Im Jahrgang 7/8 (E-Kurs) zu beherrschende Grammatik
Tabelle mit Begriffen, die dir bekannt sein müssen
Wiederholung mit
Online-Kurs (mit Kontrollübungen)
Vollständige
Grammatik online (Grundwissen)
Gute
Grammatik-Erklärungen (Udo Klinger)
Grammatische
Grundbegriffe (Duden)
Grammatik online
trainieren (verschiedene Übungen)
Interaktive Übungen
zu bekannten Satzgliedern (Wiederholung)
Für Groß und Klein:
Grammatik auf dem Hamburger Bildungsserver
Seite mit
massenhaft Hot-Potatoes und anderen Übungen zur Grammatik
Kleine Spielereien
... unter eurem Niveau?
Legende:
Zusatzinfos
Interaktive
Übungen
Übersicht:
Präpositionales Objekt
Adverbiale
Präpositionalobjekt oder Adverbiale?
Attribute
Apposition
Gleichsetzungsnominativ
Adverbiale im
Überblick
Aktiv und
Passiv
Indikativ,
Konjunktiv I und II
Wortarten
Modalverben
Partizipien
Anforderungen der Klassenarbeit 8
1. Satzglieder
| Präpositionales Objekt |
Hier wird die Präposition durch das Verb des Satzes
bestimmt! Merke: Die Präposition oder Teile von ihr sind notwendig, um eine sinnvolle Frage nach dem Satzglied zu stellen! |
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| Umstands-bestimmungen oder Ad-verbiale | Bekannt: Adverbial des Ortes (lokal), der Zeit
(temporal), der Art und Weise (modal), der Grundes, der Ursache
(kausal)
Neu: Adverbial des Umstands: (Instrumentalbestimmung)
Umstandsbestimmung des Mittels): |
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Manchmal lässt sich nicht leicht
entscheiden, ob ein Satzglied eine Ergänzung mit Präposition oder eine
Umstandbestimmung (Adverbiale) ist, die auch mit Präposition stehen kann.
Hier ein paar Unterscheidungsmerkmale:
"Herr Schmidt wohnt in München."
"Gestern habe ich in München
meinen Bruder getroffen." "Ich mache dich zur Schnecke!" |
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| Attribut |
Attribute sind nähere Bestimmungen (Ergänzungen) eines Nomens,
sie können in mehreren Satzgliedern vorkommen.
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Attribute |
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| Apposition | Apposition: Ergänzung im selben Fall Was also? Mainau, eine viel besuchte Insel, liegt im Bodensee Wem also? Setzen Sie sich mit Herrn Lehmann, unserem Buchhalter, in Verbindung. Wessen also? Wir nehmen uns Walters, des neuen Schülers, gerne an. |
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| Gleichsetzung | Der Gleichsetzungsnominativ wird mit „Wer oder was
ist... ?" oder mit "Wer oder was wird ... ?" erfragt.
Meistens verwendet man jedoch nur das Was. Da es mit denselben Fragewörtern wie das Subjekt erfragt wird, ist es dem Subjekt „gleichgesetzt". Es wird deshalb Gleichsetzungsnominativ genannt. In der Regel besteht es aus einem Nomen. Gleichsetzungsnominativ mit den Verben sein, werden, bleiben, scheinen, dünkt mich Wer = wer/was? - Herr Schneider ist ein zuverlässiger Lieferant. Fritz wird ein tüchtiger Schreiner. Was = was? - Faust ist Goethes berühmtestes Schauspiel. Gleichsetzungsakkusativ Wen = wen/was? Susanne nannte ihren Kollegen einen Lügner. |
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| Adverbiale |
Adverbiale
Bestimmung
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| 2. Aktiv und Passiv | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Sätze im Aktiv und im Passiv Ein Satz steht im Aktiv, wenn ein Mensch, ein Tier oder eine Sache etwas tut. Frage: Was macht ...? Beispiele: Tina füttert die Katze. (Kontrollfrage: Was macht Tina?) Die Mutter lobt den Jungen. Der Arzt untersucht das Kind. Ein Satz steht im Passiv, wenn mit dem Menschen, mit dem Tier oder mit der Sache etwas geschieht. Frage: Was wird gemacht? (Man kann auch fragen: Was wird mit ... gemacht? Was geschieht mit ...? Was passiert mit ...?) Beispiele: Die Katze wird von Tina gefüttert. (Kontrollfrage: Was wird mit der Katze gemacht?) Der Junge wird von der Mutter gelobt. Das Kind wird vom Arzt untersucht. |
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| 3. Indikativ und Konjunktiv I und II | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Diese drei Ausdrucksmöglichkeiten beziehen
sich ausschließlich auf Verben. Wir sprechen von Modus
oder Modi (Plural von Modus) und meinen damit die Aussageweise(n). Das Verb
in einem Satz entscheidet nicht nur über Zeiten und Personen, es legt auch
fest, ob etwas wirklich, möglich, direkt oder indirekt ausgedrückt wird. Mit dem Begriff Indikativ bezeichnen wir die grammatische Wirklichkeitsform. Der Indikativ dient dazu, den geäußerten Sachverhalt als gegeben, tatsächlich, wirklich darzustellen. Sein deutscher Name ist dann eben auch „Wirklichkeitsform”. Er schläft. Das Auto fährt vor den Baum. Der Indikativ kann aber auch Fragen, Hypothetisches, Mögliches, Annahmen, Zweifel und Aufforderungen ausdrücken. Oft geschieht dies durch den Kontext oder mit Hilfe von Adverbien oder anderen Zusätzen im Satz. Wahrscheinlich schläft er. Ich vermute, dass er schläft. Er soll schlafen. Du wirst jetzt sofort schlafen! Dornröschen schlief hundert Jahre lang. Der Indikativ ist der Standardmodus in Gesprächen, Erzählungen, Texten usw. Er wird immer dann verwendet, wenn nicht der Konjunktiv oder der Imperativ stehen können oder müssen. Der Indikativ ist der weitaus am häufigsten vorkommende Modus. Der Konjunktiv I in der indirekten Rede Wenn man Gesagtes in einem Bericht oder einer Inhaltsangabe wiedergeben will und möchte oder darf die direkte Rede (Anführungszeichen, Begleitsatz…) nicht verwenden, verwendet man die indirekte Rede! Um diese richtig zu bilden, muss man den Konjunktiv verwenden! In der indirekten Rede wird wiedergegeben, was ein anderer gesagt hat oder gesagt haben soll. Formt man einen Satz von direkter in die indirekte Rede um, so kommt es zu folgenden Veränderungen: 1. Das Verb im Indikativ wird in den Konjunktiv I gesetzt. 2. Oft verändern sich auch die Pronomen: Indikativ: Klaus: “Meine neue CD gefällt mir.“ Konjunktiv I: Klaus sagt, seine neue CD gefalle ihm. 3. Die Anführungszeichen der direkten Rede fallen weg. 4. Nach dem Einleitungssatz muss ein Komma gesetzt werden. Im Konjunktiv können auch vergangene sowie zukünftige Geschehen ausgedrückt werden: Gegenwart: Der Popstar sagt, er stehe auf der Bühne. Vergangenheit: Der Popstar sagt, er habe auf der Bühne gestanden. Zukunft: Der Popstar sagt, er werde auf der Bühne stehen. Zwar ist auch die Wiedergabe wörtlicher Rede mit „dass“ und dem Indikativ, vor allem im mündlichen Sprachgebrauch, üblich, dies wird aber im schriftlichen Sprachgebrauch überwiegend als falsch angesehen.
Beispiel: Richtig muss es heißen: Eine noch „vornehmere“ Möglichkeit besteht darin, das
Wort „dass“ wegzulassen und so zu formulieren: Möglich ist auch die Umschreibung mit „würde“ + Infinitiv: Sie sagt: „Ich wohne in Frankershausen.“ Mit Konjunktiv I: Mit Umschreibung: Mit Konjunktion "dass" + würde: Allerdings gilt diese Form als typisches Kennzeichen der gesprochenen Sprache. Der Duden erlaubt sie für die Standardsprache hauptsächlich als Ersatz für ungebräuchliche und nicht eindeutige Formen des Konjunktivs II (beföhle/befähle, flöchte, genösse, stäche etc.): Wenn in der indirekten Rede das Verb gegenüber der
direkten Rede unverändert bleibt, verwendet man den Konjunktiv II oder die
Umschreibung mit „würde“+Verb! Sie sagte: „Wir treffen uns nach der Schule im Park.“ Mit Konjunktiv I würde sich das Verb nicht vom Indikativ unterscheiden: Sie sagte, sie treffen sich nach der Schule im Park. In diesen Fällen gibt es folgende Möglichkeiten: 1. Mit korrektem Konjunktiv II und "dass": Sie sagte, dass sich sich nach der Schule im Park träfen (treffen würden). oder 2. ohne "dass": Sie sagte, sie träfen sich nach der Schule im Park. oder 3. mit Umschreibung "würde": Sie sagte, sie würden sich später im Park treffen.
Die indirekte FrageBesteht die wörtliche Rede aus einer Frage, wird diese als Nebensatz wiedergegeben: Bei Fragen ohne Fragewort (Entscheidungsfragen) wird die Konjunktion „ob“ verwendet. Er fragte: „Kommst du nachher zu mir?“ Er fragte, ob er nachher zu ihm (ihr) komme. Sie sagte: "Treffen wir uns nach der Schule?" Sie sagte, ob sie sich nach der Schule träfen (treffen würden). – siehe oben! Bei Fragen mit Fragewort (Ergänzungsfragen) wird dasselbe Fragewort als Konjunktion verwendet. Er fragte: „Wann gehst du zum Wahllokal?“ Er fragte, wann ich zum Wahllokal ginge.("gehe"
wäre identisch mit dem Indikativ, also muss hier Konjunktiv II verwendet
werden) Die indirekte Aufforderung Er bat mich freundlich: „Reg(e) dich doch bitte nicht so auf!“ Er bat mich freundlich, ich möge mich doch bitte nicht so aufregen. Der Chef befahl: „Hört sofort auf, alle durcheinander zu reden!“ Der Chef befahl, sie sollten sofort aufhören, alle durcheinander zu reden.“ Häufig muss man in der indirekten Rede natürlich auch etwas ausdrücken, das zeitlich zurückliegt. Wenn gesagt wird: "Sie wohnte damals in Eschwege" - kann ich nicht umformen in Sie wohne damals in Eschwege - ich kann auch nicht sagen Sie wohnte damals in Eschwege (Indikativ und Konjunktiv wären ja dann identisch) - sondern ich verwende das Perfekt: "Sie sagt, sie habe damals in Eschwege gewohnt."
1. vom Präteritum:
Zusammenfassendes Beispiel:
Bildung des Konjunktivs II
Beachte: In bestimmten Fällen stimmen die Formen des Indikativs |
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| 4. Wortarten | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Wir erinnern uns: Es
gibt Wörter, die man flektieren (beugen, verändern, deklinieren,
konjugieren) kann und solche, die man nicht flektieren kann (inflexible
Wörter) Deklinieren können wir : bestimmte und unbestimmte Artikel (richten sich nach Kasus und Numerus des Nomens) Pronomen (richten sich nach Kasus und Numerus des Nomens) Wir unterscheiden Personalpronomen (ich, du...), Relativpronomen (der, das, die, welcher, welche... werden als Stellvertreter eines Nomens verwendet. Sie leiten Relativsätze ein). Possessivpronomen (Besitz anzeigende: mein, ihr, dein, euer...), Demonstrativpronomen (der, diese, jenes...Damit verweist man auf bestimmte Personen oder Sachverhalte) und Anredepronomen (mit denen redet man jemanden an: Sie, Ihnen, du, ihr, euer...), Reflexivpronomen (sich - steht immer mit einem Verb zusammen und bezieht sich immer auf das Subjekt, es wird dekliniert: sich freuen - ich freue mich, du freust dich, er freut sich...), Indefinitpronomen (man, jemand, mancher, irgendein, also - wenn man nicht so genau weiß, wer oder wie viele etwas tun) Nomen (Ändern sich mit Kasus und Numerus) Adjektive (richten sich nach Numerus und Kasus des Nomens und sind steigerbar) Konjugieren können wir: Verben (ändern sich mit Person und Tempus) Nicht flektieren können wir: |
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Übersicht über die Wortarten als PDF |
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| Modalverben | Erlesene
Spezialitäten Modalverben bestimmen in der Grammatik, in welchem Verhältnis (Modus) das Satzsubjekt zur Satzaussage steht. Typische Verwendung ist der Ausdruck eines Wunsches oder Zwanges. Sie weisen eine Reihe von Eigentümlichkeiten in den Bereichen Flexion und Syntax auf. Das Deutsche kennt sechs Modalverben:
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Modalverben - Bildung
* mögen wird heute meist ohne Vollverb verwendet – ich mag dich ** möchten ist eigentlich Konjunktiv II von mögen, wird heute aber im Präsens als eigenständiges Modalverb verwendet (für die Vergangenheitsformen nehmen wir wollen). Modalverben - Verwendung
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| Partizipien | Wir kennen das Partizip Präsens, auch Partizip I genannt und
das Partizip Perfekt, auch Partizip II genannt. Das Partizip I wird durch Anhängen eines -d an den Infinitiv eines Verbs gebildet: laufen: laufend; schlafen: schlafend; Das Partizip II endet bei den starken Verben auf -en, bei den schwachen auf -(e)t. laufen: gelaufen; schlafen: geschlafen; STARK! arbeiten: gearbeitet; machen: gemacht; SCHWACH! Die Vorsilbe ist häufig »ge-«, wenn das Wort nicht bereits eine Vorsilbe hat, wie z.B. bei errötet; verboten. Bei Partizipien trennbarer Verben (z.B. aufwachen, fernsehen, zuhören) rutscht die Silbe ge- zwischen die Vorsilbe und das Verb: aufgewacht, ferngesehen, zugehört Das Partizip II wird in der Regel für die Bildung der zusammengesetzten Zeiten, aber auch des Passivs verwendet: Ich bin gelaufen, wir hatten gearbeitet, es wird gemacht |
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| Übungen von dieser Seite:
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Das sind Übungen von eine Schweizer Seite, dort gelten manchmal etwas
andere Bezeichnungen, aber das bekommt ihr schnell heraus! Satzanalyse B : 01s 02a 03e 04a 05e Satzanalyse C : 01s 02a 03e 04a 05e Satzanalyse D : 01s 02a 03e 04a 05e Verschiebeprobe : 01a Satzglieder : 01a 02a 03a 04a 05a Subjekt : 01m 02e 03e 04e 05e 06e 07e 08e 09e Prädikat : 01m Akkusativobjekt : 01m Wirklichkeitsformen : 01a 02a 03a 04e 05e 06e |
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| Was in der Arbeit gewusst werden muss: Satzglieder , die bereits früher bearbeitet wurden: Subjekt (Subj.) Prädikat (Präd.) mit Verb- bzw. Prädikatsklammer (P1 und P2) Objekte: Genitivobjekt (GO) Dativobjekt (DO) Akkusativobjekt (AO) Adverbiale der Zeit (AdZ) des Ortes (AdO) der Art und Weise (AdAuW) des Grundes (AdG) Neu hinzugekommene Satzglieder: Gleichsetzungsnominativ Präpositionalobjekte (mit Fallbestimmung) - (PO/D, PO/A) Abgrenzung von Präpositionalobjekten und Adverbialen Attribute Andere Neuigkeiten: Indikativ und Konjunktiv I und II bei indirekter Rede Aktiv und Passiv Partizip Präsens (Partizip 1), Partizip Perfekt (Partizip 2) |
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