidt
Ich entspringe in den Alpen, im schweizerischen Kanton Graubünden, und
ströme dann in den Bodensee. Von dort fließe ich westwärts und bilde bei
Schaffhausen den Rheinfall (20m). Danach biege ich bei Basel ab, nach
Norden in die Oberrheinische Tiefebene. Bei Bingen durchbreche ich das
Rheinische Schiefergebirge und fließe nordwestlich nach Bonn. Dort
erreiche ich das Norddeutsche Tiefland. Kurz nach der Stadt Emmerich
verlasse ich Deutschland, in Holland teile ich mich in mehrere Arme und
münde mit meinem südlichen Hauptarm in die Nordsee. Die wichtigsten
Hafenstädte, die ich durchfließe sind: Basel (Schweiz), Straßburg,
Mannheim, Ludwigshafen, Duisburg und der Mündungshafen Rotterdam
(Holland). Ich durchfließe auch noch andere große Städte wie: Mainz,
Koblenz, Bonn, Köln und Düsseldorf. Meine wichtigsten Nebenflüsse sind:
Neckar, Main, Lahn, Ruhr, Lippe, Ill, Mosel, Maas. Kanalverbindung zur
Rhone, Marne, Ems, Weser, Elbe und Donau. Ich bin der längste und
bedeutendste Strom des westlichen Mitteleuropas, ich bin 1320 km lang.
Ich, der Rhein
Lisa-Marie Patzak
Ich, der Rhein, habe meine Quellen in den Schweizer Alpen. Dann
fließe ich in den Bodensee, wo viele in mir schwimmen, dann fließe ich
raus, Richtung Nordsee, dabei fließe ich an Basel vorbei. An der
französischen Grenze entlang. Dann biege ich nach Norden ab und bin dann
in Ludwigshafen und Mannheim. Wenn ich in Koblenz angekommen bin, mündet
sogar die Mosel in mir. Gemeinsam mit der Mosel fließe ich durch Bonn.
Und auch Köln und Düsseldorf. Ich fließe bei Milligen durch die
holländische Grenze. Ich bin ungefähr 1320 km lang. Jetzt ist leider
meine Reise zu Ende, jetzt bin ich schon in Rotterdam, wo ich in die
Nordsee fließe.
Ich, der Rhein
Laura Jahn:
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Elbe
Elbe (tschechisch Labe), mit einer Länge von etwa 1 170 Kilometern
einer der längsten Flüsse Mitteleuropas. Das Einzugsgebiet umfasst
etwa 144 000 Quadratkilometer. Die Quellflüsse der Elbe entspringen im
Riesengebirge im Norden der Tschechischen Republik. Bei Mìlník
vereinigt sich die Elbe mit der Moldau, die die obere Elbe bis
zum Zusammenfluss an Länge und Einzugsgebiet sowie Wasserführung
übertrifft. Nachdem die Elbe mehrere kleinere Flüsse, darunter die Eger
und die Biela aufgenommen hat, durchbricht sie zwischen Tetschen (Dìèin)
auf tschechischer und Pirna auf deutscher Seite das
Elbsandsteingebirge. Bei Riesa tritt die Elbe in die Norddeutsche
Tiefebene ein und durchquert mit der Leipziger Tieflandsbucht und
der Magdeburger Börde einige der fruchtbarsten Gebiete in
Deutschland. Im weiteren Verlauf fließt sie durch ausgedehnte
Heidelandschaften und Grundmoränengebiete wie die Altmark und die
Lüneburger Heide. Bei Hamburg bildet die Elbe einen Mündungstrichter,
der bei Cuxhaven (Nordsee) eine Breite von 15 Kilometern
erreicht.
Die Elbe fließt durch Dresden, Magdeburg und Hamburg. Diese
Städte verfügen auch über bedeutende Binnenhäfen. Die Elbe ist durch
Kanäle mit der Oder, dem Rhein und der Weser verbunden. Über den
Nord-Ostsee-Kanal und den Elbe-Lübeck-Kanal hat sie auch
Verbindung zur Ostsee. Die Elbe ist auf einer Länge von ungefähr
940 Kilometern von der Nordsee bis Prag schiffbar. Aufgrund der massiven
Einleitung industrieller Abwässer ist die Elbe ein durch
Schadstoffe stark belasteter Fluss.
Die Elbe ist bereits seit dem 10. Jahrhundert ein wichtiger
Handelsweg. Ab Mitte des 12. Jahrhunderts wurde auch über längere
Flussstrecken Handel getrieben. Vor allem Hamburg entwickelte sich
schnell zu einem wichtigen Umschlagplatz für den Fluss- und Seehandel.
Im Lauf der folgenden Jahrhunderte behinderte jedoch eine Vielzahl von
Zollschranken den Warenverkehr. Dieser wurde durch die 1871
erfolgte Aufhebung sämtlicher innerdeutscher Zollbeschränkungen stark
angekurbelt.
MS Encarta 2002

Die Elbe
Henry Stahlberg
Als kleines Bächlein sprudele ich aus meiner Quelle am Hohen Rad aus dem
Felsen. Das ist im Riesengebirge und liegt im Grenzgebiet zwischen
Tschechien und Polen. Zuerst fließe ich als kleiner Fluss durch
Tschechien. Aber bald kommt schon Verstärkung durch meine Freunde Mettau
und Adler bei Königgrätz. Bei der Stadt Pardabitz entschließe ich mich
nach Westen zu fließen, durch die Orte Kolin und Nimburg. Bei Cetakowitz
und Melnik machen mich meine Freunde Iser und Moldau zu einem starken
Fluss. Jetzt bewege ich mich zur Grenze von Deutschland. Vorher kommt
noch die Eger bei Theresienstadt zu mir und bei Tetschen will auch die
Polzen mit mir fließen. Dann habe ich mir einen Weg durch das
Elb-Sandsteingebirge gesägt. Nun bin ich in Deutschland und komme über
Pirna nach Dresden in Sachsen. Diese schöne Stadt wurde vor genau 60
Jahren durch Bomben total zerstört. Heute ist Dresden wieder aufgebaut.
Ich bin nun schon zu einem gewaltigen Strom angewachsen, weil viele
kleine Nebenflüsse mich verstärken. Ich sehe an meinen Ufern viele
schöne Städte, wie Meißen, die Porzellanstadt, Riesa und Torgau. Danach
kommen zu mir meine kleinen Schwestern, die Mulde, Schwarze Elster und
die Saale. An der Industriestadt Dessau vorbei, bin ich jetzt in
Sachsen-Anhalt und kreuze bei Magdeburg den Plauer-Kanal und fließe dann
nach Norden bis Wittenberge. Aus Brandenburg kommen noch Dosse und
Stepnitz zu mir, und das Wendland schiebt mir Aland und Jeetze zu.
Nachdem sich auch die Sude und die Elde mit mir vereinen, bin ich schon
ein sehr breiter Strom, auf dem viele Schiffe fahren können. Es werden
auf mir viele Güter transportiert. Auf den vielen Ausflugsschiffen
lernen mich die Menschen kennen.
Ab Wittenberg nehme ich meinen Weg nach Nordwesten. Bei Lauenburg kommt
die Sude mit mir und der Elbe-Trave-Kanal kreuzt meinen Weg. In der
Ferne kann ich schon Hamburg sehen und die Luft wird salziger. Mein
Wasser ist auf dem langen Weg von Tschechien schon recht schmutzig
geworden und die Menschen müssten noch viel mehr tun, damit ich wieder
sauber werde. Dann könnten auch wieder mehr Fische in mir leben.
Jetzt habe ich endlich Hamburg erreicht, die große Hanse-Stadt vor der
Nordsee. Hamburg hat einen großen Hafen für Passagierschiffe und
Frachter. In riesigen Lagerhäusern wird Ware aus der ganzen Welt
gelagert. Mein letztes Wegstück zur Nordsee wird die Elbmündung genannt
und hier bekomme ich zum Schluss noch mal Verstärkung durch meine
Freunde Luhe, Oste, Alster, Pinnau und Stör. Auf diesem letzten Stück
habe ich mich schon mit Nordseewasser vereint und bin recht salzig. Auch
Ebbe und Flut bekomme ich hier zu spüren.
Zum Schluss endet meine Reise am „Brunsbüttelkoog“, wo auch der
Nord-Ostsee-Kanal eine Verbindung zur Ostsee bildet. Mit über 1000 km
Länge zähle ich zu den größten Flüssen Europas.
Hallo!!!!
Pascal Felix Keller
Ich bin die Elbe. Ich wollte euch vom vergangen Jahr und von meinen
Brüdern und meinen Freunden, die ich unterwegs getroffen habe, erzählen.
Ich bin als erstes als Schneeflocke vom Himmel gefallen – und das auch
noch mitten im Winter hoch auf dem Riesengebiege in Tschechien, um
genauer zu sein: bei der Schneekoppe. Die ist nämlich die Höchststelle
des Riesengebirges. Ich glaube, die Schneekoppe sie ist 1603 Meter hoch.
Oben dann erst im warmen Sommer bilden sich kleine Bacheläufe und die
sind den Berg hinunter gesaust, das hat höllischen Spaß gemacht. Dann
aber kam schon der erste von vier Orten, Koniggrätz, ein sehr schöner
Ort und nach einer Weile kam mein erster Bruder, die Moldau. Wir haben
immer Mist zusammen gebaut. Einmal sind wir aus Versehen übergelaufen
und haben einen großen Schaden angerichtet. Aber auf einmal stürzte ich
den Ellenfall (??) herunter, das war aufregend. Ich floss weiter und
sammelte meinen Freund, die Eger ein, der kam gerade aus Deutschland.
Ich floss weiter und floss an Aussig vor bei, ich floss über die
tschechisch-deutsche Grenze, dann floss ich an Dresden vorbei. Ich floss
weiter und freundete mich mit einem Fisch an. Ich nahm noch die Mulde,
die Cousine der Moldau, mit. Ich floss an Magdeburg vorbei und dort
floss der Mittelkanal in mich hinein. Später nahm ich noch die Havel
mit. Die Havel erzählte uns alles, sie hatte einen neuen Freund, die
Spree, sie erzählte immer von der Oder, die die Grenze zischen Polen und
Deutschland ist. Ich seufze immer, wenn ich daran denke, ich wäre auch
gern eine Grenze. Doch dann floss ich durch Hamburg und in die
Helgoländer Bucht, also in die Nordsee hinein. Ich freue mich wieder,
wenn ich diese Reise noch einmal machen darf, das wünsche mir immer,
wenn ich in der Nordsee bin. Und noch etwas denke ich: Wie schön ist es,
eine Elbe zu sein.
Oder
Die Oder (poln. u. tschech. Odra) ist ein Fluss, der durch Tschechien,
Polen und Deutschland fließt. Sie entspringt am Lieselberg im
mährischen Odergebirge, einem östlichen Ausläufer der Sudeten bei
Olmütz (Olomouc), hier bildet sie zum Teil die Grenze zwischen Schlesien
und Mähren, überquert hinter Ostrau (Ostrava) die Grenze zwischen
Tschechien und Polen und fließt durch Schlesien und dessen Hauptstadt
Breslau (Wrocław). Ab der Neißemündung bei Ratzdorf nördlich von Guben
in Brandenburg bildet bis nördlich von Schwedt ihre Mitte die Grenze
zwischen Polen und Deutschland. Sie fließt an Eisenhüttenstadt,
Frankfurt (Oder), dem Oderbruch und Küstrin (Kostrzyn) vorbei und ist ab
Stettin (Szczecin) für Seeschiffe befahrbar. Die Oder mündet nach 850
km als Ästuar in das zur Ostsee gehörende Stettiner Haff. Durch
Begradigung verkürzte sich die Oder in den letzten 150 Jahren von 1040
km Länge auf nunmehr 850 km. 1997 kam es zum letzten großen
Oderhochwasser.
Mosel
Die Mosel ist ein Fluss in Frankreich, Luxemburg und Deutschland
(Bundesländer Saarland und Rheinland-Pfalz). Die Mosel entspringt
am Col de Bussang oberhalb von Rupt-sur-Moselle in den Vogesen
auf 735 m Höhe und mündet nach 544 km am Deutschen Eck in Koblenz
von links in den Rhein.
Der Abschnitt der Mosel bis zur Einmündung der Saar kurz vor Trier wird
in Deutschland als Obermosel bezeichnet; dabei handelt es sich jedoch
geographisch nicht mehr um den Oberlauf des Flusses. Der Bereich von
Trier bis Cochem, in dem die Mosel in vielen Schleifen (Mäandern)
gewunden ist, wird Mittelmosel genannt, und der folgende Abschnitt
Untermosel. Von Trier an abwärts trennt die Mosel die beiden
Mittelgebirge Eifel (nordwestlich) und Hunsrück (südöstlich).
An der Mosel befindet sich ein wichtiges Weinanbaugebiet, dessen
deutscher Teil zum Gebiet Mosel-Saar-Ruwer zählt.
Main
Der 524 km lange Main, der in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen
fließt, ist der längste rein deutsche Fluss; dies liegt daran, dass die
längeren Flüsse Donau, Rhein, Elbe, Oder und Mosel nicht in Deutschland
münden bzw. entspringen. Er ist nach Donau, Inn, Salzach und Isar der
wasserreichste Fluss auf bayerischem Gebiet. Der Main entsteht durch
die Vereinigung von Weißem und Rotem Main bei Kulmbach, im Nordosten von
Bayern.
Der Main ist auf 396 km ab Bamberg schiffbar. Sein Einzugsgebiet umfasst
27.292 km². Über den Main-Donau-Kanal ist er seit 1992 mit der Donau
verbunden.
Der Main ist ein rechter und der wichtigste Nebenfluss des Rheins.
In ihn mündet er auch.
Inn
Der "grüne Inn" ist ein rechter Nebenfluss der Donau und 510
Kilometer lang. Er entspringt beim Malojapass im Schweizer Engadin
(er heißt aber erst ab dem St. Moritzersee Inn, davor Sela), fließt
erst durch das Oberinntal, duch das Bundesland Tirol (Österreich) und
die Landeshauptstadt Innsbruck, ins Unterinntal. Im weiteren Lauf fließt
er durch Oberbayern und bildet dann die Grenze zwischen dem Innviertel
in Österreich sowie Bayern. Der Inn mündet in Deutschland bei Passau
in die Donau. An der Einmündung ist er weitaus breiter als die Donau
selbst und führt auch mehr Wasser. Trotzdem heißt der Strom ab Passau
Donau, da sie beim Zusammenfluss mit dem Inn den längeren Weg
zurückgelegt hat.
Im Oberlauf des Inn von Schweizer Gebiet bis Landeck in Tirol befinden
sich mehrere Wasserkraftwerke. Staustufen im Unterlauf ab Kufstein
dienen sowohl der Energiegewinnung als auch dem Hochwasserschutz.
Weser
Die Weser ist nach dem Main der zweitlängste Fluss, der nur durch
deutsches Gebiet fließt; die längeren Flüsse Donau, Rhein, Elbe, Oder
und Mosel haben entweder ihre Quelle oder ihre Mündung außerhalb
Deutschlands.
Die Weser durchfließt Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und
Bremen oder sie ist jeweils Grenzfluss von einigen dieser Bundesländer;
wenn man neben der Fulda (ihr kürzerer Quellfluss), die in Hessen
entspringt, auch noch die Werra (ihr längerer Quellfluss) dazu zählt,
reiht sich diesbezüglich auch noch Thüringen mit ein. Die Weser
entsteht durch das Zusammenfließen von Fulda und Werra in Hann. Münden.
Zusammen mit der Werra ist die 433 km lange Weser 725 km lang (rechnet
man nun auch noch die Fulda dazu, kommt man hypothetisch auf 943 km).
Sie mündet in die Nordsee.
Saale
Die Saale, auch Sächsische Saale, ist ein Fluss in Oberfranken/Bayern,
Thüringen und Sachsen-Anhalt. Sie ist nach der Moldau der zweitlängste
Nebenfluss der Elbe.
Die Gesamtlänge wurde durch Begradigungen im Rahmen des
Wasserstraßenausbaues Elbe/Saale in den Jahren 1933 bis 1942 von 427 km
auf rund 413 km verkürzt. Sie entspringt im Fichtelgebirge im
Nordosten Bayerns.
An der Saale mit ihrem Nebenfluss Unstrut liegt das Weinbaugebiet
Saale-Unstrut.
Spree
Die Spree ist ein Fluss im Osten Deutschlands, in den
Bundesländern Sachsen, Brandenburg und Berlin. Sie entspringt im
Lausitzer Bergland (Sachsen) nahe der Grenze zu Tschechien aus drei
Quellen in Ebersbach, Neugersdorf und am Kottmar und mündet in
Berlin-Spandau in die Havel. Die Länge der Spree beträgt 382 km.
Schiffbar ist die Spree aber nur im Unterlauf auf 150 Kilometern Länge.
Der Fluss ist durch den Oder-Spree-Kanal (siehe auch: Kanal) mit der
Oder verbunden. Das Einzugsgebiet des Flusses umfasst 10.105 km². Die
Spree fließt auf dem Weg nach Norden über Bautzen und Cottbus zunächst
in den Oberen Spreewald, wo sie sich stark verzweigt und nach Westen
wendet. Nach Lübben (Spreewald) wendet sie sich wieder nach Norden und
erreicht den Unteren Spreewald. Von hier aus fließt sie in östlicher
Richtung und erreicht den Schwielochsee, um diesen in nordwestlicher
Richtung zu verlassen.
Die Spree passiert Beeskow und fließt an Fürstenwalde vorbei in den
Müggelsee. Das folgende Teilstück zwischen Müggelsee und Berlin-Köpenick
wird als Müggelspree bezeichnet. In Berlin-Köpenick mündet die Dahme in
die Spree, der auf Höhe des Spreewaldes über den Spree-Dahme-Umflutkanal
Spreewasser zugeführt wurde. Dieser Ablusskanal zur Dahme sollte den
Spreewald vor Hochwasser schützen. Nach weiterem Verlauf durch das
Berliner Kanal- und Schleusensystem mündet die Spree in Berlin-Spandau
in die Havel.
Quellen:
Wikipedia und MS Encarta
Wichtige
Informationen in der
Terra-Datenbank des Klettverlages
Weitere Informationen über erdkundliche Themen:
MDR-Kinderlexikon
http://www.grandurbo.de/wissenswertes.html (Viele interessante Daten
zu Deutschland)
http://www.mdr.de/kinderwelt/durch-klick/kinderweltlexikon/
Gesellschaftslehre-Übersicht
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