Wellermanns Glossar
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Die mit einem * gekennzeichneten Wörter werden in diesem Glossar erklärt.
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| A | |
| absorbieren | aufsaugen, in sich aufnehmen, (wegnehmen, verhindern) |
| Ägyptologen | Wissenschaftler, die sich mit der Geschichte des Alten Ägypten beschäftigen |
| Aktie | auch: Wertpapier; Wertpapier über den Eigentumsanteil am Grundkapital einer Aktiengesellschaft, das entweder auf den Inhaber (Inhaberaktie) oder auf einen im Aktionärsbuch namentlich eingetragenen Aktionär (Namensaktie) ausgestellt ist. |
| Aminosäuren | wichtigste Bausteine der Eiweiße |
| Anatomie | Lehre von Form und Körperbau der [menschlichen] Lebewesen |
| Apparatur | Gesamtanlage von Apparaten |
| Archäologie, archäologisch | Altertumswissenschaft, altertumswissenschaftlich |
| Architektur, architektonisch | Baukunst - die Baukunst betreffend |
| Art (biologisch) | Alle Individuen, die sich miteinander paaren und fruchtbare Nachkommen zeugen können, gehören zu einer Art. Lebewesen einer Art haben gleiche Eigenschaften und Merkmale. |
| Arterie |
Bezeichnung für alle
Blutgefäße, die vom Herzen wegführen. Durch sie wird Blut zu den Geweben und
Organen transportiert, um diese vor allem mit Sauerstoff und Nährstoffen zu
versorgen. Arterienwände bestehen aus Muskulatur und elastischem Bindegewebe. |
| Astronomie, astronomisch | Stern- und Himmelskunde als exakte Naturwissenschaft |
| Avers | Vorderseite von Münzen |
| B | |
| Barke | kleines Boot ohne Mast |
| Bedecktsamer |
Die Bedecktsamer bilden
mit etwa 270000 Arten eine Unterabteilung der Samenpflanzen. Sie besiedeln
als krautige und holzige Pflanzen sehr unterschiedliche Lebensräume in allen
Vegetationszonen der Erde. Der Mensch nutzt zahlreiche Vertreter als
Nahrungsmittel, andere als Rohstoffe für Textilien, als Arznei- und
Genussmittel sowie als Zierpflanzen. Im Gegensatz zu den Nacktsamern sind die Samenanlagen von Fruchtblättern umhüllt - bedeckt - und im Fruchtknoten eingeschlossen. Man unterscheidet nach der Zahl der Keimblätter zwischen einkeimblättrigen Blütenpflanzen (Monokotyledoneae) und zweikeimblättrigen Blütenpflanzen (Dikotyledoneae). Die Bedecktsamer sind die jüngste Entwicklung innerhalb der Pflanzenwelt. Erste Arten kennt man aus der Kreidezeit. |
| brillant | hervorragend, glänzend |
| Bruttoinlandsprodukt | Bruttoinlandsprodukt (BIP), der Wert aller Güter (Sachgüter und Dienstleistungen), die innerhalb eines bestimmten Zeitraumes (meist ein Jahr) in einem Land erzeugt werden. Dazu gehören auch Güter, die von Ausländern und ausländischen Unternehmen erstellt werden, die im Inland ansässig sind. Das Bruttoinlandsprodukt spiegelt die gesamte wirtschaftliche Leistung eines Landes wider. Bei internationalen Vergleichen dient es oft als Gradmesser für die wirtschaftliche Leistungskraft der einzelnen Länder. |
| Bronchus (Bronchien) | Bronchien sind die Luftröhrenaufzweigungen der Lunge. An ihrer Verzweigungsstelle, geht die Luftröhre in die beiden Bronchialäste und damit in die rechte und linke Lunge über. |
| Budo-Sportarten | [ japanisch bu, „Soldat”, do, „Weg”], im weiteren Sinne zusammenfassende Bezeichnung für fernöstliche Kampf- und Selbstverteidigungssportarten, auch für fernöstliche Kampf- und Bewegungskünste; im engeren Sinne Bezeichnung für alle japanischen Ritter- und Kriegskünste, denen durch das Wort „do” eine moralisch-erzieherische Aufgabe und Bedeutung zukommt. Von diesen Budo-Sportarten sind in Europa am bekanntesten Judo, Karate, Aikido, Ju-Jutsu, Kendo und Kyudo. Das koreanische Pendant zu Karate ist Taekwondo. |
| C | |
| Chlorophyll | Blattgrün; Farbstoff, der bei allen höheren Pflanzen vorkommt und ihnen ihre typische grüne Farbe gibt. |
| Collagen | Collagen ist ein Eiweiß (Protein). Im menschlichen Körper ist Kollagen mit über 50 % Anteil am Gesamtgewicht aller Eiweiße (Proteine) das verbreitetste Eiweiß. Es ist der organische Bestandteil von Knochen und Zähnen und der wesentliche Bestandteil von Sehnen, Bändern und Haut - wesentliche Eigenschaften von Kollagenfasern sind enorme Zugfestigkeit und extrem hohe Dehnbarkeit. Seinen Namen erhielt das Kollagen (aus dem Griechischen: "Leim erzeugend") aufgrund seiner Entdeckung als wichtiges |
| D | |
| Delta | Ablagerung von Sedimenten* (z. B. Schlamm) dort, wo ein schnell fließender Strom oder Fluss sich in einen See, ins Meer oder einen langsamer fließenden Fluss ergießt. Seine dreieckige Form erinnert an den griechischen Buchstaben Delta, daher der Name. Das erste Mal verwendete ihn der griechische Historiker Herodot im 5. Jahrhundert v. Chr. zur Beschreibung des Nildeltas. Die dreieckige Form und die große Breite entstehen, weil die Flussmündung durch fortlaufende Sedimentzufuhr blockiert wird. Dadurch bilden sich ständig neue Deltaarme schräg zum ursprünglichen Flussverlauf. Deltas sind im Allgemeinen durch sehr fruchtbaren Boden charakterisiert. |
| demotisch | ägyptische Sprach- und Schriftform, die vom 7. Jahrhundert v. Chr. bis zum 5. Jahrhundert n. Chr. in Urkunden und in literarischen Texten verwendet wurde. |
| Devisen | Im engeren Sinn versteht man unter Devisen die Bankguthaben bei ausländischen Währungen, die im so genannten Devisenverkehr eingesetzt werden. Dieser bezeichnet Geldgeschäfte, in deren Verlauf die Währung eines Landes in die eines anderen umgerechnet wird. |
| Domestikation | Umzüchtung wilder Tiere zu Haustieren |
| Dynastie | Herrschergeschlecht, Herrscherhaus |
| E | |
| effektiv | sinnvoll, zielgerichtet, wirksam |
| Ejakulat | Samenflüssigkeit |
| elementar | grundlegend |
| Elementarschule | Grundschule, erste Schulform |
| endokrin(e Drüsen) | Endokrines System, Sammelbezeichnung für alle Organe und Gewebe, die Hormone produzieren. Die endokrinen Organe sind Drüsen, die aber keine Ausführungsgänge besitzen, weil sie ihre Produkte unmittelbar ins Blut ausschütten. Die Hormone, die von endokrinen Drüsen erzeugt werden, steuern das Wachstum, die Entwicklung und die Funktionen vieler Organe; außerdem koordinieren sie die Stoffwechselvorgänge. Als Endokrinologie bezeichnet man die Wissenschaft von den endokrinen Drüsen und den von ihnen produzierten Hormonsubstanzen, deren physiologischen Wirkungen und den Störungen und Krankheiten, die bei Fehlfunktionen auftreten. |
| Enzyme (Verdauung) | Wirkstoffe (Eiweiße oder Proteine), die Nährstoffe so zerlegen, dass sie über das Blut den Körperzellen zugeführt werden können - sie "spalten" die Nährstoffe auf. |
| Epiphyse | Die Zirbeldrüse liegt im hinteren oberen Abschnitt des Zwischenhirns. Sie ist etwa 12 mm lang und hat eine Zapfenform. In früheren Jahrhunderten wurde in ihr der Sitz der Seele vermutet. Die Funktion der Zirbeldrüse ist noch nicht völlig erforscht. Eine ihrer Funktionen ist aber die Bildung von Melatonin, das als Gegenspieler des Intermedins (Hormon der Hypophyse) die Pigmentierung hemmt. Die Bildung von Melatonin ist lichtabhängig und teilweise auch jahreszeitenabhängig. |
| Epiphyten | Aufsitzerpflanzen, ernährt sich selbst (z.B. Luftwurzeln), kein Schmarotzer - Regenwaldpflanze |
| Epizentrum | der Ort an der Erdoberfläche senkrecht über dem Erdbebenherd |
| Epoche | (geschichtlicher) Zeitabschnitt |
| Erektion | allgemeine Bezeichnung für das Aufrichten bestimmter Organe (Penis, Brustwarzen, aber auch Haare). Versteifung des männlichen Gliedes |
| Erosion |
Abtragung (Zerstörung) der
Erdoberfläche durch Niederschläge. Künstliches Eingreifen in den
Wasserhaushalt und übermäßige Waldrodung kann eine Bodenerosion zur Folge
haben. Ein weltweites ökologisches Problem ist die Bodenerosion nach Abholzung, Überweidung oder unsachgemäßem Ackerbau. Durch den Verlust der vorher den Boden fest haltenden Vegetationsdecke ist die Oberfläche den zerstörerischen Kräften ausgesetzt. Das Ergebnis ist die Abtragung der ehemals fruchtbaren Bodenkrume. Gebiete, die davon betroffen sind, unterliegen der Verödung und Versteppung. |
| Eurosystem | Das Eurosystem umfasst die Europäische Zentralbank (EZB) und die nationalen Zentralbanken der Mitgliedstaaten, die den Euro in der dritten Stufe der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) eingeführt haben. Derzeit gehören zwölf nationale Zentralbanken dem Eurosystem an. Das Eurosystem wird von dem EZB-Rat und dem EZB-Direktorium geleitet und ist seit dem 1. Januar 1999 für die einheitliche Geldpolitik im Euroraum verantwortlich. Sein vorrangiges Ziel ist es, die Preisstabilität zu gewährleisten. |
| Evakuierung | ein Gebiet von Bewohnern räumen, Bewohner aussiedeln |
| Evolution | bedeutet die schrittweise Veränderung der genetischen und äußeren Merkmale von Lebewesen im Laufe der Zeit. Dabei sterben Arten aus und neue entstehen. |
| F | |
| Fauna | Bezeichnung für die Tierwelt innerhalb eines bestimmten Gebietes, aber auch die Zusammenfassung aller innerhalb eines Gebietes vorkommenden Tierarten. |
| Fellachen | Ackerbauern im Alten Ägypten |
| Flora | Bezeichnung für die gesamte Pflanzenwelt innerhalb eines bestimmten Gebietes (geographisch). |
| Follikel | Bläschen mit weiblicher Eizelle |
| Fotosynthese | Elementarer photochemischer Prozess, Stoffwechselreaktion von Pflanzen, bei der aus Kohlendioxid unter Einwirkung des Sonnenlichts energiereiche Kohlenhydrate gebildet werden. Die Photosynthese ist eine notwendige Voraussetzung für das pflanzliche und tierische Leben auf der Erde. |
| Funktion | Aufgabe, Tätigkeit, Verrichtung, Wirksamkeit - Betätigungsweise z.B. eines Organs... |
| G | |
| Genitalien | Geschlechtsteile |
| geodätisch | die Erdvermessung betreffend |
| Geologie | Wissenschaft von der Entstehung (Erdgeschichte) und vom Bau der Erde |
| Geometrie | ein Bereich der Mathematik, der sich mit Flächen und Körpern beschäftigt |
| Giralgeld | auch: Buchgeld; Bankguthaben für bargeldlosen Zahlungsverkehr bei Kreditinstituten. Wird per Überweisung, Scheck oder Kreditkarte Transportiert". |
| Golfstrom | Warme Meeresströmung im atlantischen Ozean, die nördlich der Bahamas entsteht und sich vor Neufundland spaltet. Ein Teil verbleibt in nordamerikanischen Gewässern, der andere Teil fließt als nordatlantischer Strom Richtung Europa. Das mitgeführte warme Wasser ist für das Klima in Nordwesteuropa mit verantwortlich. |
| H | |
| Hierarchie, hierarchisch | strenge Ordnung, Befehle von oben nach unten |
| Hieroglyphen | Um 2900 v. Chr., wurden in Ägypten die Hieroglyphen erfunden. Sie dienten zunächst zur Zählung von Getreidemengen oder Viehbeständen. Später wurden religiöse Texte oder Regeln aufgezeichnet. Anderthalb Jahrtausende später entwickelte sich unter dem Einfluss ägyptischer Hieroglyphen und der sumerischen Keilschriften ein phönikisches Linearalphabet. |
| Historiker | Geschichtswissenschaftler |
| Homininen | Vorfahren des Menschen |
| Hormone |
Köpereigener, von
bestimmten Drüsen produzierte Wirkstoff, der ins Blut abgegeben wird. Hormone regeln unterschiedliche Funktionen. Sie steuern Entwicklung und Wachstum, regeln Stoffwechselfunktionen, bei denen chemische Stoffe auf- oder abgebaut werden, außerdem die Fortpflanzung, die körperlichen Reaktionen auf Stresssituationen und anderes. Jedes Hormon besteht aus einer individuellen chemischen Substanz, die von einer endokrinen Drüse oder anderen Körperteilen wie Magen und Darm erzeugt und an das Blut abgegeben werden. Dieses können sehr einfache, aber auch kompliziert gebaute Strukturen sein. |
| Hormonorgane | Zu den Hormonorganen gehören die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) mit Vorderlappen (Andenohypophyse) und Hinterlappen (Neurohypophyse), die Zirbeldrüse (Epiphyse), die Schilddrüse (Glandula thyreoidea), die Nebenschilddrüsen (Glandulae parathyroideae), die Nebennieren (Glandulae suprarenales), das Inselorgan der Bauchspeicheldrüse (Langerhans-Inseln des Pankreas) und die Keimdrüsen (Eierstock / Ovar und Hoden / Testis). |
| Humanismus |
Im 14. und 15. Jahrhundert entwickelten sich in Europa neue philosophische
Strömungen, die die Weltanschauung stark
verändern sollten und eine Gegenbewegung zur Scholastik und der damaligen
kirchlichen Autorität darstellten. Die Würde und die Bedeutung eines jeden
Menschen sowie seine freie geistige Entfaltung rückten in den Mittelpunkt
des Humanismus. Es entstand das Bild vom
Menschen als Individuum. Die Bildung
rückte in den Vordergrund. Vorbild und Anreger humanistischer Ideale war die
Antike, in der die Menschlichkeit am reinsten entwickelt schien. Der
Humanist ERASMUS VON ROTTERDAM suchte einen harmonischen Ausgleich von
Antike und Christentum in einem christlichen
Humanismus. schülerlexikon.de Humanismus
schülerlexikon.de / DUDEN |
| Hymen | Jungfernhäutchen |
| Hypothese | Eine Annahme, eine (noch) unbewiesene Sache |
| I | |
| Identität | Echtheit |
| imposant | beeindruckend, großartig |
| ineffektiv | unwirksam, fruchtlos, nutzlos |
| Infrastruktur | Gesamtheit der Einrichtungen, die als Grundvoraussetzung für das Funktionieren der Wirtschaft einer Gesellschaft gelten. Dazu gehören im Wesentlichen die Verkehrswege (Straße, Schiene, Wasserwege und Flughäfen), die Gas-, Wasser- und Stromversorgung sowie die Bildungs-, Gesundheits- und Freizeiteinrichtungen. |
| Ingenieur | Fachleute, die das Studium einer technischen oder naturwissenschaftlichen Fachrichtung an einer Hochschule oder Fachhochschule oder einer Berufsakademie abgeschlossen haben |
| Initiationsriten | durch bestimmte Bräuche geregelte Aufnahme eines Neulings in eine Gemeinschaft - meist eines Jugendlichen in die Welt der Erwachsenen. |
| Inuit | So nennen sich die Eskimos selber. Bedeutet in ihrer Sprache "Mensch". Eskimo bedeutet „Rohfischfresser“, diese Bezeichnung lehnen die Inuit ab. |
| J | |
| K | |
| Kanope | Kleiner Eingeweidesarg (Ägypten) |
| Kapillare | feinste Blutgefäße, Haargefäße; stellen den Übergang zwischen arteriellem und venösem Blutgefäßsystem dar und dienen dem Übertritt von Stoffen zwischen Blutgefäßen und Geweben. |
| Kapok(baum) | Südamerikanischer Baum, dessen waagerechte Äste 30 - 40 Meter in die Breite reichen können. |
| Karies | Zahnfäule |
| Kartusche | ursprünglich in der Baukunst entstandenes Zierelement zur Aufnahme von Inschriften, Wappen oder Namen. Im Alten Ägypten: stilisierte Schlingen einer doppelt gefassten Schnur, deren Enden unten zusammengebunden sind. |
| Kastilien | Kastilien ist eine auf der zentralen Hochebene Spaniens gelegene Landschaft, das Gebiet des oberen Ebro. Der Name Kastilien ist erstmals in einer lateinischen Urkunde aus dem Jahr 800 bezeugt, wo von einer Kirche in territorio Castelle (auf dem Gebiet Kastiliens) die Rede ist. Diesen Namen verdankte die Region den vielen Burgen (lateinisch castella, spanisch castillos), die dort zum Schutz vor Angriffen der Araber errichtet worden waren. Im Laufe der Reconquista eroberten die Könige, v. a. Alfons VI. und Alfons VIII., maurisches Gebiet: 1085 Toledo; 1236 Córdoba, 1248 Sevilla und 1262 Cádiz. Durch die Heirat der Königin Isabella I. mit Ferdinand II. von Aragonien (1469) wurde der Grundstein für das neuzeitliche Spanien gelegt. Im Mittelalter und zur Zeit der Eroberungen in Süd- und Mittelamerika war "Castilien" sozusagen das spanische Kernland. |
| Katarakt | Stromschnelle, niedriger Wassersturz, der Nil hatte davon mehrere |
| Kauri | seltene Muschel, wurde früher als Zahlungsmittel akzeptiert (Südsee) - Naturalgeld |
| Kenotaphe | Leeres Grabmal zur Erinnerung an einen Toten, der dort aber nicht begraben ist. |
| Klitoris | Kitzler |
| Kohlendioxid | CO2; farb- und geruchloses, wasserlösliches Gas, das bei menschlicher und tierischer Atmung sowie bei allen Verbrennungsvorgängen gebildet wird. In der Luft sind 0,03 Prozent Kohlendioxid enthalten. |
| Kohlenhydrat(e) |
Kohlenhydrate sind
wichtige Energielieferanten für den Körper. Ein Großteil der mit der Nahrung
aufgenommenen Kohlenhydrate besteht aus Stärke. Die Aufgabe der Verdauung
besteht darin, diese so zu zerlegen, dass die dabei entstehenden Produkte
ins Blut aufgenommen werden können. Schon im Mund beginnt die Kohlenhydratverdauung, denn im Mundspeichel befinden sich die Verdauungsenzyme, die die Stärke in kleinere Bausteine zerlegen. Im Dünndarm kommt es zur weiteren Zersetzung, unterstützt von anderen Enzymen der Dünndarmschleimhaut. Die Endprodukte der Kohlenhydratverdauung gelangen durch die Dünndarmwände ins Blut und mit dem Blut zur Leber. |
| Konstrukteur | Erbauer, Erefinder, Gestalter |
| Konsument | Verbraucher, Kunde, Abnehmer |
| Kontingent | eine begrenzte Menge |
| Krill | Kleine, garnelenähnliche Krebstiere, die insbesondere in antarktischen Gewässern dichte Schwärme bilden und unter anderen den Bartenwalen als Nahrung dienen. |
| Krösus | Lydischer König - Ungefähr 650 Jahre v. Chr. wurden die ältesten uns bekannten Münzen von den Lydern (König Krösus) in Kleinasien hergestellt. |
| L | |
| Leitfossilien |
fossile Tier- und
Pflanzengruppen, die einen geologischen Zeitabschnitt und während dieser
Zeit abgelagerte Sedimentschichten kennzeichnen. Leitfossilien müssen vier
Bedingungen erfüllen: 1. Sie sollten nur während einer möglichst kurzen Zeit gelebt haben (das erhöht die Genauigkeit der relativen Altersbestimmung). 2. Sie sollten geographisch möglichst weit verbreitet gewesen sein (das erlaubt, auch weit voneinander entfernte Gesteinsschichten als gleich alt zu erkennen). 3. Sie sollten möglichst faziesunabhängig gewesen sein (dadurch sind sie in Schichten verschiedener Ablagerungsräume zu finden). 4. Sie sollten häufig zu finden sein. Leitfossilien gehören also einer bestimmten geologischen Schicht an, es sind versteinerten Lebewesen (Fossilien) mit möglichst geringer vertikaler, aber weit ausgedehnter horizontaler Verbreitung (häufig hartschalige Mollusken, auch Pflanzen); sie dienen zur Altersbestimmung der betreffenden Erdschicht. |
| Liturgie | religiöse Texte, z.B. für Gottesdienste |
| M | |
| Maxime | allgemeiner Grundsatz, Richtlinie |
| Megalith | großer, roher Steinblock uralter Grabbauten |
| Menarche | Erste Monatsblutung |
| Menstruation | Als Menstruationsblutung wird die regelmäßig auftretende Blutung einer Frau bezeichnet, bei der die Gebärmutterschleimhaut abgestoßen wird. Die erste, zwischen dem 10. und 16. Lebensjahr auftretende Menstruation, bezeichnet man als Menarche. |
| Mesoamerika | Mittelamerika |
| Metallurgen | Fachwissenschaftler, die sich mit Metallen (Gewinnung, Verschmelzung usw.) beschäftigen |
| monumental | eindrucksvoll groß |
| Moräne | Der von Gletschern mitgeführte, abgelagerte Gesteinsschutt. |
| Mutation | zufällige Abweichungen von den eigentlichen Erbanlagen |
| Mythologie |
(griechisch: "Erzählung",
"Rede") Gesamtheit der symbolischen (religiösen) Erzähltradition eines Volkes im Unterschied zum symbolischen Verhalten (Ritus/ Ritual) und zu symbolischen Orten (Tempel). Mythen sind bestimmte Berichte über die Handlungen von Göttern oder übermenschlichen Wesen in bestimmten außergewöhnlichen Situationen einer vorzeitlichen Welt. Themen dieser Berichte sind z.B. die Erschaffung der Welt sowie die Naturvorgänge. Als Wissenschaft vergleicht die Mythologie die Mythen verschiedener Völker anhand historischer Zeugnisse der Vergangenheit, insbesondere aus dem Altertum. |
| N | |
| Nacktsamer |
(Gymnospermae) Abteilung der Samenpflanzen. Zu den bekanntesten heute noch existierenden Arten zählen die Nadelgehölze. Sie besitzen echte Blüten, auch wenn sie so unauffällig klein sind, dass man sie meist nicht als solche erkennt. Auffälliger sind einige der zapfenartigen Blütenstände, die meist zwischen April und Juni erscheinen und Millionen und Abermillionen von Pollen entlassen, der sich als gelber Staub über alles legt. Wirtschaftliche Bedeutung hat besonders das Holz der Nacktsamer, aber auch seine Harze. Vor allem Kieferngewächse liefern Bauholz, Holz für Möbel und andere Gebrauchsgegenstände, Harze und den Rohstoff für die Papierherstellung. Hauptverbreitungsgebiet der Nadelgehölze sind die kühlen Klimazonen wie die Taiga in Sibirien und die Gebirge. Nacktsamer lassen sich in zwei große Gruppen unterteilen. Die überwiegende Zahl der siebzig Gattungen mit etwa 800 Arten gehört zu den gabel- und nadelblättrigen Koniferen (Coniferophytinae). Darunter fasst man die Nadelhölzer, Ginkgo- und Eibengewächse zusammen. Eine weitere Gruppe sind die Cycadophytinae mit den Samenfarnen, Palmfarnen und den Gnetumgewächsen. Die Fortpflanzung der Nacktsamer geschieht ausschließlich geschlechtlich. Die weiblichen Blüten tragen ihre Samenanlagen offen (daher Nacktsamer) in einem oder mehreren Fruchtblättern und enthalten eine große Eizelle. |
| neurotisch | psychisch gestört |
| O | |
| Obelisk | (griechisch obeliskos: kleiner Spieß), sich nach oben verjüngender Granitpfeiler auf quadratischem Grundriss, der in einer pyramidenförmigen Spitze ausläuft. Im alten Ägypten galten Obelisken als Zeichen der aufgehenden Sonne und flankierten in der Regel paarweise den Eingang zu Grab- oder Tempelanlagen, die mit dem Sonnenkult in Verbindung standen. |
| Ontogenese (Ontogenie) | Entwicklungsgeschichte (Individuum) |
| Östrogene | weibliche Geschlechtshormone, welches die Entwicklung der sekundären Geschlechtsmerkmale der Frau sowie den Menstruationszyklus, den Zeitpunkt der Ovulation (=Eisprung) und die Aufrechterhaltung der Schwangerschaft steuern. |
| Organ (biologisch) | abgrenzbarer Teil des Tier- oder Pflanzenkörpers von charakteristischer Form, Lage und Funktion. Organe bestehen im Allgemeinen aus mehreren Geweben. Pflanzliche Organe sind z. B. Blätter, Blüten und Wurzeln. Zu den tierischen (bzw. menschlichen) Organen gehören u. a. Leber, Lunge, Ohr und Haut. Erst die Zusammenarbeit aller Organe ermöglicht das Funktionieren des Organismus. |
| Organismus | Lebewesen, Gefüge, einheitlich gegliedertes lebendiges Ganzes |
| Orgasmus | Höhepunkt des Lustgefühls beim Geschlechtsverkehr oder bei der Selbstbefriedigung. Der Orgasmus ist u.a. verbunden mit Steigerung der Herzfrequenz, Blutdruckanstieg, Zunahme der Atemfrequenz und der Atemtiefe. Beim Mann kommt es meist gleichzeitig zum Samenerguss, bei der Frau zum krampfartigen Zusammenziehen der Muskeln im Genitalbereich. |
| P | |
| Paläontologie | [ griechisch], die Wissenschaft vom Leben der Vorzeit; ihre Untersuchungsobjekte sind die Fossilien. Als biologische Wissenschaft (Paläozoologie, Paläobotanik) befasst sie sich mit der Evolution und Systematik der ausgestorbenen Lebewesen; als geologische Wissenschaft erforscht sie die Beziehungen zwischen Fossil und anorganischer Umwelt (Palökologie, Biostratinomie). Der historischen Geologie liefert sie in den Leitfossilien (siehe oben!) das wichtigste Hilfsmittel für die Gliederung der Erdgeschichte. |
| Passatwinde | System beständiger Winde in den Tropen: Auf der Nordhalbkugel wehen beständig Passatwinde aus nordöstlicher Richtung, auf der Südhalbkugel Passatwinde aus südöstlicher Richtung. Hochdruckgebiete sind einerseits durch Trockenheit auf dem Festland charakterisiert, andererseits jedoch aufgrund der Verdunstung durch Ansammlung von Feuchtigkeit über den Meeren gekennzeichnet. Wenn die Passatwinde auf Inseln oder Küstenregionen vor dem Festland stoßen, wird feuchte Luft besonders beim Auftreffen auf Gebirge in höhere, kältere Schichten verlagert, wodurch es zu starken Regenfällen kommen kann. |
| Patriarch | Erzvater, Stammvater hier: vorsintflutliche Patriarchen: Erzväter des Alten Testaments vor der Sintflut |
| Penis | Bezeichnung für das männliche Glied |
| Pharao | Der Pharao hatte im alten Ägypten unbeschränkte Macht, ihm mussten alle Untertanen gehorchen. Für die Bevölkerung war der Pharao die Verkörperung des Sonnengottes Re. Seine Diener mussten vor ihm niederfallen und mit der Stirn den Boden berühren. Über Ernteaussichten, Bauvorhaben, Götterfeste, Karawanenschutz usw. beriet sich der Pharao mit seinem Kanzler (Wesir). |
| Photoperiode | Änderung der Tageslänge und Lichtintensität (Auslöser für Vogelzug) |
| Phylogenese (Phylogenie) | Stammesentwicklung der Lebewesen |
| Physiologie | die, Wissenschaft und Lehre von den normalen, auch den krankheitsbedingten Lebensvorgängen (einschließlich der Muskel-, Neuro-, Kreislauf-, Sinnes- und Arbeitsphysiologie) bei allen Organismen (Tiere einschließlich des Menschen und Pflanzen). |
| Plaque | Zahnbelag |
| Plastik | hier: Werke der Bildhauerkunst, die aus Metall gegossen oder aus weichen Werkstoffen (Gips, Ton, Porzellan, Wachs etc.) modelliert werden. |
| Plateau | Hochebene - flache, höher gelegene Fläche |
| plausibel | glaubhaft, einleuchtend |
| Pollution | Samenergüsse ohne Zutun oder Willen, die passieren einfach so, meist während des Schlafes |
|
Polytheismus (polytheistisch) |
Verehrung einer Vielzahl von Göttern |
| Potenzial | Leistungsfähigkeit |
| produzieren | herstellen, hervorbringen |
| prophetisch | weissagend, vorausschauend |
| Proportion | Größenverhältnis (z.B. Höhe, Breite, Länge) |
| Prostata | Vorsteherdrüse |
| Pubertät | Geschlechtsreife |
| Q | |
| R | |
| radial | auf den Radius bezogen, strahlenförmig; von einem Mittelpunkt ausgehend |
| relativ | verhältnismäßig |
| Relief | aus der Bildhauerkunst: die Formen heben sich auf einer Fläche ab |
| Restauration (restaurieren) | Wiederherstellung, Instandsetzung |
| Revers | Rückseite von Münzen |
| Rhesusfaktor |
im Blut von Rhesusaffen
entdecktes Blutkörperchenmerkmal; 85% der Menschen zeigen dieses Merkmal,
sie sind rhesus-positiv (Rh), 15% sind rhesus-negativ (rh). Der Rhesusfaktor
wird vor jeder Bluttransfusion festgestellt. Zugeführtes Rh-positives Blut
erzeugt im Körper eines rh-negativen Menschen im Verlauf von Wochen und
Monaten sog. Agglutinine (Verklumpung) und Hämolysine (Zerstörung der roten
Blutkörperchen), die bei einer späteren zweiten Blutübertragung zu schweren
Zwischenfällen führen. |
| Ritual, rituell | (religiöser) Brauch, Zeremonie |
| Rodung, roden | Wald abholzen, um Wirtschaftsfläche zu erhalten |
| S | |
| Sakija | Wasserschöpfrad mit Krügen (Ägypten) |
| Sarkophag | Sarg aus Stein, Holz, Metall oder Ton, der der sichtbaren Aufstellung über der Erde, nicht zur Beerdigung oder Einäscherung eines Leichnams dient. |
| Scheidemünze | Münzen, bei denen der Metallwert geringer als der Nennwert ist. |
| Sediment | Material, das durch die Einwirkung von Wasser, Wind oder Eis abgelagert wurde. |
| Sekret | Ein von Drüsenzellen gebildetes Produkt , das abgesondert wird. |
| Shaduf | Wasserhebegestell (Ägypten - Nil) |
| Skuas | größte Raubmöwe, lebt an den Küsten Nordamerikas |
| Skulpturen | Produkt eines Bildhauers, einer Bildhauerin |
| Sperma | Samenflüssigkeit mit Spermien (männlichen Samenzellen), eine weißliche, schleimig-klebrige Absonderung der männlichen Geschlechtsdrüsen. |
| Spermien | (männliche) Samenzellen |
| statisch | still stehend, ruhend |
| Stoffwechsel | Bezeichnet die Gesamtheit aller biochemischen Vorgänge im tierischen, pflanzlichen und menschlichen Organismus (Körper) und dient dem Auf-, Umbau und der Erhaltung aller Körperfunktionen. Anschaulichstes Beispiel ist die Aufnahme und Verdauung von Nahrung und das Ausscheiden nicht verwerteter Reste. |
| Subduktion | Bezeichnung für das Absinken einer Platte des Erdmantels unter eine andere im Rahmen der Plattentektonik. |
| Substanzen | Stoffe |
| Sukkulenten |
auch Fettpflanzen oder
Saftpflanzen; besonders in Trockengebieten verbreitete Pflanzen, die durch
fleischig-saftige, wasserspeichernde Organe und lederartige Oberhaut an die
warmen Trockenklimate angepasst sind. Man unterscheidet die Blattsukkulenten mit den fleischig verdickten Blättern (u.a. Aloë, Agave, Fetthenne), die Stammsukkulenten mit den mehr oder weniger verdickten Sprossachsen und den zurückgebildeten Blättern zur Reduzierung der Oberfläche (vor allem Kakteen und Wolfsmilchgewächse) und die Wurzelsukkulenten, bei denen die Wurzeln zu Wasserspeichern ausgebildet sind, wie bei einigen Arten der Pelargonie. |
| T | |
| Taekwan-Do |
Taekwondo [koreanisch + japanisch], eine der waffenlosen Budo-Sportarten, die koreanische Abwandlung von Karate; Kampffläche 8 × 8 m (innerer Teil einer 12 × 12 m großen Wettkampffläche), für Männer und Frauen je 8 Gewichtsklassen, 10 Schüler- und 10 Meistergrade mit unterschiedlichen Gürtelfarben. Gewertet werden die korrekten Kampfhandlungen, die technische Ausführung und ein Bruchtest (Durchschlagen eines 30 × 30 cm großen und 1–3,5 cm dicken Brettes aus Fichtenholz mit der Hand; bei der Kampftechnik „Non-Contact” müssen Angriffe 3–5 cm vor dem Körper des Gegners gestoppt werden. Taekwondo ist seit 2000 olympische Disziplin. s. auch Budo-Sportarten |
| Taxonomie | in der Biologie die Bestimmung und Benennung der Lebewesen und ihre Zuordnung zu einem formalen System. Nur wenn die unglaublich vielen Lebensformen der Erde benannt und nach einer bestimmten Einteilung geordnet sind, wissen Biologen (vor allem auf internationaler Ebene) eindeutig, um welches Lebewesen es jeweils bei Forschungsarbeiten oder in Veröffentlichungen geht. |
| Testosteron | Hormon der männlichen Keimdrüsen |
| Theokratie | 1. Staatsform, die politisch und/oder formal von der Kirche gelenkt und gestaltet ist 2. Staat, in dem eine theokratische Staatsform besteht |
| Tundra | Vegetationsarme Region mit subpolaren Klima. vorwiegend aus immergrünen und kleinblättrigen Zwergsträuchern bestehende Vegetation nördlich der polaren Waldgrenze, z. B. Wacholder, Birken und Weiden; kennzeichnend sind Dauerfrostböden und eine Vegetationsperiode von weniger als drei Monaten. |
| U | |
| UN | United Nations, Vereinte Nationen |
| Uschebtis (ägypt.) | kleine (Ton-)figuren, die als Grabbeigaben stellvertretend für den Verstorbenen Arbeiten im Jenseits ausführen sollten, z.B. Feldarbeit |
| V | |
| Vagina | Bezeichnung für die (weibliche) Scheide |
| Vegetation | Pflanzendecke, also die Gesamtheit der Pflanzen, die ein bestimmtes Gebiet bzw. die Erdoberfläche bedecken. |
| Vene | Bezeichnung für eine Blutader die zum Herzen führt. |
| Volumen | Rauminhalt |
| W | |
| Wadi | ausgetrocknetes Flussbett in der Wüste |
| X | |
| Xerophyten |
An sehr trockene Standorte
angepasste Pflanze: Eine Pflanze, die in einer bestimmten geographischen Region lebt und sich fortpflanzt, muss die Bandbreite der dort herrschenden klimatischen Bedingungen – u. a. Temperatur und Niederschlag – vertragen und in dem dort vorhandenen Boden wachsen können. Die so genannten Xerophyten können auch an sehr trockenen Standorten leben. Wüstensträucher sind typische Xerophyten. Aber auch Pflanzen, die in alpinen Regionen wachsen, wo der Boden gefriert und die Wurzeln folglich kein Wasser aufzunehmen vermögen, können Xerophyten sein. |
| Y | |
| Z | |
| Züchtung |
Die Züchtung wird von den
Menschen durchgeführt, um Pflanzen oder Tiere zu vermehren. Hierdurch sind
in vielen Jahren die Haustiere und auch verschiedene Gemüsearten entstanden.
Bei der Züchtung werden die verschiedensten Erbanlagen gezielt ausgesucht
und zusammengeführt. |
| Zoologie | Tierkunde (Teilbereich der Biologie) |
| Zygote | befruchtete Eizelle |
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* Die
mit einem * gekennzeichneten Wörter werden in diesem Glossar erklärt.
Kleines Extra-Glossar Sexualkunde |
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