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Abteilung 1 - Überprüfung durch Multiple Choice
Abteilung 2 - Auswählen zutreffender Aussagen

1. Die Tierwelt Australiens

In Australien gibt es Tierarten, die wir sonst nirgends auf
der Welt finden können. Dazu gehört auch der rechts
abgebildete Koalabär. Zu den einzigartigen Beuteltieren
Australiens zählen wir ebenso das Känguru. Das
Beuteltierbaby wird als Embryo geboren und kriecht in die
geräumige Hauttasche am Bauch der Mutter. In
Queensland, einem Bundesstaat in Australien, gibt es eine
Art von Vögeln, Cassowary genannt, die so groß und
schwer werden, dass sie nicht fliegen können. Auffällig ist,
dass wir auf dem fünften Kontinent, wie Australien, das
„Südland“, auch heißt, keine großen Fleisch fressenden
Säugetiere wie Raubkatzen finden, dafür aber riesengroße
Reptilien wie Schlangen, Echsen und Krokodile, die
Flussgegenden unsicher machen. Die Unterwasserwelt rund
um Australien ist einzigartig und ein Paradies für Taucher,
aber auch nicht ganz ungefährlich.
 

Schreibe den Titel des Textes auf ein Blatt Papier, notiere dir die Nummer der jeweiligen Frage und schreibe die jeweils richtige Antwort daneben!

1. Wie heißt Australien noch?
der 1. Kontinent der 5. Kontinent der 7. Kontinent
2. Wie heißt eine nicht flugfähige Vogelart in Australien?
Cassoway Cassowary Cassarole
3. Zu welcher Tierart gehören Schlangen und Echsen
Krokodile Reptilien Panzertiere
4. Wo steckt das Kängurubaby?
im Sack im Wanst in der Hauttasche
5. Welche Tiere gibt es nur in Australien?
Haie Krokodile Koalabären
6. Wie heißt ein Bundesstaat Australiens?
Queens Queenstown Queensland
7. Welche Tiere gibt es in Australien nicht?
Raubkatzen Krokodile Reptilien

 

2. Die Ureinwohner Australiens
Die Ureinwohner Australiens heißen Aborigines. Sie leben im
Einklang mit den Tieren und der Natur und verwenden noch Waffen
wie den Bumerang, ein gekrümmtes Wurfholz. Ihrer Ansicht nach
könne niemand privaten Landbesitz haben, weshalb es zu Konflikten
mit den weißen Einwanderern kam. Die Aborigines sind überzeugt,
dass der, der den heiligen Felsen Uluru (Ayers Rock) umkreise, das
Land und seine Gesetze verstehe. Der Felsen sei von der heiligen
Regenbogenschlange an die Oberfläche geschafft worden. Die
Aborigines verstehen es, in der kargen Landschaft Zentralaustraliens
zu überleben. Das Land ist ihr Freund. Sie kennen die
nutzbringenden Pflanzen und Tiere. In Trockenzeiten z. B. erhalten
sie Wasser von Wüstenfröschen, die es in ihrem Bauch speichern.
Die Einwanderer achteten die Gesetze der Aborigines nicht,
raubten ihr Land, brachten neue Krankheiten mit und rotteten
die Aborigines fast aus. Heute sind die Ureinwohner wieder im
Besitz des Uluru. Doch noch ist es ein weiter Weg zur
Wiedergutmachung vergangener Fehler.
 

Schreibe den Titel des Textes auf ein Blatt Papier, notiere dir die Nummer der jeweiligen Frage und schreibe die jeweils richtige Antwort daneben!

1. Wie heißen Australiens Ureinwohner?
Aborines Aborigines Abaragines
2. Was ist laut Text ein Bumerang?
Wurfholz Brennholz Spielzeug
3. Was ist der Uluru?
ein heiliger Tempel ein heiliger Dämon ein heiliger Felsen
4. Wohin brachte die Regenbogenschlange den Uluru?
nach Australien in die Wüste an die Oberfläche
5. Wo leben die Aborigines laut Text?
Zentralaustralien Nordaustralien Westaustralien
6. Wo speichern Wüstenfrösche das Wasser?
Mund Kehle Bauch
7. Wer rottete die Ureinwohner Australiens beinahe aus?
Chinesen Einwanderer Naturkatastrophen

 

3. Christopher Paolini
C. Paolini ist der Autor von „Eragon“. Obwohl
der junge Amerikaner nie eine öffentliche Schule
besucht hatte, verfasste er bereits mit 15 Jahren
diesen Fantasy-Roman. Darin beschreibt er die
Abenteuer des jugendlichen Helden „Eragon“,
der in einer Welt der Monster, Elfen und Zwerge
ein Volk rettet. Mittlerweile wurde der Dreiteiler
in 36 Ländern veröffentlicht. Seine Mutter, eine
Lehrerin, hatte Christopher und seine Schwester
in einem kleinen Ort im US-Bundesstaat
Montana unterrichtet. Fernseher gab es keinen,
dafür eine Menge Bücher. Darunter befanden
sich auch die nordischen Heldensagen von
Tolkien, die den jungen Autor zum Schreiben
angeregt haben sollen.
 

Schreibe den Titel des Textes auf ein Blatt Papier, notiere dir die Nummer der jeweiligen Frage und schreibe die jeweils richtige Antwort daneben!

1. Paolini heißt mit Vornamen:
Christopher Christian Chrisu
2. Der Autor ist:
Australier Amerikaner Afrikaner
3. Paolini schrieb seinen Roman bereits mit:
5 Jahren 15 Jahren 25 Jahren
4. Paolini beschäftigte sich in seiner Jugend mit dem:
Fernsehen Lesen steht nicht im Text
5. Der Roman ist erschienen in:
16 Ländern 26 Ländern 36 Ländern
6. Der Roman besteht aus mehreren Bänden, nämlich aus:
3 4 5
7. Der Held seiner Bücher heißt:
Eraston Eragon Eraklone

 

4. Chilis
Teuflisch scharf sind sie, aber gut. Und je kleiner,
desto schärfer. Die Rede ist hier von den kleinen
Verwandten der Pfefferoni und Paprika. Man findet
Chilis in der Tabascosoße oder im Cayennepfeffer und
verwendet sie entweder frisch oder getrocknet. Dazu
bricht man die grünen oder roten Chilis auf und
schneidet ihre Schalen winzig klein. Wer es nicht allzu
scharf mag, sollte die Samen der Chilis bei der
Zubereitung entfernen; diese sind nämlich am
schärfsten. Aber Vorsicht! Nicht mit den Fingern ins
Auge fahren, Chilis brennen teuflisch in den Augen.
Im getrockneten Zustand verlieren sie zwar ein wenig
an Geschmack, aber scharf sind sie allemal. Eben
klein, aber oho.
 

Schreibe den Titel des Textes auf ein Blatt Papier, notiere dir die Nummer der jeweiligen Frage und schreibe die jeweils richtige Antwort daneben!

1. Chilis sind:
süß sauer scharf
2. Chilis kann man nur getrocknet essen:
richtig falsch steht nicht im Text
3. Chilis haben die Farben:
rot oder blau grün oder rot grün oder gelb
4. Chilis findet man auch im:
Senf Pfeffer Salz
5. Chilis sind verwandt mit:
Paprika Papaya Preiselbeere
6. Chilis stecken auch in:
Tabaksoße Tabascosoße Tascosoße
7. An Geschmack verlieren Chilis, wenn sie:
frisch sind. gehackt sind. getrocknet sind.

 

5. Camgoo
Das Computerspiel Camgoo wurde nach dem
Vorbild von „Eye Toy“ (Sony) entwickelt. Es gibt
zwei Versionen – mit oder ohne Webcam.
Nachdem man das Gerät über den USB-Anschluss
mit dem Computer verbunden hat, bietet das Menü
insgesamt sechs Spiele an. Man kann z.B. Piraten
übers Knie legen („Treasure Trouble“) oder sein
Reaktionsvermögen testen („Feenzauber“). Die
Webcam filmt mit und zeigt den Spieler mitten im
Geschehen. Damit Camgoo noch mehr Spaß
macht, gibt es passende Musik dazu. Die Grafik
orientiert sich an Comics. Zum Schluss werden der
Punktestand und das Gesicht des Gewinners
aufgezeichnet.
 

Schreibe den Titel des Textes auf ein Blatt Papier, notiere dir die Nummer der jeweiligen Frage und schreibe die jeweils richtige Antwort daneben!

1. Zu welcher Spielart zählt Camgoo?
Computerspiel Denksportspiel Sportspiel
2. Wie viele Versionen gibt es?
1 2 steht nicht im Text
3. Aus wie vielen Spielen kann man wählen?
steht nicht im Text 5 6
4. Gegen wen kann man bei „Treasure Trouble“ kämpfen?
Feen Piraten Zuschauer
5. Was fördert den Spielspaß?
Fotos passende Musik Filme
6. Wen filmt die Webcam?
Piraten Zuschauer Spieler
7. Was wird zum Schluss gezeigt?
Gegner Punktestand Werbung

 

6. Hans Christian Andersen
Berühmte Märchen wie „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ oder „Des Kaisers neue
Kleider“, in dem ein Kaiser betrogen wird und sich nackt den Menschen zeigt, stammen vom
dänischen Dichter und Schriftsteller Hans Christian Andersen. Als Sohn eines armen
Schuhmachers wurde Andersen am 2. April 1805 in
Odense geboren. Der Junge hatte das Glück, vom
Dänenkönig Friedrich VI. eine umfassende
Ausbildung in verschiedenen Schulen und an der
Universität zu erhalten. Bis zu seinem Tod am 4.
August 1875 in Kopenhagen schrieb H.C. Andersen
insgesamt 168 Märchen, dazu noch viele Gedichte,
auch Romane und Reiseberichte für Erwachsene.
Heute wird der wichtigste internationale
Kinderbuchpreis nach ihm benannt: der „Hans
Christian Andersen Award“.
 

Schreibe den Titel des Textes auf ein Blatt Papier, notiere dir die Nummer der jeweiligen Frage und schreibe die jeweils richtige Antwort daneben!

1. Wie hieß Andersen mit Vornamen?
Hans Christoph Hans Christian Horst Christian
2. Zu welcher Textsorte zählt „ Des Kaisers neue Kleider?“
Roman Märchen Sage
3. Wo wurde H.C. Andersen geboren?
Odense Kopenhagen Otterup
4. Welchen Beruf hatte sein Vater?
Uhrmacher Schuhmacher Hutmacher
5. Welcher König förderte Andersen?
Friedrich IV. Friedrich V. Friedrich VI.
6. Wie alt wurde H.C. Andersen?
70 Jahre 71 Jahre 72 Jahre
7. Wie heißt der wichtigste internationale Kinderbuchpreis?
H.C. Andersen Armat H.C. Andersen Award H.C. Andersen Abart

 

7. Die Geschichte des Fußballs
In China soll es schon im 2. Jahrtausend v. Chr. das Spiel „Ts’uh-küh“ gegeben haben, das
dem heutigen Fußball ähnelte. Zwischen 220 - 680 n. Chr. gab es angeblich Lederbälle, die
nicht mehr mit Federn und Tierhaaren, sondern bereits mit Luft gefüllt gewesen waren.
Abbildungen auf Vasen des antiken Sparta in Griechenland belegen,
dass auch hier Ball gespielt wurde. Im mittelalterlichen England
mussten die Spieler zweier Dörfer den Ball über mehrere Kilometer in
das jeweilige Stadttor des Gegners befördern. 1863 wurde in London die
„Football Association“ gegründet, die Fußballregeln erarbeitete und das
erste Länderspiel in Glasgow veranstaltete. Die Gegner damals waren Schottland und
England. Heute finden Fußballweltmeisterschaften alle vier Jahre statt. Das erfolgreichste
Team aller Zeiten ist Brasilien, der Brasilianer Pele wahrscheinlich der beste Spieler, den es je
gab. Die Österreicher schafften immerhin einmal, und zwar 1954, den 3. Platz.
 

Schreibe den Titel des Textes auf ein Blatt Papier, notiere dir die Nummer der jeweiligen Frage und schreibe die jeweils richtige Antwort daneben!

1. Wie hieß das Ballspiel im alten China?
Tsunami Ts’kah-ih Ts’uh-küh
2. Womit waren früher Lederbälle gefüllt?
Federn und Tierhaaren Federn und Blättern Luft und Tierhaaren
3. In welcher antiken Stadt wurden Vasen mit Abbildungen von Ballspielszenen gefunden?
Starta Sparta Sparka
4. In welchem Land befindet sich diese antike Stadt (siehe Frage 3)?
England China Griechenland
5. Wohin mussten die Spieler im mittelalterlichen England den Ball befördern?
zum Stadtturm zum Stadttor zum Stadttheater
6. Welche Organisation wurde in London gegründet?
Football Award Football Association London Association
7. Zwischen welchen Ländern wurde das 1. Länderspiel ausgetragen?
England-Wales England-Irland England-Schottland

 

8. „König der Tiere“
Der Löwe gilt als Symbol für Herrschaft und Macht. Ausgewachsene Löwen können bis zu
250 kg wiegen, ihre Schulterhöhe misst bis zu einem Meter und ihre Körperlänge beträgt bis
zu drei Metern. Ein Löwe läuft nicht schneller als 60 km/h und hält dieses Tempo nur wenige
hundert Meter durch. Die Vorderbeine des Löwen sind gewaltig stark, sie haben die 10-fache
Kraft eines Menschen. In Freiheit werden Löwen
etwa 15 Jahre alt. Sie besitzen gut ausgeprägte
Sinnesorgane: In der Nacht sehen und hören sie
hervorragend. Übrigens: Löwen sind Spezialisten im
3-D-Sehen. Im Gegensatz zu den übrigen Großkatzen
lebt der Löwe im Rudel. Ein solches Rudel bilden
vor allem die verwandten Weibchen. Die Größe des
Reviers und die Anzahl der Beutetiere bestimmen dabei die Rudelgröße, die zwischen 3 und
30 Löwen liegen kann. Üblicherweise gibt es in einem Rudel ein bis drei ausgewachsene
Männchen, die in der Rangordnung die Weibchen übertreffen.
 

Schreibe den Titel des Textes auf ein Blatt Papier, notiere dir die Nummer der jeweiligen Frage und schreibe die jeweils richtige Antwort daneben!

1. Wofür steht der Löwe symbolisch?
Herrschaft und Schnelligkeit Herrschaft und Macht Intelligenz
2. Wie schwer kann ein Löwe werden?
250 kg 150 kg 350 kg
3. Wie lange hält ein Löwe die Höchstgeschwindigkeit im Laufen durch?
wenige Kilometer wenige 100 Meter fast 100 Kilometer
4. Wo sitzt die Kraft eines Löwen?
in den Hinterbeinen in der Löwenmähne in den Vorderbeinen
5. Welche Sinne sind beim Löwen ausgezeichnet ausgeprägt?
das Hören und Sehen Hören und Schmecken das Hören und Fühlen
6. Wie alt wird ein Löwe in der Wildnis?
5 Jahre 10 Jahre 15 Jahre
7. Wie lebt der Löwe normalerweise?
als Einzelgänger zu zweit im Rudel

 

9. Ein afrikanisches Kochrezept – Mangoomeletten aus Mali
Zutaten (für 4 Personen)
2 Mangos
2 Teelöffel Zitronensaft
3 Teelöffel Zucker
4 Eier
¼ Tasse Mehl
½ Tasse Milch
3 Esslöffel Butter
eventuell Zucker (zum Bestreuen)
Zunächst werden die geschälten und entkernten Mangos in Stücke geschnitten
und mit Zucker und Zitronensaft fünf Minuten lang erhitzt. Währenddessen
werden die Eier aufgeschlagen. Das Eiweiß wird dabei vom Eigelb getrennt.
Man gibt anschließend Mehl und Milch zum Eigelb, und das steif geschlagene
Eiweiß wird daruntergezogen. Dann wird die Teigmasse mit den Mangostücken
vermischt. In einer erwärmten Bratpfanne werden die Butterstücke zerlassen. Den
Teig verarbeitet man jetzt zu Omeletten. Zum Schluss werden diese mit Zucker
bestreut und noch warm serviert.
 

Schreibe den Titel des Textes auf ein Blatt Papier, notiere dir die Nummer der jeweiligen Frage und schreibe die jeweils richtige Antwort daneben!

1. Auf welchem Kontinent liegt Mali?
Amerika Afrika Asien
2. Womit werden die Omeletten gefüllt?
Mangos Mangold Mandarinen
3. Wie lange sollten Zucker und Zitronensaft erhitzt werden?
5 Sekunden 5 Minuten 15 Minuten
4. Womit wird Mehl zum Eigelb gegeben?
Butter Milch Wasser
5. In welchem Gefäß sollte Butter erhitzt werden?
Rührschüssel Suppentopf Bratpfanne
6. Womit soll man die Omeletten bestreuen?
Zucker Mehl Zitronensaft
7. Für wie viele Personen ist dieses Rezept gedacht?
eine Person zwei Personen vier Personen

 

10. Kanada
Wer die Einsamkeit liebt, wird sich im
zweitgrößten Land der Erde wohl fühlen.
In Kanada sind mehr als vier Fünftel des
Staatsgebietes unbewohnt. Unzählige Naturschönheiten wie die
Niagarafälle an der Grenze zu den USA, die Rocky Mountains,
verschiedene Nationalparks, wunderschöne Seen und Flüsse locken
in das Land, dessen Nationalflagge seit 1965 ein Ahornblatt ziert.
Beeindruckend ist auch die Tierwelt Kanadas. Elche, Pumas,
Schneeziegen oder Kanadagänse gehören dazu. Und manch ein
Besucher hat schon Bekanntschaft mit
einem Schwarzbären gemacht, der
wesentlich kleiner als der etwa drei Meter
große und 800 kg schwere, ebenfalls in Kanada lebende Grizzly ist.
„Black bear“ ist auch wesentlich ungefährlicher und ernährt sich
vor allem von Pflanzen.
 

Schreibe den Titel des Textes auf ein Blatt Papier, notiere dir die Nummer der jeweiligen Frage und schreibe die jeweils richtige Antwort daneben!

1. Vier Fünftel Kanadas sind:
bewaldet unbewohnt bewohnt
2. Wie heißen die berühmten Wasserfälle an der Grenze zwischen den USA und Kanada?
Nigeriafälle Niagarafälle Niafamafälle
3. Was ist auf der Nationalflagge zu sehen?
ein Ahornast ein Ahornbaum ein Ahornblatt
4. Seit wann hat Kanada seine heutige Nationalflagge?
1765 1865 1965
5. Wie heißt der kanadische Bär, mit dem nicht zu spaßen ist?
Grizzly Koalabär Brillenbär
6. Wie groß kann der in Frage 5 gesuchte Bär werden?
1,5 m 2 m 3 m
7. Wovon ernährt sich vor allem der Schwarzbär, „black bear“?
von Menschen von Tieren von Pflanzen

 

11. Als Wolf in der Schule
Alles hatte ganz normal begonnen an diesem Morgen. Ich
saß in der letzten Reihe und döste vor mich hin. Auf
einmal spürte ich ein seltsames Kribbeln im Gesicht. Ich
zog meinen Taschenspiegel heraus und sah, dass mir ein
Bart wuchs, der, bald über meine gesamte Gesichtshaut
verteilt, einen silbergrauen Pelz bildete. Auch meine
Zähne waren gewachsen, die Eckzähne besonders. Meine
Sinne schärften sich um ein Vielfaches, mein Geruchssinn
war ausgeprägt wie nie. Jemand in der Klasse schien ganz
beträchtlich zu schwitzen. Ich fasste mir an den Kopf und
spürte meine spitz zulaufenden Ohren, die sich jetzt aufrichteten. Meine Nase zog sich in die
Länge, aus dem Maul hing schlaff die Zunge. Meine Fingernägel - scharfe Krallen. Es gab
keinen Zweifel mehr. Ich war ein Wolf. Auf allen Vieren stürzte ich über die Bänke hinweg
entsetzt aus der Klasse, da rief die Lehrerin: „Wolfgang!“ Erschrocken schoss ich hoch. Ich
saß wieder in der Bank, erwacht aus einem Traum, der mich zum Werwolf gemacht hatte.
Nach einer Idee von Lukas Diem
 

Schreibe den Titel des Textes auf ein Blatt Papier, notiere dir die Nummer der jeweiligen Frage und schreibe die jeweils richtige Antwort daneben!

1. Wo sitzt Wolfgang?
erste Reihe vorletzte Reihe letzte Reihe
2. Was hat Wolfgang dabei?
Taschenmesser Taschenspiegel Handspiegel
3. Was ist besonders gewachsen?
Eckzähne Vorderzähne Reißzähne
4. Woran erkennt Wolfgang, dass sein Geruchssinn ausgeprägt ist?
Jemand stinkt. Jemand schwitzt. Seine Nase wird länger.
5. Welche Form haben die Ohren?
spitz rundlich pelzig
6. Wie verlässt Wolfgang die Klasse?
auf allen Vieren leise überstürzt
7. Was erkennt Wolfgang zum Schluss?
Er ist ein Werwolf. Er liegt im Bett. Es war ein Traum.

 

12. Der erste Flug
Endlich Sommerferien. Julian verhielt sich ganz cool,
als er mit Vater und Mutter ins Flugzeug nach Antalya
in der Türkei stieg. Er war zwar noch nie vorher
geflogen, aber Angst zeigte er keine. Und das, obwohl
er eigentlich immer schon ein wenig ängstlich war.
Julian hatte vor einem Monat seinen zwölften Geburtstag gefeiert, und von da an zeigte man
so etwas wie Feigheit nicht mehr. Seine Eltern rieten ihm, als sie den Gang entlang zu ihren
Plätzen gingen, am Fenster zu sitzen. Er könne beim Start dann alles genau beobachten.
Vielleicht würde er sogar Schwaz sehen, wenn der Flieger über das Inntal hinweg nach Wien
steuert. Vor dem Start griff Julian in seinen Rucksack und holte eine Kartoffel hervor. Er
presste sie ganz fest. Als das Flugzeug kurz danach in Turbulenzen geriet, mussten alle
angeschnallt bleiben. Julian drückte die Kartoffel jetzt immer fester. Da öffnete ihm Vater,
der sich wunderte, die Hand und fragte: „Wo hast du die denn her?“ „Oma hat sie mir
gegeben“, antwortete Julian. „Sie sagte, wenn man eine Kartoffel drücke, würde man nicht
abstürzen.“ Vater lächelte ungläubig und schloss Julians Hand wieder. „Oma hat Recht“,
sagte er.
 

Schreibe den Titel des Textes auf ein Blatt Papier, notiere dir die Nummer der jeweiligen Frage und schreibe die jeweils richtige Antwort daneben!

1. Wohin fliegt Julian mit seinen Eltern auf Urlaub?
Alanya Konya Antalya
2. Wer war noch nie geflogen?
Vater Mutter Julian
3. Wie alt ist Julian?
11 12 13
4. Welchen Platz bekommt Julian im Flugzeug?
Fensterplatz Mittelplatz Gangplatz
5. Wo hat Julian zuerst die Kartoffel?
Koffer Hand Rucksack
6. Wer in der Familie ist abergläubisch?
Vater Mutter Oma
7. Warum drückt Julian die Kartoffel immer fester?
wegen Vater aus Angst Oma zuliebe

 

13. Ikarus
Ikarus war der Sohn des Erfinders Daedalus. Er lebte mit seinem
Vater auf der Insel Kreta bei König Minos. Der hatte zuerst Daedalus
gezwungen, ein Labyrinth für den Minotaurus, ein
fürchterliches Wesen, halb Stier, halb Mensch, zu
bauen, damit der König das Ungeheuer wegsperren
konnte. Der Minotaurus ernährte sich nämlich von Menschenfleisch. Nachdem Daedalus das
Labyrinth fertig gestellt hatte, wollte der König ihn nicht mehr fortlassen. Er duldete nicht,
dass der berühmte Erfinder in die Dienste eines anderen trat. Da der König also alle Häfen
überwachen ließ, beschloss Daedalus mit seinem Sohn Ikarus durch die Luft zu fliehen. Er
konstruierte Flügel, indem er Federn mit Wachs zusammenklebte. Dann legte er sie sich und
seinem Sohn an, wobei er Ikarus ermahnte: „Bleib immer dicht bei
mir, wenn wir davonfliegen!“ Doch der Sohn hielt sich nicht daran.
Er hatte so großen Spaß am Fliegen, dass er der Sonne zu nah kam.
Das Wachs schmolz, die Flügel lösten sich auf und Ikarus stürzte
kopfüber ins Meer. Heute noch erinnert das Ikarische Meer in
Griechenland an den übermütigen Jungen.
 

Schreibe den Titel des Textes auf ein Blatt Papier, notiere dir die Nummer der jeweiligen Frage und schreibe die jeweils richtige Antwort daneben!

1. Wer war Ikarus?
König Erfinder Sohn des Daedalus
2. Wer wurde ins Labyrinth gesperrt?
Minos Minotaus Minotaurus
3. Woraus bestand das Ungeheuer?
Löwe/Mensch Löwe/Stier Stier/Mensch
4. Wie wollte Daedalus von Kreta fliehen?
mit dem Schiff durch die Luft mit dem Flugzeug
5. Wie verklebte der Erfinder die Flügel?
mit Federn mit Wachs mit Klebstoff
6. Wie stürzte Ikarus ins Meer?
mit Flügeln schwebend kopfüber
7. Was ist nach Ikarus benannt?
ein Palast ein Meer eine Erfindung

 

14. Heilmittel oder Gift?
Der makedonische Feldherr Alexander der Große, als er gegen
seinen Feind Darius, den persischen König, zog und in das
glühend heiße Gebiet von Kilikien kam, nahm ein Bad in
einem eiskalten Fluss, und erkrankte daraufhin so schwer, dass
seine Generäle um sein Leben fürchteten. Da riet ihm sein Arzt Philippus zu einer sehr
starken Medizin, die ihn in wenigen Tagen gesund machen würde. Zur gleichen Zeit hatte
Alexander von einem getreuen Diener einen Brief erhalten, in dem stand, dass sein Arzt von
Darius 1000 Goldstücke erhalten würde, wenn er Alexander vergiftete. Der Brief
verunsicherte Alexander sehr und er überlegte lange, was er tun sollte. Schließlich sagte er
sich: „Lieber sterbe ich durch die Hand eines anderen, als dass ich von einer Krankheit
dahingerafft werde.“ Er rief Philippus, seinen Arzt, zu sich, bat um die Medizin und trank sie
in einem Zug aus. Dann zeigte er ihm den Brief. Nachdem der Arzt ihn gelesen hatte, sagte er:
„Mein König, die folgenden Tage werden meine Unschuld beweisen. Von mir gerettet, wirst
du mich von jeder Schuld lossprechen.“ Nach wenigen Tagen war Alexander der Große
wieder auf den Beinen und wusste, dass er sich auf seinen Leibarzt verlassen konnte.
 

Schreibe den Titel des Textes auf ein Blatt Papier, notiere dir die Nummer der jeweiligen Frage und schreibe die jeweils richtige Antwort daneben!

1. Wer ist Philippus?
Feldherr Feind Arzt
2. In welchem Land erkrankte Alexander der Große?
Makedonien Persien Kilikien
3. Wer wollte die Ermordung Alexanders in die Wege leiten?
Generäle Darius Philippus
4. Was verunsicherte Alexander?
das Gift ein Brief die Generäle
5. Wie will Alexander lieber sterben?
durch Feindeshand im Schlaf durch Krankheit
6. Wie trank Alexander die Medizin?
ängstlich schluckweise in einem Zug
7. Wann war Alexander wieder gesund?
nach wenigen Stunden sofort nach wenigen Tagen

 

15. Der Schatz des Piraten
Am Strand fand Georg im Sand ein schmutziges Stück Pergament,
das er zu Hause, rein zufällig, in die Nähe des Feuers brachte. Da
offenbarte sich ihm eine Skizze darauf, gefertigt von Willliam Kidd,
einem berühmten Piraten, der in London hingerichtet worden war.
Allmählich traten die Zeichen und Linien auf der Schatzkarte
hervor, sie wurden lesbar. Und Georg gelang es tatsächlich, Kidds
Geheimschrift zu entziffern. Er fand in der Nähe seines Hauses den
auf dem Plan bezeichneten Baum, in dessen Ästen ein Totenschädel mit Blick nach Norden
hing. Von diesem aus ging er also 50 Schritte nach Norden und begann aufgeregt in der Erde
zu graben. Zwei Skelette kamen zum Vorschein und darunter eine Kiste voll mit Gold und
Juwelen. Er hatte den Schatz Kidds gefunden. Und die Skelette? Sie hatten,
dachte sich Georg, ihrem Kapitän beim Vergraben der Kiste geholfen und
wurden, damit niemand den Ort kenne außer William Kidd, von diesem
ermordet.
 

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1. Worauf war der Plan zum Schatz geschrieben?
Papier Pergament Leder
2. Wie endete der Pirat William Kidd?
Schiffsunglück Meuterei Hinrichtung
3. Von wo begann die Schatzsuche?
Baum Haus Strand
4. Was wies Georg die Richtung zum Schatz?
Kompass Norden Totenschädel
5. Wie maß Georg die Entfernung?
durch Schritte mit der Schatzkarte mit einem Meterstab
6. Was befand sich in der Kiste?
Skelette Perlen und Edelsteine Gold und Juwelen
7. Wem gehörten die Skelette?
William Kidd und John Long Kidds Komplizen Verrätern

 

16. Der arme Matrose
Karl Wilmer, ein deutscher Seemann, verpasste in den 30er Jahren
des letzten Jahrhunderts nach einem Landgang in Buenos Aires,
der Hauptstadt Argentiniens, sein Schiff, das in den Pazifischen
Ozean unterwegs war. Nun wusste er, dass die Fahrt um das
gefürchtete Kap Hoorn, die Südspitze Südamerikas, einige Zeit in Anspruch nimmt und dass
er, wenn das Schiff in Chile das nächste Mal in einem Hafen anlegen würde, um Vorräte für
die Durchquerung des Pazifiks aufzunehmen, dort wieder zusteigen könnte. Dazu müsste er
allerdings den Zug quer durch den Kontinent von Argentinien nach Chile nehmen, um vor
seinem Schiff im Hafen zu sein. Was er nicht wusste, war die Tatsache, dass eben dieser Zug
80 km vor der chilenischen Grenze endete. Nachdem er die Endstation erreicht hatte,
überlegte er nicht lange. Er machte sich von da zu Fuß auf den Weg, quer durch eine
Salzwüste. Karl Wilmer kam in Chile nie an. Viel zu schlecht war er auf diesen Marsch
vorbereitet. Heute erinnern eine Eisenbahnstation und ein Grabstein an jenen Ort, an dem
Karl Wilmer erfroren ist und wo man seine Gebeine fand. Der Ort heißt Alemán muerto, der
tote Deutsche.
 

Schreibe den Titel des Textes auf ein Blatt Papier, notiere dir die Nummer der jeweiligen Frage und schreibe die jeweils richtige Antwort daneben!

1. In welchem Jahrhundert starb Karl Wilmer?
19. Jh. 20. Jh. 21. Jh.
2. Wo ging Wilmer an Land und versäumte anschließend sein Schiff?
Buenos Aires Bona Aero Bueno Airo
3. Wie heißt die Südspitze Südamerikas?
Kap Lohn Kap Hoorn Kap Rhon
4. Wohin fuhr Wilmers Schiff?
in den Pazifik in den Atlantik in die Nordsee
5. Wie weit war es von der Endstation bis Chile?
70 km 80 km 90 km
6. Wie kam Karl Wilmer ums Leben?
ermordet verhungert erfroren
7. Wie heißt der Ort, an dem Wilmer starb, heute?
Der tote Bayer Alemán muerto Salzwüste

 

17. Das Känguru
Die beiden Freunde Einar Helgason aus Island und
der Schwede Per Gunnar Gustafsson überfuhren
während ihres Urlaubs in Australien ein Känguru
und glaubten nun, diesen Vorfall melden zu
müssen. In Skandinavien nämlich hatte man das
üblicherweise zu tun, wenn einem ein Elch vors Auto lief. Nun gab es in der Gegend keine
Polizeistation, daher meldeten die beiden den Vorfall beim nächsten Bauern. Der sagte: „Die
Kängurus fressen ohnehin nur unser Getreide. Macht euch keine Gedanken darüber!“ Die
beiden Urlauber wollten ihre Fahrt dennoch nicht fortsetzen, sondern kehrten zum Känguru
zurück, um ein paar Fotos zu machen. Da kamen sie auf den Gedanken, auch Juxbilder zu
schießen. Also stellten sie das Känguru am Straßenrand auf, setzten dem Tier einen Hut auf
und zogen ihm eine Jacke an. Da erwachte das Känguru plötzlich zum Leben und hoppelte
augenblicklich davon. Übrigens: In der Jacke befanden sich die Reisepässe der beiden und ein
nicht geringer Betrag Bargeld.
 

Schreibe den Titel des Textes auf ein Blatt Papier, notiere dir die Nummer der jeweiligen Frage und schreibe die jeweils richtige Antwort daneben!

1. Woher kommt Per Gunnar Gustafsson?
Island Schweden Dänemark
2. Warum waren die beiden in Australien?
geschäftlich Besuch Urlaub
3. Welches Tier wird in Skandinavien manchmal von Autos überfahren?
Känguru Elch Reh
4. Was gab es in der Nähe des Unfallortes?
Polizeistation Fluss Bauernhof
5. Wie werden Kängurus von australischen Bauern empfunden?
als Plage als Glücksbringer als zutrauliche Tiere
6. Warum kehrten die beiden an die Unfallstelle zurück?
um das Känguru mitzunehmen um es beiseite zu räumen um es zu fotografieren
7. Wie flüchtet das Känguru?
schnell augenblicklich im Zickzack

 

18. Achtung Krokodile!
Hallo, ich bin Gerd. Ich muss dir erzählen, was mir mein Cousin John aufs Auge gedrückt hat.
Du musst wissen, ihm kann man nicht alles glauben. Aber hör dir seine Geschichte dennoch
an! Sein Freund Robin lebt in New York. Dem hatte sein Freund Fritz angeblich Folgendes
geschrieben: In New York sei einem Kanalarbeiter beinahe ein Arm abgebissen worden, und
zwar von einem Krokodil! Er habe freilich nur den Schatten der Bestie gesehen, dennoch
machte man nach diesem Vorfall systematisch Jagd auf das Krokodil. Man fand nicht nur
eines, sondern hunderte. Das größte war 8 m lang.
Wie die Tiere in die Kanäle von New York
gekommen sind? Man vermutet, Urlauber hätten
Krokodiljunge nach Hause gebracht, und
nachdem sie zu groß geworden seien für jede
Wohnung, seien die Tiere einfach die Toilette
hinuntergespült worden. Manche behaupten sogar, kleinere Krokodile hätten gelernt, die
Kanäle hochzukriechen. Diese würden manchmal aus Toilettenschüsseln herausschauen. Es
soll New Yorker geben, die beunruhigt sind, wenn sie aufs Klo müssen. Glaubst du die ganze
Geschichte?
 

Schreibe den Titel des Textes auf ein Blatt Papier, notiere dir die Nummer der jeweiligen Frage und schreibe die jeweils richtige Antwort daneben!

1. Wer lebt in New York?
Gerd Robin John
2. Wie hat Fritz die Geschichte erfahren?
Brief Telefonat Telegramm
3. Was sei einem Kanalarbeiter beinahe abgebissen worden?
Finger Arm Bein
4. Was habe der Kanalarbeiter vom Krokodil gesehen?
Zähne Augen Schatten
5. Wie lang sei das größte New Yorker Krokodil?
6 m 8 m 10 m
6. Wie seien die Krokodile nach New York gekommen?
auf Schiffen durch Kanäle durch Urlauber
7. Wer könne aus Toilettenschüsseln schauen?
kleinere Krokodile Jungtiere die Weibchen

 

19. Der Geist des Festhauses – ein Gruselmärchen aus dem Norden
Schon immer wollte eine alte Frau aus dem Volk der Inuit einen
wahrhaftigen Geist sehen. Eines Nachts schlich sie also bei
Dunkelheit in das Festhaus des Dorfes, weil sie gehört hatte, dass
es dort seit einiger Zeit spuke. Nachdem sie eingetreten war,
befahl die Neugierige dem Geist, ihr zu erscheinen. Nichts passierte
und die Frau rief frech: „Hab ich es mir doch gedacht, hier gibt es
gar keine Gespenster!“ Das ließ der zunächst Unsichtbare nicht
auf sich sitzen, und er antwortete: „Hier bin ich, dort bin
ich!“ Aber die Frau wollte es genau wissen und fragte: „Wo
sind deine Füße, wo deine Hüften, wo dein Bauch?“ „Hier sind sie, dort sind sie“, sprach der
Geist. Die Frau berührte Füße, Hüften und Bauch und fragte wieder: „Ach ja, und wo ist dein
Kopf?“ „Da ist er“, sagte der Geist. Aber als die Frau den Kopf berührte, da war er nicht nur
kahl, sondern auch knochenlos. Sie fiel auf der Stelle tot um.
 

Schreibe den Titel des Textes auf ein Blatt Papier, notiere dir die Nummer der jeweiligen Frage und schreibe die jeweils richtige Antwort daneben!

1. Um welche Textsorte handelt es sich?
Sage Märchen Gedicht
2. Welche Ureinwohner erzählen sich diese Geschichte?
Indianer Aborigines Inuit
3. Wen will die Frau endlich sehen?
einen Inuit einen Geist eine Hexe
4. Wo geht sie auf Suche?
im Festsaal im Festzelt im Festhaus
5. Wann schleicht die Frau dorthin?
am Morgen zu Mittag bei Dunkelheit
6. Was berührt die Frau nicht?
Hüften Füße Hände
7. Was passiert zuletzt?
Sie fällt tot um Sie berührt den Kopf Sie berührt den Bauch

 

20. Johannes von Nepomuk
Vor vielen Jahrhunderten lebte in Prag der Prediger Johannes von Nepomuk. Er war bekannt
für seine strengen Worte und scheute sich auch nicht, König Wenzel direkt anzugreifen, wenn
er es für nötig hielt. Ausgerechnet diesen Prediger wählte die Königin zum Beichtvater. Ihm
bekannte sie allein ihre Sünden. Dem König Wenzel aber, der wissen wollte, welche Sünden
seine Frau begangen hatte, verweigerte Johannes von Nepomuk jede Auskunft. Schließlich
darf ein Priester das, was er in der Beichte erfährt, niemandem verraten. Der König ließ
Nepomuk zuletzt gefangen nehmen und sogar foltern, aber ohne Erfolg. Der Prediger
schwieg. Aus Ärger darüber befahl der
König seinen Soldaten, ihn von der
Moldaubrücke in den Fluss zu werfen.
Sein Leichnam wurde später im Dom von
Prag bestattet. Das alles geschah im 14.
Jahrhundert. Im 18. Jahrhundert wurde
Johannes von Nepomuk heilig gesprochen.
 

Schreibe den Titel des Textes auf ein Blatt Papier, notiere dir die Nummer der jeweiligen Frage und schreibe die jeweils richtige Antwort daneben!

1. Welcher Fluss fließt durch Prag?
Maldaun Moldau Malon
2. Wofür war Nepomuk bekannt?
strenge Worte Nächstenliebe seine Beichte
3. Wer beichtete bei Nepomuk?
König Königin Johannes
4. Was muss ein Priester bewahren?
Predigt Heiligsprechung Beichtgeheimnis
5. Wie versuchte der König, zum Ziel zu kommen?
Folter Überredung Bestechung
6. Wann starb Nepomuk?
14. Jahrhundert 16. Jahrhundert 18. Jahrhundert
7. Wem befahl der König den Mord an Nepomuk?
dunklen Gestalten Soldaten Leibwache

 

Abteilung II - Auswählen zutreffender Aussagen

Wahr oder falsch

Wahr oder falsch?
Lies den Text aufmerksam durch. Anschließend sollst du wahre von falschen Aussagen unterscheiden!
1. Rap
Das englische Wort „to rap“ heißt übersetzt „energisch
klopfen“ oder „nörgeln“, „meckern“ und weist auf die Art
der Musik hin: Rap ist ein Sprechgesang und Teil der Kultur
des Hip Hop. Eigentlich entstammt die Rapmusik der
afrikanischen Kultur. Sie entwickelte sich schon vor 35
Jahren in den afroamerikanischen Großstadtgettos von New
York. (Unter Getto versteht man ein abgeschlossenes Stadtviertel, in dem nur eine bestimmte
Bevölkerungsgruppe, von den anderen isoliert, lebt.) In Diskotheken kündigten DJs neue
Platten mit witzigen Sprüchen oder Bemerkungen an, die sich reimten und zum Rhythmus der
Musik passten. Schließlich wurden diese Rapeinlagen zu einem festen Bestandteil der Musik
der DJs und von so genannten MCs, den Masters of Ceremony, übernommen. Oftmals hat die
Rapmusik politische und soziale Themen zum Inhalt: Probleme rund um Kriminalität und
Drogen werden gerne aufgegriffen.
 

Notiere dir die Nummern derjenigen Aussagen, die wahr sind!

  1. Die Rap-Musik stammt aus Australien.

  2. Der Rap entwickelte sich in afroamerikanischen Großstadtgettos.

  3. Das französische Wort „to rap“ heißt „energisch klopfen“.

  4. Rap ist ein Sprechgesang und Teil des Hip Hop.

  5. Rap war schon vor 30 Jahren bekannt.

  6. In der Rap-Musik herrschen politische und soziale Themen vor.

  7. Die Texte reimen sich nie.

  8. Gettos sind abgeschlossene Stadtviertel einer Bevölkerungsgruppe.

 

Wahr oder falsch?
Lies den Text aufmerksam durch. Anschließend sollst du wahre von falschen Aussagen unterscheiden!
2. Kaugummi
Der älteste Kaugummi der Welt ist ca. 9000 Jahre alt und stammt aus Schweden. Der
Vorläufer unseres Kaugummis bestand aus Birkenharz. Da dieses Harz Bakterien abtötet,
verwendete man diesen Kaugummi als Medizin. In Mittelamerika wurde aus dem
Sapodillabaum eine Kaumasse gewonnen, den das Volk der Maya unter dem Namen „Chicle“
kannte. Unser Kaugummi heute besteht vor allem aus Zucker und Zuckerersatzstoffen, die
Kaumasse macht nur mehr etwa 20 Prozent aus.
Wissenschafter bestätigen, dass Kauen entspannt und gesund
für die Zähne ist. Der Kaugummi regt den Speichelfluss an
und damit wird die Säure, die beim Zersetzen von
Speiseresten und von Zucker durch Bakterien entsteht,
verdünnt. Trotzdem sollte die Zahnbürste nicht dem
Kaugummi weichen.
 

Notiere dir die Nummern derjenigen Aussagen, die wahr sind!

  1. Der älteste Kaugummi wurde vor 9000 Jahren in Spanien gefunden.

  2. Unsere Vorfahren kauten auf Birkenharz.

  3. Birkenharz lässt Bakterien im Mund entstehen.

  4. Die Mayas nannten ihren Kaugummi “Chicle“.

  5. Kaugummis heute bestehen hauptsächlich aus Kaumasse.

  6. Zucker ist im Kaugummi nicht enthalten.

  7. Kaugummi regt den Speichelfluss an.

  8. Beim Zersetzen von Speiseresten entsteht Säure.

  9. Kaugummi ersetzt die Zahnbürste.

Wahr oder falsch?
Lies den Text aufmerksam durch. Anschließend sollst du wahre von falschen Aussagen unterscheiden!
3. Kiwis
Der Kiwi ist das Wappentier Neuseelands und zählt zur Familie der Laufvögel. So haben
diese Wirbeltiere zwar kleine Flügel, die bis zu 5 Zentimeter lang sind, sie können aber nicht
fliegen. Kiwis sind nachtaktiv, sie sehen allerdings nicht besonders gut. Umso besser hören
und riechen sie. Bis zu zwanzig Stunden Schlaf
brauchen diese Vögel, und wenn sie gerade munter
sind, stehen Insekten auf ihrem Speiseplan. Die
Weibchen, die größer als die Männchen sind, legen
im Jahr nur ein Ei. Für die Brutzeit, die zwölf
Wochen dauert, ist das Männchen zuständig. Ist
das Kleine erwachsen, kann es bis zu drei Kilogramm schwer werden. Kiwis erreichen ein
Alter von bis zu 25 Jahren. Obwohl Neuseelands Wappentier seit 1921 unter Naturschutz
steht, sind manche Kiwi-Arten gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht.
 

Notiere dir die Nummern derjenigen Aussagen, die wahr sind!

  1. Der Kiwi ist in Neuseeland beheimatet.

  2. Kiwis haben Flügel.

  3. Kiwis können sehr gut hören und riechen.

  4. Kiwis brauchen kaum Schlaf.

  5. Die Laufvögel fressen nur Pflanzen.

  6. Die Brutzeit dauert zwei Wochen.

  7. Um das Brüten kümmert sich das Männchen.

  8. Es gibt nur eine Kiwi-Art.

Wahr oder falsch?
Lies den Text aufmerksam durch. Anschließend sollst du wahre von falschen Aussagen unterscheiden!
4. Didgeridoo
Das Didgeridoo (sprich: ditscheridu) ist ein uraltes Instrument.
Genauer gesagt das Lippenblasinstrument der australischen
Ureinwohner, der Aborigines. Dieses traditionell bunt bemalte
Holzrohr, das ursprünglich von Termiten ausgehöhlt wurde, misst
zwischen einem und zweieinhalb Metern und wird auf Festen zu
Tänzen oder Gesängen gespielt. Der Musiker sitzt auf der Erde und
lässt das Ende des Blasinstrumentes auf dem Fuß oder dem Boden
aufliegen. Dann setzt er seine Lippen am Mundstück, das aus einem
Wachsring besteht, möglichst entspannt an und erzeugt Klänge. Ein
fortgeschrittener Musiker beherrscht die Technik der Zirkularatmung. Dabei wird die Luft
während des Blasens durch die Nase eingeatmet. Bei dieser Kreisatmung kann ein beliebiger
Dauerton erzeugt werden. Didgeridoospieler schlagen manchmal mit den freien Händen
Holzstöckchen, so genannte Clapsticks, wodurch sie den Rhythmus angeben.
 

Notiere dir die Nummern derjenigen Aussagen, die wahr sind!

  1. Das Didgeridoo ist ein Saiteninstrument.

  2. Das Instrument wurde von den Aborigines erfunden.

  3. Didgeridoos werden gerne auf Festen gespielt.

  4. Der Wachsring umrandet das untere Ende des Holzrohrs.

  5. Bessere Didgeridoospieler können einen Dauerton erzeugen.

  6. Unter Kreisatmung versteht man Luftholen durch den Mund.

  7. Clapsticks sind Holzstöckchen, mit denen der Takt geschlagen wird.

  8. Clapsticks werden mit den Füßen gehalten.

Wahr oder falsch?
Lies den Text aufmerksam durch. Anschließend sollst du wahre von falschen Aussagen unterscheiden!
5. Halloween
Dieser mittelalterliche Brauch kam ursprünglich von den britischen Inseln, wo die Menschen
glaubten, dass zwischen dem ersten und zweiten November, also zwischen Allerheiligen und
Allerseelen, die Verstorbenen noch einmal aus dem Fegefeuer auf die Erde zurückkehren
würden. In Irland verkleideten sich die Menschen zum ersten Mal. So sollten die Toten und
Geister sie nicht als Lebende erkennen und an ihnen vorbeigehen. Jack-O-Lantern, der
ausgehöhlte Kürbiskopf, wurde erleuchtet und ein riesiges Feuer entfacht. Damit hoffte man,
die Geister zu vertreiben. Mit dem Spruch „trick or treat“, Süßes oder
Saures, ziehen Kinder heute nicht nur in den USA von Haus zu Haus und
erhalten von den Nachbarn Süßigkeiten als Geschenk, auch bei uns wird
Halloween immer öfter gefeiert..
 

Notiere dir die Nummern derjenigen Aussagen, die wahr sind!

  1. Halloween ist ein Brauch aus dem Mittelalter.

  2. Halloween wird zwischen Allerheiligen und Allerseelen gefeiert.

  3. Die Engländer begannen damit, sich als Tote zu verkleiden.

  4. In der Halloweennacht werden verkleidete Leute von Geistern geholt.

  5. Jack-O-Lantern ist ein gefürchteter Geist, der Kinder mitnimmt.

  6. Mit dem Erleuchten eines Kürbiskopfes will man Geister vertreiben.

  7. „Trick or treat“ heißt übersetzt Süßes oder Saures.

  8. Kinder sammeln in der Halloweennacht vor allem Grußkarten.

  9. Bei uns wird Halloween nicht gefeiert.

Wahr oder falsch?
Lies den Text aufmerksam durch. Anschließend sollst du wahre von falschen Aussagen unterscheiden!
6. Der Merkur
Der innerste Planet unseres Sonnensystems heißt Merkur. Er ist nach dem Götterboten der
alten Römer benannt. Da er von allen neun Planeten der Sonne am nächsten
ist, betragen die Temperaturen auf der der Sonne zugewandten Seite bis zu
430 Grad. Auf der gegenüberliegenden Seite hingegen werden
Temperaturen bis zu 180 Grad unter null gemessen. Das sind extreme
Temperaturunterschiede, wenn man bedenkt, dass Wasser bei 0 Grad friert
und Butter bei 20 Grad bereits schmilzt. Merkur braucht 88 Erdentage, um
einmal um die Sonne zu kreisen, d.h. ein Jahr auf dem Merkur dauert
ungefähr drei Erdenmonate. Merkur ist wesentlich kleiner als die Erde und schwierig zu
beobachten.
 

Notiere dir die Nummern derjenigen Aussagen, die wahr sind!

  1. Merkur ist der äußerste Planet unseres Sonnensystems.

  2. Merkur ist leicht zu beobachten.

  3. Auf dem Merkur gibt es extreme Temperaturunterschiede.

  4. Auf der der Sonne zugewandten Seite ist es bis zu 200 Grad heiß.

  5. Auf dem Merkur kann es bis zu minus 180 Grad kalt sein.

  6. Ein Jahr auf dem Merkur dauert gleich lang wie ein Erdenjahr.

  7. Merkur dreht sich in 88 Tagen um die Sonne.

  8. Merkur ist der innerste Planet unseres Sonnensystems.

Wahr oder falsch?
Lies den Text aufmerksam durch. Anschließend sollst du wahre von falschen Aussagen unterscheiden!
7. Der Uhu
Die größte heimische Eule hat Federohren und eine Umrandung im Gesicht, die als Schleier
bezeichnet wird. Der Uhu kann wie seine Verwandten die Augen nicht bewegen, darum muss
er den Kopf ganz nach hinten drehen. Seine Augen, mit denen er in der Dunkelheit sehr gut
sehen kann, sind orange. Diese Eulenart hat wie die meisten Vögel vier Zehen, meist hält sich
der Uhu mit zwei Zehen vorne und zwei Zehen hinten am Ast fest.
Uhuweibchen sind ein Stück größer als die Männchen, die
während der Brutzeit ihre Partnerinnen mit Nahrung versorgen und
ihre Feinde bekämpfen. Uhus machen beim Fliegen kein Geräusch,
da ihre Federn weich sind und feine Härchen haben. Diese werden
bei Gefahr zur Abschreckung des Feindes zu einem Mantel
aufgefächert. Der Uhu lebt oft in Schluchten und reagiert
empfindlich auf Störungen in seinem Lebensraum.
 

Notiere dir die Nummern derjenigen Aussagen, die wahr sind!

  1. Der Uhu ist die größte heimische Eule.

  2. Der Uhu kann seine Augen bewegen.

  3. Der Uhu hat vier Zehen.

  4. Männchen sind ein bisschen größer als die Weibchen.

  5. Die Männchen brüten anstelle der Weibchen.

  6. Uhus fliegen lautlos und sehen in der Dunkelheit.

  7. Die Augenfarbe des Uhus ist gelb.

  8. Der Uhu lebt gerne in Schluchten.

  9. Der Uhu lässt sich nicht stören.

Wahr oder falsch?
Lies den Text aufmerksam durch. Anschließend sollst du wahre von falschen Aussagen unterscheiden!
8. Das Geheimnis der Vogelspinne
Der gefürchtete Biss einer Vogelspinne bedroht das Leben eines Warmblüters mit einem
Körpergewicht von mehr als 500 Gramm nicht mehr als ein Wespen- oder Bienenstich. Die
Inhaltsstoffe des Giftes wirken auf das Herz, sodass das Beutetier der Vogelspinne einem
Herzstillstand erliegt. Wissenschaftler der Universität New York fanden heraus, dass das
verdünnte Gift der Vogelspinne für Menschen ein Heilmittel gegen
Herzkrankheiten wie den Herzinfarkt sein könnte. Außerdem entdeckte
man, dass das Gift der südamerikanischen Vogelspinne den Schlaf
fördert. Die alten Griechen bezeichneten mit dem Ausdruck
„pharmakon“ zweierlei: Heilmittel oder Gift. So verhält es sich auch
hier. Was den einen zum Schaden gereicht, kann den anderen sehr
nützlich sein.
 

Notiere dir die Nummern derjenigen Aussagen, die wahr sind!

  1. Das Vogelspinnengift ist für den Menschen immer tödlich.

  2. Wiegt das Beutetier unter 500 Gramm, ist seine Überlebenschance gering.

  3. Inhaltsstoffe im Vogelspinnengift wirken auf das Herz.

  4. Das unverdünnte Gift soll gegen den Herzinfarkt helfen.

  5. Pharmakon heißt ausschließlich „tödliches Gift“.

  6. Das Gift südamerikanischer Vogelspinnen beruhigt.

  7. Das Gift ist für Menschen ähnlich gefährlich wie ein Wespenstich.

  8. Wissenschaftler aus New Jersey untersuchen derzeit den Nutzen des Giftes.

  9. Das Gift der Vogelspinnen hat keine nützliche Wirkung für den Menschen.

Wahr oder falsch?
Lies den Text aufmerksam durch. Anschließend sollst du wahre von falschen Aussagen unterscheiden!
9. Bumerang
Du kennst sicherlich das Sportgerät, das aus Holz oder
Kunststoff besteht und zum Werfer zurückkehrt. Schon in der
Steinzeit soll der Bumerang als Jagdwaffe, damals bis zu zwei
Kilogramm schwer und fast eineinhalb Meter lang, entwickelt worden sein. Er flog geradeaus
und kam nicht zum Werfer zurück. Sowohl in Europa und Afrika als auch in Asien und
Amerika wurden einst Jagdbumerangs verwendet. Die Ureinwohner Australiens und
Amerikas, die Aborigines und Indianer, jagen damit heute noch und können einen Bumerang
bis zu zweihundert Meter weit werfen. Egal, ob das Wurfgerät zwei gleich lange „Arme“ hat
und wie ein L aussieht oder mehrere Arme, eines ist allen Bumerangs gemeinsam: Der Umriss
ihrer Arme ähnelt dem der Tragflächen eines Flugzeuges.
 

Notiere dir die Nummern derjenigen Aussagen, die wahr sind!

  1. Der Bumerang ist ein Sportgerät und wurde vor kurzem erfunden.

  2. Der Bumerang kann aus Holz und Kunststoff bestehen.

  3. Bumerangs wurden auch in der Antarktis gefunden.

  4. Seit der Steinzeit wurden Bumerangs als Jagdwaffe verwendet.

  5. Manche Ureinwohner gehen auch heute noch mit Bumerangs auf die Jagd.

  6. Bumerangs fliegen immer zum Werfer zurück.

  7. Geübte Werfer schleudern Bumerangs ungefähr 200 Meter weit.

  8. Der Bumerang sieht wie ein S aus.

  9. Bumerangs müssen immer zwei gleich lange „Arme“ besitzen.

Wahr oder falsch?
Lies den Text aufmerksam durch. Anschließend sollst du wahre von falschen Aussagen unterscheiden!
10. Wie bastelt man einen Kompass?
Zunächst nimmt man eine Nähnadel und einen
kleinen Magneten. Mit dem einen Magnetende
streicht man - immer in derselben Richtung - über die
Nadel und bewegt dann den Magneten in einem
großen Bogen zurück. Nach ca. 50 Kreisbewegungen
ist die Nadel magnetisch geworden. Wenn kleine
Eisenteile an der Nadel haften bleiben, sticht man
diese in eine etwa einen Zentimeter dicke
Korkscheibe. Dabei ist zu beachten, dass man ganz gerade einsticht. Auf die Korkscheibe
klebt man ein zugeschnittenes Blatt Papier oder einen Karton und zeichnet die vier
Himmelsrichtungen (Nord, Süd, Ost, West) ein. Zuletzt setzt man den selbst gebastelten
Magneten auf eine Wasserfläche, am besten verwendet man einen Teller. Der Versuch ist
gelungen, wenn sich die Nadel nach nur wenigen Minuten nach Norden ausrichtet.
 

Notiere dir die Nummern derjenigen Aussagen, die wahr sind!

  1. Für diesen Versuch braucht man: Magnet, Stecknadel, Kork und Teller.

  2. Mit beiden Enden des Magneten wird über die Nadel gestrichen.

  3. Wichtig ist, dass man das Magnetende immer in die gleiche Richtung führt.

  4. Nach fünf Kreisbewegungen ist die Nadel magnetisch.

  5. Die Nadel wird nach ca. 50 Kreisbewegungen magnetisch.

  6. Die Nadel wird schräg in die Korkscheibe gestochen.

  7. Die Korkscheibe sollte etwa 1 cm dick sein.

  8. Auf die Korkscheibe schreibt man die drei Himmelsrichtungen.

  9. Die Nadel sollte nach Norden zeigen.

 

Wahr oder falsch?
11. Raju und der Käfer
Edgar Koeman, der in Hilversum, einer Stadt in den Niederlanden lebte, war auf dem Weg zu
seinen Eltern in Rotterdam, als er mit seinem VW Käfer noch in seiner Heimatstadt
aufgehalten wurde. Nicht etwa die Polizei hatte ihn gestoppt, sondern eine Zirkusparade. Der
berühmte Zirkus Corona war nämlich dieser Tage auf Tournee in Holland. Im Schritttempo
fuhr Edgar hinter dem Elefanten Raju, der den
Abschluss des Umzuges bildete, her. Dabei passierte
ein Missgeschick: Edgar kam Raju ein wenig zu nahe
und berührte den Elefanten mit der Stoßstange seines
Wagens ganz leicht an der Ferse. Raju allerdings war darauf abgerichtet, sich nach einem
Stoß an die Ferse zu setzen. Er ließ sich seelenruhig auf der Schnauze des VW nieder und
drückte sie platt. Dabei wurde das Lenkrad gegen Edgar Koeman geschoben, sodass der
Ärmste mit einer Bergeschere aus dem Wagen befreit werden musste. Der Käfer Edgars war
Schrott, er hatte einen Totalschaden, und das Schnitzel, das Edgars Mutter für den Besucher
gemacht hatte, wurde kalt.
 

Notiere dir die Nummern derjenigen Aussagen, die wahr sind!

  1. Edgar Koeman wollte seine Eltern besuchen.

  2. Der Zirkus Corona war zu Gast in Hilversum.

  3. Edgar fuhr dem Elefanten ans Knie.

  4. Edgar war im Schritttempo unterwegs.

  5. Der Elefant Raju setzte sich aufs Autodach.

  6. Edgar konnte sich aus dem Wagen mit Mühe befreien.

  7. Edgars Mutter wartete mit dem Essen auf ihren Sohn.

  8. Edgars VW konnte repariert werden.

Wahr oder falsch?
12. Der Trick des Goldgräbers
Der Goldgräber John Tompson geriet in einen Hinterhalt von
Indianern, die sich auf dem Kriegspfad befanden, und wurde
zusammen mit seinen Kameraden Will und James gefangen
genommen. Der grausame Häuptling Schwarzer Vogel ließ den
armen Will eine Woche lang brutal foltern, bevor er am
Marterpfahl sterben sollte. Als auch James zur Folter weggeführt
wurde, dachte John Tompson nach, wie er die unvermeidlichen
Qualen, die auch ihm bevorstanden, vermeiden könnte. Er schlug Schwarzer Vogel einen
Tausch vor. Wenn der ihn freiließe, würde John dem Häuptling eine Salbe geben, die den, der
sich damit einreibe, unverwundbar mache. Damit der Häuptling ihm glaube, wolle John die
Wirkung der Salbe an sich selbst zeigen. Schwarzer Vogel willigte ein. Nachdem John
Tompson Kräuter gesammelt und eine stinkende Salbe hergestellt hatte, rieb er sich den Hals
ein und bot sich dem Häuptling an. Der schlug mit einer Axt John Tompson den Kopf ab.
Jetzt erst sah er, dass Tompson ihn betrogen hatte. Ihm war als Einzigem der Gefangenen die
grausame Folter erspart geblieben.
 

Notiere dir die Nummern derjenigen Aussagen, die wahr sind!

  1. John Tompsons Kameraden hießen Will und Jacob.

  2. Will wurde als Erster gefoltert und getötet.

  3. Wills Qualen dauerten eine Woche lang.

  4. John Tompson wollte sich mit Geld freikaufen.

  5. Der Häuptling probierte Johns Salbe an sich selbst aus.

  6. John Tompson wurde vom Häuptling mit einer Axt getötet.

  7. Durch einen Trick vermied John Tompson die Qualen der Folter.

Wahr oder falsch?
13. Der Kajütenjunge
Ich heiße Rogier und bin von zu Hause weggelaufen. Länger bei meinem Onkel wollte ich auf
keinen Fall bleiben. Um das gesamte Geld, das mir mein verstorbener Vater hinterlassen
hatte, betrog er mich. Und außerdem ließ er mich im Lager seines Kaufhauses schuften bis
zum Umfallen. Im Hafen von Rotterdam habe ich mich als Kajütenjunge auf dem Segelschiff
„Oranje“ beworben. Es segelt für die Vereinigten Niederlande nach Ostindien. Inzwischen ist
für mich die harte Arbeit auf Deck zur Gewohnheit geworden. Und der Unterkaufmann, in
dessen Diensten ich stehe, ist gar nicht so streng, wie er auf den ersten
Blick aussieht. Auch die anderen Kajütenjungen sind recht nett. Bis
auf Adrian. Doch der liegt jetzt unter Deck, im Gefängnis des Schiffes.
Dort muss er zwei Wochen lang bleiben. Er hatte während der
Trockenzeit in der Gegend des 20. Breitengrades, als alle fast
umkamen vor lauter Durst, Wasser gestohlen. Zur Strafe erhielt er
noch dazu 20 Stockschläge auf die Fersen. Das sollte die anderen vom
Stehlen abhalten.
 

Notiere dir die Nummern derjenigen Aussagen, die wahr sind!

  1. Der Onkel betrog Rogier um sein Erbe.

  2. Rogiers Onkel ist Friseur.

  3. Rogier wurde Kajütenjunge auf dem Schiff „Batavia“.

  4. Rogier fährt von Rotterdam nach Westindien.

  5. Rogier hat sich an die Arbeit an Deck gewöhnt.

  6. Der Unterkaufmann ist sehr streng zu seinem Kajütenjungen.

  7. Adrian hat Essen und Wasser aus der Kabine des Kapitäns gestohlen.

  8. In der Gegend des 20. Breitengrads gab es eine Trockenzeit.

Wahr oder falsch?
14. Eine Gespenstergeschichte?
Der alte Zimmermann Jacob Hill prahlte im Gasthaus des kleinen Dorfes wie fast jeden
Abend. Nichts auf der Welt könne ihn erschrecken, so etwas wie Angst kenne er nicht. Da
sprach einer aus der Runde zu ihm: „Das beweis uns erst einmal. Ich glaube, du gibst hier nur
mächtig an! Ich wette, du wagst es nicht, um Mitternacht zur Geisterstunde in die
Totenkapelle zu gehen und einen Nagel in den Sarg unseres Schmiedes zu schlagen, der seit
heute dort aufgebahrt liegt.“ Entrüstet erwiderte Jacob: „Da täuschst du dich aber gewaltig,
ich werde es tun!“ Am nächsten Morgen fand man Jacob Hill tot auf dem Boden der Kapelle
liegen. Er war tatsächlich zur Geisterstunde am Sarg des Schmieds und schlug einen Nagel ins
Holz. Allerdings hatte er versehentlich seinen weiten Mantel daran
festgenagelt. Daher blieb er, als er sich aus dem Staub machen wollte,
hängen. Er musste geglaubt haben, dass ihn der Geist des Schmieds
zurückhielt. Den alten Zimmermann hatte nämlich der Schlag getroffen.
 

Notiere dir die Nummern derjenigen Aussagen, die wahr sind!

  1. Jacob Hill ist ein alter Schmied.

  2. Der Zimmermann behauptet, nichts könne ihn erschrecken.

  3. Der Schmied liegt in der Totenkapelle aufgebahrt.

  4. Jacob Hill hatte einen eng anliegenden Mantel.

  5. Der Schmied sollte einen Nagel in den Sarg schlagen.

  6. Jacob Hill nagelte seinen Mantel fest.

  7. Der Geist des Schmieds hielt den Zimmermann zurück.

  8. Den Zimmermann traf der Schlag.

Wahr oder falsch?
15. Bindhus große Chance
Bindhu ist 6 Jahre alt und lebt im südindischen Bundesstaat Kerala. Normalerweise würden
sich ihre Eltern um Bindhus Ausbildung wenig Gedanken machen, denn das Geld reicht
hinten und vorne nicht aus, um alle Kinder in eine gute Privatschule schicken zu können.
Doch nachdem Bindhus Onkel Suku, der Computertechniker in
London ist, heuer auf Urlaub in Kerala war, hat sich für Bindhu
eine große Chance eröffnet. Er will nämlich das Schulgeld für
seine Nichte bezahlen. Bindhu sollte einmal einen guten Beruf
ergreifen. Sie selbst möchte gern Lehrerin werden. Dazu muss sie
sich allerdings sehr anstrengen, denn sie spricht noch kaum Englisch, sondern nur die
Landessprache Malayalam. Heute hat sie ihren ersten Vokabeltest. Vorher stärkt sich Bindhu
während der Pause mit einer Banane. Alle ihre Freundinnen wünschen ihr Glück.
 

Notiere dir die Nummern derjenigen Aussagen, die wahr sind!

  1. Kerala ist eine westindische Stadt.

  2. Bindhus Eltern schicken alle Kinder in eine Computerschule.

  3. Bindhus Onkel Suku lebt als Computertechniker in London.

  4. Suku machte heuer Urlaub in Indien.

  5. Bindhu ist Sukus Nichte.

  6. Bindhu möchte Buchhalterin werden.

  7. Bindhu spricht nur Malayalam, lernt jetzt aber Englisch.

  8. Zur Pause gibt es Äpfel und Kokosmilch.

Wahr oder falsch?
16. Der Junge mit den vielen Schatten
Es war einmal ein übermütiger Junge namens Rashid, der zu jedem
Unsinn aufgelegt war. In einem Zauberbuch, das er auf dem Dachboden
zuhause gefunden hatte, las er, wie es ein Leichtes wäre, anderen
Menschen ganz einfach ihren Schatten zu stehlen. Er müsste sie nur
dazu bringen, ihm den Spruch „DEME UMBRAM UMBRAM KAPE“
ins Ohr zu flüstern. Das wollte er sofort ausprobieren. Bei seinen
Freunden war das kein Problem. Sie wussten zwar nicht warum, aber sie taten Rashid den
Gefallen und sprachen zu ihm: „DEME UMBRAM UMBRAM KAPE“. Ohne es zu merken,
blieb ihr Schatten beim Freund, während sie sich auf den Nachhauseweg machten. Immer
mehr Schatten sammelte Rashid auf diese Weise, und es machte ihm zuerst großen Spaß. Bis
er allmählich merkte, dass er alle seine Freunde verloren hatte. Oder wäre dir jemand, der
unzählige Schatten hinter sich herzieht, nicht unheimlich? Rashid suchte im Zauberbuch, wie
er den Fluch wieder loswerden könnte, doch einen passenden Spruch fand er nicht mehr.
 

Notiere dir die Nummern derjenigen Aussagen, die wahr sind!

  1. Rashid ist ein übermütiger Junge.

  2. Das Zauberbuch fand er auf dem Dachboden.

  3. Den Zauberspruch musste er jemandem ins Ohr flüstern, damit er wirkt.

  4. Seine Freunde stimmten zu, ihre Schatten abzutreten.

  5. Einer der Freunde weigerte sich, Rashids Schatten zu nehmen.

  6. Schatten zu sammeln machte Rashid zuerst großen Spaß.

  7. Rashid verlor die Hälfte seiner Freunde.

  8. Rashid wurde durch einen Zauberspruch wieder erlöst.

Wahr oder falsch?
17. Das Ende eines Räuberhauptmanns
Der Räuberhauptmann Diavolo versprach seinen Männern
leichte Beute im Haus einer alten, schwerhörigen Frau, die
vom Einbruch gewiss gar nichts mitbekommen würde. Diavolo
schlich sich also ins Schlafzimmer der Alten, das im 1. Stock
lag, und warf, was immer er zwischen die Finger bekam, aus
dem Fenster, damit seine Komplizen es einsammelten. Er war
allerdings so gierig, dass er auch noch die Matratze der armen
Frau stehlen wollte. Also zog er sie der Schlafenden einfach
weg und wollte sie ebenfalls aus dem Fenster befördern, als die
Frau erwachte, vor seine Füße fiel und bat: „Was raubst du eine arme Frau aus und wirfst
ihren Besitz in den Garten der reichen Nachbarn, sodass diese noch reicher werden?“ Diavolo,
unsicher geworden, ob er all die Sachen durchs falsche Fenster geworfen hatte, lehnte sich
weit hinaus und blickte beruhigt zu seinen Gefährten. Da erhielt er jedoch einen kräftigen
Stoß von der Alten und stürzte in den Tod. So kam der allseits gefürchtete Räuberhauptmann
Diavolo durch die List einer schwachen, alten Frau ums Leben.
 

Notiere dir die Nummern derjenigen Aussagen, die wahr sind!

  1. Die alte Frau war schwerhörig.

  2. Das Schlafzimmer lag im 2. Stock.

  3. Diavolos Komplizen warteten unter dem Fenster.

  4. Diavolo setzte der Alten das Messer an den Hals.

  5. In seiner Gier wollte Diavolo auch die Polster stehlen.

  6. Die Alte sagte, er werfe ihren Besitz auf die Straße der Nachbarn.

  7. Diavolo kam durch die List einer alten Frau ums Leben.

Wahr oder falsch?
18. Der Mikrowellenherd
Frau Gerti Vogelsang aus Schlanders hat mit Technik wenig am Hut.
Das zeigte sich kürzlich wieder auf eindrucksvolle Weise, als sie mit
ihrem Jeep von Brand nach Einath fuhr und sich ärgerte, weil sie
noch außerhalb der Mülldeponie Alsgrund ein Gerät bemerkte, das
am Straßenrand stand. „Offenbar wollte da jemand die Müllgebühren
umgehen“, dachte sich Gerti und verfluchte die Jugend von heute, die
keinen Sinn für Ordnung mehr hatte. Als sie näher kam, sah sie in
dem Gegenstand einen Mikrowellenherd. Da ihrer kürzlich den Geist aufgegeben hatte, lud
sie ihn in ihren Wagen und fuhr davon. „Vielleicht funktioniert er ja noch“, hoffte sie. Als
Gerti nach wenigen Minuten an einer Ampel stehen blieb, bemerkte sie im Rückspiegel ein
Polizeiauto, das mit Blaulicht näher kam. Doch es fuhr nicht an ihr vorbei, sondern blieb
neben ihr stehen. Ein Polizist stieg aus und bat sie, das Fenster herunterzukurbeln. „Ich bin
doch nicht zu schnell gefahren?“, fragte Frau Gerti Vogelsang besorgt. „Nein, das nicht“, gab
der Beamte zurück, „aber sie haben unser Radargerät mitgenommen.“
 

Notiere dir die Nummern derjenigen Aussagen, die wahr sind!

  1. Gerti hat in technischen Belangen wenig Ahnung.

  2. Zwischen Brand und Einath ist die Mülldeponie Alsgrund.

  3. Gerti lud ein Mikrowellengerät in ihr Auto.

  4. Gertis Mann sollte das Mikrowellengerät reparieren.

  5. Gerti wurde von einem Polizeiauto gestoppt, weil sie zu schnell fuhr.

  6. Gerti kurbelte das Fenster herunter und sprach mit einem Polizisten.

  7. Nachdem Gerti ausgestiegen war, zeigte sie dem Polizisten das Radargerät.

  8. Der Polizist klärte Gerti Vogelsang über ihren Irrtum auf.

Wahr oder falsch?
19. Der Überfall
Claudia Wegele war bei Freunden abends zu Besuch und fuhr mit dem Auto anschließend
nach Hause. Da tauchte plötzlich ein Wagen mit Skinheads, die offensichtlich betrunken
waren, an ihrer Seite auf und drängte Claudias Auto beinahe auf den Gehsteig. Als sie kurz
darauf an einer Ampel halten musste, sprangen die Burschen aus ihrem Wagen und einer -
später stellte sich heraus, dass er Rolf hieß - begann mit einer Kette auf Claudias Renault
einzuschlagen. Sie hörte die Schläge auf das Blech niedersausen und bekam Todesangst. Sie
legte den ersten Gang ein und raste los. Zuhause angekommen erzählte sie - noch ganz außer
Atem - ihrem Mann Roland die ganze Geschichte.
Als der in die Garage ging, um sich den
Blechschaden näher anzuschauen, traute er seinen
Augen kaum. Das Dach war völlig verbeult und am
Dachträger des Wagens hatte sich die Kette
verfangen. Dadurch konnte die Polizei
Fingerabdrücke sichern und die Täter ausforschen.
 

Notiere dir die Nummern derjenigen Aussagen, die wahr sind!

  1. Claudia Wegele fuhr abends zu Freunden, als die Skinheads auftauchten.

  2. Die Skinheads drängten Claudias Wagen beinahe auf den Gehsteig.

  3. Weil Claudia abgedrängt wurde, musste sie anhalten.

  4. Die Burschen schlugen mit Ketten aufs Auto.

  5. Einer der Skinheads hieß Rolf.

  6. Claudia raste mit dem ersten Gang los.

  7. Ihr Mann Robert wollte sich den Blechschaden ansehen.

  8. Die Kette hatte sich am Dachträger des Wagens verhakt.

20.Die pfiffige Elchkuh
Die folgende Geschichte hat mir mein Freund Gerd erzählt. Er selbst habe sie in der Zeitung,
und zwar im Göttinger Tageblatt unter Vermischtes gelesen. Demnach habe sich der Vorfall
in Russland ereignet. Die beiden Holzarbeiter Piotr und Boris waren gerade mit ihrem Auto,
einem Lada, unterwegs nach Uljanowsk, als eine Elchkuh die Waldstraße blockierte und ihren
Wagen zum Stehen brachte. Die beiden Männer stiegen aus und bemerkten, dass die Elchkuh
mit dem Schädel in die Richtung des Waldes deutete. Sie tat dies so lange, bis die Männer ihr
neugierig folgten. Nach etwa fünf Minuten gelangten sie zu einem Schlammloch. Darin
fanden sie, bis zum Hals versunken, das Kalb der Elchkuh. Über
eine halbe Stunde mühten sich Piotr und Boris ab, bis es ihnen
endlich gelang, das brüllende Jungtier aus seiner misslichen Lage
zu befreien. Das pfiffige Muttertier, sonst scheu und ängstlich,
hatte sich aus Sorge um ihr Junges zwei Menschen anvertraut
und damit das Kalb vor dem Tod bewahrt.

Notiere dir die Nummern derjenigen Aussagen, die wahr sind!

  1. Piotr und Boris sind Holzarbeiter.

  2. Die beiden fuhren mit ihrem Lancia auf einer Waldstraße.

  3. Die Männer waren unterwegs nach Uljanowsk.

  4. Eine Elchkuh führte die Männer zu ihrem Kalb.

  5. Das Kalb hatte sich in einer Schlinge verfangen.

  6. Über eine halbe Stunde dauerte die Rettungsaktion.

  7. Das Kalb brüllte während der Befreiung.

  8. Elche sind im Allgemeinen zutrauliche Tiere.


Alle Texte und Fragen stammen aus der "Schule des Lesens", einer Initiative des Landesschulrates für Tirol. Die Mappe steht auch zum Download bereit, sodass auch Farbausdrucke möglich sind. Dort findet man auch noch vielfältige andere Materialien zur Leseförderung.

 
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