Gedichte für den Deutschunterricht
Lyrik-Einheit
Jahrgang 9 - 2009
Mit manchen
Gedichten muss man sich ein bisschen aufhalten und
manchmal erst herausfinden, was schön daran ist.
Solange sie nämlich Mühe machen, verfallen sie nicht. (Brecht)
Weihnachtsgedichte
Frühlingsgedichte
Andere Gedichtsammlungen zu unterschiedlichen Schwerpunkten
Vermischte weitere Gedichte
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Weihnachten
Hier findet ihr einige Weihnachtsgedichte - leichtere, schwerere, kürzere.
längere... - und einige Adressen, unter denen ihr noch viel mehr
Weihnachtsgedichte findet: kürzere, längere, schwierigere, leichtere...An der
- teils alten - Rechtschreibung habe ich nichts geändert - nicht irre machen
lassen....
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Markt und Straßen stehn verlassen, An
den Fenstern haben Frauen
Und ich wandre aus den Mauern
Sterne hoch die Kreise schlingen,
Joseph von Eichendorff
(1788 - 1857) |
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Verse zum Advent Ach Kindlein
Ach Kindlein,
Heinrich Vogel (1902 -
1989) |
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Anbetung
Wir sind mit unserer Königsmacht
Die Tür geht auf, es summt der Wind,
Hier ist das Gold, der Weihrauch hier
Wir haben anders dich geglaubt.
Das Wissen von der bunten Welt,
Das Ich, das trotzig sich erschuf
Wir neigen unsers Alters Gram
Die Pferde drauen schütteln sich Manfred Hausmann (1898 - 1986)
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"Wiegenlied"
Hier unterm Turme
Weit über die Meere
Wohl über dem Monde
Komm mit, lass uns fliegen Clemens von
Brentano (1778 - 1842) |
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"Vom Christkind"
Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Anna Ritter (1865-1921) |
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"Weihnachtszeit" O
schöne, herrliche Weihnachtszeit! Heinrich
Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) |
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"Die heil'gen Drei Könige"
Die heil'gen Drei Könige aus dem Morgenland,
Die Jungen und Alten, sie wussten es nicht,
Der Stern bleibt stehn über Josefs Haus,
Heinrich Heine
(1797-1856) |
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"Knecht Ruprecht"
Von drauss' vom Walde komm ich her; Theodor Storm (1817-1888)
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Ich wünsch mir was!Ich wünsch mir was! Was ist denn das? Das ist ein Schloss aus Marzipan Mit Türmen aus Rosinen dran Und Mandeln an den Ecken, Ganz zuckersüß und braungebrannt Und jede Wand aus Zuckerkand: Da kann man tüchtig schlecken! Und Diener laufen hin und her Mit Saft und Marmelade, Und drinnen, in dem Schlosse drin, Sitzt meine Frau, die Königin, Die ist aus Schokolade!
KrippenliedÜber der Hütte weht der Wind, Wo Josef und Maria sind. In den Ritzen Heu und Stroh, Und die beiden so wunderfroh.
In dem allerärmsten Haus Geht ein Glanz von dem Kinde aus, Das in dieser seligen Nacht In der Krippe liegt und lacht.
Am Tag vor Weihnachten(Bruno Horst Bull)
Nur noch einmal wird es dunkel, Der Bratapfel Kinder, kommt und ratet, was im Ofen bratet! Hört, wies knallt und zischt. Bald wird er aufgetischt, der Zipfel, der Zapfel, der Kipfel, der Kapfel, der gelbrote Apfel.
Kinder, lauft schneller, holt einen Teller, holt eine Gabel! Sperrt auf den Schnabel Für den Zipfel, der Tapfel, den Kipfel, den Kapfel, den goldbraunen Apfel.
Sie pusten und prusten, sie gucken und schlucken, sie schnalzen und schmecken, sie lecken und schlecken den Zipfel, den Zapfel, den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel. Es gibt so wunderweiße Nächte Rainer Maria RilkeEs gibt so wunderweiße Nächte, Drin alle Dinge Silber sind. Da schimmert manchen Stern so lind, Als ob er fromme Hirten brächte Zu einem neuem Jesuskind.
Weit wie mit dichtem Diamantenstaube Bestreut, erscheinen Flur und Flut, Und in die Herzen, traumgemut, Steigt ein kapellenloser Glaube, Der
leise seine Wunder tut. Im Stall zu BethlehemIm Weihnachtsstall zu Bethlehem, da war es schrecklich unbequem. Der Wind blies rau und eisig kalt durch jeden Tür- und Bretterspalt. Maria, Josef und das Kind, die zitterten im Winterwind. Fünf Schafe kamen von dem Feld und haben sich dazugestellt. Schnell rückten alle dicht an dicht, so fühlte man die Kälte nicht.
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http://helena.ludwig.name/Weihnachten%20Advent/weihnachtsgedichte.htm
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| ... und auch hier gibt es noch viele, viele mehr.... | ||||||||||||||||
| Und ganz wunderschöne gibt es bei der Bunten Kuh: | ||||||||||||||||
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http://www.blinde-kuh.de/weihnachten/gedichte/
Frühlingsgedichte
Weitere Quellen:
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http://handmann.phantasus.de/fruehlged2fr.html
Weitere Themengruppen von
Gedichten - zum fröhlichen Gebrauch...da ist auch viel Mist dabei, aber
Gutes von Mäßigem zu unterschieden, dass müsst ihr ohnehin lernen... |
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Weitere Sammlungen nach Themen gruppiert:
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| Vermischte weitere Gedichte | ||||||||||||||||
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Weil's jeden treffen kann |
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Alexander Schneider, 11 Jahre - Preisträger
des Kinder- und Jugendwettbewerbs |
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Irmela Bender hat es so formuliert: |
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Ich bin
ich und du bist du. |
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| Hey, nimm mich mit
auf die Reise Daniel, der Autor dieses Gedichts, ist 8 Jahre alt und möchte mit seinem Lied "Hey...nimm mich mit auf die Reise..." helfen, dass Kinder mit Rechtschreibproblemen Anerkennung und Beachtung in unserem Bildungssystem erhalten. Hey, nimm mich mit auf die Reise, die Reise durch unser Bildungssystem, im Unterricht bin ich oft ganz leise, keiner, keiner will mich verstehen. Hey, hey, nimm mich mit auf die Reise, bin neugierig und ganz gespannt, aufs Papier male ich oft nur Kreise, bei Wörtern blockiert meine Hand. Refrain: Ich weiß, was ich will, und weiß, was ich kann, ich bin so schlau wie du, wenn ich spreche und denke, ist alles ok, wenn ich schreibe - oh je! Refrain: Ich weiß, was ... Hey, nimm mich mit auf die Reise, denn auch ich will an das ferne Ziel, die anderen denken, ich habe eine Meise, deshalb lerne ich immer ganz viel. Hey, hey, nimm mich mit auf die Reise, ich fahre mit dem gleichen Zug, und bist du auch noch so weise, von Belehrungen habe ich genug! Refrain: Ich weiß, was ... Refrain: Ich weiß, was ... Hey, hey, hey, nimm mich mit auf die Reise und versuche mich doch zu verstehen, wir drehen uns sonst nur im Kreise, und es wird niemals vorwärts gehen! Refrain: Ich weiß, was ... Refrain: Ich weiß, was ... Hör mal, was ich sage, dann weißt du, was ich weiß! Dieses Lied ist Kindern gewidmet, die Probleme bei der Rechtschreibung haben. |
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| Stufen Wie jede Blüte welkt und jede Jugend Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe, Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern. Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe Bereit zum Abschied sein und Neubeginne, Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern In andre, neue Bindungen zu geben. Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben. Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten, An keinem wie an einer Heimat hängen, Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen, Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten. Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen, Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen. Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde Uns neuen Räumen jung entgegensenden, Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden... Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde! Hermann Hesse |
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