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D – I
Dativ:
der dritte Fall; Wemfall,
z. B. das Buch gehört
mir.
Demonstrativpronomen:
Pronomen, das
auf etwas Bekanntes [nachdrücklich] hinweist; hinweisendes
Fürwort, z. B. dieses Buch gefällt mir besser.
elliptisch:
eine Ellipse, d. h.
eine Auslassung von Rede-, Satzteilen, enthaltend, z. B.
Licht an (= anmachen)!; brieftaschenfreundliche Preise (=
Preise, die das Geld in der Brieftasche schonen, nicht so
stark beanspruchen und daher »freundlich« sind).
flektiert:
je nach Fall, Geschlecht
oder Zahl in der Wortform verändert; gebeugt (vgl.
unflektiert).
final:
den Zweck, eine Absicht
kennzeichnend, z. B. er fährt zur Kur, damit er sich
erholt.
Funktionsverb:
Verb, das nur oder
neben seinem Gebrauch als Vollverb in bestimmten
Verbindungen mit Substantiven auftritt, in denen sein
eigener Inhalt verblasst ist und in denen es dann nur Teil
eines festen Gefüges ist, z. B. zum Druck gelangen
(gedruckt werden).
Genitiv:
der zweite Fall; Wesfall,
z. B. das Haus
des Vaters.
Grundwort:
zweiter (am Ende
stehender) Bestandteil eines zusammengesetzten Wortes, nach
dem sich Wortart, Geschlecht und Zahl des ganzen Wortes
richten, z. B. der Bahnhof, Regenschirm,
Regenschirmständer; handgemalt (Adjektiv).
Imperativ:
Aussageweise des Verbs,
die einen Befehl, eine Bitte, Aufforderung, Warnung o. Ä.
kennzeichnet; Befehlsform, z. B. komm[e] schnell!
Indefinitpronomen:
Pronomen, das
eine Person, Sache oder Zahl in ganz allgemeiner und
unbestimmter Weise bezeichnet; unbestimmtes Fürwort, z. B.
alle waren gekommen; er hat etwas mitgebracht.
indeklinabel:
sich nicht
deklinieren lassend, z. B. ein rosa Kleid.
Indikativ:
Aussageweise (Modus) des
Verbs, die ein Geschehen oder Sein als tatsächlich oder
wirklich hinstellt; Wirklichkeitsform, z. B. er kommt
morgen.
Infinitiv:
Form des Verbs, die ein
Sein oder Geschehen ohne Verbindung mit Person, Zahl usw.
angibt; Nennform, z. B. kommen, laufen.
instrumental:
das Mittel oder
Werkzeug kennzeichnend, z. B. er öffnete das Paket, indem
er die Schnur zerschnitt.
Interjektion:
Wort, das eine
Empfindung, ein Begehren, eine Aufforderung ausdrückt oder
mit dem ein Laut nachgeahmt wird; Empfindungswort,
Ausrufewort, z. B.
ach!, au!, hallo!
Interrogativadverb:
Adverb, das zur
Kennzeichnung einer Frage verwendet wird; Frageumstandswort,
z. B. woher kommst du?
Interrogativpronomen:
Pronomen, das
eine Frage kennzeichnet; Fragefürwort, z. B. was hast
du gesagt?
intransitiv:
zu einem persönlichen
Passiv nicht fähig; nichtzielend, z. B. ich arbeite, ich
bekomme ein Buch.
J – O
Jargon:
ungezwungene, innerhalb
einer Berufsgruppe oder einer sozialen Gruppe gebräuchliche
Ausdrucksweise (für Eingeweihte), z. B. Braut für:
junges Mädchen, Freundin.
Kardinalzahl:
Zahlwort, das eine
bestimmte Anzahl oder Menge bezeichnet; Grundzahl (vgl.
Ordinalzahl), z. B. die Hand hat fünf Finger.
kausal:
einen Grund oder eine
Ursache kennzeichnend; begründend, z. B. ich konnte nicht
kommen, weil ich krank war.
Komparativ:
Vergleichsform des
Adjektivs, die die Ungleichheit zweier (oder mehrerer) Wesen
feststellt; 1. Steigerungsstufe, z. B. Tim ist größer
als Karen.
konditional:
die Bedingung
kennzeichnend, unter der ein Geschehen eintritt; bedingend,
z. B. ich komme, wenn ich Zeit habe.
Konjunktion:
Wort, das zwischen
Wörtern, Wortgruppen oder Sätzen eine (räumliche, zeitliche,
kausale o. ä.) Beziehung kennzeichnet; Bindewort, z. B. er
und sie; ich hoffe, dass es gelingt.
Konjunktiv:
Aussageweise (Modus)
des Verbs, die ein Geschehen oder Sein nicht als wirklich,
sondern als erwünscht, vorgestellt, von einem anderen
gesagt, nur behauptet darstellt; Möglichkeitsform, z. B. er
sagte, er komme; er käme, wenn er Zeit
hätte.
Konkretum: Substantiv, mit dem
etwas Gegenständliches bezeichnet wird, z. B. Topf,
Stuhl; vgl. Abstraktum.
konsekutiv:
eine Folge
kennzeichnend; folgernd, z. B. er sprach so laut, dass
ihn alle hörten.
konzessiv:
einen Umstand
kennzeichnend, der einem Geschehen eigentlich entgegenwirkt,
es aber nicht verhindert; einräumend, z. B. er ging
spazieren, obwohl es regnete.
Korrelat:
Wort, das grammatikalisch
oder bedeutungsmäßig auf ein anderes Wort bezogen ist; in
diesem Sinne sind korrelative Paare z. B. vieles ø was
oder derselbe ø welcher.
lokal:
einen Ort kennzeichnend;
räumlich, z. B. die Stelle, wo das Unglück passierte.
männlich:
Bezeichnung des
Geschlechts, das bei Substantiven durch den Artikel »der«,
bei Pronomen durch die Form »er« gekennzeichnet ist, z. B.
der Mann (er) ist berühmt.
modal:
die Art und Weise
kennzeichnend, z. B. er tat, als ob nichts geschehen
wäre.
Nominativ:
der erste Fall; Werfall,
z. B. der Vater kommt nach Hause.
Objekt:
Satzglied, das von einem
Verb als Ergänzung gefordert wird. Man unterscheidet vier
Arten von Objekten: Genitivobjekt (Ergänzung eines
Verbs im Genitiv, z. B. ich bedarf nicht seines Rates);
Dativobjekt (Ergänzung eines Verbs im Dativ, z. B.
sie misstraute diesen Worten); Akkusativobjekt
(Ergänzung eines Verbs im Akkusativ, z. B. sie besucht
ihren Vater); Präpositionalobjekt (Objekt mit
einer bestimmten, vom Verb geforderten Präposition, z. B.
Maria denkt an ihre Schwester).
Ordinalzahl:
Zahlwort, das angibt,
an welchem Punkt einer Reihenfolge oder Rangordnung eine
Person oder Sache steht; Ordnungszahl (vgl. Kardinalzahl),
z. B. er wohnt im zweiten Stock.
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P – R
Partikel:
Wort, das nicht
gebeugt werden kann (Adverb, Präposition,
Konjunktion).
Partizip:
Form des Verbs,
die eine Mittelstellung zwischen Verb und Adjektiv
einnimmt; Mittelwort. 1. Partizip (Partizip
Präsens, Mittelwort der Gegenwart, z. B. der
lobende Lehrer); 2. Partizip (Partizip
Perfekt, Mittelwort der Vergangenheit, z. B. der
gelobte Schüler).
Passiv:
Blickrichtung beim
Verb, bei der das Geschehen im Vordergrund steht und
der Täter, Urheber nicht oder nur nebenbei genannt
wird (Gegensatz: Aktiv); Leideform, z. B. der Hund
wird gestreichelt; es wurde viel
gelacht.
passivisch: das Passiv
betreffend (das Angebot ist verhandlungsfähig =
darüber kann verhandelt werden; vgl. aktivisch).
persönlich:
in Verbindung
mit allen Formen des Personalpronomens, zumindest
aber in der 3. Person, oder eines entsprechenden
Substantivs möglich (Gegensatz: unpersönlich), z. B.
ich laufe, du läufst, der Motor (er) läuft.
Personalpronomen:
Pronomen,
das angibt, von welcher Person oder Sache die Rede
ist, von der Person, die spricht (ich, wir), von der
Person, die angesprochen wird (du, ihr) oder von der
Person oder Sache, über die gesprochen wird (er,
sie, es; sie [Plural]); persönliches Fürwort, z. B.
ich lese es (das Buch) dir vor.
Plural:
Wortform, die das
zwei- oder mehrmalige Vorkommen eines Wesens oder
Dinges ausdrückt, die sich auf zwei oder mehrere
Wesen oder Dinge bezieht (Gegensatz: Singular);
Mehrzahl, z. B. die Kinder spielen.
Positiv:
Vergleichsform des
Adjektivs, die eine Eigenschaft einfach nennt oder
die Gleichheit zweier (oder mehrerer) Wesen oder
Dinge feststellt; Grundform, z. B. Tim ist groß;
Tim ist so groß wie Karen.
Possessivpronomen:
Pronomen, das ein Besitz- oder
Zugehörigkeitsverhältnis ausdrückt;
besitzanzeigendes Fürwort, z. B. das ist mein
Buch; sein Vater.
Prädikat:
Teil des Satzes
(Verb), der einen Zustand oder ein Geschehen
ausdrückt oder aussagt, was mit dem Subjekt
geschieht; Satzaussage, z. B. die Rosen
blühen.
prädikativ:
(von
Adjektiven) in Verbindung mit dem Verb »sein«
stehend; aussagend, z. B. die Rose ist
schön.
Präfix:
sowohl nicht
trennbarer Wortteil als auch trennbares Wort, das
vor ein Wort gesetzt wird, wodurch ein neues Wort
entsteht, z. B. be- (bespielen), er- (erklatschen),
durch- (durchkriechen), herein- (hereintragen).
Präposition:
Wort, das in
Verbindung mit einem anderen Wort, meist einem
Substantiv, ein (räumliches, zeitliches, kausales o.
ä.) Verhältnis kennzeichnet; Verhältniswort, z. B.
er geht in das Zimmer; er tut es aus
Liebe; er schlägt mit dem Hammer.
präpositional:
mit einer
Präposition gebildet, z. B. präpositionales Attribut
(meine Freude über den Sieg).
Präpositionalobjekt:
s.
Objekt.
Pronomen:
Wort, das in
einem Satz statt eines Substantivs stehen kann;
Fürwort, z. B. der Vater kam nach Hause. Er
brachte mir ein Buch mit.
Pronominaladverb:
Adverb,
das statt einer Fügung Präposition + Pronomen steht
und aus den Adverbien da, hier oder wo
und einer Präposition besteht, z. B. worüber
(= über was) lachst du?
Relationsadjektiv:
s.
Relativadjektiv.
relativ:
einen Bezug zu
einem Wort des übergeordneten Satzes herstellend;
bezüglich, z. B. er soll wieder dorthin gehen,
woher er gekommen ist; der Junge, der den
Preis gewonnen hat.
Relativadjektiv:
Adjektiv,
das eine allgemeine Beziehung ausdrückt und in der
Regel nicht steigerungsfähig ist, z. B.
gebietlich, das väterliche Haus (= das
Haus des Vaters).
Relativpronomen:
Pronomen,
das den Bezug eines Gliedsatzes zu einem Substantiv
oder Pronomen des übergeordneten Satzes herstellt;
bezügliches Fürwort, z. B. das ist der Mann, den
ich gestern gesehen habe.
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S – Z
sächlich:
Bezeichnung des
Geschlechts, das bei Substantiven durch den Artikel
»das«, bei Pronomen durch die Form »es«
gekennzeichnet ist, z. B. das Kind (es)
ist lebhaft.
Singular:
Wortform, die das
einmalige Vorkommen eines Wesens oder Dinges
ausdrückt, die sich auf ein einziges Wesen oder Ding
bezieht (Gegensatz: Plural); Einzahl, z. B. das
Kind spielt.
Subjekt:
Teil des Satzes,
der etwas Seiendes, Vorhandenes benennt, über das im
Satz etwas ausgesagt wird; Satzgegenstand, z. B.
die Rosen blühen.
Substantiv:
Wort, das ein
Lebewesen, Ding oder einen Begriff u. Ä. benennt;
Nomen, Hauptwort, Dingwort, z. B.
Vater, Stuhl,
Schönheit, Freude, Drehung.
substantiviert:
zu einem
Substantiv gemacht, z. B. substantivierter Infinitiv
(das Spielen, zum Spielen), substantiviertes
Adjektiv (das Schöne).
substantivisch:
das
Substantiv betreffend, als Substantiv gebraucht.
Suffix:
Wortteil, der an
ein Wort (Besitz-tum) oder einen Wortstamm (vernachlässig-bar)
angehängt werden kann, wodurch ein neues Wort
gebildet wird, z. B. -chen (Türchen), -in
(Verkäuferin), -lich (pflanzlich).
Superlativ:
Vergleichsform
des Adjektivs, die den höchsten Grad feststellt, der
überhaupt oder innerhalb einer getroffenen Auswahl
von zwei (oder mehreren) Wesen oder Dingen zu
erreichen ist, z. B. Tim ist der größte unter
den Schülern; der Betrieb arbeitet mit modernsten
Maschinen.
temporal:
eine Zeitangabe
kennzeichnend; zeitlich, z. B. als er mich
sah, kam er auf mich zu.
transitiv:
ein
Akkusativobjekt verlangend und zu einem persönlichen
Passiv fähig; zielend, z. B. ich schreibe den
Brief ø der Brief wird von mir geschrieben.
unflektiert:
in Fall,
Geschlecht und Zahl nicht verändert; ungebeugt
(Gegensatz: flektiert), z. B. welch kluger
Mann (flektiert: welcher kluge Mann).
unpersönlich:
in Verbindung
mit »es« gebraucht (Gegensatz: persönlich), z. B. es
schneit; es singen alle Vögel.
Verb:
Wort, das ein
Geschehen, einen Vorgang, Zustand oder eine
Tätigkeit bezeichnet; Zeitwort, Tätigkeitswort,
z. B. gehen, liegen, sich verändern.
verbal:
das Verb
betreffend, als Verb gebraucht.
Vergleichsform:
Form
(Positiv, Komparativ und Superlativ) des Adjektivs ø
manchmal auch des Adverbs ø durch die Beziehungen
und Verhältnisse bestimmter Art zwischen mindestens
zwei Wesen oder Dingen gekennzeichnet werden.
Verlaufsform:
sprachliche
Fügung, die ausdrückt, dass eine Handlung, ein
Geschehen gerade abläuft, z. B. sie war gerade
beim Lesen (= war gerade dabei zu lesen).
weiblich:
Bezeichnung des
Geschlechts, das bei Substantiven durch den Artikel
»die«, bei Pronomen durch die Form »sie«
gekennzeichnet ist, z. B. die Frau (sie)
ist schön.
Zahlwort:
Wort, das eine
Zahl bezeichnet, etwas zahlenmäßig näher bestimmt;
Numerale, bestimmte Zahlwörter (z. B.
eins, drei), unbestimmte Zahlwörter
(z. B. manche, mehrere, viele).
Zusammensetzung:
Wort, das
aus zwei oder mehreren Wörtern zusammengesetzt ist,
z. B. Glückwunsch, Kaufhaus, jähzornig,
kleinstädtisch, umbiegen, untergehen. Bei den
Verben unterscheidet man feste Zusammensetzungen
(= untrennbare Zusammensetzungen aus einem Verb und
einer Partikel, bei der die Teile der
Zusammensetzung in allen Verbformen zusammenbleiben,
z. B. überbringen/sie überbringt/überbrachte/hat
überbracht/um zu überbringen) und unfeste
Zusammensetzungen (= trennbare Zusammensetzungen
aus einem Verb und einer Partikel, bei der das Verb
und die Partikel nur in bestimmten Formen ø im
Infinitiv und im 1. und 2. Partizip sowie im
Nebensatz mit Einleitewort ø zusammenbleiben, in
allen anderen Formen jedoch voneinander getrennt
sind, z. B. anführen/
um anzuführen/anführend/er hat angeführt/wenn ich
anführe, anführte, aber: er führt an/führte
an).
QUELLE:
http://www.duden.bifab.de/
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