
| Bücherlesen
Bücherlesen ist vonnöten, |
Nur durch Bücher wissen wir: |
Übungen
zur Lesetechnik für ältere Schülerinnen und Schüler
Ratekrimis
Die
Geister lassen bitten
Gruber ist doof
Ein
seltsamer Brief
Schmugglergeschichte
Der Erpresser im Hotel
Der
Dieb
Eine
Falle für Nico
Das
schwarzen Auto
Der Typ
mit dem Tuch
Nicht nur ist Lesen
überhaupt eine der wichtigsten Voraussetzungen für jeden Lernerfolg -
besonders das genaue Lesen am Computer fällt vielen sehr schwer. Diese Übungen
sollen
euch das exakte Lesen am PC erleichtern.
| Bei den folgenden
Leseübungen gehst du bitte so vor: Lies den Text (laut oder leise - je nach dem, ob du jemanden störst oder nicht) sehr gründlich durch. Am besten zwei- oder dreimal. Lass dann den Text zum oberen Bildschirmrand hin verschwinden, sodass nur noch die nummerierten Sätze sichtbar sind. Notiere dir dann die Nummern der zutreffenden Sätze. Es sind immer genau sieben richtige Aussagen. Nur im allergrößten Notfall solltest du noch einmal kurz in den Text schauen müssen. |
1. Der Sturm
2. Ein Grundstück im Himmel
3.
Über das Vergessen
4. Der Muhme-Muhle-Baum
5.Die Maulwürfe
6. Die Tafelmalerei
7. Im Königreich Durcheinander
8.Unbekannte Flugobjekte
9. Die Kanäle der Ägypter
10. Die Orgel
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1. Der Sturm Am Abend frischte der Wind auf, in der Nacht stürmte es. Es war ein Frühjahrssturm und von solcher Heftigkeit, dass der Junge aus dem Schlaf fuhr und nach dem Lichtschalter suchte. Der Sturm rüttelte an dem kleinen Haus, als wolle er es hoch in die Luft tragen, als gehöre das Haus anderswohin. Fauchend und zischend pfiff er um die Ecken, peitschte den Regen gegen die Scheiben, schleuderte dürres Holz in den Himmel. Das Schlimmste aber waren die offenen Fensterläden des Nachbargrundstücks. Bis in sein Zimmer hörte der Junge sie krachend zusammenschlagen, wieder und wieder. Erst spät in der Nacht flaute der Sturm ab.
2. Im Frühjahr stürmte es jede Nacht.
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2. Ein Grundstück im Himmel Um Kontakt mit ihrem verstorbenen Mann aufzunehmen, war eine alte Frau aus Hannover bereit, viel Geld auszugeben. Die 85jährige Witwe hatte sich mit ihrem Wunsch an einen Magier gewandt, der daraufhin zunächst 15 000 Mark forderte. In einem Telefongespräch teilte er der Frau mit, dass ihr verstorbener Mann im Himmel Spielschulden habe, die nunmehr beglichen werden müssten. Die alte Dame übergab dem Magier daraufhin die geforderte Summe. Nur wenige Zeit später meldete sich der selbst ernannte Zauberkünstler erneut. Nunmehr forderte er 100 000 Mark, weil sich der Verstorbene im Himmel ein Grundstück kaufen wolle. Bei der Geldübergabe erlebte der Magier allerdings eine wenig erfreuliche Überraschung. Er wurde durch die Polizei festgenommen.
1. Eine alte Frau aus Hannover wurde betrogen.
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3. Über das Vergessen Sobald du einen Text gelesen hast, beginnst du ihn wieder zu vergessen. Das ist völlig normal und nicht beunruhigend, auch wenn sich manche Leute darüber wundern. Untersuchungen haben bewiesen, dass der größte Gedächtnisverlust des gelesenen Materials sehr bald nach dem Lesen, d.h. innerhalb der ersten Tage oder gar Stunden, einsetzt. Willst du einen Text längere Zeit im Gedächtnis behalten, musst du ihn wiederholen. Dabei reicht es häufig, den Text zu überfliegen und sich die wichtigsten Gedanken klar zu machen. Allerdings solltest du damit nicht allzu lange warten. Wenn der Gedächtnisverlust bereits zu groß ist, kann er nur durch nochmaliges gründliches Lesen ausgeglichen werden.
1. Die meisten Texte vergisst man selbst nach gründlichem Lesen auf der
Stelle.
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4. Der Muhme-Muhle-Baum Der Baum, auf den Lisa kletterte, hieß Muhme-Muhle-Baum. Den Namen hatte Lisa erfunden. Muhme-Muhle, das klang alt und groß und ließ sich zu Mu-Mu abkürzen. „Ich gehe mal kurz auf den Mu-Mu", sagte Lisa, wenn sie auf den Hof ging. Die Mutter mochte das nicht. „Du immer mit deiner Kletterei!", schimpfte sie. „Das ist gefährlich!" Dabei wusste die Mutter noch nicht einmal, wie gefährlich es wirklich war. Der Muhme-Muhle-Baum hatte mehrere Stockwerke und reichte bis über das Haus. Manchmal, wenn Lisa zwischen den Ästen hindurch nach unten sah, wurde ihr richtig schwindlig. Dann schloss sie schnell die Augen.
1. Lisa kletterte
auf einen Baum. |
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5.Die Maulwürfe Viele Wiesen städtischer Parkanlagen verwandeln sich jedes Frühjahr in wahre Mondlandschaften. Schuld sind die Maulwürfe, die nach dem Winter wieder aktiv werden. Die kleinen Hügel entstehen, wenn die Tiere rückwärts durch die von ihnen angelegten Gänge laufen. Im Sommer liegen diese Gänge nur etwa 40 Zentimeter unter der Erdoberfläche. Im Winter jedoch müssen sich die Maulwürfe mindestens einen Meter eingraben, um Insektenlarven und andere Nahrung zu finden. Meist hat ein einziges Gangsystem der Buddelkünstler bis zu zehn Sackgassen. Obwohl sich manche Menschen über den Anblick der mit schwarzen Buckeln übersäten Wiesen ärgern, sind Maulwürfe natürlich keine Tragödie. Die nützlichen Tiere lockern vielmehr den Boden und vertilgen Schädlinge. Deshalb gehören sie zu den geschützten Tieren und dürfen nicht ohne Genehmigung gejagt werden.
1. Viele Städte
ähneln im Frühjahr Mondlandschaften. |
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5. Die Tafelmalerei Eine seit Jahrhunderten weit verbreitete Maltechnik ist die Tafelmalerei. Für sie wurden ursprünglich lange und gut getrocknete Holztafeln verwendet. Da es nicht zweckmäßig ist, die Farbe direkt auf das Holz aufzutragen, mischten die alten Meister Leimwasser mit Gips und Zinkweiß und überzogen damit die vorbereitete Fläche. Statt des Gipses gebrauchten die Künstler auch Kreide. Auf diese Weise entstand ein leuchtend weißer Untergrund. Erst ab der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts begannen in Oberitalien einzelne Maler, die schweren Tafeln durch aufgespannte Leinwand zu ersetzen. Allerdings musste auch die Leinwand mit verschiedenen Stoffen wie Leim, Kreide und Deckfarben grundiert werden. Dennoch wurden die Bilder durch das neue Verfahren wesentlich leichter.
1. Die
Technik der Tafelmalerei hat sich vor allem in Oberitalien
entwickelt. |
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7. Im Königreich Durcheinander Umso mehr
Peter sich umschaute, umso klarer wurde ihm, warum dieses Land Königreich
Durcheinander hieß. Alles hier schien verdreht zu sein. Die Bäume wuchsen
mit den Wurzeln in den Himmel, durch die Luft flogen bunt schillernde Fische
und auf einem Sonnenstuhl saß ein großer Hase und fraß eine Banane. Keines
der zahlreichen Tiere, die Peter im Wald bemerkte, zeigte auch nur die
geringste Scheu. Sie standen oder lagen herum, redeten miteinander und
kraulten sich gegenseitig den Rücken. Peter aber wusste schon nach kurzer
Zeit selbst nicht mehr, weshalb er hierher gekommen war und welche Aufgabe
er sich gestellt hatte. So geht es jedem, der das erste Mal das Königreich
Durcheinander betritt. |
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8. Unbekannte Flugobjekte Viele Menschen behaupten, in ihrem Leben schon einmal UFOs, sogenannte unbekannte Flugobjekte, gesehen zu haben. Auch Zeitungen und Fernsehsender berichten häufig über solche Erscheinungen. Die Vermutung, es handele sich bei den UFOs um Raumschiffe aus fremden Planetensystemen, die versuchen einen Kontakt zur menschlichen Zivilisation herzustellen, konnte allerdings nie bestätigt werden. Dennoch ist die Hälfte der US-Amerikaner einer Umfrage zufolge von der Existenz der UFOs überzeugt. Ebenso viele Amerikaner glauben, dass die Regierung wichtige Informationen über unbekannte Flugobjekte vor der Öffentlichkeit geheim hält. Nur 20 Prozent der Befragten halten die meist scheibenförmig am Himmel aufkreuzenden Objekte tatsächlich für Raumschiffe. Die restlichen 30 Prozent vermuten hinter den UFOs Ursachen wie Luftspiegelungen, helle Planeten, Sternschnuppen, Flugzeuge und große Heißluftballons.
1.
Viele Menschen sind in ihrem Leben schon einmal mit UFOs geflogen. |
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9. Die Kanäle der Ägypter Schon die Menschen im alten Ägypten verfügten über ein hoch entwickeltes Bewässerungssystem. Auf diese Weise konnte nach und nach das gesamte Niltal für die Landwirtschaft nutzbar gemacht werden. Ein genau berechnetes Netz von Staudämmen und Kanälen sorgte dafür, dass das Wasser selbst in die entlegensten Winkel floss, wo es mit Hilfe -- von Schöpfeimern und Wasserrädern auf die Felder gelangte. Ein Teil der Kanäle wurde auch für die Schifffahrt angelegt. So verband ein 150 Kilometer langer Kanal das Mittelmeer mit dem Roten Meer. Wie wichtig die künstlichen Wasseradern für die Existenz der alten Ägypter waren, zeigt die Geschichte des Landes. Als das Bewässerungssystem in späteren Jahrhunderten infolge kriegerischer Auseinandersetzungen zerfiel, verlor das Land die Hälfte seiner Bevölkerung durch Hungersnöte.
1.
Im alten Ägypten gab es ein hoch entwickeltes Bewässerungssystem. |
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10. Die Orgel
In der Geschichte der Musik spielte die Orgel jahrhundertelang eine
herausragende Rolle. Bereits die Menschen im alten Griechenland kannten mit
hydraulischem Druck betriebene Wasserorgeln. In Rom und Byzanz wurde das
Instrument im Verlauf von großen Zirkusvorstellungen eingesetzt. Nach
Mitteleuropa kam die Orgel ungefähr im 8. Jahrhundert und diente fortan
kirchlichem Musizieren. Orgeln haben nicht nur eine klavierähnliche
Tastatur, sondern auch zahlreiche Pedale, mit denen die tiefen Basstöne
gespielt werden können. Die größeren dieser wahrhaft königlichen Instrumente
verfügen über mehrere tausend Pfeifen, die ein umfangreiches musikalisches
Repertoire ermöglichen. Viele berühmte Musiker wie der Leipziger
Thomaskantor Johann Sebastian Bach haben eigens für die Orgel komponiert. |
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Die Geister lassen bitten Wolfgang Ecke Früher war Schloss Duncart in der Grafschaft Sussex nur ein Schloss. Dann kam die Hotel Ringgesellschaft und machte aus dem Schloss ein feudales Schlosshotel. Am 1. Juni sollte die Eröffnung sein. Sir John Danbrugh, der zum Direktor berufen wurde, verfügte außer altem Adel auch über Einfälle. Und so engagierte er drei junge Leute, die Nacht für Nacht zwischen Mitternacht und ein Uhr die Funktion von Schlossgeistern ausüben sollten. Da schlüpfte die Studentin Kathrin McKelly in das Gewand der vor 241 Jahren verstorbenen Lady Melinda Cattoway, Pieter Rauls verwandelte sich in den Grafen York und Robert Forster übernahm die Rolle des Geistes vom Earl of Leeds. So gerüstet konnte die Saison beginnen. Und sie begann. Neun Tage lang erfreuten die drei kostümierten Geister in sicherer Entfernung die behaglich erschauernden Gäste. Niemand nahm die Sache allzu ernst. Bis zur 10. Nacht. Da nämlich wurde der gesamte Schmuck der Mary Woodmaker gestohlen. Und zwar gegen 0 Uhr 50, als sie sich selbst noch draußen auf dem Gang mit einer Landsmännin aus Chikago über Geister unterhielt. Wutentbrannt stürmte die Lady in die Direktionsräume, wo Sir John noch zu später Stunde über Abrechnungen saß. Bevor er auch nur einen Ton von sich geben konnte, vergingen fast zehn Minuten. In diesen erfuhr er außer einer langen Reihe unwichtiger Nebensächlichkeiten auch, dass die Lady einen der Geister für den Dieb hielt. Danbrugh bat sie im Nebenzimmer zu warten. Dann ergriff er das Telefon: "Oliver!", meldete sich die Stimme des Chefportiers. "Kommen Sie sofort in mein Büro und bringen Sie die Geister mit!", befahl Sir John und wartete. Es dauerte genau eine Viertelstunde, bis sich vier Menschen ins Zimmer schoben. Auf allen Gesichtern stand deutlich Neugier und Überraschung. "Was ist geschehen, Sir?" fragte Oliver. "Wir haben einen Dieb im Haus, Oliver. Und er hat bereits zugeschlagen.“ "Teufel!", entfuhr es dem Chefportier. "Hat sie den Täter wenigstens erkannt?" Sir John deutete auf die Geister. "Missis Woodmaker ist überzeugt, dass es einer unserer Nachtarbeiter ist." Pieter Rauls hatte sich als erster vom Schrecken erholt. Er machte einen raschen Schritt nach vorn. "Ich verlange, dass sofort die Polizei hinzugezogen wird!" Danbrugh versuchte zu beschwichtigen: "Es wäre mir lieb, wenn wir die Angelegenheit ohne Aufsehen klären könnten ... Oliver, Sie hatten doch Dienst. Ist Ihnen nichts aufgefallen?“ Der Portier schüttelte den Kopf. "Nein ... Mister Forster war als erster am Eingang....“ "Was soll das heißen?", rief Forster wütend. "Ich habe eben den kürzesten Weg zu Ihnen!" Kathrin McKelly hob die Hand wie eine Schülerin, die etwas zu sagen hatte: "Glauben Sie nicht, Sir John, dass auch ein anderer der Dieb sein könnte? Warum ausgerechnet einer von uns? Vielleicht hat sich die Lady getäuscht.....“ John Danbrugh blieb eine ganze Weile schweigsam. Nur seine Augen wanderten. Und ganz plötzlich trat ein eigenartiger Ausdruck in seine Augen. Eine Mischung aus Unglauben und Schrecken ... Dann sah er Kathrin McKelly ernst an: "Sie haben recht, Miss Kathrin ... Es war keiner von Ihnen. es war einer von uns. Oliver, wo haben Sie den Schmuck versteckt?" Der Chefportier knickte vor Schreck ein, während seine Gesichtsfarbe ins grüngelbe überwechselte. "Wieso . . ich, Sir?", stotterte er heiser . . . "Wie kommen Sie ausgerechnet auf mich?" "Sie haben sich selbst verraten. Und ich glaube, dass Sie eine Menge Zeit haben werden, darüber nachzudenken ... Also her mit dem Schmuck!" Mit hängenden Schultern und zitternden Händen fischte James Oliver einen kleinen Beutel aus seiner Gesäßtasche. Dann verließ er bleich und wankend das Zimmer ... "Welchen Fehler hat er denn gemacht, Sir John?", erkundigte sich Kathrin leise. Tja, welchen Fehler hat Oliver wohl gemacht? |
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Gruber ist doof Als Studienrat Gruber am Freitagmorgen das Klassenzimmer betritt, bleibt er wie angewurzelt stehen. GRUBER IST DOOF steht in Riesenbuchstaben auf der Tafel. Geschrieben mit roter Kreide. Ernst Gruber überlegt einen Augenblick ... doch dann glaubt er sicher zu sein, dass es nur einer der vier Schüler gewesen sein kann, die am Nachmittag zuvor nachsitzen mussten. Und das waren Günter Fink, Alois Weißpfennig, Michael Kaschel und Lothar Übel. Er dreht die Tafelseite mit der unfreundlichen Feststellung nach hinten und macht sich an seine Arbeit. Eine halbe Stunde später treffen die ersten Schüler ein. Gruber lässt sich nicht stören. Die ersten drei Stunden gehen vorüber, ohne dass sich irgendwelche aufregenden Dinge ereignen. Doch kurz vor der großen Pause geschieht es. Studienrat Gruber schreibt vier Namen an die Tafel: Fink, Weißpfennig, Kaschel und Übel. Dazu verkündet er: „Bis auf diese vier verschwindet jetzt alles im Hof!“ Die vier, die sich jetzt vor der Tafel versammelt haben, bemühen sich um möglichst harmlos aussehende Gesichter. “Auf der anderen Seite der Tafel steht eine Unverschämtheit. Wer hat das geschrieben?", donnert es ihnen entgegen, und erschrocken ziehen die vier ihre Köpfe ein. “Du, Günter?” Günter Fink schüttelt lebhaft den Kopf. „Ich nicht, Herr Studienrat“, versichert er mit einem treuherzigen Augenaufschlag. „Oder vielleicht der Alois?“ „Ich weiß von nichts, Herr Studienrat!“, beteuert auch Alois Weißpfennig und bekommt dabei knallrote Ohren. Michael Kaschel versucht es ganz besonders schlau anzufangen: „Vielleicht ist heute Nacht einer eingebrochen, Herr Studienrat. Und als er die schöne rote Kreide sah, da. . .“ „Was Dümmeres fällt dir wohl nicht ein, was?“ „Ich mein' ja nur...“ „Und wie steht es mit dir, Lothar?“ Lothar Übel grabscht nach seiner Nase und sagt wenig überzeugend: „Ich bin unschuldig, Herr Studienrat. Ich weiß ja auch gar nicht, was auf der Tafel steht.“ Studienrat Gruber schüttelt das Haupt: „Du weißt nicht, was auf der Tafel steht? Und der liebe Günter weiß das auch nicht?“ „Nein, Herr Studienrat, ich habe keine Ahnung!“ „Michael ... Alois ... ihr wisst auch nicht, was auf der anderen Seite der Tafel geschrieben steht?“ „Nein, Herr Studienrat!“, trompeten die beiden wie auf Kommando. Gruber langt nach vorn und hat jetzt ein Ohr in der Hand. Dieses und den daran hängenden Schüler zieht er langsam zu sich heran und erklärt mit leiser, freundlicher Stimme: „Gut, dann werde ich mich eben an denjenigen halten, von dem ich genau weiß, dass er lügt. Und ihr ... ihr könnt jetzt auf den Schulhof gehen!“ Bitte die Frage genau lesen!!! Wer ist der Schuldige und wie hat er sich verraten?
Ein seltsamer Brief Eine
Schmugglergeschichte Der
Erpresser im Hotel Weihnachtsmann, hilf
uns, wir wollen endlich Schnee haben... |