Ausgewählte Texte aus der 5C und 6C
(2010/2011)
Patricia: Ein
Brief von der Nordsee-Klassenfahrt
Helena:
Die Geheimnisvolle
Kiste - Eine Fantasiegeschichte
Helena:Die Nacht der Angst -
Eine
Fantasiegeschichte
Lina: Ein Wunder und mein Schulweg - Eine Fantasiegeschichte in sechs Kapiteln
Lina: Ein merkwürdiges Geschenk -
Eine
Fantasiegeschichte
Nina: Hallo, ich bin Hanna... - Eine Fantasiegeschichte
Patricia: Der
Weg zur Großmutter und zurück - Ein Märchen
Carina: Die Rose - Ein Märchen
Lina: Die
Drachenprinzessin - ein Märchen
Diana: Im Cool-Espritbenchbilla auf dem Mond - Ein etwas moderneres Märchen
Leonie:
| Ein wunderschöner Brief über die Klassenfahrt an die Nordsee |
28.08.10 Hallo Laura ! |
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Die Geheimnisvolle
Kiste (Helena Brill) - Eine Fantasiegeschichte Es waren einmal drei Freunde, Katja, Lisa und Tom. Sie waren sehr abenteuerlustig. An einem Abend wollten die drei einen Filmabend machen. Lisa war wie immer zu spät. Katja und Tom warteten schon wieder eine halbe Stunde. Katja sagte ungeduldig: "Mann, wieso ist Lisa immer zu spät? Sie ist nie pünktlich!" " Woher soll ich das denn wissen?" fragte Tom, "ich bin kein Hellseher". "Ja, du hast ja...", wollte Katja gerade antworten, aber sie wurde von einem Schrei unterbrochen. Beide rannten raus und da stand Lisa, hinter ihr eine große Kiste. Tom lachte :" Wie hast du die denn hierher bekommen?" "Die habe ich nicht mitgebracht, die ist vom Himmel gefallen. Wirklich!", stotterte Lisa. Katja mischte sich ein: "Du willst uns doch veräppeln, oder? Wo ist der LKW, mit dem du sie hierher gebracht hast? Deine Tricks kennen wir, du Scherzkeks." "Nein!", Lisa war immer noch nicht ganz bei der Sache " Die ist gerade vom Himmel gefallen. Wäre ich nicht rechtzeitig weggesprungen, wäre sie auf mich gefallen." Tom rief: " Ruhe! Wie wär's, wenn wir sie einfach mal aufmachen?" "Ist das nicht zu gefährlich? Ich meine, sie kommt angeblich' vom Himmel", meinte Katja. Tom meinte aber: "Was soll denn an einer Kiste gefährlich sein?" Und er öffnete sie. Da kam ein heller, glitzernder, weißer Lichtstrahl aus der Kiste. Auf dem Lichtstrahl schwebte eine Schriftrolle. Alle waren sprachlos. Katja las die Schriftrolle laut vor: Du hast diese Kiste gefunden. Mit ihr kannst Du in verschiedene Zeiten reisen. Du musst nur das Jahr und den Ort eingeben. Aber nimm Dich in Acht! Diese Kiste kannst Du nur einmal verwenden und nachdem Dich die Kiste an den gewünschten Ort und das gewünschte Jahr gebracht hat, läuft ein Countdown ab, Du hast genau 72 Stunden Zeit, dann musst Du wieder hier sein, sonst bist Du fr immer dort gefangen. "Cool, ich habe eine Zeitmaschine gefunden! Oder eher die Zeitmaschine hat mich gefunden", sagte Lisa. Alle gingen in die Kiste und diskutierten, wohin sie reisen wollten. Nach einer ganzen Weile waren sie sich endlich einig wohin es gehen sollte, nämlich in die Zeit der Römer. Tom gab sicher, als hätte er es zum 1000. Mal gemacht, das Jahr und den Ort ein. Doch er vertat sich und gab sechs Nullen zu viel ein, denn er verwechselte sie mit der Steinzeit. Er wollte es gerade noch korrigieren, aber Lisa hatte schon auf den Startknopf gedrückt. Es rumpelte und polterte, dann war es still geworden und Tom öffnete vorsichtig die Kiste aber machte sie auch gleich wieder zu. "Puh, war das knapp." Vor der Kiste stand ein Säbelzahntiger. Der Countdown fing an zu laufen. Nochmal schaute Tom ganz vorsichtig hinaus. Der Säbelzahntiger war weg. "Die Luft ist rein", flüsterte Tom. Die drei Freunde kletterten nach draußen. Und schon fing Lisa an: Ich hab Hunger, gibt's hier irgendwo Chips?" "Du denkst aber auch nur ans Essen, oder? Lisa, wir sind in der Steinzeit! Hier gibt es noch keine Chips. Die müssen erst erfunden werden. Hier gibt es Beeren und Wurzeln und Fisch und Fleisch und..." erklärte Katja fachmännisch. "Jajaja, ist ja schon gut. Ich habe es verstanden", fiel Lisa ihr ins Wort. Tom sagte nur: "Iih Fisch, iih Fleisch, iih Wurzeln, lecker Beeren." Tina und Katja mussten lachen. "Hey Leute", sagte Katja, "schon vergessen? Wir haben nur noch 72 Stunden Zeit, oder wir sind fr immer hier gefangen!" "72 Stunden sind drei Tage. Das ist noch genug Zeit, oder?" Doch auf einmal waren Lisa und Tom stumm. Katja fragte: "Ist irgendwas?" und drehte sich langsam um. Hinter ihr stand ein riesiges, nein gigantisches Mammut. Sie war fassungslos. " Das Tier ist ja größer als das Kaufhaus in Manhattan!" meinte Katja. "Apropros Kaufhaus, ist hier vielleicht eins in der Gegend? Ich könnte eine neue Hose gebrauchen, meine ist wegen dem Gestrüpp ein wenig zerrissen. "Tom:" Was willst du denn noch alles? Du willst Chips, du willst eine Hose, was kommt als nächstes? Eine Villa?" Lisa lachte: "Genau das wollte ich auch gerade sagen!" " Oh Gott!", rief Tom. "Wollen wir uns nicht langsam mal auf Essensjagd begeben? Tom, du jagst Vgel, Lisa, du sammelst Beeren! Ich versuche inzwischen ein Feuer zu machen", schlug Katja vor, und so machten sich alle an die Arbeit. Inzwischen war es dunkel geworden und die drei Freunde präsentierten ihre Beute. Lisa prahlte: "Seht alle her. Ich habe einen Beutel aus Fell gefunden, das hier sind mindestens zwei Kilogramm Beeren. Ich glaube, das wird erstmal reichen." Tom gab an: "Das ist doch gar nichts. Ich habe sechs Vögel gefangen und zehn Eier gefunden. Jag du doch erstmal sechs Vögel!" Lisa wehrte sich:" Phh! Sammel du erstmal so viele Beeren und finde du erstmal einen Fellbeutel!" Katja rief:" Mann, hört doch mal auf zu streiten. Das habt ihr beide gut gemeistert. Ich habe das Feuer gemacht." Und sie fingen an zu essen. Tom wischte sich mit der Hand den Mund ab und sagte: "Puh, bin ich satt! Was planst du morgen, Katja?" Katja antwortete: "Ich wollte mich gern mal hier in der Gegend umschauen. Was haltet ihr davon?" "Ich finde es gut, wir haben ja noch 60 Stunden Zeit. Was meinst du, Lisa?" meinte Tom. Lisa: "Jaja, können wir machen, vielleicht finden wir ja auch ein Schuhgeschäft?! Aber ich lege mich jetzt erstmal schlafen". "Ja, gute Nacht", lachte Katja. Tom und Lisa gleichzeitig: "Gute Nacht." Alle legten sich schlafen. Ein neuer Tag begann und Tom war schon länger wach, er wollte aber die anderen nicht wecken. Er schlich sich leise zu der Kiste, mit der sie angekommen waren. Der Countdown stand auf 47 Stunden und 46 Minuten. "Ist ja noch genug Zeit", flüsterte er sich zu. Genau da kam ein Säbelzahntiger auf ihn zugerannt. Er wusste, dass er keine Chance hätte, wenn er rennen würde. Deswegen suchte er sich schnell einen Baum, stellte sich davor und wartete nur noch auf den richtigen Moment. Jetzt war er sehr nahe an Tom dran und kam immer näher. Genau da sprang Tom schnell auf den Baum. Der Säbelzahntiger konnte nicht mehr bremsen und rannte genau gegen den Baum "Volltreffer", rief Tom froh. Jetzt waren auch Katja und Lisa wach geworden. Sie wollten wissen, was los war und Tom erzählte ihnen die ganze Geschichte. Zum Frühstück aßen Tom, Katja und Lisa nur ein paar Beeren von gestern. Heute wollten die drei Freunde ja die Gegend ein bisschen erkunden. Als sie losliefen sahen sie schon bald eine Herde Mammuts. Katja lachte: "Da sind ganz viele von den Giganten, die hinter mir standen." "Diese Giganten nennt man auch zufällig Mammuts", spottete Tom besserwisserisch. "Na du bist ja ein kleines Blitzdenkerchen", antwortete Katja und alle mussten lachen. Tom flüsterte: "Seid bitte mal still... schaut mal da drüben! Steinzeitmenschen!" "Ach..so sehen die also aus", sagte Lisa. Tom: "Wie hättest du denn gedacht, wie die aussehen?" Lisa antwortete: "Naja, ich hätte gedacht, sie wären wenigstens ein bisschen modebewusster!" Nach einiger Zeit hatten sie die Gegend erkundet und waren wieder auf dem Nachhauseweg. Nur, wo ging es jetzt lang? Sie hatten sich verlaufen, aber nicht weit, weil sie ja auch nicht weit gelaufen waren. Hoffnungslos sagte Katja: "Wir müssen wohl hier übernachten. Es wird schon dunkel." Den nächsten Tag machten die drei Kinder sich auf die Suche nach dem richtigen Weg. Zwei Stunden hatten sie gesucht und endlich waren sie wieder da. Vom vorherigem Tag hatten sie noch drei Vögel. Die hatten sie sich dann auch noch mal gebraten. Nachdem sie gegessen hatten ging Katja noch einmal zur Kiste. Laut rief sie den anderen zu: " Wir haben noch zehn Stunden Zeit!" Lisa sagte: "Hoffentlich können wir bald wieder nach Hause! Ich vermisse meinen Kleiderschrank..!" "Jetzt haben wir 62 Stunden in der Steinzeit geschafft", sagte Katja, "jetzt schaffen wir die zehn Stunden auch noch. Heute Abend reisen wir wieder nach Hause." " Zum Glück!", rief Lisa. Tom fragte: "Was machen wir heute noch? Weil wir ja noch genug Zeit haben..?" "Ich weiß es nicht. Vielleicht können wir ja auch ein paar Werkzeuge herstellen und als Andenken mitnehmen", schlug Katja vor. Tom: "Ja okay". Und sie machten sich daran, kleine Faustkeile, Pfeile und sogar einen Bogen herzustellen. Mit Hilfe eines Lexikons, das in der Zeitmaschine lag. Sie vergaßen mit dem Herstellen total die Zeit und auf einmal waren wieder drei Stunden rum. "Es sind zwar nur noch sieben Stunden, aber wir legen uns noch mal schlafen", sagten Katja und Lisa. Tom versicherte: "Ich bleibe wach und achte auf die Zeit". Also haben sich die Mädchen noch einmal schlafen gelegt. Aber Tom wurde es nach der Zeit auch müde und langweilig und er schlief auf einmal ein. Ob sie jetzt vielleicht den Countdown vergessen? Es waren nur noch zwei Stunden, aber die Freunde schliefen. Lisa wurde wach. Sie hatte sich total auf Tom verlassen, doch als sie zu ihm sah und bemerkte, dass er schlief, sprang sie auf und rannte zu der Kiste. Es waren nur noch zwei Minuten und sie versuchte die anderen zu wecken, aber sie schliefen so tief, dass selbst schreien nichts mehr geholfen hatte. Schnell wählte Lisa in den Sachen von Tom und fand noch eine Wasserflasche. Sie war die ganze Zeit in der Sonne gewesen und schon sehr warm. Lisa nahm die Flasche und goss das Wasser über Katjas Gesicht. Katja blinzelte und Lisa rief zu ihr: "Katja! Die Zeit!" Wir haben noch eine Minute und Tom schläft tief und fest." Aber das hörte Katja schon nicht mehr, denn sie war wieder eingeschlafen. Lisa nahm Katja und zog sie in die Kiste. Dann holte sie Tom. Der war etwas schwerer und sie konnte ihn gerade noch so in den letzen zwei Sekunden in die Kiste heben. Dann sprang sie auch noch hinterher und begann vor Freude an du lachen."Wir haben es geschafft!", rief sie. Und dann polterte es wieder ein paar Mal und sie waren wieder zu Hause. |
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Die Nacht der
Angst (Helena Brill) In dieser einen Nacht, ich stand allein im Wald, war ich 13 Jahre alt und ich heiße Mary. Ich fühlte mich so einsam wie noch nie. Mir flossen die Tränen unbemerkt über die Wangen, ich hatte keine Stimme mehr. Ich versuchte zu schreien, doch es kam keine Stimme. Ich versuche es immer und immer wieder. Doch es ging nicht. Zulange hatte ich vorhin schon geschrien. Mir war kalt. Bitterkalt, denn heute Nachmittag war ein schöner warmer Sonnentag, als meine Freunde mich auf einmal im Wald stehen lassen haben, ohne etwas zu sagen. Ich war doch sowieso immer nur das fünfte Rad am Wagen. Ich stand hier also im kurzen Shirt und ¾ Hose. Es war schrecklich. Ich fühlte, wie die Gänsehaut mit der Kälte in mir hoch kroch. Ich stand immer noch hier, Mutterseelenallein, ohne jeden Versuch, hier wieder raus zu kommen. Ich hatte kein Handy dabei und den Weg aus dem Wald wusste ich auch nicht mehr, da wir einfach nur lachend, vor Freude kreischend in den Wald gerannt. Währe nur jetzt alles so Glücklich wie vorhin. Währe nur jetzt jemand bei mir, der mich tröstete. Ich hörte eine Stimme, panisch drehte ich mich um, da war nichts, ich dachte mir nichts dabei. Da war diese Stimme wieder, nur jetzt rief sie meinen Namen. Hatte ich mir das in meiner Angst nur eingebildet? Es kam wieder: „ Maaaary, Maaaryyyyyy! Ich kann dich sehen.“ Ich drehte mich erneut um da war immer noch nichts. Ich drehte mich im Kreis. Nichts. Ich sah nach oben. Wieder nichts. Ich ging ganz langsam ein Paar Schritte. Aus den Paar Schritten wurde ein schnelles Gehen. Meine Mutter hatte mir früher immer gesagt, ich soll singen wenn ich Angst habe. Es lenkt mich ab. Ich begann mein Lied zu singen: „Somewhere over the rainbow, way up high, there’s a land that I heard of once in a lullaby. Somewhere over the rainbow, skies are blue…“ Diese Stimme unterbrach mich:“ Du brauchst nicht rennen, du wirst mich nicht los.“ Ohne es zu merken begann ich an zu rennen. Ich rannte und rannte. Wahrscheinlich immer tiefer in den Wald hinein. Ich wusste nicht. wo ich hinrannte. Ich rannte einfach nur, denn ich wollte hier raus. Ich sang weiter: „And the dreams that you dare to dream really do come true.” Doch leise ging mir auch dieser Ton aus. Sonst fühlte ich mich doch immer schon so erwachsen und so, wie soll ich sagen, „angstfrei“, doch in diesem Moment fühlte ich mich wie ein kleines, hilfloses Kind, das von den eigenen Freunden ausgesetzt wurde, einfach stehen gelassen wurde. Mir fiel erst jetzt auf, dass ich rannte. Mir fiel erst jetzt auf, dass mir die Schweißperlen übers Gesicht rannen. Sie waren gemischt mit den Tränen, die mir immer noch aus den Augen liefen. Ich hörte ein finsteres Lachen. Es hörte sich an, wie die Stimme vorhin. Sie sang mein Lied weiter, welches ich vorhin angefangen hatte. Doch woher kannte diese Stimme meinen Namen? Woher wusste sie den Text? Und vor allem:Wer war das? Waren es nur meine „Freunde“? War es ein Geist? Mein großes Geheimniss war, ich hatte solche Angst vor Geistern. Als mir dieser Gedanke durch den Kopf schoss, rannte ich umso schneller, denn einen Geist wollte ich bestimmt nicht persönlich treffen. Ich rannte und rannte immer weiter in den Wald rein. Keine Ahnung wohin, Hauptsache weg. Doch weg kam ich nicht. Dieser Wald kam mir so unendlich riesig vor. Ich schaute auf meine Uhr. 0:48. Oh nein, dachte ich mir, um Null Uhr ist Geisterzeit! Ich weinte dickere Tränen, versuchte wieder und wieder zu schreien. Es kam kein Ton. Keuchend und schluchzend ließ ich mich am nächsten Baum nieder. Ich weinte mehr, als ich je geweint hatte. Aus Todesangst. Ich war doch erst 13. Ich will noch nicht sterben. Ich ließ mir ein letztes Mal Bilder von meiner Familie durch den Kopf gehen. Ich schloss die Augen. Sah meine Mutter, meinen Vater und meinen kleinen Bruder Sven glücklich auf dem Spielplatz. Ich sah meinen Opa und meine Oma und dachte mir, wenn ich nicht bal hier raus finde, wird das meine letzte Nacht. „ Gibst du schon auf?“ spottete die gruselige Stimme aus dem Jenseits und lachte. Ich gab mir einen mächtigen Schub und versuchte zu antworten. „Wer bist du?“, fragte ich, „und wieso verfolgst du mich?“ „Ich bin niemand, und ich verfolge dich nicht, ich bin im Himmel. Du kannst mich nicht sehen, denn ich bin unsichtbar für dich. Weine nicht, laufe nach rechts und morgen früh wirst du in dein Nachbardorf Kleinstedt kommen.“ Ich wischte mir die Tränen vom Gesicht und dachte mir nur, dass ich hier raus wollte, nach Hause in mein warmes Bett. Zu meiner Familie. Schon wieder hatte ich Tränen in den Augen und ich rannte wieder los. Nach rechts. Ich hatte nichts zu trinken und spürte wieder wie die Gänsehaut an mir hoch krabbelte, wie meine Haare an meinem Rücken sich hochstellten. Ich wurde auf einmal mit jeder Minute langsamer. Ich blieb stehen. Die Uhr sagte, es ist 06:00 Uhr. Die ganze Nacht war ich am Rennen. Aus Angst, aus Panik. Doch nun war Schluss mit lustig. Ich kippte um, fiel in Ohnmacht, war einfach bewusstlos. Nun lag ich da. Irgendwo im Wald. Obwohl diese Stimme aus dem Jenseits, dieses Niemand versprochen hatte, am Morgen wäre ich in Kleinstedt. Doch das war ich nicht. Nach einiger Zeit kam ich wieder zu mir. Seltsames Piepen weckte mich. Ich öffnete die Augen und sah einen Mann der sich über mich beugte mit weißer Kleidung und einem Atemschutz, der auf das Kinn gezogen war. "Auch schon wach?“, fragte er mich. Ich drehte langsam meinen Kopf zu Seite, was ziemlich schmerzhaft war, und sah meine Mutter. Sie saß am Bettrand neben mir. Das alles kam mir doch fast vor wie im Krankenhaus. Doch was hatte da am meinem Kopf so wehgetan? Ich schaute in einen Spiegel der an der Wand an meinem Fußende hing. Ein großes, weißes Pflaster klebte an meiner Stirn. Ich hatte viele offene Stellen im Gesicht und an den Händen. „Du bist mit dem Kopf auf einen Stein gefallen, die Polizei hat dich heute Morgen im Wald in der Nähe von Kleinstedt gefunden und dich hierher gebracht“, sagte meine Mutter. „Ja Klingt doch fast nach mir“, antwortete ich. Ich wurde noch weiter aufgeklärt über die Sache heute Morgen. Ich sah schon ziemlich verhunzt aus. Naja, das war aber immerhin eine Nacht, die ich nicht so schnell vergessen werde. |
| Ein Wunder und mein Schulweg - Eine Geschichte von Lina in sechs Kapiteln! |
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6.10uhr , Montag, 06.01. Schnell runter, sonst bekommt meine Mutter noch Schreikrämpfe! Die hatte sie in letzter Zeit öfter. „Na Josi-Schatz, hast du denn auch schön geschlafen? Ich muss jetzt zur Arbeit, ich hole dich nachher von der Schule ab.“ Sie küsste mich auf die Wange und verließ das Haus. Wo mein Vater war? Er hatte mich seit ich 7 war verlassen und wohnte jetzt mit seiner neuen Frau in Köln, er war für mich gestorben. Um 7.10Uhr ging ich los. Ein paar Straßen und dann war ich schon bei der Grusel-Stelle angelangt. Ich zitterte vor Angst und ging ins Finstere hinein. Alles war still. Ich zuckte zusammen, als mir etwas am Kopf traf. Ein Stein, an dem ein Zettel klebte, hatte mich getroffen. Ich hatte mühe die kritzel Schrift zu entziffern: Lass dich hier nie wieder blicken! Mein Herz klopfte schneller und ich beschloss zur Schule zu rennen. In der Schule rannte ich in meinen Klassenraum. Schweiß stand auf meiner Stirn und meine Freundin Melina, kurz Milli, schaute mich fragend an: „Hey Josi, was… was ist l…“ mehr sagte sie nicht. Ich zog sie hinter mir her und erklärte ihr alles. „Da hat dich ein Junge ausgetrickst“, sagte sie. „Aber ich glaube nicht, dass sie das unbeliebteste Mädchen der Klasse unbedingt am gruseligsten Platz der Welt ärgern!“ „Du kennst die Jungs!“ stimmt. Da hatte meine Freundin mal wieder recht. Eigentlich war sie sowieso sehr schlau und, egal was sie tat, sie traf immer ins schwarze. „Dingdangdong…..“ Ohne einen Mucks zu sagen, gingen wir in die Klasse. Schließlich sprach sie das schweigen: „Mach dir nicht immer so einen Kopf mit deinen Fantasie-Geschichten.“ Ich schrieb die Hausaufgaben von der Tafel ab: Mathe: s. 149 Deutsch: AB Musik: Mozart-Referat Ich sah meine Mutter mit ihrem silbernen Volvo vorfahren. Ich nahm meinen Schulranzen und rannte zu meiner Mama. „Und wie war der erste Tag?“ Klar dass meine Mutter gleich anfängt von der Schule zu quasseln. Was ich heut noch so alles tat: -Mit vielen Schwierigkeiten Hausaufgaben (ich rief Milli an, sie erklärte mir alles) -Mittagessen (Spaghetti Bolognese, hmmmmm…) -Chillen -Und schließlich ins Bettchen und schlafen. Meine Mami saß an meinem Bett und erzählte mir, wie heute in der Praxis ein Kind war, das so laut lachte, dass nachts die Eltern nicht schlafen konnten. Meine Mama erzählte mir immer solche Geschichten. Meine Mama war sehr lustig. „So, mein schatz, dann schlaf jetzt mal, es ist schon spät!“ „Gute Nacht“ ,sagte ich und kuschelte mich in meine Decke. „Gute Nacht.“ Und an die Geschichte von heute Morgen, dachte ich fast gar nicht mehr. Kapitel 2: Am nächsten Tag ging ich wieder in die Schule. Meine Mutter hatte mir heute Morgen Rührei mit Speck gemacht, obwohl sie das fast nur am Wochenende tat. Ich war bei der Xten Straße angelangt und dort führte es zum Grusel-Viertel. Ich ging den nur leicht angedeuteten Weg entlang und fühlte mich wie auf einem Friedhof. „Waoooooooooooooo!“ Ich war ein eine Falle oder Ähnliches gefallen. Viele Meter sauste ich in die Erde. Als ich wieder aufwachte, lag ich in einer finsteren Welt und ein kleiner… was war das? Ein ELF flatterte um mich herum. Er sah krank und verzweifelt aus. „Das wart ihr! Ich meinte mit dem Zettel, dass du nie wieder hierher kommen sollst! Du bist einfach wiedergekommen weil du dachtest, du hättest dich geirrt mit mir! Sieh es dir an!“ Der Elf drehte sich und zeigte mit seinen Armen auf alles um ihn herum. „Ihr habt unseren Lebensraumzerstört! Damit werdet ihr automatisch auch euren zerstören!“ „Aber ich hab doch gar nichts getan“, murmelte ich schüchtern. „Du vielleicht nicht, aber die anderen!“ „Ich würde euch so gerne helfen! Ich will nicht dass es hier so aussieht! Was ist eigentlich der Grund, dass es hier so düster und eklig ist?“, sagte ich jetzt mit mutiger Stimme. Der Elf sagte: „Die Menschen haben ihren Müll hier verteilt und damit alles zerstört, du kannst uns nicht helfen es sei denn…“ „Es sei denn was?“ „Es sei denn du …“ „Düdüdüüüüüüü!“ Ich wachte auf und klopfte meinen Wecker aus. Hatte ich das alles nur geträumt? Und was hatte der Elf gesagt? Ich kann den Elfen helfen, indem ich und meine beste Freundin... Was?! Aber Elfen die gibt es dort doch nicht wirklich. Aber warte mal: Gestern, als Milli mir die Hausaufgaben erklärt hat, hatten wir vereinbart, dass sie heute Morgen bei mir vorbeikommt und wir gemeinsam zur Schule gehen. Aber ihr konnte ihr das doch nicht erzählen, die hielte mich doch wieder für komplett verrückt! Egal. Ich war ihre beste Freundin und deshalb erzähle ich ihr auch alles und werde vielleicht, wenn möglich, den kleinen Elfen (wenn es überhaupt welche gibt) helfen. „Hey, Milli! Du, mit dem Vorfall gestern. Ich hab da so eine Vision gehabt und…vielleicht klingt das jetzt verrückt, aber…“ „Was aber?“ „ „Aber da im Grusel-Viertel… da leben … Elfen, die unsere Hilfe brauchen, ich habe es gesehen und wir können es aufhalten … und nur wir!“ Das war's. Meine beste Freundin kündigt mir die Freundschaft und… „Okay, Josi. Ich geh mit dir zu deinem Ort, aber wenn nichts passiert, versprich mir, dass du aufhörst, dir so einen Kopf zu machen.“ Wow! Ich war sprachlos. Ich hatte das echt nicht gedacht. Milli und ich gingen über die letzte Straße, bevor wir in die Straße des unheimlichen einbogen. Oh Gott, wenn das jetzt klappen würde! Ich war wieder total aufgeregt, aber diesmal nicht, weil der Weg so gruselig war, sondern wegen meiner Mission. „Okay Josi, wo ist denn jetzt der Elf?“ Ich blickte mich um. Nirgendwo war irgendetwas Elfenhaftes zu entdecken. „Gleich!“ Aber es passierte nichts. Doch dann… Mist, doch nicht. Aber jetzt.. upps. Aber jetzt: „Wwwwwoooooooooooaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!“ Ich traute meinen Augen kaum, aber es war wieder passiert! Wie in meinem Traum. Der Elf stand genau vor uns: „Josi, da bist du ja endlich!“ Ich merkte wie meiner Freundin die Kinnlade runterkippte und dachte erst, sie wird ohnmächtig aber sie riss sich zusammen. „Ich bin Melina.“ Kapitel 3 „Ok, das was ihr machen könnt ist, die drei Mächtigsten Zauber-Elfen der Elfenwelt zu überzeugen. Nur alle drei können mit ihrer Kraft die Welt verändern. Aber das ist sehr schwer. Nachts kannst du Josi, zu uns in unsere Welt kommen und uns helfen, in unserer Welt Ordnung zu machen. Deine Freundin kommt zum dritten Zauberer mit, denn er ist sehr schwierig. Wenn ihr alle drei Zauberer überzeugt habt, werdet ihr von uns belohnt. Ihr habt die Elfenwelt gerettet“, sagte der Elf. „Ok, ich glaube, die Schule geht bald los.“ „Ohhh, dann nichts wie dahin!“ Auf einmal bewegte sich der Untergrund und auf einmal saßen wir in der Klasse. Wir sahen gerade, wie Frau Mücke den Klassenraum betrat. Nach der Schule holte mich meine Mutter wieder von der Schule ab. Am Abend legte ich mich früh ins Bett, meiner Mutter sagte ich, ich wollte mich schonen. Aber das war natürlich gelogen! In der Nacht war ich, wie abgemacht, in der Elfenwelt gelandet und zog mir gerade ein Elfengewand an. Es war Gelb mit grünen Spitzen. Ich sollte ich der Elfenkönigin. Sie war sehr hübsch mit ganz großen Flügeln. „Setz dich!“, sagte sie und deutete auf den pinken Stuhl, der aussah wie eine Tulpe. „Uns willst du helfen, unser Land zu verbessern damit euer Land nicht kaputt geht. Du bist sehr schlau! Doch du und Hopi, der Elf, der dir alles erklährt hat, müssen noch die Zauberer überzeugen.“ Das taten wir auch. Die Königin zauberte uns in den Palast von dem Zauberer des Mülls. Er hatte eine Plastiktüte auf dem Kopf und ich musste fast lachen. Mit einer leeren Flasche in der Hand saß er auf einem Müllsack (wahrscheinlich sein Trohn) und kuckte grimmig hinein. Ich und Hobi standen vor ihm und Hobi fang an zu reden: „Lieber Zauberer der Müllkippe, würden Sie uns helfen, das Land zu verbessern? Damit die Menschheit weiterlebt und wir auch?“ „Was faselst du da? Du hast mir gar nichts zu sagen, du Haluppke! „Nein, aber…“ „Kein aber!“ Ich konnte es nicht mit ansehen: „Wir wollen den Elfen doch nur helfen und außerdem…“ Auf einmal ging die Tür auf und ein junger Elf kam herein: „Vater! Du kannst uns das nicht antun! Die Menschen und wir werden sterben! Nur wegen dir! Wenn du uns das nicht erlaubst, werde ich nicht mehr dein Sohn sein.“ Er wollte gerade rausgehen als der Zauberer eingestand: „Ok, Emilio, es tut mir leid! Ich werde euch helfen. Es tut mir leid, was ich eben gesagt habe“ ,sagte er traurig. Irgendwie war Emilio total süß. Aber es war jetzt keine Zeit für Gefühle. Wir hatten den ersten Zauberer der Liste überzeugt, uns zu helfen: -Zauberer der Müllkippe <erledigt -Zauberer der Farben -Zauberer der Tiere Emilio lächelte mich immer ganz lieb an, aber dann ertönte auch schon mein Wecker. Kapitel 4 In der Schule erzählte ich auch gleich alles Milli. Sie war begeistert. Sie sagte, ich sollte mich trauen mit Emilio zu reden, aber hallo? Ein Elf und ein Mensch? Geht’s noch? Nein, das war Quatsch. Leider bekamen wir dank unserer Unterhaltung eine Zusatzaufgabe. Mist! Aber zum Glück war jetzt Wochenende. Den ganzen restlichen Tag verbrachte ich damit, mir Gedanken zu machen wegen heute Nacht und dann ging ich ins Bett. Ich schlief auch ganz schnell ein. „Da bist du ja endlich, Josi.“ ,sagte Emilio und strahlte mich an. Ich seufzte und er lächelte. „Ok, wollen wir los zum zweiten Zauberer?“ Erst begriff ich gar nicht, doch dann war mir klar dass er mich meinte. „Ähh,, klar!“ Der Zauberer der Farben saß mit einem sehr, sehr, sehr (sehr) bunten Gewand mit alles Farben, die es überhaupt gibt, auf einem noch so farbenen Thron. „Was gibt’s?“, sagte er und nun fing er so richtig laut zu lachen an. Wow, als ob er einen Clown gefrühstückt hätte. Hobi sagte: „Lieber Zauberer der Farben, würden Sie und helfen, die Elfenwelt mit einem Zauber wieder zu verbessern, damit wir weiterleben?“ Doch der Zauberer hörte nicht auf zu lachen. Emilio sprang auf und schüttete ihn mit einer Glibbermasse voll. Er lachte, er machte ein ängstliches Gesicht und hampelte herum. Er lachte. Ich sagte: „Bitte, bitte können Sie uns helfen? Uns rennt die Zeit weg. Bals werden die Menschen und die Elfen sterben. Nun hörte er auf zu lachen und ging auf die Knie: „Ohh entschuldige, mir war nicht bewusst, dass ihr das ernst meintet. Ich dachte, ihr wärt das Theater für heute. Nartürlich werde ich euch helfen, aber nur wenn meine Schildkröte mitdarf. Juhuuu, in dieser Nacht schafften wir, noch einen Zauberer zu überzeugen. Der dritte würde morgen kommen und Milli sollte mitkommen, da sie gut mit Tieren umgehen kann. Meine Liste: -Zauberer der Müllkippe <erledigt -Zauberer der Farben <erledigt -Zauberer der Tiere Kapitel 5 Milli war begeistert, als ich sie am Morgen anrief und ihr von der Nacht berichtete und ihr erzählte das sie mitkommen soll. „Dann lerne ich ja deinen <Emilio> kennen“, sagte die am Telefon. Sie muss heute bei mir schlafen, weil wir wegen des Transports in die Elfenwelt zusammen sein müssen. Mama fand die Idee, zusammen für die Mathearbeit zu lernen suuuper. Aber leider ging es um Leben und Tot. Sie wird es schon irgendwann verstehen. Mama wunderte sich, warum wir schon so früh schlafen gingen. Ok, zugegeben, um 8Uhr lagen wir noch nie im Bett und geschlafen haben wir dann erst recht nicht. „Wann geht’s los?“ ,sagte meine Freundin und ich versicherte ihr, sobald wir eingeschlafen wären, wären wir da. „Das ist also deine Freundin?“, sagte Emilio und Milli musterte ihn. „Und wie gefällt es dir hier, Nachts?“ „Gut… wann gehen wir los?“, fragte Milli. „Jetzt sofort.“ Als sie die beiden Zauberer sah, lachte sie ein wenig. Ich stupste sie an. Zu siebt (wegen Schildiane, der Schildkröte, zwei Zauberern, Emilio, Melina, ich und der Elf Hobi) machten wir uns auf den Weg zum Palast der Tiere. Als wir da waren, waren Milli und ich baff. Wow, überall liefen Tiere frei herum. So etwas hatte ich noch nie gesehen. Als wir in dem Palast waren, ging es uns genauso. Flamingos, Kängurus, Pferde, Echsen, Frösche, Hamster, Krokodile. Alles war voll mit ihnen. Der König der Tiere saß mit einem Pfauenfeder Hut auf einem Thron aus Schlangenhaut und hatte auf seinem Gewand alle Tiere verewigt. „Was ist los!“, sagte er streng und ich dachte nicht das er so böse und grimmig ist. „Wir, wir…“ „Wir wollen, dass Sie uns helfen die Elfenwelt zu ihrem alten Zustand zu bringen!“, das war Milli und ich glaube das war nicht so gut. Der Zauberer stand auf und sagte: „Was wollt ihr von mir? Macht ihr mich zum Gespött? Wollt ihr mich veralbern?“ „Nein , es tut uns leid. Meine Freundin wollte das nicht sagen, es ist nur so: Die ganze Welt ist bald nicht mehr da, wenn Sie, der Zauberer der Farben und der Zauberer der Müllkippe uns nicht helfen! Verstehen Sie nicht? Alles wirs nicht mehr da sein!“ Emilio unterbrach mich: „Genau, und wenn die Welt kaputt geht, können sie noch so viel Zauberkraft haben, aber es wird Ihnen nichts nützen. Sie werden auch sterben.“ Der Zauberer wurde rot und ich dachte, er würde gleich platzen, aber dann redete er zu uns: „Wenn ihr so schlau seid, beweist es! Reitet auf einem Krokodil und beweist mir, dass ihr schlau seid.“ Lange überlegten wir wie wir das schaffen könnten. Alle redeten durcheinander und Milli wollte etwas sagen! „Heyy.. seid mal kurz leise!“, schrie ich wie durch ein Megafon. „Ok, also ich würde sagen, wir nehmen einen Köder und locken damit das Krokodil heraus. Wenn das klappt, setzt sich einer darauf und legt ein bisschen. Wenn das Krokodil etwas gut getan hat, wird es mit dem Köder belohnt.“ Das setzten wir dann auch um. Zwei Stunden übten wir und endlich klappte es. Wenn Emilio sich drauf setzte und Milli den Köder hielt konnte Emilio ohne Probleme auf dem Krokodil reiten. Der Zauberer war überzeugt und nahm seinen Hut ab: „Ihr seid sehr schlau. So werde ich euch glauben. Ich helfe euch.“ Milli und ich schrien auf und wir umarmten uns alle. Und, ihr werdet es nicht glauben: Emilio und ich… Wir … Ihr könnt euch selber ein Bild machen oder? Ja, er küsste mich auf die Wange und ich wurde ganz rot. Milli lächelte mich an und ich strahlte. Honbi unterbrach das schöne Gefühl und sagte: „Noch haben wir die Welt nicht gerettet! Der Zauberspruch!“ Die drei Zauberer versammelten sich und murmelten: „Kalupa! Delame de ka huu jamalikano, jschakulii ma bu ti su!“ Kapitel 6 Ich wachte auf. „Frühstück! Josephine, ich muss in die Praxis!“ Huu, was war jetzt los? Josi war nicht da und es war doch Wochenende? Ich schaute auf meinen Wecker: 6.10uhr , Montag , 06.01. Dann müsste doch heute der erste Schultag nach den Ferien sein? Ich stand auf und fand einen Zettel auf meinem Schreibtisch:
Danke, wir danken dir, Josi, und deiner Freundin Melina für deinen Erfolg. Die Elfenwelt habt ihr gerettet. Wenn ihr wollt, könnt ihr mit dem beiliegenden Diamanten-Amuletten immer wieder zu uns kommen. Ihr seid die Retter der Elfen- und Menschen Welt und habt bewiesen, dass ihr Mut habt. Diese Amulette gibt es nur einmal auf der Erde und sind von allen Elfen noch diese Nacht hergestellt worden. Denn ihr seid unsere Helden. Hobi, Emilio, die drei Zauberer, alle Elfenland-Bewohner Und die Königin PS: Ich liebe dich. Emilio
Und ja, das war meine Geschichte von dem Elfenland. Jede Nacht gehen ich und Milli ins Elfenland und tragen die Amulette jeden Tag. Emilio und ich sind verliebt, trotz Elf und Mensch, aber natürlich ist die Welt nun verbessert. Und ich, ich hatte meine Angst vor meinem Schulweg überwunden und freute mich sogar immer, an den Elfen vorbeizugehen. |
| Ein merkwürdiges Geschenk - Linas Beitrag zu einem Wettbewerb |
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Hallo Zoe, Ich bin Alicia, die Zauberin Und habe dich auserwählt, mir zu helfen. Du bist mutig und fleißig und ich weiß, du wirst mich nicht enttäuschen. Du musst das Amulett der Göttin Auroh finden und es mir bringen. Ein anderer Zauberer hat es aus Versehen in die falsche Zeit gezaubert. Es liegt im Jahre 1412 an einem geheimen Ort. Finde es! Zurück kommst du im selben Prinzip wie hin, aber erst wenn die Mission vollendet ist, du musst es allerdings selbst herausfinden. Alicia
Okay, das ist äußerst merkwürdig. Kneift mich mal einer? Also wenn ich es richtig verstehe, soll ich das Amulett einer Göttin im Jahr 1412 finden? Dann wäre das Jahr ja im Mittelalter. Ich hatte zwar ein bisschen Angst, aber ich war einfach neugierig. Eine Stunde probierte ich aus, wie ich dorthin komme und nahm notfalls mein Handy mit, was ich zum Geburtstag von Mama und Papa bekommen hatte. Ich startete den letzen Versuch mit Rubbeln und „1412“ sagen. Da wachte auf. Ich lag auf einer Wiese zwischen lauter Menschen, die aussahen wie… wie im… MITTELALTER! Oh mein Gott! Dann hatte es also geklappt. Es standen überall so komische Zelte mit Menschen in bunten Gewändern und es ertönte merkwürdige Musik. „Dudam, dudamm tatatataa. Dudem dademm schalalalalaa…“ Und ich, ich hatte auch Mittelalterkleidung an! Auf einem Berg in der Nähe stand eine Ritterburg und es wehte eine Flagge mit einem merkwürdigen Wappen. Ich beschloss, mich ein bisschen umzusehen und hatte ein bisschen Angst. Irgendwann würde ich sowieso aufwachen also…Ich kniff mich in den Arm und schrie auf. Was, es war doch kein Traum? Auf einmal drehten sich viele Menschen nach mir um und sahen mich fragend an. Oh, wie peinlich! Ich lief auf dem Markt hin und her und schaute, was die Leute so verkaufen, doch am liebsten wollte ich schnell wieder nach Hause. Ich verkniff mir schon die Tränen. Da es also kein Traum war und ich mich nicht, bevor ich die Mission erfüllt haben würde, eh nicht nach Hause kam, müsste ich das Amulett der Göttin Auroh hier also finden. Ich fragte eine Frau, die Schmuck verkaufte, nach dem Amulett und sie lachte: „Das Amulett ist unbezahlbar! Allein das Zeichen mit der rosa Rose von den Schmuckstücken Aurohs ist einfach unbezahlbar. Es ist so wertvoll und es gehört dem König Lippenschopf. Er hat es in seinem Schloss.“ Prima, das würde einfach werden, wenn der König von dem Schloss da oben gemeint ist. „Ist das da oben sein Schloss?“ „Nein, das ist nur das Schloss von Fräulein Gariell und Ritter Albrecht, der König hat sein Schloss am Ende des Dorfes.“ Na super! Zu früh gefreut, jetzt musste ich erstmal dahin kommen. „Taxi, Taxi“, rief ich den halben Tag, bis meine Stimme heiser war. Doch so etwas kannten sie hier wohl nicht. Ein Junge, ungefähr in meinem Alter, sprach mich an: „Was ist ein Trasi?“ „Oh, das ist eine Mitfahrgelegenheit für Menschen, die schnell an einen anderen Ort wollen. Wie ich jetzt zum Beispiel zum König Lippenschopf. Das gibt es bei euch wohl nicht, mmhh?“ „Nein, aber es gibt so was Ähnliches. Komm mit, gleich geht’s los!“ Er zog mich am Arm und rannte mit mir zum anderen Ende des Markts. Einige Frauen wichen uns immer wieder aus und schrien: „Hey Hannes, pass doch auf!“ Also hieß der Junge Hannes. Als wir endlich am Ziel angekommen waren, sprangen wir auf einen Heuwagen, der täglich zum König fuhr, um seine Tiere zu füttern, wie ich von Hannes erfuhr. Wir beide versteckten uns im Heu. „Wie heißt du eigentlich, ich bin Hannes“ „Ich bin Zoe!“, flüsterte ich zurück. „Schöner Name, hab ich noch nie gehört.“ Kein Wunder, dachte ich mir. Angekommen vor dem Schloss von König Lippenschopf, bekam ich den Mund nicht mehr zu: Ein riesengroßes, traumhaft schönes, weißes Schloss. Ich kam mir vor wie im Märchen. Gleich machte ich mit meinem Fotohandy ein Foto. „Ahh was ist das? Bist du eine Hexe?“ „Ne, ähh.. was? Eine Hexe? Nein, das ist ein Handy. Damit kann man mit Leuten aus anderen Städten reden und überhaupt auf der ganzen Welt. Und man kann Fotos machen. Damit kann man sich das Schloss noch mal auf Bildern, genauso schön, kann wie es ist, anschauen. Man kann damit schöne Momente festhalten.“ Um ihm es noch einmal vorzuführen, machte ich ein Foto von ihm. „Interessant, also das ist das Schloss, aber was willst du eigentlich hier?“ Und so erzählte ich Hannes die ganze Geschichte mit Alicia, dem Zauberstein und meiner Aufgabe. Er wollte mir helfen. Wir schlichen uns zum Eingang des Schlosses und sahen, wie Soldaten den Eingang bewachten. Ein Plan musste her. Hannes hatte (mal wieder) einen. „Also, das muss jetzt super ablaufen. Ich gehe zu den Wächtern und schneide Grimassen, ärgere sie und spotte über sie. Die laufen mir sicher hinterher und du huschst dann einfach ins Schloss. Warte aber an der 2. Ecke auf mich.“ So machten wir es auch. Und tatsächlich: Die Soldaten regten sich so auf, dass sie ihn verfolgten und ich ohne Probleme ins Schloss kann. Wow, war das einfach! Doch auf einmal hörte ich Schritte. Ich presste mich in die Ecke und mein Herz zitterte. Mist, wenn ich jetzt erwischt werde, dann bekomme ich keine Chance mehr, das Amulett zu finden. Und was war mit Hannes? Ich würde ihn total mit hineinziehen. Die Schritte kamen immer näher und… „Hannes! Hast du mich erschreckt!“ Da hatte ich aber Glück gehabt. „Los komm, wir müssen weiter, die Wächter Heinz und Kuntz sind ziemlich schnell!“ Wir gingen die Wendeltreppe hinauf. Und ich hatte Angst, Angst davor, entdeckt zu werden, das Amulett nicht zu finden und… „Mach dir keine Sorgen“, flüsterte Hannes, als habe er meine Gedanken gelesen. Ich nickte mit einem Kloß im Hals. „Buff!“ Eine Tür, gegenüber von uns sprang auf. Der König und ein Diener kamen heraus. Hannes erschrak: „Ohoh…“ Das war kein gutes Zeichen, glaubte ich jedenfalls, denn auf einmal drehte er sich um und wollte mit mir die Treppe hinunter. Und wer unten stand, das konnten wir uns ja denken: Die Wächter. In Mittelalterkerkern ist es also nicht so gemütlich, wie man jetzt feststellt. „Tut mir leid Hannes, dass ich dich so mit reinziehe“, sagte ich traurig. „Ist nicht deine Schuld, ich will dir doch helfen.“ Gegenüber von uns saß ein komischer, glatzköpfiger Mann, der bestimmt 200 Kilo wog und sehr grimmig drein kuckte. „Ich hab Angst“, sagte ich zu Hannes und kuckte ihn traurig an. „Ich doch auch.“ „Mhmmmmm…“ ,machte das Schwergewicht und glotzte mich an.„Soll ich helfen…mhmmmmm…?“ „Nein danke“, sagte ich schnell, auf den hatte ich keinen Bock. „Sehr gerne“, sagte aber Hannes. Glatzi (der eigentlich Casper hieß) erzählte uns, dass er schon oft ausgebrochen war aus dem Gefängnis, aber immer wieder rein kam. „Kein Wunder“, dachte ich. So dick, wie der ist. Er sagte, er könne die Gitterstäbe durchbrechen. „Prima!“ Hannes war begeistert, doch ich nicht. Glatzi glotzte mich an und so sagte ich „Okay!“ Nachdem Hannes die dummen Wächter der Kerker davon überzeugt hatte, dass es „angeblich“ brennt, rannten sie schnell zum König. Wie dumm sind die eigentlich. Glatzi rannte mit voller Wucht vor die Gitterstäbe, doch passierte nichts. Wusste ich doch gleich, dass der nichts auf die Reihe bringt. Beim 82. Versuch klappte es endlich und zum Glück waren die Wächter noch nicht zurück. „Schnell“, sagte Glatzi und Hannes und ich dankten ihm. Glatzi sagte, dass das Essen im Kerker einfach zu lecker schmecken würde und blieb so in unserer Zelle. Zum zweiten Mal gingen Hannes und ich die Wendeltreppe hoch und diesmal klappte es. Wir waren in dem Schmucksalon des Königs angelangt und suchten alles nach dem Amulett ab. Ich wusste ja noch nicht mal, wie es aussah! Mist, hätte ich bloß irgendjemanden gefragt. Aber halt! Das hatte ich ja! Die eine Frau vom Markt. Sie hatte gesagt, dass allein die rosa Rosen, die auf allen Schmuckstücken Aurohs sind, unbezahlbar seien. Also müssen wir nur nach den Rosen suchen. „Weißt du überhaupt, wie das Amulett aussieht?“, fragte genau jetzt auch Hannes. „Eine rosa Rose.“ Wir hatten die Hälfte des Zimmers durchwühlt. Ich dachte nicht, dass Könige so viel Schmuck haben! Höchstens Königinnen, oder? Da kamen auf einmal wieder Schritte. Och nein! Jetzt waren wir so kurz davor. Schnell, die letzte Vitrine. Nichts. Oder doch? Ganz in der Ecke funkelte noch eine Kette und darauf war: eine rosa Rose. „Du hast es, los, wünsch dich weg!“ „Aber ich kann dich doch nicht allein lassen!“ „Doch, kannst du! Ich komm hier schon wieder raus, wünsch dich weg!“ Ich hatte Tränen in den Augen und er küsste mich sanft auf die Wange. Dann wünschte ich mich weg: Ich rubbelte am Stein und rief: „2010!“ Als ich wieder
zu hause war, sah ich, wie ein sehr heller Schein mein Zimmer erleuchtete.
Es war so hell, dass ich gar nichts mehr sah. „Zoe“, sagte eine Stimme und
endlich konnte ich wieder den Umriss meines Zimmers erkennen. Vor mir stand
eine Frau mit einem weißen Kleid und braunen, langen Haaren. Sie war sehr
hübsch, wie ich feststellte. „Ich bin Alicia und möchte dir danken. Du hast
meine Aufgabe erledigt. Als Belohnung bekommst du deinen größten Wunsch
erfüllt“ Was? Ich begriff nicht richtig. Was meinte sie denn damit? Bevor
ich mir diese Frage beantworten konnte, wusste ich, was sie gemeint hatte:
Vor mir stand mein heiß ersehnter Hund mit einer pinkfarbenen Schleife um
den Hals. Er sah richtig süß aus. Es war ein Beagle, meine Lieblingsrasse.
„Aber wie…“, weiter kam ich nicht. „Er gehört dir. Deine Eltern sind nun
froh, einen Hund in der Familie zu haben, ich habe sie nämlich auf den Hund
gebracht.“ Und mit diesem Satz legte sie ihren Zeigefinger auf den Mund und
verschwand. Ich nannte den Hund Hannes, weil er mich mit seinen Augen
wirklich ein bisschen an ihn erinnerte. Diesen Ausflug ins Mittelalter werde
ich, genauso wenig wie das Foto von Hannes (aus dem Mittelalter), nie wieder
vergessen. |
| Hallo, ich bin Hanna... Ninas Beitrag zu einem Schreibwettbewerb |
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ich komme aus Köln und meine Familie kommt aus Schweden. Ich habe eine kleine Schwester, Leonie, die gerade in die erste Klasse geht. Meine Beste Freundin heißt Julia. Wir sind seit der 2. Klasse unzertrennlich. Und gehen jetzt in die 6b, dort heißt unsere Klassenlehrerin Frau Meyer. Mittwoch, 8. Juni Ding dong. An der Haustür klingelte es. Leonie rannte und schrie die Treppe hinauf: „Julia ist da!!“ Ich rannte die Treppe runter und freute mich riesig, dass mich meine beste Freundin besuchen kommt. Am Abend schrie meine kleine Schwester die Treppe hoch: „Julia, Hanna!! Essen!!“ Gelangweilt gingen wir die Treppe runter in die Küche. Es gab Tortellini mit Soße. Ich schaufelte mir einen Löffel Tortellini in den Mund und zog mein Bein ruckartig hoch. „Jerry!! Hör auf!“ Mein Kater kratzte mein Bein so blutig, dass ich aus Versehen den ganzen Tortellinibrei auf meine sechseinhalbjährige Schwester spuckte. Und schon klingelte es wieder an der Haustür. Julia wurde abgeholt. Aber es war doch erst 16.34 Uhr. „Was ist los?“, fragte meine Freundin ihren Papa. „ Deine Oma ist gerade gestorben“, antwortete ihr Papa ihr. In diesem Moment fühlte ich mich total überflüssig. So, als würde jemand mit einer Nadel in mein Herz stechen. Ich zuckte zusammen. Inzwischen kam Mama aus der Küche. Und fragte: „Kann ich euch irgendwie behilflich sein? Falls ich die Julia für drei Tage nehmen soll. Würde ich gerne machen.“ „Nein Danke! Ich möchte mit Julia zu ihrem Opa fahren“, sagte er und Julia und er gingen traurig raus. Donnerstag, 9. Juni „Aufwachen!“, ertönte es von unten. Ich sprang auf, holte meinen Rucksack, packte ihn, ging in die Küche, aß etwas, ging ins Bad und putzte mir die Zähne, verschloss die Tür und ging zur Schule. 7.45 Uhr in der Schule Julia war immer noch nicht da. Vielleicht wegen ihrer Oma. Gestern tat sie mir total leid. Ich hatte jede Sekunde an sie gedacht. Ding dang dong. Frau Meyer kam ins Klassenzimmer. Sofort war alles still. In der Pause Irgendwie musste ich ja nach Hause kommen. Also spielte ich einfach mal krank. War zwar verboten, aber ich tue alles für meine beste Freundin. In Mathe „Frau Meyer, mir geht es nicht gut“, sagte ich und täuschte ein Wimmern an. „Ist es sehr schlimm?’’, fragte sie mich nett und ich antwortete: „Ja!“ „Gib mir mal die Telefonnummer von deiner Mama.“ Ich gab ihr die Telefonnummer und kam innerhalb von 15 Minuten nach Hause. Ich nahm mir das Telefon, wählte die Nummer von Julia und wartete, bis sie abnahm. „Hallo?’“ Julias Mutter war am Hörer. „Ist Julia da?“ „Nein, die ist in der Schule.“ „Nee, das kann nicht sein. Sie ist nicht in der Schule.“ Und schon legte ich auf. Wie kam sie auf den Gedanken zu schwänzen? 5 Gründe, warum Julia dies nie machen würde: Ihre Eltern würden ausrasten, wenn Julia eine schlechtere Note schreiben würde als eine 3. 2. Julia ist nicht besonders gut in der Schule. 3. Das heißt auf Deutsch, sie ist schon öfters im Büro vom Rektor gewesen. 4. Man braucht eine Entschuldigung, um zu beweisen, dass man krank war. Aber da sie das nicht war, kann sie eine Entschuldigung streichen. 5. Ich würde es niemals zulassen, dass sie Ärger bekommt oder sogar einen Schulverweis. Der Rest des Tages war Käse, alsoo…. Freitag, 10. Juni Heute war beweglicher Ferientag. Deswegen konnte ich daheim bleiben. Zum Glück hatte ich Julia gestern Abend noch auf dem Handy erreicht. Und so lief das Telefonat: Ich: Geht’s noch? Du kannst doch nicht einfach die Schule schwänzen!? Julia: Tut mir leid, aber ich wollte nicht in die Schule wegen meiner Oma. Ich: Wo warst du denn, wenn du nicht zu Hause warst? Julia: Bei Opa. Ich wollte ihn trösten. Ich: Und wie willst du das deinen Eltern erklären? Julia: Weiß ich nicht! Aber wozu hat man denn beste Freundinnen? Ich: Vergiss es! Bei so einer Kacke unterstütz selbst ich dich nicht. Tut… tut…tut… Ich legte auf! Was denkt die sich denn? Nur weil ich ihre beste Freundin bin, heißt es doch nicht, dass ich sie entschuldige dafür, dass sie die Schule schwänzt! So eine dumme Ziege! „Essen!!!“, und wie jeden Abend stand Leonie an der Treppe und schrie ganz Köln zusammen. „Ich hab keinen Hunger!“ Samstag, 11. Juni Heute schlief ich bis halb elf. Aber auch nur, weil ich mich gestern Nacht immer noch über Julias Verhalten aufgeregt habe. Jedenfalls gab es schon wieder einmal Essen. Jeden Tag dreimal. Langsam habe ich die Schnauze voll von Essen. Und so wie jeden Tag klingelte das Telefon auch ununterbrochen. Aber unter den ganzen Anrufen war einer von Juli dabei: „Hast du heute Zeit?“, fragte sie mich total unschuldig. „Warte!“, zickte ich sie an. Ich ging runter oder, eher gesagt, drei Stufen die Treppe hinunter und schrie dann: „MAMAAA!! Kann ich heute??“ „Jaaaaa!!“, kam es zurück. „Ja, Julia, ich kann. Bis nachher!“ 14.30 Uhr mittags Schon wieder hatte ich eine Mahlzeit zu mir genommen und war genervt davon, dass Julia in einer halben Stunde kommen würde. Ich hatte gar kein Bock auf diese Kuh. Aber schließlich kam es doch soweit und Julia stand vor meiner Haustür. Nicht sehr begeistert begrüßten wir uns. Oben in meinem Zimmer erklärte sie mir die ganz Situation. Am Ende hatte ich ihr trotzdem verziehen. Immerhin hatte sie in letzter Zeit mehr um die Ohren als ich. 5 Dinge, die sie mehr um die Ohren hatte: 1. Ihr Opa war gestorben. 2. Das sagte sie ihrem Freund, darauf machte er mit ihr Schluss. Und erzählte das in der ganzen Schule herum. Angeblich sei sie zu depri drauf. 3. Ne 5 in Mathe (Bruchrechnen). Totaler Ärger zu Hause. 4. Deswegen wollte sie sich nicht mehr in der Schule blicken lassen. Und blieb z Hause. Das musste sie ihren Eltern erzählen und dann… 5. …der Streit mit mir. Und weil wir uns an dem Abend so gut verstanden hatten, schlief sie bei mir. Um 20.00Uhr musste Mama auf eine Klassenkonferenz. Denn meine Mutter war Schwedischlehrerin. Und hatte eine 7. Klasse. Und Papa hatte Nachtschicht… So, das hieß ja schon mal …… Sturmfreiii! Jetzt wundert ihr euch bestimmt, was mit Leonie war. Die war auf ihrer ersten Klassenfahrt. Süß oder…? Jedenfalls fing die Party nie an, weil wir allein waren. Draußen war Sturm und wir hatten höllische Angst. Warum wir diese Angst hatten, kann ich euch nicht sagen, ich weiß es nämlich selber nicht. Wie saßen also oben bei mir im Zimmer und hatten diese höllische Angst. Ein lauter Knall ertönte und wir schrien. Ich ging langsam mit Julia in den Keller, um nachzuprüfen, ob alles in Ordnung war. Aber das war es nicht. Das kleine Fenster stand offen und die Gardine flatterte wie in einem Film wegen des Windes. Und auf dem Boden Lag ein roter zusammengeknüllter Zettel. Ich hob ihn auf und starrte unglaubwürdig drauf: Eure letzte Stunde schlägt. Ich machte das Fenster zu und kämpfte mit den Tränen. „Ich will nach Hause!“, jammerte Julia und packte schon halb ihre Sachen. „Spinnst du? Du kannst mich doch jetzt nicht alleine lassen.“ Ich Schloss mein Zimmer ab und zog mein Rollo runter. In der Hoffnung, dass wir hier sicher sein würden. Es war nun 22.30 Uhr und Mama hatte gesagt, sie käme so um halb elf nach Hause. Das hofften wir beide, bis plötzlich jemand an unsere Tür klopfte. Wir waren totenstill. Aber auf einmal kam eine Stimme. „ ? Julia? Seit ihr da?“ Ein Glück, es war nur meine Mutter. Ich schloss die Tür auf und sie drückte mich fest an sich. Ich erzählte ihr das ganze Erlebnis nicht. Warum, weiß ich auch nicht. Sonntag, 12. Juni Heute war Tag der offenen Tür in unserer Schule. Dort gingen ich, Julia, Leonie und Mama gemeinsam hin. Das von gestern hatte ich immer noch die ganze Zeit im Kopf. Lukas, der Dumme aus unserer Klasse, hatte mich und Julia immerzu ausgelacht. Selbst meine Mutter hatte mich gefragt, ob der sie nicht mehr alle hätte? In der Hüpfburg erzählte er es mir warum er als so dämlich lachte. „Wie ihr geguckt habt! Einfach zum Schreien!“ „Hä, wie jetzt?“, fragte ich. „Na, gestern Abend.“ Ich sage nur: Der rote Zettel, das Fenster und der Knall. Ach du meine Güte, das alles war Lukas. Ich stand da wie eine Doofe und starrte auf Lukas. Von ihm hätte ich das nicht gedacht, dass er sich so was getraut hätte. Julia und ich waren schrecklich erleichtert: Jetzt mussten wir nicht mehr sterben. Ich nahm Julia in den Arm und wir lachten uns kaputt. Soo…, das waren die aufregendsten 5 Tage. Bis dann, eure Hanna !!! |
| Märchen und Fabeln |
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| Patricia illustriert die Fabel von Storch und Fuchs. |
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Der Weg zur Großmutter und zurück 08.03.11 Patricia Es war einmal ein Mädchen, das bei seiner Mutter am Rande eines kleinen Wäldchens wohnte. Es nannte sich Grünkäppchen. Ihre Mutter hatte sie damals, als sie auf die Welt kam, so genannt wegen ihrer schönen grünen Augen. Grünkäppchen trug seit ihrem 10. Lebensjahr immer ein grünes Kopftuch auf dem Kopf. Es war ein Geschenk ihrer Großmutter, doch diese wurde immer älter und immer kränker. Sie konnte auch nicht mehr so gut laufen und lag den ganzen Tag nur noch im Bett. Deswegen beschloss Grünkäppchen eines Tages, mal bei ihr vorbeizuschauen. Ihre Mutter gab ihr noch einen Korb mit selbstgemachter Marmelade und einer Flasche frischen Wein mit.Sie sagte zu Grünkäppchen: „ Sei vorsichtig, wenn du durch den Wald gehst und geh mit niemandem Fremden mit, hast du gehört !?“ Grünkäppchen ging aus dem Haus und lief Richtung Norden. Es roch nach Hyazinthen, Nelken und Veilchen. Sie pflückte sich ein paar Blumen und legte sie in den Korb. Auf einmal hörte sie Stimmen und wollte wissen, woher die kamen. Sie ging tiefer in den Wald hinein, obwohl sie ja eigentlich auf dem Weg bleiben sollte. Da sah sie plötzlich zwei kleine jammernde Kinder am Boden sitzen. Grünkäppchen ging immer näher auf die Beiden zu und fragte letzten Endes: „ Warum jammert ihr denn so sehr ?“ Die zwei schnieften und antworten: „ Unsere Eltern haben uns hier im Wald abgesetzt, weil sie nicht mehr genug zu Essen für uns alle haben. Wir wurden schon einmal ausgesetzt. Da hatten wir aber Steine gesammelt und Brotkrümel mitgenommen. Die Steine haben wir dann auf dem Weg in den Wald verteilt, damit wir wieder zurück finden.Es hatte ja auch geklappt, aber wir sollten nochmal in den Wald gehen und diesmal hatte uns unserer Mutter dabei erwischt, wie wir etwas mitnehmen wollten, damit wir wieder zurückfinden, deswegen haben wir uns ja auch jetzt verlaufen.“ Die beiden fingen wieder an zu weinen. Grünkäppchen versuchte abzulenken und fragte wie sie heißen würden. Sie antworteten: „ Ich heiße Gränsel.“ „ Und ich Hetel.“ Grünkäppchen stellte sich natürlich auch vor. Zusammen gingen die Drei dann durch den Wald und wollten zu Grünkäppchens Großmutter. Sie kamen aber nicht mehr auf den Weg und fanden einen Turm, aus dem eine wundervolle Stimme erklang. Gränsel, Hetel und Grünkäppchen liefen um den Turm herum und suchten nach einer Tür, die in den Turm hineinführen könnte. So oft sie auch um den Turm herum gingen, sie fanden nichts. Hetel versuchte hochzurufen. Da guckte auf einmal ein kleiner Kopf herunter, der plötzlich ihr Haar herunterließ. Das Mädchen verlangte von den Dreien, dass sie an dem Haar hochklettern sollten. Oben angekommen, starrten alle drei auf das lange Haar des schönen Mädchens. Sie stellte sich vor: „ Ich heiße Parunzel. Ich wurde eines Tages, als ich klein war, von einer alten Frau mitgenommen, die mich mit in diesen Turm nahm. Sie ließ mein Haar wachsen und mauerte alle Türen in diesem Turm zu. Die alte Frau hat Angst, ich würde sie verlassen und sie würde mich nie wieder sehen. Aber ich würde so gerne mal diese frische Natur da draußen sehen. Jeder, der hier hoch will, muss an meinem Haar hochklettern.“ Grünkäppchen hatte eine Idee: „ Wir könnten eine Spule bei meiner Großmutter holen, die hier oben befestigen, dein Haar darumwickeln und dann kannst du dich heruntergleiten lassen.“ Parunzel fand, dass das eine gute Idee war. Hetel, Gränsel und Grünkäppchen begaben sich wieder auf den Weg zur Grünkäppchens Großmutter. Grünkäppchen, wusste dass sie bestimmt eine gute Lösung für das Problem hätte. Doch auf einmal hörten sie ein Knurren. Alle dachten, es wäre der Bauch von Hetel, aber er bestritt dies. Es war von niemandem der Magen und auch nichts anderes. Grünkäppchen schreckte auf, als ihr von hinten plötzlich etwas auf die Schulter tippte, denn alle standen vor ihr. Sie drehte sich langsam um und blickte plötzlich einem Wolf in die Augen. Der behauptete, er wüsste, wo ihre Großmutter wohnte. Grünkäppchen glaubte dem Wolf, denn er sah so lieb und zahm aus. Er ging also ab jetzt mit Hetel, Gränsel und Grünkäppchen durch den Wald. Und er führte sie tatsächlich zu Grünkäppchens Großmutter. Als sie aber ankamen, war der Wolf plötzlich weg. Grünkäppchen klopfte an der Tür und die Großmutter rief: „Komm rein mein Kind, es ist auf.“ Die drei Kinder gingen hoch ins Schlafzimmer der Großmutter. Grünkäppchen fragte: „Warum hast du denn so große Augen ?“ „ Damit ich dich besser sehen kann.“ „Warum hast du so eine große Nase ?“ „Damit ich dich besser riechen kann.“ „Warum hast du denn so einen großen Mund ?“ „Damit ich dich besser fressen kann !“ Es war nicht die Großmutter, sondern der Wolf. Er verschlang das Grünkäppchen. Hetel und Gränsel konnten entfliehen. Im Magen des Wolfes entdeckte Grünkäppchen ihre Großmutter. Sie waren beide noch am Leben, weil der Wolf sie nur hinuntergeschluckt hatte. Der Wolf begann zu schlafen. In der Zeit liefen Hetel und Gränsel die Treppe hinunter und riefen den Jäger an. Er kam mit seinem Gewehr, aber konnte natürlich nicht schießen. Er nahm ein Küchenmesser aus der Küche und schnitt den Bauch des Wolfes auf, sodass die beiden heraussteigen konnten. Die Großmutter holte schnell Nadel und Faden und nähte den Bauch wieder zu. Den Wolf brachte der Jäger schließlich nach draußen in den Wald. Gränsel fragte die Großmutter noch nach einer Spule und machte sich dann mit Grünkäppchen und Hetel wieder auf den Weg. Sie gingen wieder zurück zum Turm, wo sie Parunzel kennen gelernt hatten und brachten ihr die Spule. Sie befestigte die Spule am Fenster und band ihr Haar darum. Parunzel ließ sich hinabgleiten und stand zum ersten Mal auf festem Boden.Sie machten sich auf den Weg zurück zu Grünkäppchen. Plötzlich sah Gränsel ein Haus aus Lebkuchen und Zuckerguss. Jeder nahm sich etwas mit, doch auf einmal fragte eine Stimme: „ Knusper, knusper, knäuschen, wer knabbert an meinem Häuschen ?“ „ Der Wind, der Wind, das himmlische Kind“,antwortete Hetel. Dann kam eine alte Frau aus dem Haus und bat sie herein. Die Drei traten ein und bedienten sich an noch mehr Süßzeug, das ihnen die alte Frau angeboten hatte. Dafür sollten Hetel, Grünkäppchen und Parunzel Holz sammeln gehen. Die alte Frau wollte Gränsel noch bei sich behalten. Als die Drei wiederkamen, sahen sie draußen in einem Käfig Gränsel sitzen. Er jammerte und sagte: „ Diese alte Frau hat mich hierein gesperrt, will mich fett füttern und mich danach verspeisen.“ Parunzel ließ das Holz fallen und Band ihr Haar an den Käfig. Hetel und Grünkäppchen versuchten zu helfen. Sie zogen alle kräftig und der Käfig bewegte sich. Sie wollten nur noch so schnell wie möglich weg hier. Sie versuchten, auf den Weg zu kommen und dann zu Grünkäppchen zu finden. Bei Grünkäppchen angekommen, versuchte ihre Mutter erstmal den Käfig aufzubrechen, danach beschloss die Mutter von Grünkäppchen, dass sie alle Freunde von ihr hier aufnehmen wird und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. |
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Die Rose Carina Es war einmal eine wunderschöne Prinzessin, die fast jeden Tag in den Wald ging, um im See zu schwimmen. Doch eines Tages als sie wieder in den Wald zum Schwimmen wollte, sah sie einen leckeren Strauch voll mit schönen Beeren. Sie ging zu ihm hin und wollte sich ein paar Beeren mit auf den Weg zum See nehmen. Sie war gerade mal zwei Schritte gegangen und schon war sie in einem Netz gefangen. Da kam eine alte kleine Frau aus dem Gebüsch und schaute die Prinzessin an. „ Na, was habe ich denn da Hübsches gefangen?“ Die Prinzessin versuchte sich zu befreien, doch es gelang ihr nicht. Sie versuchte auch nach Hilfe zu rufen, doch niemand hörte sie. Die Frau sagte „So und höre gut zu, wieso hast du meine Beeren geklaut? Ich hoffe dir ist klar, dass ich dich dafür bestrafen muss!“ „Aber ich wusste doch gar nicht, dass die Beeren dir gehören. Und wie willst du mich bestrafen?“, fragte die Prinzessin. „Na, ich verzaubere dich in einen Schwan!“, antwortete die Frau. Und schon begann sie zu rufen: „ Ene mene meck, die Prinzessin ist jetzt weg. Anstatt ein Kran wird die Prinzessin ein Schwan.“ Dann, das Netz war auf einmal leer, die Prinzessin, war weg. Während sie sich in ein Schwan verwandelte, hörte die Frau, also die Hexe, ein Rascheln im Gebüsch und sah sich um, doch sie sah nichts, gar nichts. Auch die Prinzessin die sich gerade in einen Schwan verwandelte, hörte das Rascheln, aber sie sah zwischen den dichten Ästen eine Hand oder etwas Haut. Die Hexe zeigte der Prinzessin den Weg zum See, wo sie immer badete und sagte ihr: „ Wenn in drei Tagen dich niemand gerettet hat, wirst du für immer und ewig ein Schwan bleiben. Du brauchst nur an einer seltenen Rose zu riechen, die es nur ganz tief im Wald gibt. Du kannst dich schon mal informieren, was ein Schwan so isst und wie er so lebt.“ Aber die Hexe wusste ja gar nicht, dass jemand gesehen hatte wie sie ein Schwan wurde und mitgehört hatte was sie gesagt hatte. Als die Hexe ging, kam jemand aus dem Gebüsch und ging zu der verzauberten Prinzessin. Er sagte zu ihr:„Ich versuche dich zu retten, ich kann es dir nicht versprechen, weil ich nur ein armer Bauern junge bin.“ „ Danke, aber ich glaube, es ist viel zu gefährlich“, antwortete die Prinzessin. Der Bauernjunge sagte:„Das ist mir egal, ich habe gesehen, wie wunderschön du bist, da kann ich nicht zulassen, dass du für den Rest deines Lebens ein Schwan bist.“ Die Prinzessin sagte nun: „Na gut, aber wenn du es wirklich schaffst, dann will ich, dass du mein Mann wirst, egal ob du reich oder arm bist!“ Dann machte sich der Bauernjunge gleich auf den Weg. Er holte sich noch schnell etwas zu trinken und zu essen, es war ein langer Weg den er vor sich hatte. Als er schon ziemlich weit im Wald war, schwirrten kleine Tiere um ihn herum, sie kamen näher und begrüßten ihn. Neugierig fragten die kleinen Tiere:„Warum bist du so tief im Wald, du kannst dich doch verirren?“ „ Ich habe gesehen, wie eine böse Hexe eine Prinzessin in einen Schwan verzaubert hat, und wenn sie nicht in drei Tagen an einer seltenen Rose gerochen hat, dann bleibt sie für immer ein Schwan!“, antwortete der Bauernjunge. „Oh, das ist ja schrecklich, wir können dir helfen, wir sind nämlich Feen, wir drei haben schon vielen aus dem Wald geholfen.“ Die kleinen Feen und der Bauernjunge suchten überall, aber sie fanden nichts. „Wir müssen endlich diese Rose finden, wir haben nur noch zwei Tage“, sagte der Bauernjunge nach einiger Zeit. Die Feen fragten sich: „Was ist eigentlich so besonders an der Rose? Es gibt doch so viele Rosen, wir können doch einfach irgendeine nehmen!“ Der Bauernjunge überlegte:„Aber wenn wir einfach irgendwo eine Rose nehmen und sie an der riecht, vielleicht hilft sie dann nicht und die Prinzessin bleibt für immer ein Schwan.“ „Wir finden, wir sollten es trotzdem ausprobieren, und außerdem haben wir nur noch drei Stunden!“, sagten die kleinen Feen. Der Bauernjunge und die kleinen Feen sahen auf dem Rückweg eine wunderschöne Rose, die sie gleich mitnahmen. Sie rannten so schnell sie konnten wieder zurück zum See, wo die verzauberte Prinzessin schon ungeduldig wartete. Auch die Hexe machte sich langsam auf den Weg, sie wollte sehen, wie die Prinzessin nicht mehr zu retten war. Der Bauernjunge und die Feen waren aber schneller und sagten zu der Prinzessin: „Hier wir haben keine andere Rose gefunden, aber probiere, ob es auch mit der einfachen Rose funktioniert!“ Die Prinzessin roch an der Rose und es klappte, sie verwandelte sich wieder in einen Menschen, gerade in diesem Moment kam die Hexe und wurde wütend, als sie sah, dass die Prinzessin wieder ein Mensch wurde. Aber es passierte was Komisches, die Hexe verwandelte sich in einen Schwan. Sie fragte: „Könnte ich nicht auch mal an der Rose riechen?“ „Nein!“, sagte die Prinzessin. „Es ist bestimmt schön, für immer und ewig ein Schwan zu sein!“, fügte der Bauernjunge noch dazu. Die Prinzessin sagte nun zum Bauernjunge: „Du hast mich gerettet, so wirst du mein Mann werden!“ Sie gingen zusammen zurück ins Schloss und heirateten. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. |
| Die Drachenprinzessin Ein Märchen von Lina |
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In der Nacht träume er von einer Fee, die zu ihm sagte: „Du bist der Auserwählte, versuch dein Glück, ich werde dir helfen!“ Am nächsten Morgen war der Bauersjunge davon, was die Fee gesagt hatte, so begeistert, dass er sich jetzt doch auf den Weg machte, um die zukünftige Königin zu finden. Er fand schließlich den Eingang und ging in die Höhle hinein. Und nun sah er den Drachen: Groß, feuerrot und mit aggressivem Blick schaute er auf ihn herunter. Aus seinen Nasenlöchern kam Rauch. Voller Rührung sagte der Bauersjunge: „Oh mein gefräßiger Drache, eine traumhaft schöne Drachin steht davorn und wartet auf dich. Sie hat sich verirrt und ist ganz verlor´n.“ Der Dampf aus der Nase ließ nach, und der Drache bekam glasige Augen. Er lief schnell aus der Höhle und kam nie mehr wieder. Der Bauersjunge lachte zufrieden und wunderte sich, warum das Mädchen, das wahrscheinlich hinter dem Drachen stand, so traurig aussah und weinte. „Warum weint ein so, hübsches Fräulein? Ich habe Sie befreit.“ Da lachte das Mädchen los: „Warum ich weine? Na, sieht man das nicht? Du hast meinen einzigen und besten Freund verjagt! Was denkst du dir eigentlich dabei?“ „Aber diese Bestie hat Sie doch eingesperrt“, sagte der Bauersjunge und er erzählte die ganze Geschichte. Das Mädchen hörte aufgeregt zu, begriff schließlich, dass sie die Tochter des alten Königs ist und das Königreich nun von einem gemeinen König regiert wird, der alle arbeiten lässt, sogar die Kinder. Der Bauersjunge brachte das Mädchen aus der Höhle und brachte es zum König. Der König ließ sich davon aber nicht beeinflussen, da es ja nicht bewiesen werden konnte, dass es sich tatsächlich um die Königstochter handelt. Der Diener, der einst der beste Freund des Königs war, sagte: „Wenn du tatsächlich die Prinzessin bist, so musst du auch das Muttermal am linken Handgelenk haben, denn das hatte jeder der königlichen Familie.“ Dem Mädchen ging ein Licht auf, sie hatte sich immer gewundert, was das kronenförmige Muttermal auf ihrem Handgelenk zu bedeuten hatte. Sie zeigte dem Diener ihre Hand und dieser schaute das Muttermal an. „Du sollst die neue Königin sein! Und du, tapferer Retter, sollst sie zur Frau nehmen.“ Der König nahm seine Kröne ab, schmiss sie auf den Boden und verließ das Königreich. Und so gab es eine Hochzeit. Jeder war dem Bauersjunge dankbar und freute sich, dass der König endlich niemanden mehr zum Arbeiten zwang. Der Neue wollte so etwas jedenfalls nicht tun. Alle feierten. Die Fee, die dem Bauersjungen im Traum erschienen war, war auch da, blinzelte dem Bauersjunge zu, schwang ihren Zauberstab und zum Vorschein kam der Drache. Als das Mädchen ihn entdeckte, fiel sie ihm gleich in die Arme. Der Drache wohnte glücklich mit ihnen zusammen und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute. |
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Im- cool- Espritbenchbilla auf dem
Mond Es waren einmal ein König und eine Königin, sie hatten einen Sohn. Der Prinz liebte es zu reisen, er war schon in der Türkei, am Südpol, am Nordpol und in Amerika, nur auf den Mond war er noch nie. Er hatte davon gehört, dass man Raketen bauen kann, mit denen man auf den Mond fliegen kann. Die Idee ließ ihm keine Ruhe. Er forschte überall nach, wie man eine Rakete bauen konnte. Seine Eltern fanden die Idee schrecklich. Auf dem Mond sollte es Zwerge, Riesen, Raubkatzen und Ungeheuer geben. Große Angst machte sich bei ihnen breit. Mit allen Mitteln versuchten sie ihn von der Idee abzubringen. Nichts half. Er baute einfach eine Rakete, um auf den Mond zu fliegen. Nach 3 Monaten war die Rakete endlich fertig und er war stolz. Der König und die Königin riefen ihren Sohn zu sich. Dann sagten sie: ,,Wir lassen dich fliegen aber nur, wenn du heiratest“ .,,Heiraten, niemals!", schrie er. Jetzt musste es schnell gehen. Nur der Flug auf den Mond konnte ihn retten. Gleich in der nächsten Nacht schlich er zur Rakete und startete sie und flog los. Er staunte nicht schlecht, die Erde war wirklich rund. Alle hatten gesagt, dass die Erde eine Scheibe wäre. Überhaupt sah alles wunderschön aus. „Und wie komme ich jetzt zum Mond?“, fragte er sich . Den Weg kannte keiner. Auch er nicht! ,,Was nun?“ Der Kopf dröhnte ihm, so schnell flog die Rakete. Plötzlich tauchte eine Riesenhand vor seinem Fenster auf. Es wurde dunkel. Die Rakete wurde durchgeschüttelt. Der Prinz flog in einer Ecke. Auf einmal klotzte ein riesenblaues Auge durch das Fenster. Er rieb sich die Augen. Es knallte, die Rakete flog nicht mehr. Es knallte noch einmal. Er sah nur Sand und Felsen um sich. Er kroch aus der Rakete. ,,War das der Mond?“ Er war sich nicht sicher. Eine Riesenhand, ein blaues Auge, hatte er das nur geträumt? Die Erde war es nicht, geträumt hatte er auch nicht. Ist das vielleicht der Mond? Er wagte sich ein paar Schritte von der Rakete weg. Da war sie wieder die große Hand und auch das blaue Auge, beides gehörte zu einem Riesen, so groß wie ein Kirchturm. Der Riese beugte sich runter und sagte: ,,Bububa gala ment“, natürlich verstand er kein Wort! Er sah nur den großen Mund des Riesen. Der war so groß, dass er hineinsteigen konnte. Sein ganzer Körper zitterte. ,,Wenn der Riese jetzt zuschnappt, bin ich weg!“, dachte der Prinz. Plötzlich hörte er eine zarte Stimme hinter sich. Er drehte sich um. Er sah ein rundes Etwas, das auf den Händen lief. Seine Beine hingen aus dem Kopf heraus, wie Schlappohren. Es sagte etwas zu dem Riesen. Der Riese drehte sich um und lief weg. Das Wesen fragte: ,,Wer bist du? Und wie bist du hergekommen?“ ,,Wow, das Wesen spricht meine Sprache“, dachte er. ,,Welch ein Glück“. Er erzählte ihm alles. Auch das komische Wesen erzählte ihm, wie es herkam. Es war auch von der Erde und war eine verzauberte Prinzessin. Ihr Vater war sauer, weil sie nur shoppen wollte. Einmal fluchte er: ,,Ich möchte meine verwöhnte Tochter auf den Mond schießen!.“ Kaum hatte er es ausgesprochen, kamen Blitze von Himmel. Als sie aufwachte, war sie auf den Mond und sah so aus wie jetzt. Die Im-cool-Espritbenchbilla vom Mond hatte sie verzaubert. Sie hasste Teenies, die nur Shoppen im Kopf hatten. Sie hätte nie gedacht, dass es jemand schafft, von der Erde, auf dem Mond zu landen.. ,,Komm mit, du bist bestimmt müde“. Sie führte ihn in einen lilafarbenen Wald, wo lila Blumen wuchsen mit Stacheln. Die Stacheln blieben in seiner Haut stecken. Mitten im Wald lag eine Wiese mit einem Bach, darüber ging eine kleine Brücke. An der Seite des Hauses waren viele bunte Blumen. Das Haus war groß und rund. Sie gingen hinein. Es gab keine Betten, sondern runde Kissen. Sie legten sich hin. Am anderen Morgen fragte der Prinz die Prinzessin: ,,Was muss man tun, um den Fluch zu brechen?“. Sie antwortete: ,,Ein Riese bewacht das goldene Pferd. Mit dem Pferd musst du zur Raubkatze am Brunnen reiten. Im Brunnen liegt die goldene Feder. Dann musst du noch von den Mondzwergen den Ring holen.“ „Ist das gefährlich?“, fragte er. Sie wollte gerade antworten, als die böse Im-cool-Espritbenchbilla mit einem riesigen Lichtschein auftauchte. Sie schrie: ,,Na und ob das gefährlich ist, dafür sorge ich schon.“ Die Hexe sah zum Fürchten aus. Sie hatte funkelnde Augen, ihre Haare waren bunte Blitze. Sie hatte sechs Arme und einen langen Schwanz .Ich dachte jeden Moment: „Jetzt schnappt sie mich.“ Zum Glück tat sie es nicht. Sie war davon überzeugt, dass er die Aufgaben nie schaffen würde. Na klar, schaffe ich das“, dachte er. Noch ein heller Blitz und sie war wieder verschwunden. ,,Ich muss jetzt die Aufgaben lösen!“, sagte er. Zuerst musste er das goldene Pferd holen. Es weidete weit in den Mondbergen und wurde vom Riesen bewacht. Er musste den Riesen ablenken und dann das Pferd einfangen. Ihm gelang es, das Pferd zu stehlen. Er ritt mit dem goldenen Pferd zum Brunnen. Er hatte ein großes Netz aus Blättern geflochten. Das warf er über die Raubkatze, sie war gefangen. Vorsichtig kletterte er in den Brunnen und holte die Feder. Jetzt musste er nur noch eine Aufgabe lösen. Die Mondzwerge wohnten in der Erde, unter den Wurzeln der Bäume. Wie sollte er dahin kommen? Die Zwerge hüpften und sprangen herum. Es herrschte totale Aufregung. Der Prinz sah den Ring auf einem Wagen liegen. Der Wagen sollte gerade in ein Erdloch gefahren werden, als es plötzlich immer dunkler wurde. ,,Was war das denn?“, staunte der Prinz. Die Erde schob sich vor die Sonne, es war Nacht. Das musste eine Sonnenfinsternis sein! Die Zwerge hatten ihn noch nicht bemerkt. Schnell griff er nach dem Ring. Ja, er hatte ihn. Er dachte nur: ,,Schnell weg hier!“ Als er zur Prinzessin kam, konnte die es kaum glauben. Er hatte alle Aufgaben gelöst. Es zog ein Gewitter auf, es gab Sturm und der Mond bebte. Glühende Bälle flogen durch die Luft, die Monderde wurde immer heißer. Das musste das Werk der Hexe sein. ,,Schnell, zu meiner Rakete!“, rief er der Prinzessin zu. Beide rannten los. Da stand sie vor ihnen, die Hexe. ,,Hier kommt ihr nicht vorbei“, drohte sie ihnen. Der Prinz versuchte die Hexe zu packen. Als er sie berührte, zerplatzte sie in tausend Sternschnuppen. Das Ganze ähnelte einem Goldregen. Weil er die drei Aufgaben erfüllt hatte, bekam er die Kraft, die Hexe zu besiegen. Sie sahen die Rakete vor sich, sie war zum Glück nur leicht beschädigt. Eilig mussten sie den Start versuchen, vielleicht waren der Riese und die Zwerge schon hinter ihnen her. Was sie nicht wussten, der Riese war beim Suchen nach dem Pferd mit dem Kopf in eine Felsspalte geraten, da hing er noch immer fest. Die Zwerge wurden, nachdem der Ring weg war, alle in Steine verwandelt. Hastig starteten sie die Rakete. Es klappte. Die Rakete fand den Weg zur Erde ganz von selbst. Ein Wunder, sie landeten genau an der Stelle, wo der Prinz gestartet war. Viele Menschen sahen das komische Ding am Himmel, alle wollten sehen, was hier los war und kamen angerannt. Auch der König und die Königin. Als sie ihren Sohn sahen, waren sie einfach nur glücklich. Nur über das seltsame runde Wesen neben dem Prinzen wunderten sie sich. Ihr Sohn wollte dieses Wesen auch noch heiraten, dass war zuviel, sie fielen beide in Ohnmacht. Die Prinzessin erzählte seinen Eltern ihre Geschichte. Sie hatte ja gehofft, nachdem die Aufgaben erfüllt waren, dass sie erlöst würde. Es geschah aber nichts. Die Hochzeit wurde vorbereitet, weil der Prinz es so wollte. Auch die Eltern der Prinzessin wurden eingeladen. Am Hochzeitstag, als der Prinz ihr den Ring anstecken wollte, verwandelte sich das runde Wesen in eine wunderschöne Prinzessin, die in ihrem Leben nie mehr shoppte. Am Abend gab es ein großes Feuerwerk und der Mond sah mit einem Lächeln zu. |
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Der Zaubertrank Ein Märchen von Leonie Es war einmal eine Fee, die in einem Dorf (Namens Tulpinia) schon seit vielen hundert Jahren wohnte. Sie war wie jedes andere Mädchen auch und ging auch regelmäßig in die Schule. Jeden Tag lief sie eine halbe Stunde hin und zurück. An einem besonders dunklen trüben Tag war es wieder einmal so, dass sie gerade von der Schule nach Hause lief. Doch sie merkte schon früh, dass irgendetwas nicht stimmte. Dort wo sonst immer nur ein Weg war, waren auf einmal zwei. Sie lief den, der weiter nach rechts ging. Und nach einer Weile, als sie schon längst im Dorf sein müsste, machte sie sich Gedanken. Die Bäume fingen an zu schaukeln, morsche Äste knackten , Mäuschen raschelten im Stroh, Raben flogen am dunkelblauen Himmel, und kleine Kobolde trieben unter den Ästen ihr Unwesen. Die kleine Fee schrie nach Hilfe, doch keiner antwortete ihr. Auf einmal kam eine Katze auf sie zu, sie bückte sich und streichelte sie. Kurze Zeit später ;hier ein Blitz, dort ein Blitz und eins, zwei , drei, auf einmal stand statt der Katze eine alte schrumpelige Hexe vor der kleinen Fee, die sich schrecklich fürchtete.“Na meine Kleine was hast du denn da um deinem Hals?“sprach die alte Hexe.“Das ist mein Amulett, das habe ich von meiner Mutter,das ist das einzige was ich noch von ihr hab, bitte lass es mir.“ Die kleine Fee wusste was zu tun war, denn es waren schon viele Leute auf sie zu gekommen wegen des Amuletts. Doch man konnte versuchen was man wollte, das Amulett war verzaubert und man konnte es ihr nicht nehmen. Außer man schrumpft die kleine Fee, dann konnte man es ihr weg nehmen. Die Hexe wusste es offenbar denn sie griff in die Tasche, holte ein kleines Beutelchen heraus und schnürte es auf. Sie ging vorsichtig mit ihren Fingerspitzen hinein und ganz vorsichtig wieder heraus.“So meine kleine, ob du willst oder nicht, ich werde mir dein Amulett schon holen.“ „Das werdet ihr nicht schaffen“ Oh doch und wie ich es schaffen werde!“ „Was,..was, was ist das?“ , sprach die Fee mit zittriger Stimme. Auf einmal kam ihr die Hexe so riesig vor. Doch mit einem Fingerschnippen war sie auch schon wieder verschwunden und mit ihr das Amulett .Die kleine Fee irrte hilflos im Walde herum. Plötzlich hellte sich der Himmel wieder auf, und die Sonne kam heraus. Die Kobolde waren so groß wie sie, die kleinen Beeren die sie immer aß, waren auch so groß wie sie,und die kleinen Mäuschen waren sogar noch größer als sie. „Wer war das?Wer hat da gesprochen, hallo?“ Die kleine Fee sah keinen anderen,nur ein kleines Mäuschen. Die Maus kam auf sie zu und ihr kam es so vor, als ob sie sie anlächelte.“Bist du das, die gerade gesprochen hat?“ „Was glaubst du denn, siehst du denn noch andere außer mir?“ „Du kannst wirklich sprechen. Ich bin die kleine Fee aus dem Dorf, und eben kam eine Hexe und hat irgendwas an mir verändert, denn ich bin kleiner als sonst.“ „ Ach die Alte, sie hat schon so vielen Elfen und Feen etwas zu leide getan, und jetzt hat sie es auf dich abgesehen.“ 'Mein Sohn , komm heraus fürchte dich nicht.!“, rief die kleine Maus. Und auf einmal kam ein hübscher kleiner Elf unter dem Baumstamm hervor, und er war wunderschön. „Siehst du, mir und meinem Sohn wurde auch schon etwas zu leide getan..“ „Aber irgendwas muss man doch unternehmen können“, sprach die kleine Fee.“Ja, das kann man auch, nur so winzig klein, wie wir sind, schaffen wir es nicht, wir brauchen einen Zaubertrank, den nur die gute Fee aus Lilliput hat“ antwortete der Elf.“Machen wir uns jetzt auf den Weg nach Lilliput?!, denn ich will endlich wieder normal sein.“ „Ruhig, kleine Fee, es ist ziemlich weit weg,zu Fuß brauchen wir bestimmt eine Woche und vier Tage, bis wir dort sind.“ „Können wir nicht auf dir reiten?“ , fragte die Fee die Maus. „Das könnte klappen, wenn wir zwischendurch einen kleinen Stopp machen. Dann packen wir uns jetzt ein bisschen was zu essen und trinken ein, und los geht es.“ Die drei schliefen unter einen Baumstamm ein und am nächsten Morgen ging es auch schon los. Kurz nach dem sie aufgebrochen waren , erwartete sie schon das erste Problem. Sie kamen an eine Kreuzung und hatten keinen Wegweiser. Also nahmen sie den Weg, der am schönsten aussah, mit lauter Blumen und Bäumen. Sie liefen durch Rapsfelder, hörten den Gesang der Tulpenkinder und genossen die Sommerluft. „Puh, ich brauche eine Auszeit, wartet bitte kurz“, schnaufte die Maus vor lauter Erschöpfung. „Es wird langsam dunkel, lasst uns einen Schlafplatz suchen.“ Nach gar nicht langer Zeit fanden sie einen Stein mit einem Loch als Unterschlupf. Sie wurden morgens von den Vöglein geweckt, stärkten sich, und gingen schon gleich wieder los. „Es wird ziemlich frisch, ich glaube es gibt ein Unwetter, der Wind wird auch immer stärker.''Der Himmel verdunkelte sich und der Wind wurde immer Stärker. Die Fee und der Elf stiegen von der Maus ab und mussten alleine gehen, denn die Maus war zu schwach. Sie liefen und auf einmal kam ein riesiger Windstoß und sie fielen alle in den Bach. „Ich kann nicht schwimmen , Hilfeee, so helft mir doch!“schrie sie. Sie ging unter und tauchte bewusstlos wieder auf. „Wir müssen ihr helfen“, schrie der Elf. Die Maus und der Elf versuchten an den Rand des Baches zu schwimmen, um einen Ast zu greifen, „Ich habe einen“, schrie er. Er schwamm zu ihr und legte sie auf den Ast. So trieben sie auf dem Bach, bis sie zu dem Schloss kamen.„Schaut, dort vorne ist das Schloss!“ rief der Elf. Sie rannten schnell dorthin, und als sie da waren, kam die große Enttäuschung. „Die Fee ist vor vier Tagen in der Urlaub gefahren und kommt erst morgen wieder, aber wenn ihr wollt, könnt ihr gerne hier auf sie warten, ich koche euch eine warme Schokolade und mache euch ein Zimmer bereit“, sagte der Wächter zu den Dreien.“ Das ist sehr nett von dir“,sprach der Elf. Der Wächter ließ sie herein und führte sie auf ihr Zimmer. „Das ist wunderschön!“ , sprachen sie alle im Chor. Sie legten ihre Last ab und schliefen sich erst mal richtig schön aus. Am nächsten Morgen begrüßten sie die Fee bei einem leckeren Frühstück. „Was führt euch zu mir?“ „Eine alte Hexe hat uns verzaubert, und so klein wie wir sind, können wir sie nicht besiegen, wir brauchen den Zaubertrank, den du besitzt“ , antwortete die kleine Fee. „ Nun, da muss ich mal schauen.“ Sie flog einen langen Flur entlang, dann rechts, wieder rechts und dann links in einen Raum, wo sie rief. Da ist er ja!“ Die drei liefen zu ihr und nahmen den Trank entgegen. „Aber nur in kleinen Mengen, sonst könnten Nebenwirkungen auftreten“ , warnte die Zauberfee ausdrücklich. Sie dankten der Fee und verließen das Schloss auf der Stelle. „Wer will zu erst?“ ,fragte der Elf. „Keiner? Dann mache ich den Anfang.“ Er nahm einen kräftigen Schluck. Nach einiger Zeit warten schrie er: „Was ist denn mit mir passiert? ich bin ja nicht nur größer ,ich bin ein Riese geworden, aber so können wir die Hexe besser besiegen.“ Der Elf war nun ein Riese, die Maus wurde wieder ein Elf ,und die kleine Fee wurde wieder normal. Sie rannten so schnell es ging, um schnell zur Hexe zu gelangen. Als sie an gekommen waren, wunderten sie sich, denn darin; wo die Hexe wohnte, stand nur ein kleines mickriges Gartenhäuschen. „Das schaffen wir ja mit links“; freute sich der Elf. Doch als sich die Tür öffnete, kam ein riesengroßer Drache heraus. Was eigentlich unmöglich war, denn er war viel größer als das Holzhaus. Er bäumte sich auf und wurde noch größer als gedacht. Der Riese hob einen großen Stein vom Boden auf und schleuderte ihn auf den Drachen, der nur ein bisschen zuckte. Er machte dies, um ihn abzulenken, damit die Fee in das Haus kam, um ihr Amulett zu holen. Doch das war nicht so einfach, denn das Amulett war in einer Vitrine und den Schlüssel den sie brauchte, um sie zu öffnen, hing um den Hals der schlafenden, schnarchenden Hexe. Vorsichtig näherte sie sich der Alten, da knarrte eine Holzdiele. Die kleine Elfe erstarrte, doch die Hexe schlief tief und fest. Sie nahm den Schlüssel, zog ihn fest an sich, so dass die Hexe keine Luft mehr bekam und starb. Der Drache verschwand nun auch, denn er war nur ein verzauberter Grashüpfer. Die Fee holte sich das Amulett ,und sie kehrten allesamt ins Feendorf zurück.Dort feierten sie die Hochzeit der Fee mit dem Elf. Sie bekamen viele Elfenkinder, und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. Ende |
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