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Einern besseren Überblick erhältst du, wenn du auch immer mal auf die
Gesellschaftslehre-
Seiten zum Thema "Steinige Zeiten" schaust:
Steinige Zeiten
Steinige Zeiten - Zusatz
Evolution Mensch
Video "Ursprung des
Menschen" (Inhalt)
Evolution...
| ...bedeutet die schrittweise Veränderung der genetischen und äußeren Merkmale von Lebewesen im Laufe der Zeit. Dabei sterben Arten aus und neue entstehen. |
Übersicht
Evolutionstheorie
Rückblick (Lamarck und Darwin)
Die Sache mit den langen Hälsen der
Giraffen
Genetische Variation
Population und Art
Beweise für die
Evolutionstheorie
Morphologie
Präsentation Brückentiere
Test
zur Präsentation
Keimesentwicklung
Paläontologie (Fossilien)
Verlauf der Evolution
Chemische Evolution
Biologische Evolution
Belege für die Evolution
Erläuterungen zu den
Begriffen Mimese und Mimikry
Erläuterungen und
Beispiele zu Selektion, Isolation, Mutation, Mimikry, Mimese
(rechts auf "Evolutionstheorie" klicken - auch weitere gute Informationen auf
der
Seilnacht-Seite...)
Erläuterungen zur
Abstammungslehre (rechts auf "Abstammungslehre" klicken!)
Vertiefende und ergänzende
Informationen
Selbstlernkurs Evolution (Mallig)
Entstehung und Entwicklung des Lebens
Perioden der Erdgeschichte
Dinosaurier
Systematik der Lebewesen (Säugetiere)
Klasse der Säugetiere
Säugetiere Kreuzworträtsel
Übung zur Entwicklung der Wirbeltiere
Phylogenese und Ontogenese
Eine gigantische Mutation machte uns zu Milchtrinkern
Glossar
Evolutionsbiologisches Glossar
EvolutionstheorieTheorie über die Herkunft und Entwicklung der Tier- und Pflanzenarten.
Die Evolutionstheorie geht davon aus, dass sich alle Arten aus
einfachen Organismen entwickelt haben. Die Evolution ist die
schrittweise Veränderung des Äußeren und des Verhaltens der Lebewesen im
Laufe der Zeit. Dabei sterben Arten aus und neue entstehen.
Am
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Die Erde, etwa 4,7
Milliarden Jahre alt, war zunächst ganz ohne Leben. sie war ein glühender
Feuerball, der erst in endlos langer Zeit erkalten musste. Wie das geschah -
und wie das erste Leben auf der Erde entstanden ist, darüber informiere dich
Uns geht es hier jetzt um die Theorie, wie aus biologischer Sicht Leben entstehen konnte - welche Voraussetzungen dafür gegeben sein mussten und wie es sich entwickelt hat: |
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Wie nun aus den ersten
primitiven Lebewesen im Laufe der Jahrmillionen der Artenreichtum unserer
Erde entstanden ist, das ist ein spannendes Forschungsgebiet der Biologie,
die hier mit anderen Wissenschaften eng zusammenarbeitet. Wie du oben
gelesen hast, bezeichnen wir diesen gesamten Prozess als Evolution. Kleiner Rückblick Aber diese Erkenntnis, dass die Welt in ständiger Entwicklung ist und Anpassungsvermögen und Auslese wichtige Bedingungen dieser Entwicklung sind, das ist eine Erkenntnis, die erst im 19. Jahrhundert ernsthaft in Betracht gezogen wird. Vorher glaubte man eher, dass alle Pflanzen und Tierarten vor langer, langer Zeit einmal geschaffen worden seien und seitdem unverändert die Erde bevölkerten. Diese Annahme nennt man die Konstanztheorie.
Im 18. Jahrhundert wurden
viele Fossilien gefunden. Die Anhänger der Konstanztheorie
behaupteten einfach, das seien Überreste von Lebewesen, die alle bei der
biblischen Sintflut umgekommen seien. Das befriedigte viele Naturforscher
damals nicht. Sie vermuteten vielmehr, dass Fossilien Reste von
ausgestorbenen Vorfahren oder Vorläufern heute lebender Pflanzen- und
Tierarten sein müssten.
Informiere dich hier
genauer über Leben und Werk von Charles Darwin:
Die Sache mit den Giraffen - und wie sich Lamarck und Darwin das mit den langen Hälsen vorgestellt haben: Lamarck
stellte sich die Evolution der Giraffen folgendermaßen vor: Die Vorläufer
der heutigen Giraffen hatten das Bedürfnis, das saftige Laub der Baumkronen
zu fressen. Um dies zu erreichen, mussten sie ihre Hälse strecken. Das
häufige Strecken des Halses führte zu dessen Verlängerung. Den so erworbenen
langen Hals vererbten die Giraffen an ihre Nachkommen. Nach vielen
Generationen war die heutige Halslänge erreicht: Zum besseren Verständnis von Darwins Überlegungen sollen hier die wichtigen Begriffe "genetische Variation", "Population" und "Art" erläutert werden:
Genetische Variation
Population und Art
Beweise für die Evolutionstheorie Morphologie (Lehre vom Körperbau)
Die Abbildung zeigt Vorderbeine verschiedener Wirbeltiere. Auf den ersten Blick fallen dir sicher die großen Unterschiede auf, z. B. zwischen der Vorderflosse eines Wals und dem Flügel eines Flugsauriers.
Bei
genauer Betrachtung erkennst du, dass die Vorderbeinknochen in ihrer Lage
zueinander und in ihrer Aufeinanderfolge eine große Übereinstimmung zeigen.
Das gilt nicht nur für die hier abgebildeten Wirbeltierarten, sondern alle
Wirbeltiere und der Mensch haben je einen Oberarmknochen, 2 Unterarmknochen
(Elle und Speiche), mehrere Handwurzelknochen, Mittelhand- und
Fingerknochen. Diese Übereinstimmung im Grundbauplan kann man
überzeugend damit erklären, dass alle heute lebenden Wirbeltiere
gemeinsame Vorfahren haben, dass sie stammesgeschichtlich
verwandt sind. Du wirst fragen, wie die Unterschiede bei den Vorderbeinen zustande gekommen sind. Während der Evolution, die über Jahrmillionen andauerte, haben die Vorfahren der heutigen Wirbeltiere ihre Lebensweise geändert. Maulwürfe leben heute vorwiegend in der Erde, Meeresschildkröten und Wale sind Meeresbewohner geworden, Flugsaurier hatten und Vögel haben den Luftraum erobert. Die Vorderbeine, die ursprünglich zur Fortbewegung auf dem Boden dienten, mussten andere Aufgaben erfüllen, z. B. als Grabwerkzeuge, Flossen, Flügel. Verantwortlich für die Umwandlung ist die natürliche Auslese (Selektion). Die Abbildung zeigt ein weiteres Beispiel:
Die Schwimmblase der Fische (A) und die Lungen der Landwirbeltiere (B-D) sind aus Ausstülpungen des Vorderdarms entstanden. Während die Schwimmblase der Fische nur ein einfacher Sack ist, ist bei den Lungen der Landwirbeltiere die innere Oberfläche vergrößert. Sie nimmt von den Amphibien (B) über die Reptilien (C) bis zu den Säugern (D) und Vögeln zu. Mit der Vergrößerung der inneren Oberfläche wird eine Leistungssteigerung erreicht.
Fossilien-Funde
haben beweisen können, dass es so genannte Bindeglieder zwischen
verschiedenen heute lebenden (rezenten) Arten gibt. Ein weiterer
"Evolutions-Beweis"! Man nennt diese Tiere Brückentiere. Informiere dich mit
Hilfe der Präsentation
In der Keimesentwicklung vieler Lebewesen werden Organe angelegt, die den ausgewachsenen Tieren fehlen. Bartenwale besitzen zum Beispiel keine Zähne, sondern Reusen, die aus Hornplatten (Barten) bestehen. Damit filtern sie riesige Mengen an Kleinkrebsen (Krill) aus dem Meereswasser. Bartenwalembryonen bilden jedoch Zahnanlagen aus. Aus ihnen entwickeln sich nie Zähne, sondern die Anlagen werden bereits vor der Geburt wieder zurückgebildet. Die Ausbildung von Zahnanlagen bei Bartenwalen deutet darauf hin, dass ihre Vorfahren Zähne besaßen. Heute weiß man, dass Wale mit ziemlicher Sicherheit von landlebenden Huftiervorfahren abstammen und sich vor etwa 60 Mill. Jahren an eine Lebensweise im Wasser angepasst habe Die Paläontologie liefert Erkenntnisse von ausgestorbenen Lebewesen der Vorzeit. Sie untersucht Fossilien und versucht, die Pflanzen- und Tierwelt vergangener Jahrmillionen zu rekonstruieren. Meist sind nur Hartteile von ausgestorbenen Lebewesen erhalten geblieben, wie die Gehäuse von Schnecken, Muschelschalen, Krebspanzer, Skelettreste von Seeigeln, Knochen und Zähne von Säugern. Unter günstigen Bedingungen blieben auch Weichteile erhalten, gelegentlich sogar vollständige Körper.
Berühmt
geworden sind die eiszeitlichen Mammutkadaver aus dem Frostboden Sibiriens.
Mammute waren Elefanten, die in den Kaltsteppen Nordamerikas, Europas und
Asiens lebten. Von ihnen wurden bisher etwa 40 gefunden. Die meisten der
tiefgefrorenen Kadaver fanden sich an Kliffen. Solche Kliffen entstehen an
Flüssen und Strömen durch die alljährlichen Hochwasser. Die großen und
schwerfälligen Tiere sind erstickt, indem sie entweder im Morast ertrunken
sind oder von Erdmassen, die an den Steilhängen durch Sonneneinstrahlung
aufgetaut waren, begraben wurden. Wie entstehen aus toten Pflanzen- und Tierleichen Fossilien? Die Körper verendeter Tiere werden auf der Landoberfläche in kurzer Zeit zerstört. Die Weichteile verwesen, verfaulen, werden von Aasfressern verzehrt, so dass zunächst nur die Hartteile übrig bleiben, die auseinander fallen und gleichfalls zerstört werden. Deshalb findet man von den im Jahresverlauf verendeten Wildtieren nur selten Körper oder Knochen. Ein Fossil kann nur dann entstehen, wenn der Körper rasch von Ablagerungen (z. B. Sand) eingebettet und dadurch vom Sauerstoff der Luft abgeschlossen wird. So hemmt die Einbettung die Zersetzung. Deshalb findet man nur dort Fossilien, wo sich viele Stoffe ansammeln und rasch abgelagert werden, z. B. in Flachmeeren, Seen, Sümpfen und Flussbetten. Woher wissen wir, wann die Lebewesen, die als Fossilien erhalten sind, gelebt haben? Es gibt verschiedene Methoden, das Alter von Fossilien zu bestimmen. Wenn die Ablagerungen (Sedimente) durch spätere Ereignisse nicht verändert wurden, kann man davon ausgehen, dass die am tiefsten liegenden Sedimente auch die ältesten sind. Vergleicht man verschiedene Schichtenfolgen miteinander, so erkennt man, dass in bestimmten Sedimentschichten nur bestimmte Pflanzen- und Tierfossilien eingebettet wurden. Alle Schichten haben ihre charakteristischen Fossilien, man nennt sie Leitfossilien. Ein Vergleich von Schichten erbringt jedoch nur Aussagen in der Art: Schicht A ist früher abgelagert als Schicht B, d. h. das Fossil in Schicht A ist älter als das in Schicht B. Eine ziemlich genaue Altersbestimmung ermöglichen so genannte geologische Uhren. Radioaktive Elemente wandeln sich in ganz bestimmten Zeitabschnitten in andere Elemente um. Jedes radioaktive Element hat eine charakteristische Halbwertzeit. Das ist die Zeit, in der die Hälfte einer bestimmten Menge des Elements zerfällt. Druck und Temperatur haben keinen Einfluss auf die Halbwertzeit. Findet man in einer Gesteinsschicht mit eingebetteten Fossilien radioaktive Elemente, kann man aus ihrer Menge mit Hilfe der Halbwertzeit errechnen, wie alt die Gesteinsschicht und die in ihr eingebetteten Fossilien sind.
Vertiefung:
Die kleine Auswahl aus einer Vielzahl von Beweisen hat gezeigt, dass wir mit großer Sicherheit von einer Entwicklung der Lebewesen auf der Erde sprechen können. Jetzt wollen wir einen kurzen Blick auf den Verlauf der Evolution werfen. Mit Hilfe der geologischen Uhren hat man herausgefunden, dass die Erde vor etwa 4,6 Md. Jahren erstarrt ist. Leider sind die meisten Zeugnisse aus der frühesten Erdgeschichte durch spätere Ereignisse zerstört worden. Zu den ältesten Sedimentgesteinen gehören Ablagerungen in Südafrika, die 3,4 Md. Jahre alt sind. Sie enthalten Fossilien kleinster Lebewesen (Mikrofossilien), die heutigen Bakterien ähnlich sehen. Offenbar gab es vor 3,4 Md. Jahren einfache Formen von Lebewesen auf der noch jungen Erde. Was geschah jedoch in dem Zeitraum von der Entstehung der Erde bis zum Auftreten der ersten Lebewesen? Direkte Zeugnisse für diese Zeit gibt es nicht. Die Seiten für die ersten Jahre im Geschichtsbuch der Erde sind leer. Doch aus den Erkenntnissen der Chemie und aus dem Verlauf der Evolution des Lebens kann man Annahmen über diese Zeit machen.
Die
junge Erde bildete durch Abkühlung ziemlich schnell eine feste Erdkruste und
eine Lufthülle, die aus den Gasen Methan, Ammoniak und Wasserdampf
bestand. In der ersten Lufthülle fehlte freier Sauerstoff völlig.
Wasser sammelte sich im Urozean an. Die Früherde war ein wirkungsvolles
Labor, in dem vielfältige chemische Verbindungen in der Lufthülle und im
Urozean produziert wurden. Energiequellen waren elektrische Entladungen
(Gewitter) und die ultraviolette Strahlung der Sonne, die ungehindert bis
zur Erdoberfläche vordringen konnte, da die Lufthülle noch keine
Ozonschicht enthielt. Das Labor Erde stellte in den 1,2 Md.
Jahren seit der Erdentstehung alle Stoffe her, die als Stufen zur Entstehung
von Lebewesen notwendig waren. Welche Stoffe waren das? Eine Antwort
auf diese Frage erhalten wir, wenn wir uns an die wichtigsten Eigenschaften
lebender Zellen erinnern Die ersten Lebewesen, die heute lebenden Bakterien ähnlich waren, konnten nur existieren, wenn sie in ihrer Umgebung energiereiche Verbindungen fanden. Sie selbst konnten solche Stoffe nicht erzeugen.
Die
Anzahl der Lebewesen hing davon ab, wie viele energiereiche Stoffe im Labor
Erde gebildet werden konnten. Hätten sich die Lebewesen zu stark vermehrt,
wäre es zu einer Energiekrise gekommen. Die Gefahr einer Energiekrise wurde
dadurch beseitigt, dass einige Lebewesen die Photosynthese
„erfanden". Bei diesem Prozess wird die Energie des Sonnenlichts zur
Erzeugung energiereicher Stoffe genutzt. Dabei wird Sauerstoff frei.
Lebewesen, die zur Photosynthese fähig waren, hatten einen großen
Überlebensvorteil. Sie vermehrten sich stark und sorgten dafür, dass die
Erdatmosphäre, die ja ursprünglich keinen freien Sauerstoff enthielt, mit
Sauerstoff angereichert wurde.
Es
dauerte fast 3 Md. Jahre, ehe die ersten Vielzeller auftraten.
Überblickt man den Zeitraum, in dem es Leben auf der Erde gibt, so fällt
folgendes auf:
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Links: |
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Hier siehst du in einer Tabelle, in welchen Phasen der Erdgeschichte welche Lebewesen aufgetaucht sind. Und hier der Link, der dir hilft, das Ganze etwas besser zu verstehen: |
Klicke auf das Bild -
du kannst dich ....und hier noch einmal in einer Übersicht:
Einen guten Überblick
über die Erdgeschichte gibt diese Seite:
Spannend ist immer wieder
das Auftauchen und Verschwinden der Saurier. Informiere dich zunächst mit
dem Text "Grundwissen Dinosaurier", studiere dann die drei Steckbriefe und
löse jeweils das dazugehörige Kreuzworträtsel!
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Ordnung im Reich der Lebewesen
Wir
unterscheiden derzeit bei den Lebewesen
mindestens fünf "Reiche"
Am Beispiel des
Schäferhundes (zusammengefasst):
Säugetiere
Phylogenese und Ontogenese:
Hier hilft der Film "Entstehung des Lebens -
Stammbaum der Wirbeltiere" (4202139), 17 Min. Zur Evolution des Menschen geht es hier lang! Auf Anregungen, Ergänzungen, Verbesserungen - Erfahrungen mit diesen Materialien im Unterricht -bin ich angewiesen. Nur damit kann die Sache immer besser werden. Also: Eintrag ins Gästebuch - oder eine E-Mail schreiben!
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Theorie
über die Herkunft und Entwicklung der Tier- und Pflanzenarten. Die
Evolutionstheorie geht davon aus, dass sich alle
Arten aus einfachen Organismen entwickelt haben. Die Evolution
ist die schrittweise Veränderung des Äußeren und des Verhaltens der Lebewesen im
Laufe der Zeit. Dabei sterben Arten aus und neue entstehen.
Übergangsformen zwischen einzelnen Arten sprechen für die Gradualität des sich
in langen Zeiträumen vollziehenden Evolutionsprozesses.
Charles Darwin gilt als der geistige Vater der Evolutionstheorie. Nach dieser
basieren alle Veränderung und Neuentstehung der Arten auf der natürlichen
Selektion: Individuen einer Gattung reagieren ganz unterschiedlich auf äußere
Umwelteinflüsse. In Bereichen der Nahrungssuche, Revierverteidigung,
Fortpflanzung und des Kräftehaushalts sind die einzelnen Lebewesen mehr oder
weniger erfolgreich. Jene mit den nützlichsten Eigenschaften, setzen sich gegen
die stets vorhandene
Konkurrenz durch, d.h., sie leben länger und zeugen viele
Nachkommen. Sie vererben ihre Merkmale mit den Genen an ihre Nachkommen.
Durch
Mutationen, zufällige Abweichungen von den eigentlichen
Erbanlagen, können neue Merkmale auftreten, die sich, wenn sie keine Nachteile
bringen sind, über Generationen durchsetzen. Vor gut hundert Jahren wurde diese
Theorie durch die Genetik bestätig.
Ein umstrittener Punkt ist der
Gradualität der Entwicklungen, das heißt die langsame, graduelle
Veränderung der Merkmale von Arten. Gerade die fossilen Funde bringen nur sehr
wenige Zwischenformen ans Tageslicht, wie zum Beispiel den
Archaeopteryx, der als eine Echse mit Vogelcharakteristika oder
als ein Vogel, der mit den
Reptilien verwandt ist, betrachtet werden kann.
Die Evolutionstheorie steht im Widerspruch zur biblischen Schöpfungsgeschichte
und räumt dem Menschen, der ihr zufolge wie Schimpansen oder Gorillas zu den
Primaten gehört, keine Sonderstellung mehr ein.
Art
Alle Individuen, die sich miteinander paaren und fruchtbare Nachkommen
zeugen können, gehören zu einer Art. Lebewesen einer Art haben gleiche
Eigenschaften und Merkmale. Besteht eine Art nur aus einer einzigen
Population, dann fallen die Begriffe Art und Population zusammen.
Eine Population ist eine Gruppe von Individuen einer Art, die innerhalb eines bestimmten, zusammenhängenden Ökosystems eine Fortpflanzungsgemeinschaft bilden.
Ökosystem
Komplexes, miteinander verflochtenes Gefüge von belebten Biozönose) und
unbelebten Biotop) Umweltfaktoren. Bekannte Ökosysteme sind die Ökosysteme Wald,
See oder Meer.
Konkurrenz
Wettbewerb; in der Biologie beschreibt Konkurrenz den Wettstreit von Tieren
oder Pflanzen um die besten Lebensräume, Reviere, Nahrungsgründe und
Geschlechtspartner. Wer sich gegen die Konkurrenz durchsetzt, hat die besseren
Bedingungen um sich fortzupflanzen und sein eigenes Erbgut weiterzugeben.
Mutationen
fehlerhafte Kopie des elterlichen Erbguts bei der Keimzellenbildung; solche
zufälligen Mutationen können dazu führen, dass die Nachkommen ganz neue, von den
Eltern abweichende Merkmale aufweisen. Sind diese eigentlich abnormalen neuen
Eigenschaften in Körperbau oder Verhalten von Nutzen für das Überleben, haben
sie gute Chancen wiederum an den Nachwuchs weitergegeben zu werden und sich auch
dauerhaft durchzusetzen. Sie verbreiten sich über die Generationen. So können
per Zufall oder durch einen Fehler neue Arten entstehen. Gefördert wird dieser
Vorgang durch begrenzte Lebensräume, wie zum Beispiel Inseln oder Täler, in
denen die Zahl der möglichen Partner geringer ist, sich ein verändertes Gen
schneller verbreitet und über Generationen etabliert.
Mutationen, die eine negative Auswirkung auf das Überleben eines Individuums
haben, können selten bestehen, da zum einen die Lebenserwartung des betroffenen
Tieres oder der betroffenen Pflanze sinkt und auch die Chance, viele Nachkommen
zu zeugen, entsprechend gering wird.
Gradualität
Abstufung; in der Evolutionstheorie die allmähliche, stufenweise
(Weiter-Entwicklung der Arten.)
Archaeopteryx
Einer der ältesten prähistorischen Vögel ("Urvogel"); lebte wahrscheinlich
schon vor über 150 Mio. Jahren. Reptilienmerkmale wie der lange Schwanz und der
Besitz von Zähnen vorhanden; besaß eine Klaue an jedem Flügel. Jedoch muss ich
darauf hinweisen, dass man inzwischen belegen kann, dass, entgegen der üblichen
Schullehre, der Archaeopterix kein wirkliches Brückentier zu den Vögeln ist. Die
Paläontologie weiß
heute, dass die Linie des Archaeopterix ausgestorben ist und die Vögel
sich erst aus den Reptilien entwickelt haben.
Reptilien (Reptilia)
auch Kriechtiere; wechselwarm, überwiegend Landbewohner, Haut mit Hornschuppen
bedeckt und trocken; in unterschiedlichsten Lebensräumen zuhause: von
Sumpfgebieten bis zu den trockensten Gebieten der Erde. Legen in der Regel Eier.
Vier Ordnungen: Schnabelköpfe (Brückenechse), Schildkröten, Krokodile
und die Eigentlichen Schuppenkriechtiere zu denn Echsen und Schlangen
zählen.
Schildkröten
Untergruppe der Reptilien; urtümlich, etwa 200 lebende Schildkrötenarten. Der
Körper ist von einem Panzer aus Knochenplatten umgeben, nur Beine, Schwanz und
Kopf können hervorgestreckt werden. Einige Arten sind mit Hornschilden oder
lederartiger Haut überzogen. Schildkröten haben keine Zähne, aber scharfe
Hornkanten an den Kiefern. Land- und Wasserbewohner; weltweit verbreitet.
Krokodil
(Crocodylia)
auch Panzerechsen, Ordnung der Reptilien, flacher Körper mit seitlich
ansetzenden Beinen, lang gezogener Kopf, kräftiger Ruderschwanz, mit großen
Hornschilden gepanzert; Fleischfresser und Jäger; bewohnt Gewässer; weltweit
verbreitet in warmen Gebieten; beispielsweise Alligatoren, Kaimane und Gaviale.
Echse
(Sauria)
auch Schuppenkriechtiere, eine Unterklasse der Reptilien; Kriechtiere mit einem
langgestreckten Körper, der mit trockenen Hornschuppen bedeckt ist. Diese
Hautverdickungen schützen die Tiere vor Austrocknung und auch vor manchen
Feinden. Echsen haben meist vier Beine mit jeweils fünf Zehen. Bei einigen Arten
sind diese Gliedmaßen stark zurückgebildet und können dicht an den Körper
angelegt werden. Manche Arten sind völlig beinlos (Blindschleiche), Reste von
Becken- und Schulterknochen sind aber noch vorhanden. Echsen sind sehr wändige
Tiere und geschickte Kletterer. Die Fortbewegung ist schlängelnd bzw. kriechend.
Bei einigen Arten wird der Schwanz in Gefahrensituationen abgeworfen. Der
abgetrennte Teil zuckt durch noch vorhandene Nervensignale für kurze Zeit weiter
und lenkt die Aufmerksamkeit des Feindes auf sich. So kann die Echse inzwischen
fliehen. In den kommenden Monaten wächst ein neuer Schwanz nach. Dieser fällt
meist kürzer aus als der alte und hat oft auch eine andere Beschuppung.
Echsen häuten sich ähnlich wie Schlangen. Ihre Haut wird aber nicht in einem
Stück, sondern in Fetzen abgestreift. Die Nahrung von kleineren Echsen besteht
überwiegend aus Kleintieren wie Würmern und Schnecken. Größere Arten fressen
kleine Säugetiere, Vögel, Lurche, Fische usw..
Echsen pflanzen sich durch Eier fort. Das Weibchen legt zwischen 6 und 15 Eier.
Diese werden in einem vorbereiteten Nest abgelegt und leicht bedeckt. Ein bis
zwei Monate später schlüpfen die Jungen selbstständig und können sofort das Nest
verlassen. Manche Echsenarten gebären lebende Junge, indem sie die Eier solange
im Mutterleib tragen, bis diese kurz vor dem Ablegen aufplatzen.
Echsenfamilien sind beispielsweise Agamen, Chamäleons, Doppelschleichen, Geckos,
Warane, Skinke und Teju-Echsen.
Schlangen
(Serpentes)
Unterordnung der Reptilien, etwa 2 500 Arten; stammt von Echsen mit Beinen ab,
jetzt beinlos. Der langgestreckte Körper ist mit Schuppen bedeckt. Ihr Kiefer
ist aushakbar; Fleischfresser; bewohnen fast alle Lebensräume; weltweit
verbreitet.
Primaten
(Primates)
auch Herrentiere; Ordnung hochstehender Säugetiere mit Halbaffen und Affen; dazu
gehört auch der Mensch.
Affen
(Simiae)
Säugetiere, die zu den Herrentieren gehören, lassen sich in zwei Teilordnungen
gliedern: Altwelt- oder Schmalnasenaffen und Neuwelt- oder Breitnasenaffen.
Zu den Altweltaffen gehören u.a. die Familien der Gibbons, der Menschenaffen und
die der Meerkatzen. Sie kommen nur auf der östlichen Erdhälfte vor. Weil ihre
Nasenlöcher so nah beieinander stehen, werden sie auch Schmalnasenaffen genannt.
Neuweltaffen sind Brüllaffen, Kapuziner- und Kragenäffchen. Sie wohnen in den
tropischen Urwäldern Süd- und Mittelamerikas. Wegen ihrer weit auseinander
stehenden Nasenlöcher werden sie auch Breitnasenaffen genannt.
In früheren Zeiten waren Affen in einem viel größeren Teil der Erde zu finden.
Heute beschränkt sich ihr Lebensraum auf die warmen Gebiete, denn Affen sind bis
auf wenige Pavianarten sehr kälteempfindlich. Jeder Erdteil hat seine besonderen
Arten, in Europa gibt es nur noch eine.
Affen leben überwiegend in den Wäldern und sind gut an ein Kletterleben
angepasst.
Menschenaffen und Paviane sind nicht so beweglich. Die übrigen sieht man munter
von Baum zu Baum springen. Dabei übernehmen Schwanz und Hinterbeine die
Steuerfunktion. Mit dem Schwanz als fünfte Greifhand können viele Arten sich an
einen Ast hängen und schaukeln oder sicher nach ihrer Nahrung greifen.
Affen ernähren sich von Blättern und Früchten der Bäume, aber auch von Wurzeln
und Knollen. Manchmal fressen sie auch Eier und Vogeljunge.
So flink Affen auch beim Klettern sind, so plump und ungelenk wirkt der Gang auf
dem Boden. Gibbons gehen beispielsweise aufrecht und versuchen mit
ausgestreckten Armen das Gleichgewicht zu halten. Andere Arten stützen sich mit
den Händen ab, um dann mit Körper und Hinterbeinen vorwärts zu schwingen.
Affen sind sehr gesellige Tiere. Die meisten von ihnen leben in größeren
Gemeinschaften. Dort übernimmt das älteste oder kräftigste Männchen die Leitung
und die Sicherheit der Bande.
Die Affenweibchen gebären jeweils ein Junges, das sich nach der Geburt an die
Mutter hängt und ständig mit herumgetragen wird. Dabei kann es ungestört von der
Muttermilch saugen.
Affen haben ein großes Gehirn und sind sehr gelehrig. Sie können zwar nicht
sprechen, aber mit ihrer ausdrucksvollen Mimik und ihren unterschiedlichen
Lauten können sie sich gut verständigen.
(Quelle: Digi-Lex "Schülerwissen")