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Götter * Pharaonen * Pyramiden * Hieroglyphen * Nil .... Wie die "alten" Ägypter
lebten, wie sie ihren Alltag verbrachten, woran sie glaubten, was sie erbauten -
eine faszinierende Hochkultur, die vor etwa 5000 Jahren erblühte...
Aufgabenseite
Was es
noch vom Alten Ägypten heute zu sehen gibt, zeigen dir diese
Bilder einer
Ägyptenreise. .....und hier geht es los:
Aktuelles aus der Ägypten-Forschung:
Goldmaske von Pharao Tutanchamun
Kern der Unterrichtseinheit ist das Stationentraining "Ägypten" von Irmgard Schwoshuber, erschienen im Auer Verlag, 1999. Das Online-Material zum Thema ist auf fünf Seiten aufgeteilt: Diese Seite hier, eine Linksammlung und eine weiterführende Seite mit speziellen Informationen und ergänzendem Material, eine Pyramiden-Seite und eine Seite "Ägypten heute". Alle Seiten sind vielfach miteinander verlinkt. Mit der Zurück-Taste des Browsers kommst du immer wieder zum Ausgangspunkt zurück! Fremde Seiten öffnen sich immer in einem neuen Fenster - du kannst sie also mit dem x oben rechts in der Ecke schließen. Grundlagentext Der Ursprung dieser faszinierenden Hochkultur wird in diesem text erzählt: Ägypten liegt im Nordosten Afrikas. Wasser und Fruchtbarkeit spendet der Nil, der längste Fluss der Erde. Weil nur an den Ufern des Nils der Anbau von Obst, Gemüse und Getreide möglich ist, nennt man Ägypten auch eine Flussoase. Vor vielen tausend Jahren siedelten sich am Nil viele Menschen an. Sie kamen zum größten Teil aus dem Westen. Im Verlauf der letzten Warmzeit hatte sich die Sahara immer mehr ausgebreitet. Die Herden der Nomaden fanden nicht mehr genug Nahrung. An den fruchtbaren Ufern des Nil gingen die Menschen nach und nach von ihrem Nomadenleben zum Ackerbau über. Aber der Nil stellte die Menschen vor vielfältige Aufgaben. Sie mussten ihre Dörfer vor den Überschwemmungen des Nils schützen und daher Dämme bauen. Sie mussten die Überschwemmungen vorhersagen können und erfanden so den Kalender. Die Anbauflächen trockneten nach der Zeit der Überschwemmungen aus und mussten bewässert werden. Dazu mussten Kanäle und Hebewerke gebaut und instand gehalten werden. Diese Aufgaben konnten von einzelnen Familien allein nicht mehr geschafft werden. So schlossen sich mehrere Familien zusammen, Dörfer entstanden. Diese schlossen sich später zu größeren Gemeinschaften zusammen, an deren Spitze ein Häuptling stand. Starke Häuptlinge unterwarfen schwächere Gemeinschaften. So entstanden am Lauf des Nil zwei Reiche: Oberägypten im Niltal und Unterägypten im Nildelta. Der oberägyptische Häuptling oder König Menes unterwarf die Gemeinschaften im Nildelta und vereinigte so Ägypten. Er schuf den ersten, zentral geleiteten Staat mit der Hauptstadt Memphis. Die Kronen beider Könige wurden als Ausdruck der Vereinigung „zusammengefügt“. So entstand die Pschent, welche zwei Tiere zeigte: die Uräusschlange (Kobra) und den Geier. Der Pharao war nun uneingeschränkter Herrscher des vereinigten Reiches. Er war der oberste Befehlshaber erhob Steuern und war Stellvertreter der Götter auf Erden – ein Gottkönig. Er hatte unter sich ein Heer von Beamten die seine Befehle weitergaben und ihm regelmäßig Bericht erstatteten. Und weil dieser Text so grundlegend ist, sollst du ihn hier - nach gründlicher zweimaliger Lesung - als Lückentext wiederholen! Je seltener du hier nachschauen musst, desto genauer hast du gélesen! |
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Götter, Pharaonen, mythische Gestalten - In einem Memory besser kennen lernen!
Warum soll es immer so "trocken" anfangen mit dem Lernen! Hier steht ein wichtiger Text in der Bilderschrift der Ägypter. Übersetze ihn! Das Hieroglyphen-Alphabet hilft dir dabei!

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Für Langweiler hier die
Lösung
Nimm dir nun einen Zettel und schreibe deinen Vor- und Nachnamen in der Hieroglyphen-Schrift. Vielleicht hast du Lust, deinen Namen groß und bunt zu gestalten....
Wie und wann und von wem wurde
das Geheimnis dieser Bilderschrift gelüftet? Wer hat den Schlüssel zur
Entzifferung der Hieroglyphen gefunden.
Dazu erfährst du hier alles Wichtige!
Im Alten Ägypten wurde auf Papyrus geschrieben. Hier findest du
Informationen zur Herstellung von Papyrus
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GESCHICHTE ÄGYPTENS (grober Überblick) Altertum Die Periode von der Reichsgründung bis zur Eroberung durch Alexander den Großen wird in 31 Dynastien eingeteilt. 2900-2620 v. Chr. Frühzeit (1. und 2. Dynastie): Mythischen Vorstellungen zufolge hat ein König Menes das Einheitsreich und die Stadt Memphis gegründet. Wahrscheinlicher ist, dass sich das Reich der klassischen Zeit allmählich gebildet hat. In diesem Zeitraum haben sich Schrift und Beamtentum entwickelt. 2620-2100 v. Chr. Altes Reich (3.-8. Dynastie): Bau der Pyramide König Djosers und Imhoteps (Imhotep war Leibarchitekt Djosers und kein Pharao. Imhotep baute für Djoser die erste Pyramide. Hierbei handelte es sich noch um eine Stufenpyramide) und der Pyramiden der Könige Cheops, Chephren und Mykerinos. Seit der fünften Dynastie werden die Könige als Söhne des Sonnengottes verehrt; sie errichteten ihre Grabmäler bei Abu Sir. Nach dem Tod des Gaufürsten Pepis II. kam es zur Ersten Zwischenzeit* (9. und 10. Dynastie). 2040-1650 v. Chr. Mittleres Reich (11.-14. Dynastie): Die Könige Mentuhotep begründeten die 11. Dynastie; Hauptstadt war Theben. In der 12. Dynastie wurde Memphis Hauptstadt. Nach dem Niedergang des Mittleren Reiches in der 13. und 14. Dynastie folgte die Zweite Zwischenzeit (15.-17 Dynastie). 1551-1070 v. Chr. Neues Reich (18.-20. Dynastie): Wiederherstellung der Herrschaft Ägyptens in Nubien. König Thutmosis I. weitete das Einflussgebiet Ägyptens vom Euphrat im Norden zum 3. oder 4. Nilkatarakt im Süden. Amenophis III. führte Ägypten zu größtem Wohlstand und Luxus. Amenophis IV. machte Amarna unter dem Namen Echnaton zur neuen Hauptstadt. Nachfolger Echnatons war Tutanchamun. Ramses III. (20. Dynastie) konnte Angreifer aus dem Norden abwehren. Ramses XI. war der letzte Herrscher des Neuen Reiches. Es folgte die Dritte Zwischenzeit (21. -24. Dynastie). 715-332 v. Chr. Spätzeit (25.-31. Dynastie): Bis 664 v. Chr. regierten äthiopische Herrscher als 25. Dynastie. 671 v. Chr. vertrieben die Assyrer die Äthiopier und begründeten die 26. Dynastie. Alexander der Große beendete 332 v. Chr. die Herrschaft der Perser (27. und 31. Dynastie). 332 v. Chr. Alexander der Große eroberte Ägypten und gründete Alexandria, das sich bald zu einem Zentrum griechischer Kultur entwickelte.
30 v. Chr. 639 n. Chr. Die Araber begannen, Ägypten zu erobern und machten es zu einer Provinz des Kalifenreiches * Man kann verallgemeinernd sagen, dass die Zwischenzeiten Zeiten innenpolitischer Unruhen und der Zersplitterung in kleine Reiche waren, während die Zeiten des Alten, Mittleren und Neuen Reiches im wesentlichen Zeiten eines mehr oder minder starken Zentralstaates und des wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwungs waren.
Kürzest mögliche Zusammenfassung der ägyptischen
Geschichte: Bereits in der Jungsteinzeit lebten die ersten
Menschen am Nil. Das Nildelta bietet die besten Voraussetzungen für das
Leben von Menschen. Durch regelmäßige Überschwemmungen des Nils ist das Land
äußerst fruchtbar. Der Nil ist auch ein idealer Transportweg.
Drei
Basis-Texte als Grundlage: |
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Altes Ägypten Ungewöhnliche Bauwerke kündeten von der Macht und Herrlichkeit der ägyptischen Könige, die mit mächtigen Priestern an der Spitze der Gesellschaft standen. Machtentfaltung und Religion schufen die einzigartigen Zeremonien der Bestattung, zu denen u. a. die Pyramiden, Mumifizierung und reiche Grabbeigaben gehörten. Die prachtvollen Totenkulte sollten gewährleisten, dass die Pharaonen bis in die Ewigkeit leben und regieren konnten. Der Pharao verfügte über unbeschränkte Macht, ihm mussten alle Untertanen gehorchen. Über Ernteaussichten, Bauvorhaben, Götterfeste, Karawanenschutz usw. berieten sich die Pharaonen mit Kanzlern. Zu den wichtigsten Beamten gehörten Beamte für Deich-, Kanal- und Staudammbau. Andere hohe Beamte waren für das regelmäßige Zählen des Viehbestandes und die Festlegung und Eintreibung der geforderten Steuern oder die Schatzkammer des Pharao, die einen Getreidespeicher enthalten konnte, verantwortlich. Von den Beamten in der Verwaltung wurde die Beherrschung der Bildschrift verlangt. Die Kenntnis der Hieroglyphen war Voraussetzung für eine Position als Beamter des Staates. |
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Frühzeit Ägyptens In dem über 1000 km langen und manchmal bis zu 20 km breiten, fruchtbaren Nil-Tal liegt - umgeben von der Wüste - Ägypten. Fast 90% der Fläche des Landes sind von Wüstenlandschaften bedeckt. Die überlieferte Geschichte Ägyptens begann 3000 v.Chr. mit der Herausbildung der Reiche Oberägypten und Unterägypten. Beide Reiche wurden durch Menes, dem Begründer der ersten Dynastie der Pharaonen geeint. Seit Alters her bestimmte der Nil mit seinen alljährlichen Überschwemmungen den Lebensrhythmus der Ägypter. Fruchtbarer Schlamm, Jahr für Jahr mit dem Hochwasser angeschwemmt, schuf fruchtbaren Boden. Nach Abebben des Wassers konnten die ägyptischen Bauern ihr Saatgut in den schwarzen Schlamm legen und erzielten dank der intensiven Sonneneinstrahlung mehrfache Ernten. Die alten Ägypter sollen ihre Heimat auch als "Land der schwarzen Erde" bezeichnet haben. Die Landwirtschaft war in der Regel ertragreich und wurde von Bauern betrieben, die ihre kleinen, abgegrenzten Ländereien am Nil bestellten. Schon früh begannen die Ägypter, sich die Flut nutzbar zu machen, legten raffinierte Kanäle an, schufen Gräben und Deiche. Solche Bewachungs- und Ausbesserungsarbeiten mussten stets pünktlich und genau ausgeführt werden und verlangten gemeinschaftliche Arbeit. Vielleicht ist darin einer der Gründe zu sehen, warum die Ägypter später gewaltige Bauwerke errichten konnten, die ja ebenfalls nur durch das exakt geplante, gemeinschaftliche Zusammenwirken aller Beteiligten zustande kamen. Zu den wichtigsten Beamten gehörten diejenigen, die für Deich-, Kanal- und Staudammbau und Reparatur zuständig waren. Andere hohe Beamte waren für das regelmäßige Zählen des Viehbestandes und die Festlegung und Eintreibung der geforderten Steuern verantwortlich. Wieder andere kümmerten sich um die Schatzkammer, die unter anderem auch den Getreidespeicher enthielt. Von den Beamten in der Verwaltung wurde die Beherrschung der Hieroglyphenschrift verlangt. Nur wer schreiben konnte, durfte im Alten Ägypten Dienst als Beamter oder Priester tun. Starb ein Pharao, wurde dem Leichnam innere Organe wie Herz, Lunge und Nieren entnommen. Der Körper selbst wurde einbalsamiert und als Mumie in Binden fest eingewickelt, denn er sollte unvergänglich werden. Die Mumie wurde in einen schweren steinernen Sarkophag gelegt und in einem langen, feierlichen Zug zur Pyramide, dem Wohnsitz, gebracht. Nach dem Glauben der Bevölkerung ging der Pharao nun in das ewige Reich der Götter ein. Von hier aus würde er weiter über das Wohlergehen seines Volkes wachen und dieses beeinflussen. Die Geschichte Ägyptens wird seit der Frühzeit bis zur Zeit der Eroberung Ägyptens durch Alexander den Großen in die Regierungszeit der großen 30 Herrscherhäuser, Dynastien genannt, unterteilt. Dabei werden drei große Perioden mit 3 Zwischenzeiten unterschieden: Schule und Schreiber im alten Ägypten Im Reich der Pharaonen gewannen die Schreiber eine Schlüsselfunktion als Sammler und Hüter von Informationen. Auf einem Papyrus ist zu lesen: "Es gibt keinen Beruf, in dem einem nicht befohlen wird, außer dem des Schreibers und Beamten. Da allein ist er es selbst, der befiehlt. Wenn du schreiben kannst, wird dir das mehr Nutzen bringen als alle anderen Berufe. Nützlich ist ein einziger Tag in der Schule, und eine Ewigkeit hält das vor, was man in ihr gewinnt..." In den so genannten Häusern des Lebens, den Tempelbibliotheken, wurde zunächst eine Art Elementar-Unterricht gegeben. Die Schüler, darunter Begabte aus ärmeren Verhältnissen, schrieben mit Binsenfedern mit roter und schwarzer Tusche auf Rollen aus Fasern der Papyrusstaude. Außer in Lesen und Schreiben wurden die Schüler in den Grundrechenarten, später auch in Geometrie unterrichtet. Komplizierte Textaufgaben wie: "Wie viele Arbeiter sind nötig, um einen Obelisken aus dem Steinbruch abzutransportieren? Wie viele, um ihn in sechs Stunden aufzurichten?", hatten durchaus etwas mit dem späteren Aufgabengebiet als Staatsangestellte zu tun. Als Beamte des Königs hielten die Schreiber die regelmäßigen Volks- und Viehzählungen, die Steuerzahlungen und den Bestand der Vorräte schriftlich fest. Bereits die Zöglinge lernten Geschäftsbriefe abzufassen und komplizierte Anreden hoher Würdenträger herunterzubeten. Religion, Mythologie und Liturgie gehörten zum Unterricht. Mit den "Heiligen Zeichen" (griech.: = Hieroglyphen), von denen es 6000 gegeben haben soll - andere Quellen sprechen von 1000 - wurden nach Abschluss der "Grundschule" die Schüler im Einzelunterricht vertraut gemacht. .In mühevoller Kleinarbeit kopierten die "Studenten" die Weisheitsbücher des Imhotep, Dejedefhors und Ptahhoteps. .Zur Zahl der Hieroglyphen, d.h. 1000 oder 6000, ist zu sagen, dass.nicht alle Zeichen zu jeder Zeit von allen Schreibern benutzt wurden . Es gibt einen Kernzeichenvorrat,den jeder Schreiber beherrschte und beherrschen musste und das waren 600 bis 700 Stück. Die restlichen 5300 tauchen mal hier mal da zu verschiedenen Zeiten auf und unter, weil man die segensreiche Wirkung der Standardisierung noch nicht erkannt hatte. Um die Schüler auf den Weg der Maat, der vom Himmel gegebenen Ordnung zu bringen, gebrauchten die Erzieher Stock und Peitsche als alltägliche Hilfsmittel. Die ägyptische Maxime hieß: "Stock und Scham schützen den Sohn vor dem Fall." - "Aber zum Glück hat Thot, der Gott der Erzieher, den Stock geschaffen, um den Dummen zu unterweisen. Und Seschat, die Schirmherrin der Schreibkunst, ist gütig genug, auch dem Widerspenstigsten früher oder später ihre Fertigkeiten zu vermitteln. Ich sage dir deshalb, sei nicht störrisch wie ein Esel, sondern lerne..." Da es in Ägypten keine Schulpflicht gab, wurden besonders die Mädchen sehr selten von ihren Eltern in die Schule geschickt, da besonders die weniger begüterten Eltern hofften, dass ihre Töchter irgendwann von einem Ehemann versorgt werden würden. |
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| Aufgaben zu den drei Basistexten | ||||||||||||||||||||||||
| Vier Arbeitsaufträge | ||||||||||||||||||||||||
| Mit Hilfe der entsprechenden Recherchen (Nachforschungen) auf den in den Aufträgen genannten Internet-Seiten könnt ihr gut arbeiten! Die Adressen stehen noch einmal unter den Arbeitsaufträgen, weil ihr die Arbeitsaufträge ausdrucken und dann bearbeiten sollt! | ||||||||||||||||||||||||
| Stellt eure Ergebnisse auf einigen besonders schön gestalteten Seite eurer GL-Mappe dar! | ||||||||||||||||||||||||
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Arbeitsauftrag 1 Nilreise (Berühmte Orte) Quellen: Quelle1 Quelle2 |
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Arbeitsauftrag 2 (Hieroglyphen) Quellen: Quelle1 Quelle2 Quelle3 |
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Arbeitsauftrag 3 (Mumien) Quellen: Quelle1 Quelle2 Quelle3 |
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Arbeitsauftrag 4 (Pyramiden) Quellen: Quelle1 Quelle2 Quelle3 Quelle4 Quelle5 Quelle6 Zusatz Basis-Informationen zu Pyramiden: Hier! |
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Staat und
Gesellschaft (Überblick in Stichworten): Hier ein etwas genaueres Bild:
Auf dieser Seite findest du auch ausführliche Angaben zum Leben im Alten Ägypten: Zur Gliederung der Gesellschaft, zur Landwirtschaft, zum Handel, zur Wissenschaft und Medizin, zur Mathematik und zu dem, was die Ägypter gegessen und getrunken haben. Es lohnt sich, in diesen Texten herumzustöbern! Ägyptische Religion Die Religion im alten Ägypten war polytheistisch, d. h., sie beruhte auf der Verehrung einer Vielzahl von Göttern, die alle für einen bestimmten Lebens- und Erfahrungsbereich zuständig waren. Sie hatten vielfach Tiergestalt und waren durch bestimmte Schriftzeichen, Pflanzen oder die Sonnenscheibe gekennzeichnet. Neben örtlichen Gottheiten wurden bedeutende Götter wie Amun, Re, Osiris oder Isis in ganz Ägypten verehrt. Eine Rangfolge der Götter gab es nicht. Jeder Gott stand im Mittelpunkt von mythischen Erzählungen, die nicht nur seine Eigenschaften veranschaulichten, sondern zugleich Erklärungen für Welt- und Lebensprozesse wie Tod, Krankheit, Geburt, die Entstehung der Welt usw. boten. Durch Opfer, Gebet, Tempeldienst und Feste suchte man die Götter gnädig zu stimmen. Viele Gottheiten verehrte man besonders wegen ihrer Orakel, durch die sie den Gläubigen Antworten auf ihre Lebensfragen erteilten. Im Zentrum der ägyptischen Religion stand der Glaube an ein Weiterleben nach dem Tode. Osiris galt als Herrscher und Richter im Jenseits. Er befand über den Aufstieg ins Paradies oder den Abstieg in die Hölle. Die gewaltigen Grabanlagen der Ägypter (Pyramiden), die Mumifizierung ihrer Toten und ihre umfangreiche Totenliteratur bezeugen die Bedeutung des ägyptischen Totenglaubens und die Intensität ihrer Bemühungen um ein glückliches Fortleben in der Nähe Gottes. Der König (Pharao) wurde sowohl als sterblicher Mensch als auch als Beauftragter der Gottheit angesehen. Er hatte die von Gott gewollte Schöpfungsordnung zu bewahren, Tempel zu bauen und sein Volk zu einer gottgefälligen Lebensweise anzuleiten. Nur Pharao Echnaton (1364–1347 v. Chr.) proklamierte sich selbst als gottgleich, indem er allein den Glauben an den Sonnengott Aton zuließ, als dessen einziger Vertreter auf Erden er sich bezeichnete. Echnatons religiöse Reform hatte jedoch keinen Bestand, der traditionelle Polytheismus (Glaube an eine Vielzahl von Göttern) der Ägypter wurde nach seinem Tod wiederhergestellt.
Die
Bedeutung des Nils für die Ägypter
Kurzbeschreibung der 7 Ägypten-Videos
Gesellschaft und Familie im Alten Ägypten Auf Anregungen, Ergänzungen, Verbesserungen - Erfahrungen mit diesen Materialien im Unterricht -bin ich angewiesen. Nur damit kann die Sache immer besser werden. Also: Eintrag ins Gästebuch - oder eine E-Mail schreiben!
Gesellschaftslehre
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