Informationen über Deutschland

Das politische System der Bundesrepublik Deutschland

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Landwirtschaft / Rohstoffe
Flussportraits
Donau
Schülertexte: Michaela Müller 5F, Maike Börner 5B, Lisa Waduschat 5B,
Rhein
Schülertexte: Maximilian Kößler 5F, Gesine Lux 5F, Aileen Kürschner 5F, Larissa Krones 5F, Nicola Schellhorn 5F, Dominik Hoffesommer 5B, Patrick Schmidt 5F, Lisa-Marie Patzak 5B, Sebastian Spannknebel 5B, Laura Jahn 5B,
Elbe
Schülertexte: Henry Stahlberg 5B, Pascal Keller 5F
Oder Mosel Main Inn Weser Saale Spree
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Flussportraits mit Schülerbeiträgen

Deutschland Grund-Informationen

   

Staatsname

Bundesrepublik Deutschland

Hauptstadt

Berlin

Anmerkung: Die Regierung und das Parlament wurden im Sommer 1999 von Bonn nach Berlin verlegt; sechs Ministerien sind in Bonn verblieben.

Fläche

356 970 km²

 

Bundesländer (Einwohner)

Baden-Württemberg

10 426 040 (1998 geschätzt)

Bayern

12 086 548 (1998 geschätzt)

Berlin

3 398 822 (1998 geschätzt)

Brandenburg

2 590 375 (1998 geschätzt)

Bremen

667 965 (1998 geschätzt)

Hamburg

1 700 089 (1998 geschätzt)

Hessen

6 035 137 (1998 geschätzt)

Mecklenburg-Vorpommern

1 798 689 (1998 geschätzt)

Niedersachsen

7 865 840 (1998 geschätzt)

Nordrhein-Westfalen

17 975 516 (1998 geschätzt)

Rheinland-Pfalz

4 024 969 (1998 geschätzt)

Saarland

1 074 223 (1998 geschätzt)

Sachsen

4 489 415 (1998 geschätzt)

Sachsen-Anhalt

2 674 490 (1998 geschätzt)

Schleswig-Holstein

2 766 057 (1998 geschätzt)

Thüringen

2 462 836 (1998 geschätzt)

Größte Städte (Einwohner)

Berlin

3 472 009 (1997)

Hamburg

1 705 872 (1997)

München

1 244 676 (1997)

Köln

963 817 (1997)

Frankfurt/Main

652 412 (1997)

Essen

617 955 (1997)

Dortmund

600 918 (1997)

Stuttgart

588 482 (1997)

Düsseldorf

572 638 (1997)

Bremen

549 182 (1997)

Duisburg

536 106 (1997)

Hannover

525 763 (1997)

Nürnberg

495 845 (1997)

Leipzig

481 526 (1997)

Dresden

474 443 (1997)

Bochum

401 129 (1997)

Wuppertal

383 776 (1997)

Bielefeld

324 067 (1997)

Mannheim

316 223 (1997)

Bonn

293 072 (1997)

Bevölkerung

Einwohner

83 029 536 (2001 geschätzt)

Wachstumsrate

0,27 Prozent (2001 geschätzt)

Bevölkerungsdichte

233 Einwohner pro km² geschätzt

Bevölkerungsverteilung

Stadt

87 Prozent (1999 geschätzt)

Land

13 Prozent (1999 geschätzt)

Durchschnittliche Lebenserwartung

Insgesamt

77,6 Jahre (2001 geschätzt)

Frauen

80,9 Jahre (2001 geschätzt)

Männer

74,5 Jahre (2001 geschätzt)

Kindersterblichkeitsrate

5 Sterbefälle pro 1 000 Lebendgeburten (2001 geschätzt)

Alphabetisierungsgrad

Insgesamt

99 Prozent (1995)

Frauen

Keine Angaben

Männer

Keine Angaben

Ethnische Gruppen

Deutsche

95,1 Prozent

Türken

2,3 Prozent

Italiener

0,7 Prozent

Griechen

0,4 Prozent

Polen

0,4 Prozent

Andere

1,1 Prozent

Sprachen

Deutsch, Sorbisch

Religionszugehörigkeit

Protestanten

45 Prozent

Katholiken

37 Prozent

Religionslos oder mit anderer Religionszugehörigkeit

18 Prozent

Politik

Staatsform

Bundesrepublik

Gründung

Nach dem 2. Weltkrieg wurde – gemäß den Vereinbarungen der Konferenz von Jalta im Februar 1945 – die Regierungsgewalt auf die vier Siegermächte USA, UdSSR, Großbritannien und Frankreich übertragen, und Deutschland in vier Besatzungszonen gegliedert; in den drei Westzonen wurde am 12. Mai 1949 das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland (BRD) verkündet; auf dem sowjetisch besetzten Gebiet wurde am 7. Oktober 1949 die Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) verabschiedet; am 3. Oktober 1990 fand die Wiedervereinigung Ost- und Westdeutschlands statt; die ehemaligen Siegermächte verzichteten am 15. März 1991 offiziell auf jegliche Machtansprüche im Land.

Verfassung

Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland vom 23. Mai 1949 wurde am 3. Oktober 1990 Verfassung des wiedervereinten Deutschlands.

Wahlrecht

Allgemeines Wahlrecht ab 18 Jahre

Ausgeführte Güter

Fertigwaren (einschließlich Maschinen und Maschinenteilen, Kraftfahrzeuge, Produkte der chemischen Industrie und der Metallverarbeitung), Agrarprodukte, Rohstoffe, Treibstoffe

Eingeführte Güter

Fertigwaren, Agrarprodukte, Treibstoffe, Rohstoffe

Wichtigste Außenhandelspartner (Export)

Staaten der Europäischen Union (vor allem Frankreich, Niederlande, Italien, Großbritannien und Nordirland, Belgien), Vereinigte Staaten von Amerika, osteuropäische Staaten

Wichtigste Außenhandelspartner (Import)

Staaten der Europäischen Union (vor allem Frankreich, Niederlande, Italien, Großbritannien und Nordirland, Belgien), Vereinigte Staaten von Amerika, Japan, osteuropäische Staaten

Industrie

Deutschland ist eine der führenden und fortschrittlichsten Industrienationen der Welt; die wichtigsten Industriezweige sind Eisen- und Stahlverarbeitung, chemische und pharmazeutische Industrie, Maschinenbau, Fahrzeugbau, elektrotechnische und elektronische Industrie, Herstellung von Nahrungs- und Genussmitteln, Textilindustrie; gefördert und verarbeitet werden Erdöl, Stein- und Braunkohle

Landwirtschaft

Hauptanbauprodukte: Kartoffeln, Weizen, Gerste, Roggen, Zuckerrüben, Obst, Gemüse und Wein; Milch- und Viehwirtschaft (Rinder, Schweine, Geflügel)

Rohstoffe

Eisenerz, Steinkohle, Kali, Holz, Braunkohle, Uranerz, Kupfer, Erdgas, Salz, Nickel

Quellenangaben:

Microsoft ® Encarta ® Enzyklopädie 2002Rechte vorbehalten.

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Fluss-Portraits der 10 längsten Flüsse Deutschlands
 
Die Flussportraits werden "unterbrochen" durch Beiträge der Schülerinnen und Schüler der Klassen 5B und 5F der Anne-Frank-Schule in Eschwege
 
Donau
Donau, zweitlängster Fluss Europas und einer der wichtigsten Schifffahrtswege des Kontinents.
Die Donau ist der einzige größere europäische Fluss, der von Westen nach Osten fließt. Sie entspringt mit den Quellflüssen Breg und Brigach im südlichen Schwarzwald und mündet nach 2 850 Kilometern an der rumänischen Küste in das Schwarze Meer. Die Donau ist bis Braila in Rumänien mit Seeschiffen befahrbar; Flussschifffahrt ist auf einer Länge von knapp 2 600 Kilometern vom Mündungsdelta bis Kelheim möglich. Von den 300 Zuflüssen der Donau sind ungefähr 60 schiffbar. Die wichtigsten Zuflüsse sind, nach der Reihenfolge ihrer Einmündung, Lech, Isar, Inn, Morava, Váh, Raab (Rába), Drau, Theiß, Save, Siret und Pruth. Das etwa 817 000 Quadratkilometer große Einzugsgebiet umfasst Teile von Deutschland, Österreich, der Slowakei, Ungarn, der Föderativen Republik Jugoslawien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Slowenien, Bulgarien, Rumänien und der Ukraine. Bedeutende Städte an der Donau sind u. a. Ulm, Regensburg und Passau (Deutschland), Linz und Wien (Österreich), Bratislava (Slowakei), Budapest (Ungarn), Belgrad (Serbien) sowie Galaþi und Brãila (Rumänien). Über den Main-Donau-Kanal ist das Flusssystem der Donau mit dem Rhein verbunden.
Im Oberlauf der Donau, im Bereich der Schwäbischen Alb, kommt es zur Donauversickerung; das Flusswasser versickert im kalkhaltigen Untergrund und fließt unterirdisch dem Rhein zu. Bis Regensburg bildet die Donau die Grenze zwischen dem Alpenvorland im Süden und der Schwäbischen und Fränkischen Alb im Norden. Danach fließt sie südlich des Bayerischen Waldes und des Mühl- bzw. Waldviertels Richtung Südosten und durchbricht bei Klosterneuburg die östlichsten Ausläufer der Alpen. Nach Durchfließen des Wiener Beckens spaltet sich der Strom westlich der Ungarischen Pforte in mehrere Arme auf, die sich circa 90 Kilometer flussabwärts, bei Komárno, wieder vereinen. Bei Vác ändert sich die Laufrichtung der Donau um 90 Grad nach Süden (Donauknie). Der Strom durchfließt nun das Ungarische Tiefland, durchbricht im Eisernen Tor das karpatische Gebirgssystem und tritt danach in die Walachei ein. Östlich von Galaþi mündet er schließlich in einem 4 300  Quadratkilometer großen, versumpften Flussdelta in das Schwarze Meer.
In Österreich wurde 1996 ein Staatsvertrag zur Errichtung eines Nationalparks Donau-Auen geschlossen. Damit wird Europas größte Flussauenlandschaft zwischen Wien und der slowakischen Grenze unter Schutz gestellt. Den im Juli 1999 veröffentlichten Ergebnissen einer ökologischen Studie zufolge ist die Auenlandschaft an der Donau in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen. Ab Januar 2000 kam es im Mittel- und Unterlauf der Donau zu einem drastischen Rückgang der Fischbestände. Aus dem Auffangbecken einer Goldmine im Nordwesten Rumäniens waren große Mengen mit an Cyaniden reichen Laugen ausgetreten und direkt in die Theiß gelangt; ein wesentlicher Teil dieser tödlichen Fracht wurde in die Donau eingetragen.
Microsoft® Encarta® Enzyklopädie 2001.

Ich bin die Donau!!!
Michaela Müller

Ich habe eine Länge von etwa 2850 km und bin somit der zweitgrößte Fluss Europas (nach der Wolga). Ich bin ein wirtschaftlich wichtiger Verbindungsweg zwischen Mittel- und Südosteuropa, davon bin ich 2580 km schiffbar.
Entstehen tue ich aus den Schwarzwaldbächen Brigach und Breg.
Bei Donaueschingen vereinigen sich die beiden mit einer weiteren Quelle und bilden mich, die Donau.  In Deutschland fließe ich durch folgende große Städte, z.B. Ulm, Ingolstadt, Passau.
Auch zahlreiche Flüsse münden in Deutschland in mich sowie die Riß, die Lauter, der Inn und die Ilz. Ich durchquere in der Reihenfolge von Quelle bis zur Mündung folgende 10 Länder: Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien, Bulgarien, Moldawien und die Ukraine.
Nach 2852 km fließe ich in Rumänien und der Ukraine ins Donaudelta, welches in das Schwarze Meer mündet. Ich habe einen Einzugsbereich von 817.000 km². Bekannt ist auch der Main- Donau- Kanal bei Regensburg, der eine durchgehende Wasserstraße von der Nordsee bis zum Schwarzen Meer bietet. In mir schwimmen auch zahlreiche Fische wie der Aal, Hecht, Zander und der Karpfen.

“ICH“, die Donau

Maike Börner

Hallo, ich bin die Donau!
Mein Ursprung liegt nicht in der eher symbolisch zu verstehenden Donauquelle in Donaueschingen, sondern etwas weiter östlich in meinem Zusammenfluss mit den Bächen Brigach und Breg am Rande des Schwarzwaldes. Gemäß dem Merksatz “ Brigach und Breg bringen die Donau zu Weg”.
Ich bin 2.857 km lang, davon sind 2.415 km für die Binnenschifffahrt befahrbar. Vervollständigt werde ich auf deutschem Boden in der “Drei-Flüsse-Stadt” Passau, wo Inn, Ilz und Ich zusammenfließen.
Ich durchquere bzw. streife folgende Länder: Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien, Bulgarien, Moldawien und die Ukraine. Hiernach münde ich ins Schwarze Meer.
Ich bin der einzige große Fluss, der von Westen nach Osten fließt. Nach der Wolga bin ich der zweitgrößte Fluss in Europa.
Der Rhein-Main-Donau-Kanal, der 1992 eröffnet wurde, schuf mit seinen insgesamt 16 Schleusen erstmals eine Verbindung von der Nordsee bis zum Schwarzen Meer und sicherte so meine Bedeutung als einer der wichtigsten Handelswege auch für die Zukunft.


Die Karte hat Maike Börner beigesteuert

Ich bin die Donau!!
Lisa Waduschat
Ich bin die Donau und entspringe im Schwarzwald. Ich bin 2.890 km lang.
Außerdem fließe ich noch durch die Nachbarstaaten Österreich, Ungarn, Kroatien, Serbien, Slowakei, Bulgarien, Rumänien und die Ukraine. Auf meinem Weg sammele ich die Flüsse Inn, March, Drau, Save, Morava, Alt, Sereth, und Enns ein.
Ich weiß nicht, ob ihr es schon gewusst habt, aber ich - also die Donau - bin der zweitlängste Fluss in Europa; der längste Fluss ist nämlich die Wolga. Aber wie gesagt, ich bin immerhin der zweitgrößte Fluss Europas. Und es gibt noch eine Besonderheit, die nur ich habe; ich bin nämlich der einzige große europäische Fluss, der von Westen nach Osten fließt. Mein Wasser wird als Trinkwasser genutzt. Außerdem fahren auf mir Schiffe, von denen aus manchmal geangelt wird. An meinem Ufer kann ich an manchen Tagen Menschen beobachten, die Wein anbauen.
Durch diese Naturparks fließe ich auch noch auf meiner Reise: Naturpark Obere Donau, Naturschutzgebiet Donauleiten, Nationalpark Donauauen und das Biosphärenreservat Donaudelta. Nach einer Reise durch Berg und Tal und durch acht andere Nachbarstaaten münde ich schließlich erschöpft ins Schwarze Meer.
Quelle : Wikipedia und Wellermanns
 

Rhein
Seine beiden Hauptquellflüsse Vorderrhein und Hinterrhein entspringen im Westen des Kantons Graubünden in den zentralen Schweizer Alpen, der Vorderrhein beim Oberalppass (Surselva), der Hinterrhein am Rheinwaldhorn. Insgesamt tragen 13 Quellflüsse den Namen Rhein im Namen. Nach der Vereinigung bei Reichenau fließt er als Alpenrhein nordwärts und mündet westlich von Hard in den Bodensee. Von dort aus als Hochrhein Richtung Westen bis Basel und weiter als Oberrhein, Mittelrhein und Niederrhein grob nach Nord-Nordwesten bis zur Mündung. Der Rhein mündet bei Hoek van Holland in der Nähe von Rotterdam in den Niederlanden in die Nordsee; allerdings gabelt er sich zuvor - ca. 30 km nach der bundesdeutschen Grenze auf niederländischem Gebiet - in die Waal und in einen Wasserweg der zunächst Pannerdens Kanaal heißt. Beide Arme wechseln im weiteren Verlauf noch mehrmals ihre Namen: der südliche Arm, die Waal (der Haupt-Schifffahrtsweg), wird zunächst zur Merwede, dann zur Beneden-Merwede, Noord, Nieuwe Maas (durch Rotterdam fließend) und mündet schließlich bei Hoek van Holland als Nieuwe Waterweg in die Nordsee. Der nördliche Arm, der Pannerdens Kanaal, wird zum Neder-Rijn (Nieder-Rhein) und schließlich zum Lek. Ein dritter Arm, die IJssel fließt nach Norden über Deventer ins IJsselmeer. Genaugenommen existiert also gar kein Fluss namens "Rhein", der in die Nordsee mündet.


Ich, der Rhein...
von Maximilian Kößler
Ich, der Rhein, entspringe in den Schweizer Alpen, fließe dann durch den großen Bodensee und fahre an der Schweizer und französischen Grenze entlang. Ich habe viele Binnenhäfen. Ich sehe auch einige Flughäfen. Auf mir ist sehr hoher Güterverkehr, dadurch versorge ich viele Menschen mit Lebensmitteln und anderen Sachen. Ich sehe viele große Städte, zum Beispiel Mannheim, Mainz, Wiesbaden, Köln usw. Schließlich fließe ich in die Nordsee und mein Wasser kommt in alle Ozeane der Welt.

Der Rhein
von Gesine Lux
Ich bin Vater Rhein .Ich komme aus der Schweiz. Auf dem Weg nach Deutschland durchquere ich den Bodensee. Man trägt mir die Ehre zu, eine Zeit als deutscher Grenzfluss zu verbringen. Mal werde ich als Ober-, Mittel- oder Unterrhein bezeichnet. Je nach dem Gebiet, durch das ich fließe, (Oberrheinisches Tiefland, Rheinisches Schiefergebirge ). In dieser Tiefebene speisen mich mehrere Flüsse (der Neckar, die Nahe, der Main, die Lahn und die Mosel). Nahe von Bonn komme ich am Drachenfelsen vorbei. Dort, wo die Loreley, der Sage nach saß und die Seeleute verführte und ins Verderben lockte. An meinen Ufern entstand, auf Grund der Güter, die auf mir transportiert werden, eine ausgedehnte Industrielandschaft mit modernen Häfen. (Kohle, Sand, Erz, Baustoffe, und chemische Erzeugnisse). Dann verlasse ich Deutschland und fließe durch die Niederlande. Anschließend ende ich in der Nordsee. Vermenge mein Wasser mit ihrem, lasse mich vom Seewind streicheln. Ich bin 1320 km lang.
 
Ich bin der Rhein

von Aileen Kürschner
Ich bin der Rhein. Mit 1320 km bin ich der längste Fluss in Deutschland. Meine Quelle liegt in der Nähe des Bodensees, hoch in den Schweizer Alpen. Von dort an begebe ich mich nun auf die weite Reise zur Nordsee. Schweiz, Deutschland, Frankreich und die Niederlande sind meine Anliegerstaaten.
Ich bin so ein großer Fluss, in mir münden sogar noch andere Flüsse, z.B. Neckar, Main, Lahn und die Mosel.
Ich bin für einige Sehenswürdigkeiten berühmt, z.B. für meinen Wasserfall bei Schaffhausen und für die Loreley auf einem Felsen hoch über mir. Das Rheinland in Nordrhein-Westfalen ist nach mir benannt. Dort bin ich neben dem Kölner Dom eine der bekanntesten Attraktionen. Jährlich werden auf mir 510 Mio. Tonnen Güter befördert.
Früher war ich so verschmutzt, da war in mir noch nicht mal mehr Leben. An manchen Stellen konnte man in meinem Wasser sogar Fotos entwickeln. In den 90er Jahren wurden wieder Fische in mir entdeckt. Nun ist es endlich soweit. Ich fließe mit einem niederländischen Fluss zusammen, der Maas. Mit ihr zusammen fließe ich in das große Meer - die Nordsee.
P. S.: Ich finde es sehr schön, dass die Deutschen mich liebevoll „VATER RHEIN“ nennen.

Der Verlauf des Rheines
von Larissa Krones
Hallo, ich möchte mich euch vorstellen:
Ich bin der größte und wasserreichste Fluss in Deutschland, bin 1320 km lang und entstehe im Schweizer Kanton Graubünden aus Vorder- und Hinterrhein. Nun heiße ich Rhein. Ich bin noch ganz sauber, da das Wasser aus den Bergen kommt. Man kann mein Wasser sogar trinken, es ist nur ganz schön kalt.
Jetzt mache ich mich auf den Weg zum Bodensee, bei Reineck fließe ich in den Bodensee hinein, nun durchquere ich ihn in westliche Richtung und verlasse ihn wieder in Konstanz. Ich begebe mich nach Schaffhausen und werde dort zum Rheinfall von Schaffhausen, wie ihr auf dem Bild erkennen könnt.

Ein Rheinfall ist ein Wasserfall, der um Felsen herum einen Abhang herunterfällt, das ist ganz schön gefährlich, weil ich dort sehr viel Kraft habe. Nachdem ich unten angekommen bin, such ich mir einen neuen Weg, der mich wieder ein kleines Stück durch die landschaftlich schöne Schweiz führt.
Unterwegs haben ganz viele Leute ihre Abwässer bei mir abgelassen, darum wurde ich sehr dreckig und man kann mich nicht mehr trinken.
Auf dem schnellsten Weg fließe ich nach Basel und dort an der französischen Grenze entlang. Man nennt mich deshalb auch Grenzfluss und die Franzosen nennen mich übrigens Rhin.
An der Grenze entlang fließe ich durch Neuenburg am Rhein, Bad Krozingen, Neuried und dort mache ich mich eine kurze Strecke etwas breiter. Nun fließe ich an Straßburg (französisch: Strasbourg) vorbei bis nach Lauterbourg und dort verlasse ich die Grenze.
Plötzlich zweige ich nach Osten ab durch Rheinstetten weiter nördlich nach Speyer durch Ludwigshafen und Mannheim. Bei Worms werde ich wieder etwas breiter. Weiter geht’s an Groß-Gerau vorbei, durch Mainz, Rüdesheim und Bingen. Auf einmal wende ich mich ab und fließe weiter durch das Rheinische Schiefergebirge. Als ich in Koblenz ankomme, mündet die Mosel von Westen in mich hinein. Gemeinsam mit der Mosel fließe ich durch Bonn, Köln und Düsseldorf. Zwischen Wesel und Rees habe ich sehr viele Arme und Nebenflüsse. An Emmerich vorbei fließe ich bei Millingen durch die holländische Grenze, wo ich auf einmal Rijn heiße.
Meine Reise ist fast zu Ende, nun geht’s ab nach Rotterdam, wo ich in die Nordsee münde. Unterwege lernte ich andere Flüsse und Ortschaften kennen und erlebte viele spannende Abenteuer. Vielleicht kommt ihr mich ja mal irgendwo besuchen, also Tschüss bis irgendwann einmal.

Der Rhein in der Ich-Form
Nicola Schellhorn
Ich entspringe als Vorderrhein am Oberalppass in der Schweiz.
Ich fließe dann nach Osten. In Reichenau treffe ich mich dann mit dem Hinterrhein,
zusammen fließen wir Richtung Norden. Ich fließe vorbei an Liechtenstein und bin der Grenzfluss zwischen der Schweiz und Österreich. Später fließe ich in den Bodensee. Am Stein am Rhein verlasse ich den Bodensee Richtung Westen.
Hinter Schaffhausen stürze ich mich in die Tiefe und bilde den Rheinfall. Jetzt bin ich zwischen Deutschland und der Schweiz der Grenzfluss. In Basel ändere ich meine Richtung und fließe nach Norden.
Nun verlasse ich die Schweiz, auf meiner linken Seite liegt jetzt Frankreich und rechts Deutschland. Ich fließe durch ein riesiges Tal vorbei an Straßburg, Karlsruhe, Ludwigshafen und Mannheim. Links von mir ist jetzt nicht mehr Frankreich sondern Rheinland-Pfalz und rechts Hessen. In Mainz fließt der Main in mich. Nun fließe ich nach Westen, nach ein paar Kilometern aber fließe ich wieder nach Norden. Jetzt fließen in mich noch die Mosel und die Lahn. Davor habe ich mich durch eine enge Schlucht gekämpft. Nun fließe ich durch Bonn und Köln, hinter Köln ist es dann wieder flach. Ich fließe weiter durch Düsseldorf und Hamborn in Nordrhein-Westfalen. Ich schlängele mich jetzt wieder nach Westen über die Grenze nach Holland. In Zevenaar trenne ich mich in Waal und Lek. Als Waal fließe ich vorbei an Nimwegen und dann münde ich in die Nordsee und als Lek fließe ich durch Arnheim und münde endlich auch in die Nordsee.

Ich, der Rhein
Sebastian Spannknebel
Meine beiden Hauptquellflüsse sind der Vorderrhein und der Hinterrhein, sie entspringen im Westen des Kantons Graubünden in den zentralen Schweizer Alpen. Von der Quelle fließe ich Richtung Bodensee, von da aus fließe ich bis Basel. Dann fließe ich von Basel an dem wunderschönen Feldberg vorbei, der rechts von mir liegt, dann fließe ich an der großen Stadt Freiburg vorbei. Von Freiburg geht für mich die Reise weiter bis nach Straßburg, wo ich schon in Frankreich bin, aber schnell bin ich wieder in Deutschland, zum Glück auch, denn in Frankreich war es sehr kalt. Aber was sehe ich da, da ist schon der Pfälzerwald, dann können Ludwigshafen und Mannheim nicht mehr weit sein. Da sind sie, vor den beiden großen Städten bekomme ich Angst, schnell weg hier. Jetzt kommen Mainz und die Hauptstadt von Hessen, die war doch gleich, aha - es ist natürlich Wiesbaden. „Blub“ machten der Main und die Nahe, weil die beiden Flüsse in mich geflossen sind, wie schön, dann werde ich immer breiter. Am Taunus kommen wieder zwei Flüsse herbei, einmal die Lahn von rechts und die Mosel kommt mit einer Fähre von links gedudelt. Dann geht es weiter nach Koblenz und Bonn. Da kommt die Sieg, dass kleine Ding. Dann geht die Reise weiter nach Köln, bald kommen Düsseldorf und Duisburg, beide Städte haben sehr große Häuser. Da ist schon die Grenze zwischen Deutschland und Holland. Dort ist der Zoll, der kontrolliert die Autofahrer, die in die Niederlande wollen, mich kontrollieren sie nicht - „Ätsch“. Hier in den Niederlanden ist es so schön, ich würde immer hier bleiben, geht aber nicht, denn ich münde bei Hoek van Holland in der Nähe von Rotterdam in die wunderschöne Nordsee.

Meine Reise zur Nordsee
Dominik Hoffesommer
Ich, der Rhein, bin schöner als der Main! Ich entspringe aus zwei Quellflüssen, dem Vorderrhein und dem Hinterrhein in den schönen Schweizer Alpen. Insgesamt tragen 13 Quellflüsse den Namen in ihrem Namen. Vereinigt werden wir bei Reichenau und nennen uns dann Alpenrhein um dann ein schönes Bad im Bodensee zu nehmen. Jetzt ist das Bad zu Ende und ich fließe weiter - bald bin ich in Basel. Ich freue mich: Was für eine große Stadt und was für schöne Häuser. Als nächstes überschreite ich die Landesgrenze nach Frankreich - oh ja da, ich kann Straßburg schon sehen – uiii! - hier sprechen die Menschen aber komisch, aber egal, gleich bin ich ja auch schon in meinem Lieblingsland Deutschland, hier verstehe ich die Menschen wieder, denn sie reden genau so wie in der Schweiz. Ah, da hinten kann ich auch schon Karlsruhe sehen. Bald bin ich in Hessen, nur noch durch Mannheim, wo ich mich mit dem Neckar zusammenschließe. Da sehe ich auch schon den Main, der ist auch schon ganz schön groß, aber gegen mich hat er keine Chance, ich bin größer und stärker und ihm bleibt nichts anderes übrig, als in mir zu münden. Weiter geht’s Richtung Hessen, wo ich durch die Landeshauptstadt Weisbaden fließe. Und weiter durch die nächste Landeshauptstadt, es ist Mainz in Rheinland-Pfalz. Dort treffe ich auch zwei Kumpel von mir, die Mosel und die Lahn, beide münden in mich ein. Vorne sehe ich auch schon Bonn, Bonn war früher einmal die Hauptstadt Deutschlands. Kurz nach Bonn fließt die Sieg in mich. Weiter geht’s durch Köln und Düsseldorf. In Köln steht auch eine berühmte Kirche, die der Kölner Dom genannt wird. Düsseldorf ist die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen. Nach Düsseldorf fließe ich durch Duisburg, wo anschließend die Ruhr und die Lippe in mir münden. Oh jammerjammer, schade - bald wird meine Reise enden, ich verlasse Deutschland und befinde mich nun in den Niederlanden, wo ich mich in zwei Hauptarme teile. Im Norden heiße ich jetzt, nachdem die Ijsell in mich geflossen ist, Lek und im Süden nennt man mich nun Waal. Kurz vor Rotterdam treffen wir wieder zusammen und gemeinsam durchfließen wir mit dem Namen Nieuwe Maas (hmm - ist schon ein komischer Name) den Hafen von Rotterdam - das ist dann meine letzte große Station bevor ich bei Hoek van Holland in die Nordsee münde.

Der Rhein
Patrick Schmidt
Ich entspringe in den Alpen, im schweizerischen Kanton Graubünden, und ströme dann in den Bodensee. Von dort fließe ich westwärts und bilde bei Schaffhausen den Rheinfall (20m). Danach biege ich bei Basel ab, nach Norden in die Oberrheinische Tiefebene. Bei Bingen durchbreche ich das Rheinische Schiefergebirge und fließe nordwestlich nach Bonn. Dort erreiche ich das Norddeutsche Tiefland. Kurz nach der Stadt Emmerich verlasse ich Deutschland, in Holland teile ich mich in mehrere Arme und münde mit meinem südlichen Hauptarm in die Nordsee. Die wichtigsten Hafenstädte, die ich durchfließe sind: Basel (Schweiz), Straßburg, Mannheim, Ludwigshafen, Duisburg und der Mündungshafen Rotterdam (Holland). Ich durchfließe auch noch andere große Städte wie: Mainz, Koblenz, Bonn, Köln und Düsseldorf. Meine wichtigsten Nebenflüsse sind: Neckar, Main, Lahn, Ruhr, Lippe, Ill, Mosel, Maas. Kanalverbindung zur Rhone, Marne, Ems, Weser, Elbe und Donau. Ich bin der längste und bedeutendste Strom des westlichen Mitteleuropas, ich bin 1320 km lang.


Ich, der Rhein
Lisa-Marie Patzak
Ich, der Rhein, habe meine Quellen in den Schweizer Alpen. Dann fließe ich in den Bodensee, wo viele in mir schwimmen, dann fließe ich raus, Richtung Nordsee, dabei fließe ich an Basel vorbei. An der französischen Grenze entlang. Dann biege ich nach Norden ab und bin dann in Ludwigshafen und Mannheim. Wenn ich in Koblenz angekommen bin, mündet sogar die Mosel in mir. Gemeinsam mit der Mosel fließe ich durch Bonn. Und auch Köln und Düsseldorf. Ich fließe bei Milligen durch die holländische Grenze. Ich bin ungefähr 1320 km lang. Jetzt ist leider meine Reise zu Ende, jetzt bin ich schon in Rotterdam, wo ich in die Nordsee fließe.

Ich, der Rhein
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Elbe

Elbe (tschechisch Labe), mit einer Länge von etwa 1 170 Kilometern einer der längsten Flüsse Mitteleuropas. Das Einzugsgebiet umfasst etwa 144 000 Quadratkilometer. Die Quellflüsse der Elbe entspringen im Riesengebirge im Norden der Tschechischen Republik. Bei Mìlník vereinigt sich die Elbe mit der Moldau, die die obere Elbe bis zum Zusammenfluss an Länge und Einzugsgebiet sowie Wasserführung übertrifft. Nachdem die Elbe mehrere kleinere Flüsse, darunter die Eger und die Biela aufgenommen hat, durchbricht sie zwischen Tetschen (Dìèin) auf tschechischer und Pirna auf deutscher Seite das Elbsandsteingebirge. Bei Riesa tritt die Elbe in die Norddeutsche Tiefebene ein und durchquert mit der Leipziger Tieflandsbucht und der Magdeburger Börde einige der fruchtbarsten Gebiete in Deutschland. Im weiteren Verlauf fließt sie durch ausgedehnte Heidelandschaften und Grundmoränengebiete wie die Altmark und die Lüneburger Heide. Bei Hamburg bildet die Elbe einen Mündungstrichter, der bei Cuxhaven (Nordsee) eine Breite von 15 Kilometern erreicht.
Die Elbe fließt durch Dresden, Magdeburg und Hamburg. Diese Städte verfügen auch über bedeutende Binnenhäfen. Die Elbe ist durch Kanäle mit der Oder, dem Rhein und der Weser verbunden. Über den Nord-Ostsee-Kanal und den Elbe-Lübeck-Kanal hat sie auch Verbindung zur Ostsee. Die Elbe ist auf einer Länge von ungefähr 940 Kilometern von der Nordsee bis Prag schiffbar. Aufgrund der massiven Einleitung industrieller Abwässer ist die Elbe ein durch Schadstoffe stark belasteter Fluss.
Die Elbe ist bereits seit dem 10. Jahrhundert ein wichtiger Handelsweg. Ab Mitte des 12. Jahrhunderts wurde auch über längere Flussstrecken Handel getrieben. Vor allem Hamburg entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Umschlagplatz für den Fluss- und Seehandel. Im Lauf der folgenden Jahrhunderte behinderte jedoch eine Vielzahl von Zollschranken den Warenverkehr. Dieser wurde durch die 1871 erfolgte Aufhebung sämtlicher innerdeutscher Zollbeschränkungen stark angekurbelt.
MS Encarta 2002
 

Die Elbe
Henry Stahlberg
Als kleines Bächlein sprudele ich aus meiner Quelle am Hohen Rad aus dem Felsen. Das ist im Riesengebirge und liegt im Grenzgebiet zwischen Tschechien und Polen. Zuerst fließe ich als kleiner Fluss durch Tschechien. Aber bald kommt schon Verstärkung durch meine Freunde Mettau und Adler bei Königgrätz. Bei der Stadt Pardabitz entschließe ich mich nach Westen zu fließen, durch die Orte Kolin und Nimburg. Bei Cetakowitz und Melnik machen mich meine Freunde Iser und Moldau zu einem starken Fluss. Jetzt bewege ich mich zur Grenze von Deutschland. Vorher kommt noch die Eger bei Theresienstadt zu mir und bei Tetschen will auch die Polzen mit mir fließen. Dann habe ich mir einen Weg durch das Elb-Sandsteingebirge gesägt. Nun bin ich in Deutschland und komme über Pirna nach Dresden in Sachsen. Diese schöne Stadt wurde vor genau 60 Jahren durch Bomben total zerstört. Heute ist Dresden wieder aufgebaut. Ich bin nun schon zu einem gewaltigen Strom angewachsen, weil viele kleine Nebenflüsse mich verstärken. Ich sehe an meinen Ufern viele schöne Städte, wie Meißen, die Porzellanstadt, Riesa und Torgau. Danach kommen zu mir meine kleinen Schwestern, die Mulde, Schwarze Elster und die Saale. An der Industriestadt Dessau vorbei, bin ich jetzt in Sachsen-Anhalt und kreuze bei Magdeburg den Plauer-Kanal und fließe dann nach Norden bis Wittenberge. Aus Brandenburg kommen noch Dosse und Stepnitz zu mir, und das Wendland schiebt mir Aland und Jeetze zu. Nachdem sich auch die Sude und die Elde mit mir vereinen, bin ich schon ein sehr breiter Strom, auf dem viele Schiffe fahren können. Es werden auf mir viele Güter transportiert. Auf den vielen Ausflugsschiffen lernen mich die Menschen kennen.
Ab Wittenberg nehme ich meinen Weg nach Nordwesten. Bei Lauenburg kommt die Sude mit mir und der Elbe-Trave-Kanal kreuzt meinen Weg. In der Ferne kann ich schon Hamburg sehen und die Luft wird salziger. Mein Wasser ist auf dem langen Weg von Tschechien schon recht schmutzig geworden und die Menschen müssten noch viel mehr tun, damit ich wieder sauber werde. Dann könnten auch wieder mehr Fische in mir leben.
Jetzt habe ich endlich Hamburg erreicht, die große Hanse-Stadt vor der Nordsee. Hamburg hat einen großen Hafen für Passagierschiffe und Frachter. In riesigen Lagerhäusern wird Ware aus der ganzen Welt gelagert. Mein letztes Wegstück zur Nordsee wird die Elbmündung genannt und hier bekomme ich zum Schluss noch mal Verstärkung durch meine Freunde Luhe, Oste, Alster, Pinnau und Stör. Auf diesem letzten Stück habe ich mich schon mit Nordseewasser vereint und bin recht salzig. Auch Ebbe und Flut bekomme ich hier zu spüren.
Zum Schluss endet meine Reise am „Brunsbüttelkoog“, wo auch der Nord-Ostsee-Kanal eine Verbindung zur Ostsee bildet. Mit über 1000 km Länge zähle ich zu den größten Flüssen Europas.

Hallo!!!!
Pascal Felix Keller
Ich bin die Elbe. Ich wollte euch vom vergangen Jahr und von meinen Brüdern und meinen Freunden, die ich unterwegs getroffen habe, erzählen. Ich bin als erstes als Schneeflocke vom Himmel gefallen – und das auch noch mitten im Winter hoch auf dem Riesengebiege in Tschechien, um genauer zu sein: bei der Schneekoppe. Die ist nämlich die Höchststelle des Riesengebirges. Ich glaube, die Schneekoppe sie ist 1603 Meter hoch. Oben dann erst im warmen Sommer bilden sich kleine Bacheläufe und die sind den Berg hinunter gesaust, das hat höllischen Spaß gemacht. Dann aber kam schon der erste von vier Orten, Koniggrätz, ein sehr schöner Ort und nach einer Weile kam mein erster Bruder, die Moldau. Wir haben immer Mist zusammen gebaut. Einmal sind wir aus Versehen übergelaufen und haben einen großen Schaden angerichtet. Aber auf einmal stürzte ich den Ellenfall (??) herunter, das war aufregend. Ich floss weiter und sammelte meinen Freund, die Eger ein, der kam gerade aus Deutschland. Ich floss weiter und floss an Aussig vor bei, ich floss über die tschechisch-deutsche Grenze, dann floss ich an Dresden vorbei. Ich floss weiter und freundete mich mit einem Fisch an. Ich nahm noch die Mulde, die Cousine der Moldau, mit. Ich floss an Magdeburg vorbei und dort floss der Mittelkanal in mich hinein. Später nahm ich noch die Havel mit. Die Havel erzählte uns alles, sie hatte einen neuen Freund, die Spree, sie erzählte immer von der Oder, die die Grenze zischen Polen und Deutschland ist. Ich seufze immer, wenn ich daran denke, ich wäre auch gern eine Grenze. Doch dann floss ich durch Hamburg und in die Helgoländer Bucht, also in die Nordsee hinein. Ich freue mich wieder, wenn ich diese Reise noch einmal machen darf, das wünsche mir immer, wenn ich in der Nordsee bin. Und noch etwas denke ich: Wie schön ist es, eine Elbe zu sein.

Oder
Die Oder (poln. u. tschech. Odra) ist ein Fluss, der durch Tschechien, Polen und Deutschland fließt. Sie entspringt am Lieselberg im mährischen Odergebirge, einem östlichen Ausläufer der Sudeten bei Olmütz (Olomouc), hier bildet sie zum Teil die Grenze zwischen Schlesien und Mähren, überquert hinter Ostrau (Ostrava) die Grenze zwischen Tschechien und Polen und fließt durch Schlesien und dessen Hauptstadt Breslau (Wrocław). Ab der Neißemündung bei Ratzdorf nördlich von Guben in Brandenburg bildet bis nördlich von Schwedt ihre Mitte die Grenze zwischen Polen und Deutschland. Sie fließt an Eisenhüttenstadt, Frankfurt (Oder), dem Oderbruch und Küstrin (Kostrzyn) vorbei und ist ab Stettin (Szczecin) für Seeschiffe befahrbar. Die Oder mündet nach 850 km als Ästuar in das zur Ostsee gehörende Stettiner Haff. Durch Begradigung verkürzte sich die Oder in den letzten 150 Jahren von 1040 km Länge auf nunmehr 850 km. 1997 kam es zum letzten großen Oderhochwasser.

Mosel
Die Mosel ist ein Fluss in Frankreich, Luxemburg und Deutschland (Bundesländer Saarland und Rheinland-Pfalz). Die Mosel entspringt am Col de Bussang oberhalb von Rupt-sur-Moselle in den Vogesen auf 735 m Höhe und mündet nach 544 km am Deutschen Eck in Koblenz von links in den Rhein.
Der Abschnitt der Mosel bis zur Einmündung der Saar kurz vor Trier wird in Deutschland als Obermosel bezeichnet; dabei handelt es sich jedoch geographisch nicht mehr um den Oberlauf des Flusses. Der Bereich von Trier bis Cochem, in dem die Mosel in vielen Schleifen (Mäandern) gewunden ist, wird Mittelmosel genannt, und der folgende Abschnitt Untermosel. Von Trier an abwärts trennt die Mosel die beiden Mittelgebirge Eifel (nordwestlich) und Hunsrück (südöstlich).
An der Mosel befindet sich ein wichtiges Weinanbaugebiet, dessen deutscher Teil zum Gebiet Mosel-Saar-Ruwer zählt.

Main
Der 524 km lange Main, der in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen fließt, ist der längste rein deutsche Fluss; dies liegt daran, dass die längeren Flüsse Donau, Rhein, Elbe, Oder und Mosel nicht in Deutschland münden bzw. entspringen. Er ist nach Donau, Inn, Salzach und Isar der wasserreichste Fluss auf bayerischem Gebiet. Der Main entsteht durch die Vereinigung von Weißem und Rotem Main bei Kulmbach, im Nordosten von Bayern.
Der Main ist auf 396 km ab Bamberg schiffbar. Sein Einzugsgebiet umfasst 27.292 km². Über den Main-Donau-Kanal ist er seit 1992 mit der Donau verbunden.
Der Main ist ein rechter und der wichtigste Nebenfluss des Rheins. In ihn mündet er auch.

Inn
Der "grüne Inn" ist ein rechter Nebenfluss der Donau und 510 Kilometer lang. Er entspringt beim Malojapass im Schweizer Engadin (er heißt aber erst ab dem St. Moritzersee Inn, davor Sela), fließt erst durch das Oberinntal, duch das Bundesland Tirol (Österreich) und die Landeshauptstadt Innsbruck, ins Unterinntal. Im weiteren Lauf fließt er durch Oberbayern und bildet dann die Grenze zwischen dem Innviertel in Österreich sowie Bayern. Der Inn mündet in Deutschland bei Passau in die Donau. An der Einmündung ist er weitaus breiter als die Donau selbst und führt auch mehr Wasser. Trotzdem heißt der Strom ab Passau Donau, da sie beim Zusammenfluss mit dem Inn den längeren Weg zurückgelegt hat.
Im Oberlauf des Inn von Schweizer Gebiet bis Landeck in Tirol befinden sich mehrere Wasserkraftwerke. Staustufen im Unterlauf ab Kufstein dienen sowohl der Energiegewinnung als auch dem Hochwasserschutz.

Weser

Die Weser ist nach dem Main der zweitlängste Fluss, der nur durch deutsches Gebiet fließt; die längeren Flüsse Donau, Rhein, Elbe, Oder und Mosel haben entweder ihre Quelle oder ihre Mündung außerhalb Deutschlands.
Die Weser durchfließt Hessen, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen oder sie ist jeweils Grenzfluss von einigen dieser Bundesländer; wenn man neben der Fulda (ihr kürzerer Quellfluss), die in Hessen entspringt, auch noch die Werra (ihr längerer Quellfluss) dazu zählt, reiht sich diesbezüglich auch noch Thüringen mit ein. Die Weser entsteht durch das Zusammenfließen von Fulda und Werra in Hann. Münden. Zusammen mit der Werra ist die 433 km lange Weser 725 km lang (rechnet man nun auch noch die Fulda dazu, kommt man hypothetisch auf 943 km). Sie mündet in die Nordsee.

Saale

Die Saale, auch Sächsische Saale, ist ein Fluss in Oberfranken/Bayern, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Sie ist nach der Moldau der zweitlängste Nebenfluss der Elbe.
Die Gesamtlänge wurde durch Begradigungen im Rahmen des Wasserstraßenausbaues Elbe/Saale in den Jahren 1933 bis 1942 von 427 km auf rund 413 km verkürzt. Sie entspringt im Fichtelgebirge im Nordosten Bayerns.
An der Saale mit ihrem Nebenfluss Unstrut liegt das Weinbaugebiet Saale-Unstrut.

Spree
Die Spree ist ein Fluss im Osten Deutschlands, in den Bundesländern Sachsen, Brandenburg und Berlin. Sie entspringt im Lausitzer Bergland (Sachsen) nahe der Grenze zu Tschechien aus drei Quellen in Ebersbach, Neugersdorf und am Kottmar und mündet in Berlin-Spandau in die Havel. Die Länge der Spree beträgt 382 km.
Schiffbar ist die Spree aber nur im Unterlauf auf 150 Kilometern Länge. Der Fluss ist durch den Oder-Spree-Kanal (siehe auch: Kanal) mit der Oder verbunden. Das Einzugsgebiet des Flusses umfasst 10.105 km². Die Spree fließt auf dem Weg nach Norden über Bautzen und Cottbus zunächst in den Oberen Spreewald, wo sie sich stark verzweigt und nach Westen wendet. Nach Lübben (Spreewald) wendet sie sich wieder nach Norden und erreicht den Unteren Spreewald. Von hier aus fließt sie in östlicher Richtung und erreicht den Schwielochsee, um diesen in nordwestlicher Richtung zu verlassen.
Die Spree passiert Beeskow und fließt an Fürstenwalde vorbei in den Müggelsee. Das folgende Teilstück zwischen Müggelsee und Berlin-Köpenick wird als Müggelspree bezeichnet. In Berlin-Köpenick mündet die Dahme in die Spree, der auf Höhe des Spreewaldes über den Spree-Dahme-Umflutkanal Spreewasser zugeführt wurde. Dieser Ablusskanal zur Dahme sollte den Spreewald vor Hochwasser schützen. Nach weiterem Verlauf durch das Berliner Kanal- und Schleusensystem mündet die Spree in Berlin-Spandau in die Havel.

Quellen: Wikipedia und MS Encarta
Wichtige Informationen in der Terra-Datenbank des Klettverlages
Weitere Informationen über erdkundliche Themen: MDR-Kinderlexikon

http://www.grandurbo.de/wissenswertes.html (Viele interessante Daten zu Deutschland)
http://www.mdr.de/kinderwelt/durch-klick/kinderweltlexikon/

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